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Waldorf Nave Wavetable Synthesizer für iPad

Die Waldorf Nave App ist keine Emulation eines Klassikers oder eines der beliebten Waldorf Hardware-Synthesizer. Nave ist ein eigenständiger Wavetable-Synthesizer mit vielen neuen Möglichkeiten.

Meine persönliche Bewertung auf dem MusoMeter: 5 von 5 Punkten

Wir mußten etwas länger warten, das hat sich aber gelohnt. Der Nave ist ein Synthi auf dem neusten Stand der Technik. Das er ein Resourcenfresser ist darf man ihm verzeihen, das nächste iPad ist ja auch bestimmt wieder etwas schneller.

Besonders beindruckt hat mich der kraftvolle Sound, auch die Bässe machen gut Druck. es kommt sogar bei dem ein oder anderen Bass-Sound Microwave 1 Feeling auf.

Mit über 500 Sounds ist der Nave bestens mit fertigem Klangmaterial ausgestattet.

Bei anderen Apps wird das "nachladen" von Sounds schnell teuer, beim Waldorf ist alles inklusive.

Das GUI Ist beindruckend. Es sieht nicht nur gut aus, sondern ist optimal an die Touchbedienung angepasst. Die virtuelle Potis und Fader lassen sich präzise steuern.

Unter der Haube sind die Möglichkeiten ziemlich umfangreich. Man kann dem Nave sogar das Singen beziehungsweise das Sprechen beibringen. Eigene Wavetable aus Audiomaterial erstellen ist auch drin.

Wer alle Sinne beisammen hat und ein iPad 2 und besser besitzt muß einfach zuschlagen.

> Nave App im App-Store 

Rolf Wöhrmann > temporubato.com ist Nave Entwickler und arbeiten u.a. gerade an Hardware Modulen für das Euro-Rackformat.

Download: > HD > medium >small 

24.06.2013 - Software

Dein Kommentar

  1. #22 Fred schrieb am 25.07.2013
    Wollte mir erst den Blofeld zulegen, hab mich aber jetzt für ein gebrauchtes Ipad 2 und den Waldorf Nave entschieden
  2. #21 Dirk schrieb am 03.07.2013
    Ich bin begeistert. Der erste IPad Synth, der von Anfang an begeistert. Der Klang ist Bombe.
    Bedienung und Bearbeitungsmöglichkeiten sind ebenfalls 1a. Dazu der 4 Tracker.
    Rolf! Hast nen super Job gemacht!!!
  3. #20 DerSchoene schrieb am 02.07.2013
    @carsten: Das ist ganz einfach. Weil die Kunden das bezahlen.

    Das wird aber immer weniger. Die Konkurrenz wird einfach immer größer und selbst die Freeware ist in vielen Bereichen mittlerweile so gut, dass man schon ohne einen einzigen Cent auszugeben einen guten Sound erreichen kann.

    @non-eric: Apropos. Warum macht ihr nicht mal ein Spezial über die aktuelle Freeware-Szene? Als Vorlage gibt es ja eine Menge Seiten da draußen, die entsprechende Verzeichnisse führen (kvr-audio zum Beispiel). Da kannst Du dich mal durch die Top Ten durchchecken und vielleicht das ein oder andere Plugin auch mal direkt mit einem kommerziellen Pendant vergleichen.

    So ein Bericht wäre auch mal etwas für den praktizierenden Musiker und eine nette Abwechslung zu den andauernden Berichten über irgendwelche 4000€-Hipster-Mülltonnen.
  4. #19 Svensyntetics schrieb am 26.06.2013
    Ich hoffe das es bald ein AU Version gibt.... es ist selten Non Eric zu beeindrucken. Da bin ich natürlich auch sehr gespannt...


  5. #18 carsten schrieb am 26.06.2013
    Mal ganz dumm (und wertungsfrei) gefragt: wieso kostet so etwas als PC/Mac-Software ein Vielfaches?

  6. #17 Non-Eric schrieb am 26.06.2013
    Hi Jörg
    gut aufgepasst, das Ipad wird über Airplay an den Mac gestreamt. Dazu benötigst Du ein Programm, z.B. Refector.
  7. #16 Jörg vom Örg schrieb am 26.06.2013
    Hallo Leute!
    Wie habt ihr den Sound vom Nave-App abgenommen? Ohne Kabel bzw per Wifi?
  8. #15 Rolf schrieb am 25.06.2013
    @Sven:

    Also ein iPad1 ist immer noch ein wunderbares Gerät für die es eine Unzahl von guten Apps gibt und es werden auch noch neue Apps geschrieben, die das iPad1 unterstützen. Ich arbeite z.B. grade an einer neuen und meine NLog Synthie App wird das iPad1 auch weiterhin unterstützen.

