Stammtisch

Waldorf iPad Synth und die Top-News der Woche

> Highlight News Waldorf iPad Synth. Der Synthesizer ist eine Koproduktion mit Rolf Wöhrmann von Tempo Rubatos. Es werden mal wieder "neue und bisher ungehörte" Sounds versprochen. Wie das Ganze allerdings klingt wissen wir noch nicht, es gibt noch keine Beta-Version.

> Figure von den Propellerheads. Wieviel Reason wirklich in dieser neuen iPhone App steckt, weiß nur die Marketing Abteilung der Propellerheads. Spass macht das kleine Spielzeug auf jedenfall. Man kann auch schön erkenne wir die guten alten "Tonstudio" Metapher langsam verschwinden.

Das iPad wird zur Steuerzentrale für Mixing-Hardware. Ist das ein Konzept was sich durchsetzen wird? Es ist auf jeden Fall "grün" schließlich spart das Geld aber auch Resourcen.

Wie verändert Apple mit dem Kampfpreis von 149,-€ die Preisgestaltung im DAW Bereich?

> Emu SP 1200 und weitere Vintage Schätze als USB Drive.

Tom Wendt >tomwendt.de Singer Songwriter und PR Manager für die Propellerheads, Celemony, Kemper Digital und andere.

Kai Schwizke, ist Fachredakteur und schreibt regelmäßig für das Computermagazin CT.

Holger "Tsching" Steinbrink >audio-workshop.de ist unser Mr. Cubase und macht Seminare und DVD rund ums Home-Recording.

Download > medium (~ 480MB) > small iPhone, iPad (~ 420MB) > audio only (~ 65MB)

zum Abspielen > VLC oder > Quicktime Player kostenlos herunterladen.

05.04.2012 - Talks und Interviews

Dein Kommentar

  1. #11 DerSchoene schrieb am 10.04.2012
    @Sven:

    Es sagt ja keiner, dass das alles Spielzeug ist. Es gibt da eine Menge praktischer Sachen und auch vieles, was einfach Spaß macht.

    Nur das angeblich so Revolutionäre sehe ich persönlich absolut nicht. Um bei deinem Beispiel zu bleiben: Jarre ist schon vor zwanzig Jahren mit tragbaren Synths auf der Bühne herum gelaufen und auch schon vor zwanzig Jahren haben Bands nur mit 'nem Portastudio bewaffnet komplette Alben aufgenommen. Sicher, vieles ist heute praktischer aber trotzdem ist das alles also schon mal dagewesen; alter Wein in neuen Schläuchen gewissermaßen.

    Ein anderes Beispiel sind die Controller-Oberflächen, die von den Leuten im Alltag tatsächlich genutzt werden. Und das sind nicht die toll blinkenden Design-Albträume aus der Marketing-Abteilung sondern meist nur ganz einfache Sachen, die jeder MIDI-Controller besser machen würde und das für einen Bruchteil des Preises eines iPads.

