Stammtisch

Waldorf Rocket & die Top-News der Woche

> Der Waldorf Rocket ist unsere Highlight-News. Was kann dieser Synthesizer-Zwerg und wie setzt man ihn ein? und ist er auch wirklich bald lieferbar?

> iMini von Arturia. Nach dem echten analogen Synth Mini-Brute wie mal ne Emulation.

> MS 20 Mini in Berlin angecheckt?

> NI Teaser für einen neuen Synthesizer?

> NI Traktor fürs iPad

> Beatmaker 2 mit Audio Bus

> Steinberg Cubase 7 als Trail-Version veröffentlicht!

mein Tipp der Woche: > Die Doku Sound City

Rolf Wöhrmann > Tempo-Rubato ist Synthesizer Entwickler, auch fürs iPad und den Mac. Tipp der Woche: > Leapmotion

Holger "tsching" Steinbrink > Audio-Workshop gibt Cubase Seminare und macht Tutorial DVDs. Tipp der Woche: Orchestral Essentials von Project Sam

Andre Dupke > Hamburg-Audio ist Musikproduzent und arbeitet mit am VSTi Nuklear.

Tipp der Woche: > Freeware Limiter No.6

Download: > medium >small > audio only

28.02.2013 - Talks und Interviews

Dein Kommentar

  1. #18 R.K. schrieb am 06.03.2013
    Ich muss sagen, bei der Neuerscheinung des Rockets war ich sehr begeistert, aber langsam legt sich meine Begeisterung ein wenig.
    Die Oszillator-Sektion und der Filter gefallen mir richtig gut (ein Sinus wäre noch schön, aber darüber kann ich hinwegsehen) und auch die Boost-Option finde ich klasse.
    Der Stimmungskiller ist für mich aber der stark beschnittene Envelope. Meinetwegen hätte man sich lieber den Arp und/oder LFO gespart und dafür eine komplette ASDR-Regelung ermöglicht. So habe ich nach inzwischen zahlreichen Demovideos das Gefühl, dass trotz vieler großartiger Ansätze dem ganzen Gerät am Ende doch wieder nur die schon millionenfach gehörten LFO-Zwitscher-Sounds entlocken kann, die nach den 80ern und 90ern nun wirklich totgekocht sind. Für moderne Produktionen sehe ich daher am Ende des Tages leider sehr wenige Einsatzmöglichkeiten.
  2. #17 Hans-Gert schrieb am 02.03.2013
    Danke NONERIC
    Danke Andre & Rolf
    Und gute Besserung Holger!

    @Andreas S.
    Danke für deinen Typ bezüglich XiIs Lab Emulationen.
    Ich kenne und nutze sehr gerne und oft die XiIs Tools.
    Und das ausschließlich wegen des wirklich guten emulierten Analogen Grundsound und nicht weil in irgendeinem Werbeprospekt Namen von Presetbastlern publiziert wurden.

    Die XiIs teile werden zum teil absolut unterschätzt, wer aber z.B. mit dem Synthix schon mal intensiv gearbeitet hat und auch das Original (Synthex) noch kennt, der weiß wie gut diese Emulationen dem der Originalhardware nachempfunden wurde.
    Ich habe 1992 einen gebrauchten Synthex ergattert und weiß wie teilweise anfällig die Elektromechanik in dem teil ist und kenne auch die thermischen Problemchen, in dem die Stimmenstabilität schon mal spazieren geht.
    Da ich den Synthex sehr gut kenne, habe ich den XiIs Lab Synthix ausgiebig getestet und auch gegeneinander antreten lassen und ja… der Synthix klingt wirklich amtlich!
    Der von Anjunabeats genannte “hohe Ressourcenverbrauch“ kann ich so nicht folgen.
    Ich hatte das Plugin u.a. auch auf einem betagten AMD Dualcore AM2 Notebook mit Cubase 5, neben 14 Audiospuren laufen bei immer noch 70%.
    Bei den ganzen Ressourcendiskussionen muss man aber auch immer sehen, was leistet ein bestimmtes plugin?
    Bin ich nämlich mit dem Ergebnis zufrieden, dann wird auch ein höherer CPU verbrauch mich nicht davor abschrecken das besagte VSTi weiter einzusetzen. In den modernen DAWs ist das mittlerweile kein Problem mehr spuren und Instrumente einfrieren zu lassen oder aber gar einzurechnen.
    Übrigens, dass zur zeit leistungshungrigste VST’i Plugin ist wohl das DIVA von Urs Heckmann, es ist ein tolles und komplexes wekzeug, aber wegen des enormen hungers meiden viele dieses Tool.