    Aber klar, der technische Fortschritt in dieser neuen Hardware Gattung ist enorm und schneller als im klassischen PC Bereich. Wir haben uns bei der Entwicklung von Nave länger mit der Frage zur iPad1 Unterstützung beschäftigt. Wir hätten aber Nave für das iPad1 so stark reduzieren müssen, dass über die verschiedenen Hardware Generationen kein einheitliches Produkt mehr rausgekommen wäre, und das wäre nicht zu vertreten gewesen.

    Ich denke, dass sich die "Halbwertszeit" von Tablets bzw. was man dort als technischen Standard ansieht an die von Laptops oder PCs relativ bald angleichen wird. Es ist halt gegenüber den 20-30 Jahren von PCs noch eine junge Gattung.

    Beste Grüße
    Rolf
  9. #14 JeZe schrieb am 25.06.2013
    Übrigens sagt niemand so geil "jaaa genau!" wie der Rolf... :)
  10. #13 JeZe schrieb am 25.06.2013
    Benutze den Nave noch auf dem iPad2 - da wird es - wie im Video ja auch erklärt - natürlich schon etwas knapp gleichzeitig noch andere Sachen von Cubasis dazu laufen zu lassen.

    Kann jemand beziffern wieviel mehr Headromm ein iPad 4 diesbzgl. bietet?
  11. #12 sven schrieb am 25.06.2013
    Schade, dass das IPAD nicht unterstützt wird. Die Leistung würde wohl nicht reichen - schon klar.
    Andererseits ist mein IPad gerade mal 2,5 Jahre alt und kann nicht mal mehr das aktuelle IOS laden.
    Soll man wirklich alle 2 Jahre 600€ für eine neues IPad ausgeben - das ist doch Wahnsinn! Für mich wars so nur ein kurzer Ausflug in die Apple-Welt.
  12. #11 Rolf schrieb am 25.06.2013
    @Patrick:

    Ja, Nave hat MIDI in/out zu allen CoreMIDI kompatiblen Interfaces, so natürlich auch zum ioDock.

    Lg
    Rolf
  13. #10 BerndBasstronaut schrieb am 25.06.2013
    Ich hab zwar kein Ipad, aber ich fand´s richtig spannend. Gute Sendung von Eric und Rolf !!
  14. #9 DaSa schrieb am 25.06.2013
    Hi ihr beiden - SUUUPER Sendung !!!

    Als der NonEric am Anfang seine Lieblingspresets anspielt und sich freut... achtet da mal auf das Gesicht vom Rolf... (Honigkuchen ;-)

    Nee, war wirklich toll erklärt und sehr professionell rübergebracht.
    Keinerlei Marketing-Gesülze, einfach ehrlich und auf den Punkt - Bravo MusoTalk !

    Hab mir den Nave auch sofort nach erscheinen gekauft und bin hin und weg.
    Ich hab zwar eigentlich überhaupt keine Ahnung von Synthesizern und nutze ausschlieslich Presets, aber in dieser Maschine steckt soviel Potential, daß man sich alleine deshalb mal mit der Soundschrauberei beschäftigen müsste.
    Da der Nave auch noch so toll zu bedienen ist, habe ich für die nächsten Monate was zu tun...
    Dann noch eigene Samples reinladen und analysieren lassen... HAMMER

    Der eingebaute 4-Tracker gefällt mir ganz besonders gut.
    Macht plötzlich aus der Höllenmaschine wieder mal daß, was man WIRKLICH braucht - denn 4 SPUREN SIND GENUG ;-)
    Allerdings hätte ich dafür einen witzigen Verbesserungsvorschlag:

    An Stelle einer NAGRA hätte ich mir hier stilecht einen Kassetenrecorder vorgestellt, der natürlich in unserem Land mit BASF Kassetten läuft (jedes Kind der 80' weiß sofort bescheid ;)

    Dann könnte man natürlich noch die verschiedenen Bändertypen simulieren (mit Hilfe des eingebauten EQ):
    - die grünen Ferro2 mit dumpfer Einstellung mit viel Rauschen
    - die blauen/silbernen Chrom2 oder Chromdioxyd mit etwas mehr Höhen
    - für besonders guten Klang die TDK SA-X
    - und für die höchsten Ansprüche die gute alte Maxell XL II

    Ach was wär das geil, wenn man diese alten Schätzchen mal wieder "in Aktion" sehen könnte.

    Für alle die es interessiert, die abgebildete Bandmaschine gab es wirklich. Es handelt sich um eine NAGRA SN und sie hatte in etwa die Größe eines iPad Mini. Nur wurde diese kaum im Musikbereich genutzt.