    Neulich habe ich zum Beispiel gesehen, wie sich ein Bekannter extra einen neuen iPod-Touch gekauft hat nur um damit seine DAW fernzusteuern. Die Buttons, die er auf dem Bildschirm platziert hatte, entsprachen ziemlich genau dem, was mein alter Bluetooth-Zahlenblock auch seit zig Jahren leistet - mit echten Tasten, mehreren Monaten Laufzeit mit einer Akkuladung, konfigurationsfrei, ohne Wifi-Netzwerk und das alles für weniger als 10€ aus der Grabbelkiste beim Elektro-Discounter.
  2. #10 Elias schrieb am 10.04.2012
    Die Hardwareindustrie gibt den Takt vor, Desktops werden verschwinden, ebenso wie die Betriebssysteme dazu. Es ist eine Frage der Zeit, wann ein neues "Windows" in Form von Android, iOS oder irgendwas den Markt beherrscht. DAWs, wie wir sie kennen, werden in 10-15 Jahren kein Thema mehr sein. Ein Unternehmen, das nicht auf den Zug aufspringt, ist weg vom Fenster. Steve Jobs hat nicht als erster, aber sehr intensiv mit iPhone und iPad die Richtung gewiesen. Die Zeit der Riesenpulte ist abgelaufen.
  3. #9 Sven schrieb am 08.04.2012
    Das hier immer noch manche Leute agumentieren, dass das Ipad ein Nischenprodukt ist, dass sich erst druchsetzten muss oder noch in der Experimentierphase steckt ist schon lustig. Weil, es ist schon in der Gegenwart und ein Verkaufsschlager. Es wird benutzt. Es wird genutzt zum Muikmachen. Gorillaz haben damit ein Werk aufgenommen. Ich habe persönlich gesehen und gehört wie Jarre im Licht und Lasergewitter (soviel zur Lesbarkeit in schwierigen Bedingungen) auf dem Animoog geklimmpert hat. Ich glaube kaum, dass ein Musiker wie Jarre Technologie, Abend für Abend auf der Bühne nutzen würde, wenn das der totale Schrott wäre, praktisch nicht nutzbar, Spielzeug etc...
    Ich nutze Spielzeug: Gameboy mit Nanoloop, aber dank Nanoloop ist der Gameboy kein Spielzeug mehr. Wenn ich ein Speil auf dem Ipad spiele wird es zum Spielzeug, aber manche Menschen haben offenbar nicht begriffen, wie mächtig ein Ipad ist.
    Die Idee von Non Eric allerding mit Laptop und zwei Links und Rechts finde ich veraltet. Das Laptop ist überflüssig.
    Wer glaubt, dass große Firmen da Apps entwickeln, weil damit kein Geld zu verdienen ist, der täuscht...Keine Firma macht so was ausschließlich aus Prestigründe...es lässt sich Kohle mit machen. Es ist JETZT da. Das Ipad ist ein Mainstreamprodukt, welches Millionen von Menschen nutzten. Die Frage ist eigentlich nur, was kommt nach dem Ipad.

    Was ich nicht verstehe, dass ihr so groß von Waldorf berichtet. Ausser Ankündigungen kommt da in letzter Zeit nichts. Nur große Worte und wenig neues. Aber viele Bugs. Waldorf verspielt immer mehr seinen Status den diese Firma mal hatte.
  4. #8 Oink schrieb am 07.04.2012
    Also es gibt schon einige gute Android Music Apps. z.B. der geniale Tracker SunVox. Derzeitig glaub das beste was man auf dem Android haben kann. Aber das mit der Latenz stimmt schon, die ist für die meisten Apps einfach zu hoch. Aufjedenfall bei denen wo man Live einspielt. Reine Sequencerapps sind an sich kein Problem. Wenn Google alles richtig macht, wird es hoff ich mit 5.0 anders aussehen.
  5. #7 thegreathawk schrieb am 07.04.2012
    Ich sag mal so, kreativ zu sein ist unabhängig von dem Produkt was z.B. 10 oder vielleicht 500 € kostet,vielmehr was man draus macht oder auch braucht. Ich bin noch einer der "oldschooler" die mit nem Amiga 500 angefangen und mit Tracker Musik gemacht haben, war noch ohne Touchscreen aber ging auch :)
    Mir sagt die ganze Ipad-Euphorie überhaupt nix, bin mir aber sicher das es sich durchsetzt. In ein paar Jahren hat keiner mehr einen Desktop PC usw... Seh das Ipad mehr als Spielzeug, aber auch das kann Spass machen. Je nachdem wie man was einsetzt in Sachen Musik.
  6. #6 siggi schrieb am 06.04.2012
    nostradamus hat gesprochen, wie sich der text unten liest.

    solche schwarzseher und pessimisten mag ich persönlich nicht.
    gehört wohl zur gattung, egal was rauskommt ist schlecht und es gibt sowieso nix neues mehr....

    auch kann man nicht ständig das rad neu efinden - und wem es nicht passt einfach wegschauen....

    ich find musotalk sehr informativ!
  7. #5 Ronald schrieb am 06.04.2012
    Langsam wirds richtig Öde Ladies! Ist ja kaum auszuhalten, jedes bescheurte App von einem Audio-Unternehmen wird gezeigt auch wenns noch so grindig ist.
    Da könntet ihr auch die Casio Keyboards mit leuchtenden Tasten und die Gitarren vom WalMart z.B. zeigen, hat den selben Wert.

    Schön und gut wenn man in der U-Bahn rumklimpern - ein anderes Wort haben wir noch nicht für anspruchsloses musizieren Unterwegs - aber für mich ist das Zeitverschwendung, da behalte ich die Idee lieber im Kopf und mache es dann an Instrumenten fertig.