    Gruß Hans-Gert
  3. #16 Andre schrieb am 02.03.2013
    @Quadratisch

    § 328 StGB: Unerlaubter Umgang mit radioaktiven Stoffen und anderen gefährlichen Stoffen und Gütern

    (1) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft,
    wer ohne die erforderliche Genehmigung oder entgegen einer vollziehbaren Untersagung Kernbrennstoffe oder
    wer grob pflichtwidrig ohne die erforderliche Genehmigung oder wer entgegen einer vollziehbaren Untersagung sonstige radioaktive Stoffe, die nach Art, Beschaffenheit oder Menge geeignet sind, durch ionisierende Strahlen den Tod oder eine schwere Gesundheitsschädigung eines anderen herbeizuführen,
    aufbewahrt, befördert, bearbeitet, verarbeitet oder sonst verwendet, einführt oder ausführt.

    (2) Ebenso wird bestraft, wer
    Kernbrennstoffe, zu deren Ablieferung er auf Grund des Atomgesetzes verpflichtet ist, nicht unverzüglich abliefert,
    Kernbrennstoffe oder die in Absatz 1 Nr. 2 bezeichneten Stoffe an Unberechtigte abgibt oder die Abgabe an Unberechtigte vermittelt,
    eine nukleare Explosion verursacht oder
    einen anderen zu einer in Nummer 3 bezeichneten Handlung verleitet oder eine solche Handlung fördert.
    (3) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer unter grober Verletzung verwaltungsrechtlicher Pflichten
    beim Betrieb einer Anlage, insbesondere einer Betriebsstätte oder technischen Einrichtung, radioaktive Stoffe oder Gefahrstoffe im Sinne des Chemikaliengesetzes lagert, bearbeitet, verarbeitet oder sonst verwendet oder
    gefährliche Güter befördert, versendet, verpackt oder auspackt, verlädt oder entlädt, entgegennimmt oder anderen überläßt
    und dadurch die Gesundheit eines anderen, ihm nicht gehörende Tiere oder fremde Sachen von bedeutendem Wert gefährdet.
  4. #15 Anjunabeats schrieb am 01.03.2013
    Xils Lab ist nicht so toll. Durchschnittlicher Klang bei hohem Resourcenverbrauch. Die Sachen wurden mehr oder weniger nur von einem gehyped (Laurent Bourgeon) der einige Presets für die Xils Sachen programmiert hat und irgendwie in allen bekannten Foren bei jedem Thread über irgendwas mit VA mit Oxiom oder Xils Werbung eingesprungen ist.
    Der Xils Gründer und Entwickler Xavier Oudin war ja mit verantwortlich bei Arturia für ihre ersten Emulationen. Das er irgendwann gegangen (worden?) ist hat sicherlich was mit der massiven Kritik an den Emulationen zu tun die Arturia bekommen hat. Viele sind der Meinung das erst nachdem weggehen von Oudin, die Arturia Sachen besser geworden sind. Der Oberheim SEM gilt z.B. bei vielen als eine der besten Arturia Emulationen.

    Wie auch immer... Non Eric könnte sich mal Urs Heckmann einladen oder mal zu ihm hinfahren. Er wohnt ja auch in Berlin und könnte sicherlich paar interessante Dinge zu analogen Emulationen oder auch zu Semi-modularen Synth (wie dem Zebra) sagen.
  5. #14 Quadratisch schrieb am 01.03.2013
    Kippschalter sind super zu bedienen. (gleich wie bei Vermona)
    Analogfilter/Digitalfilter ist wie Kachelofen/Elektroheizung.


    wer weis ob:
    nuklearhaltige plugin ordner meldepflichtig sind ?

    Herr Palm wär auch toll bei musotalk.
    der hat sicher ne menge zu Quatschen.
  6. #13 carsten schrieb am 01.03.2013
    Gute Besserung an Holger Steinbrink!
  7. #12 Bastian schrieb am 01.03.2013
    @Jochen,

    Habe auch den Motif ES seit 9 Jahren und es war und ist eine der lohnendsten Investitionen für mich gewesen,
    Masterkeyboardfunktionen, Bedienung, Tatstatur, Controller, Robustheit (9 Jahre ohne Reperaturen mit etlichen Gigs), Sounds, die sich in Rock- und Coverbands immer noch sehr gut verwenden lassen. Den Pattern-Modus verwende ich aber nur, wenn ich meine Schüler adhoc begleite und einen Rhythmusknecht brauche. Fürs entwerfen von Ideen fehlt mir die Funktion, einen Clip in einem anderen Pattern verwenden zu können. Das kann AL mit Clipview und demnächst Bitwig besser.