    Ein interessasanter Link zur Nagra SN:

    http://www.tonaufzeichnungimexperiment.de/index.php/6-interessante-geraete-und-restaurationen/1-die-nagra-sn--serie

    Da aber die Kassette (und der berühmte Tascam 4-Track) sehr wohl musikgeschichtlich relevant ist, könnte ich mir das gut vorstellen als kleines Gimmick im Nave.

    Muß ja nich sofort sein, aber vielleicht später mal.....

    Ansonsten ein toller Klangerzeuger und eine hervorragende Arbeit von Waldorf und allen Beteiligten.

    Ich kanns kaum erwarten, das iPad ins (NonErics ehemaliges) IO-Dock zu schieben und mal den Nave mit nem "richtigen" Keyboard zu spielen und auf der "dicken" Anlage zu erleben - leider hatte ich dazu noch keine Zeit ;-(

    Aber das habt ihr TOLL hinbekommen - sowohl die Waldorfer, als auch das MusoTalk Team.

    5 von 5 sind genug.....

    Es grüßt aus Duisburg,

    DaSa (Danny)
  15. #8 gentler schrieb am 24.06.2013
    dankeschön, werde jetzt gleich an meinem nave rumschrauben :-)
  16. #7 Mucke Fucke schrieb am 24.06.2013
    Hallo,

    habe mir den Nave direkt gekauft als er raus kam.
    Und ich muss sagen, obwohl ich wenig mit Synth am Hut habe, das Programm ist genial. Eine VST-Version würde ich mir wahrscheinlich auch kaufen.

    Ich hätte aber noch eine bitte an Rolf:
    Bitte optimiere die Performance noch etwas.
    Der erste Sound von Holger "Tsching" Steinbrink - "Frazier Swell" knarzt auf meinem iPad 3, sobald ich mehr als zwei Töne gleichzeitig abspiele.

    Gruß,
    Mucke Fucke
  17. #6 Yörk schrieb am 24.06.2013
    Vielen Dank Non Eric für die schöne Sendung....der Nave hat mich voll überzeugt......super Sounds, gute Usability und sehr ästhetische Gestaltung.
  18. #5 JeZe schrieb am 24.06.2013
    Danke für den tollen Test und einen herzlichen Dank an dieser Stelle generell an Non Eric, dass er die Musikproduktion mit dem iPad all die Zeit so tapfer verteidigt.

    Ich habe dies die ganze Zeit auch als Spielzeug abgetan, war jetzt von dem Nave aber irgendwie fasziniert, so dass ich ihn mir gekauft habe. Dazu auch noch Cubasis, Arturia iMini, NLog und Audiobus. Irgendwie hat sich für mich jetzt eine völlig neue Welt aufgetan, die mir mit meinem Cubase 7 mit drei Monitoren und Mackie-Control incl. Extender verborgen geblieben ist. Die intuitive Bedienung und nicht zuletzt die Reduktion der Möglichkeiten auf das wesentliche setzt eine völlig neue Kreativität frei. Vor allem während des Entstehungsprozesses eines Songs ist es genial die Ideen ohne großartigen Aufwand und booten eines Rechners direkt auf der Couch umsetzen zu können. Dank Cubasis ist das ganze auch keine Sackgasse, sondern kann anschließend im großen Setup weiter bearbeitet werden.

    In dem Kontext ist auch der Nave zu sehen: er hat eine tolle Benutzeroberfläche, inspiriert einfach und hat einen tollen Klang. Daumen hoch!
  19. #4 Patrick Kong schrieb am 24.06.2013
    Hallo Non Eric,

    erstmal danke für die vielen tollen Sendungen!
    Hatt der Snth midi in out zb. über das IO-Dock?
    Was für eine Hülle hast du auf deinem iPad? Smart Cover mit Rundumschutz?
    Gibt's da einen Link?

    Beste Grüße

    Patrick
  20. #3 Maggie schrieb am 24.06.2013
    Hallo, nettes stück Software.

    @Stefan, der soll auch als VSTi kommen.

    Was ich mir mal wünschen würde einen Waldorf Wavetable-Synthi mit vier Oszillatoren und rhythmischen Wavetables wie bei der Wavestation. Vielleicht könnte man ja die VSTi-Version damit ausstatten.
  21. #2 Stefan schrieb am 24.06.2013
    Ich wäre ja dafür das man den Waldorf Nave Wavetable Synthesizer auch als vst macht für PC/mac :-)
  22. #1 Andreas schrieb am 24.06.2013
    Hallo,

    Ich bin zwar nicht so der Ipad Fan, bzw nutze ich das Gerät nicht. Doch das ist eine der besten Präsentationen die ich seit langem bei euch gesehen habe. Ihr habt mich hungrig gemacht auf das Gerät(:! Wirklich toll und das alles auch noch kostenlos!!!! Big Up!!!!!

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