    Arme Musikwelt! Schafft das Spielzeug wieder ab...

    P.S. fällt nur mir auf dass durch den digitalen Wahnsinn die Qualität ins Bodenlose sinkt? Man sehe die digitalen iPhone fotos auf Instagramm sowie den Lärm im Figure Promo-Video.

  8. #4 DerSchoene schrieb am 06.04.2012
    Die Zweifel, die es damals gegenüber den ersten Computer-Musikern gab, waren damit begründet, dass diese Art zu produzieren völlig im Gegensatz zu etablierten Verfahren stand. Computer waren damals auch im Alltag der Menschen praktisch nicht vorhanden und wenn doch, dann waren das graue, hässliche Kisten, mit denen die Musiker bestenfalls in einem seelenlosen Büro in Berührung kamen.

    An den iPad-Geschichten sehe ich hingegen absolut nichts neues. Da wird bis jetzt einfach nur Stumpf vorhandenes Zeug und analoge Oberflächen kopiert. Neue Ideen oder Konzepte, die einen wirklich musikalisch oder soundlich weiter bringen könnten, gibt es fast gar nicht - alles ist nur ein 1:1 Abklatsch von schon vorhandenem und wie das eine Revolution auslösen soll, ist mir schleierhaft.

    Das war ja schließlich alles schon mal da. Ich bin jetzt fast vierzig und ich habe schon als Jugendlicher auf dem langen Weg zur Schule meine musikalischen Ergüsse in ein mobiles Musikstudio getippert (Yamaha QY und Roland PMA). Wenn ich dazu keine Lust hatte, habe ich meine Umgebung mit Geräuschen aus meinem tragbaren Nintendo-Computerspiel genervt oder Musik aus dem Walkman genossen. Tragbare Telefone oder Fernbedienungen gab es damals auch schon. Es gab sogar schon Docking-Stationen für die mobilen Musikstudios mit eingebautem Keyboard usw.

    Neu ist jetzt nur, das man alles in einem Gerät machen kann und das die Grafik besser ist. Aber damit hat es sich eigentlich (bis jetzt) auch schon an revolutionären Neuerungen.

    Als Beispiel: Mein zwanzig Jahre alter Yamaha QY20 klingt vielleicht nicht mehr ganz so modern und hat auch nur ein monochromes Display aber er hängt beim Komponieren unterwegs immer noch locker jede noch so hübsch blinkende iPad-App ab. Wo ist da der Fortschritt?

    BTW: Ich bin kein Technik-Muffel sondern nur Skeptiker. Mein Tablet, meinen E-Book Reader und mein Smartphone möchte ich im Alltag wirklich nicht mehr missen. Ich bin nur sehr skeptisch, dass dieser ganze iPad-Hype im Musikbereich über den Status von Performance-Helferlein oder Sound-Spielzeug jemals hinaus kommt. Sicher wird es einige Leute geben, die mit dem Gerät Grandioses leisten werden aber im Gesamtkontext der Musikwelt wird das IMHO kaum Auswirkungen haben.
  9. #3 mickey schrieb am 06.04.2012
    das trifft es auf den punkt !!! stimme voll und ganz zu.
  10. #2 eric schrieb am 06.04.2012
    ...kein mensch braucht i-phone oder i-pad synthesizer! mit einer soliden und stabil laufenden daw, ob mac oder pc, mit großen monitoren (display) und einem vernünftigen hardwarecontroller lässt es sich doch viel entspannter produzieren, als wenn ich mit den fingern über irgendwelche verschmierten displays wischen muß!

    eric
  11. #1 Elias schrieb am 05.04.2012
    Jungs, es gibt nichts wirklich Neues ;)

    Seit fast drei Jahren sitzen sowohl Apple, als auch Ableton ihre Innovationen aus. Wir haben bei den DaW's das Ende der Fahnenstange erreicht.

    Am Ende zählt, was hinten rauskommt, ob nun für 0,-, 40,- oder 20000Euro. Ich bin gespannt auf den ersten, der zugibt/mitteilt, seinen Hit mit Garaband auf dem iPad produziert zu haben....

    Pro Tools, Steinberg, Ableton & Co. werden in max. fünf Jahren in der Versenkung verschwunden sein. Oder nur eine "professionelle" Ecke abdecken.

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