    Kann NonEric verstehen, wenn er nicht jede App testet. Die neue Yamaha App ersetzt meinen ES6 mitnichten, weil ich ne Tastatur, Controller, die ganzen Sounds, Masterkeyboardfunktionen auf der Bühne inner Minute startklar brauche.
    Aber wenn man ehrlich ist, tut sich bei Yamaha hinsichtlich der Klanggüte zu wenig, da können VSTis einfach mehr...

    Just my 2 Cent...
  8. #11 Andreas S. schrieb am 01.03.2013
    Schöne gemütliche runde…
    Ich finde aber das die (bereits wiederholende) Abwertung von Arturia nicht angemessen ist!
    Die Emulationen von Jupiter V8, OBERHEIM SEM-V, Wurlitzer-V, PROPHET-V sind wirklich nicht schlecht umgesetzt worden und klingen für ein plugin recht anständig.
    Wer allerdings schnell und günstig produzieren will/muss, dem würde ich das Arturia Analog Factory plugin empfehlen.
    Hier sind alle Sounds der Arturia plugins in einem plugin enthalten und sofort abrufbereit und die klingen auch noch richtig amtlich. Für 69,00 Euro bekommt man hier einen wirklich guten gegenwert und alle presets lassen sich noch nachträglich (im begrenzten umfang natürlich) editieren.

    Da hier in der Sendung ordentlich über Synthesizer (Hardware/Software) gesprochen wurde, würde ich vielleicht für eine der nächsten Sendungen zum Thema Synths mal vorschlagen, dass wir mal über die französische Firma XiIs Lab und ihre Emulationen und plugins sprechen.
    Die bietet nämlich wirkliche arbeitstiere mit absolut analogem Soundfeeling an.
    Neben dem Oxium kann ich hier noch unbedingt das Synthix empfehlen die das analoge Monster Elka Synthex emuliert. Das teil kostet zwar 169,- Ohren, klingt dafür aber absolut amtlich und ist jeden Eurocent wert.
    Nur mal so als Tipp!

    Liebe Grüße
    Andreas S.
  9. #10 Andre schrieb am 01.03.2013
    Hi Space Junk,
    Du hast absolut recht, Sonar mit den Touch Features muss angecheckt werden!
    Es ist nicht ganz so leicht eine DAW zu testen mit der man nicht wirklich arbeitet, die Power User sollen sich dabei ja nicht veräppelt vorkommen ;-)
    Ich werde mal versuchen mich in der kommenden Woche in Sonar einzuarbeiten..
    Sieht auf jeden Fall echt spannend aus..

    Danke noch mal für den Hinweis,
    liebe Grüße,
    Andre
  10. #9 Anjunabeats schrieb am 01.03.2013
    Interessantes kleines Kästchen von Waldorf, für den Preis doch direkt mal eine Idee genauer hinzuschauen. Wenn ich das richtig verstanden habe: Audio und Midi läuft über USB und das ganz ist auch noch USB powered, benötigt also kein extra Netzteil?

    Bei den Moog Emulationen. Der U-He Diva ist zwar gut aber für mich und viele andere eher unbenutzbar. Der Synth ist zum einen sehr teuer und benötigt soviel CPU Power das selbst bei einfachen Sounds oft schon Ende ist. Ich nutze den Diva so gut wie gar nicht derweilen ich den Arturia sehr oft benutzte. Er mag zwar nur zu 80% wie ein Minimoog klingen, dafür braucht er kaum Resourcen und klingt gut.
    Minimonsta wird nicht sonderlich gepflegt, keine 64Bit Version soweit ich weiss... damit keine Option.

  11. #8 Rolf schrieb am 01.03.2013
    @Tom:

    Cool, danke für die Infos! Das bestätigt meinen Eindruck, dass die Software, die vor ein paar Jahren noch so 100-300 EUR gekostet hat, jetzt für unter oder bis 100 EUR zu bekommen ist. Gleichermaßen haben jetzt kleine Hardware Synthies den 100-300 EUR Bereich ausgefüllt. Kann Zufall sein, oder auch nicht ;-)

