Angecheckt

Waldorf Rocket Synthesizer Test

Waldorf Rocket heißt die neuste Veröffentlichung der Kult-Synthischmiede aus dem Rheinland. Auch wenn wir naturlich immer noch ungeduldig auf den Pulse 2 oder die Waldorf iPad App warten. Immerhin jetzt das Side-Projekt Mini-Synthesizer.

Hier mein Fazit:

- spartanische Hüllkurve,  langweiliges Design, kein Outputregler, keine fetten Bässe, viele Regler sind ab 12 Uhr Stellung mit anderen Parametern verknüpft.

+ macht Spass, weiter Reglerabstand, Chordfunktion, Preis, Trigger-Button mit Anzeige.

Meine persönliche Bewertung auf dem MusoMeter: 3 von 5 Punkten.

Das Auspacken des Waldorfzwergs macht Spass. Alles hinterläßt einen wertigen Eindruck. Eben Made in Germany. Auch wenn mir die Regler etwas zu stark wackeln.

Es fehlt ein Bedienungsanleitung. Schade das hätte das positive Bild vervollständigt. Das Design der Verpackung ist super, den Synthi selber finde ich langweilig gestaltet.

Aber wie ist der Sound?

Macht wirklich Druck. Der Filter greift rabiat zu. Wenn auch die Resonance und der Cutoff nicht über den ganzen Wertebereich gleichmäßig einsetzen.

Mit der vereinfachten Hüllkurve ohne Attack kann ich nicht leben. Es ist damit auch schwer einen druckvollen Bass hinzukriegen.

Die Oszillatorsektion funktioniert etwas undurchschaubar. Wie genau wird sehr gut im > Test auf Amazona von Michael Heublein erklärt.

Die Chordfunktion macht Spass und generell hat man schnell einen interessanten Sound hingedreht. 

Im Video habe ich es vergessen zuerwähnen, die Oszillatoren kann man stumm schalten. Nützlich will man den externen Filtereingang nutzen.

> Herstellerseite: Waldorf Music Rocket

Download: > HD  > medium  >small 

25.03.2013 - Hardware

Weitere Videos