    Cheers
    Rolf
  12. #7 Mike schrieb am 01.03.2013
    Ich bin auch begeistert vom Film "Sound City" ! Aber von wegen muffig usw. ... Mannomann!
    Für so ne Location u. Equipment würd ich Meine Mutter, Schwester u. sonst noch einiges verkaufen! ;-))
  13. #6 Jochen schrieb am 28.02.2013
    Na toll, immerhin, merkte Non an, dass "in den Kommentaren der Wunsch geäußert" wurde, dass der Yamaha Mobile Music Sequencer mal besprochen werden sollte. Das geschah aber dann nicht. Na super. Abenteuerliche Begründung von Non (sinngemäß): "Ich bin nicht mehr bereit, 10 Euro für eine Sequenzer-App zu bezahlen, wenn alle Hersteller den Markt mit entsprechenden Produkten fluten." Hä? Sorry, aber für mich eine Gaga-Aussage. Ich will erläutern, warum -- und zwar am Beispiel der neuen Yamaha App. Als langjähriger Motif ES6-User stehe ich nämlich vor der Frage, ob ich mir einen neuen Motif XF6 für 2.490,- kaufen soll oder ein iPad 4 und den Yamaha Mobile Music Sequencer für knapp 25 Euro (mit allen Phrase- und Sound-Packs, die es extra gibt). Klingt irre, aber yes, du hast richtig gelesen. Als jemand, der mit den Onboard-Sequenzern der Motifs gerne aufgenommen hat, bin ich seit Anbeginn ein Fan des Pattern-Modus mit der Remix-Funktion. Yamaha ist nun offenbar das Kunststück gelungen, den Modus in toto aufs iPad zu portieren. Ich geh sogar so weit, zu sagen: Die App ist dermaßen preiswert, dass sich Yamaha ein Stück weit preispolitisch kannibalisiert. Nochmal, damit du es verstehst: Du ignorierst ein Produkt, diese App, die mit Hardware-Motifs konkurriert -- sei es neue im Laden oder gebrauchte auf eBay! Die Frage, die du bislang nicht gestellt hast, müsste also lauten: Lohnt sich für diejenigen, die die Yamaha Motifs primär als Aufnahmewerkzeug benutzen, die Anschaffung eines neuen XF-Boards überhaupt noch, wenn man den beliebten Pattern-Sequenzer für ein Vielfaches weniger auf einem iPad benutzen kann? Ich hätte erwartet, dass du dich dieser Fragestellung widmest. In case you missed it: Die Motifs sind nachwievor beliebte Workstations, die in den Verkaufsstatistiken weit vorne liegen. Mann muss sich das nochmal vergegenwärtigen: Da bringt mit Yamaha einer der Top-3-Synthie-Produzenten seine erste ambitionierte Sequenzer-App auf den Markt, die das Zeug hat, der bestehenden Aufnahmelösung in den Hardware-Workstations den Rang abzulaufen, und hier bei Musotalk findet dieser Umstand so gut wie keine Erwähnung. Ich kann mir, offen gesagt, nicht erklären, warum das so ist.
  14. #5 R.K. schrieb am 28.02.2013
    Tja, auch wenn es mir selbst nicht ganz erklärlich ist, aber der Rocket hat es mir, spätestens nach der kleinen Demo von b4distributions auf Youtube, wirklich angetan. Wenn der tatsächlich irgendwann für 199 Euro (und nicht wie bislang bei einigen Musikhäusern gelistet für 222 Euro) zu haben ist, werde ich mir den wohl mal näher ansehen müssen.

    Und Orchestral Essentials ist, nebenbei bemerkt, wirklich ein ganz großartiges Programm für Einsteiger im Filmmusik-Bereich mit beschränktem Budget!
  15. #4 Andreas schrieb am 28.02.2013
    Top Sendung! Die Mischung aus Hardware-Synthie Spielzeugen (nur positiv ggemeint!) und den Windows 8 Touch Möglichkeiten trifft doch genau den Nerv der Zeit. Am Ende funktioniert das, was Spass bereitet und was ein Ergebnis bringt, egal wie schizophren diese Entwicklung zu sein scheint. Vielfalt in Equipment birgt die Chance auch eine Vielfalt in der Musik zu erleben. Auf jeden Fall weiter so :)
  16. #3 Johannes schrieb am 28.02.2013
    C7-Testversion nicht donglefrei? Wie sinnfrei ist das denn!!!


    Dann doch lieber ne andere DAW ausprobieren, wie Bitwig.

  17. #2 Tom schrieb am 28.02.2013
    Hier sind paar Informationen zu den Themen:

    Rolf:

    - Die DIVA von u-he ist ein Monster Synth. Nicht zu vergleichen mit Arturia Synths. Ich hab meine Version über das KVR Forum erhalten für knapps 100 euro

    - Traktor für Mac / PC gibt es nicht für 200 euro sondern wurde vor einem Jahr auf 79 euro herabgestuft.

    - Arturia Plugins gibt es bei JRRshop.com (amerika) für 50-60 Euro als download Version. Fast No-Brainer Charakter

    Non-Eric:

    Tolle Sendung wiedermal und würde mich freuen auf eine Sendung mit PPG Gründer und Erfinder Herrn Palm

    Schöne Grüsse aus Luxemburg

    Tom


  18. #1 Space Junk schrieb am 28.02.2013
    Kein Kommentar zu Sonar X2 mit Skylight User Interface und Touch?
    Andre wollte doch mal checken? Maulkorb der SteinbergPresonusLogicFraktion?

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