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Stammtisch

Vocal Recording - Technik Tipps und Tricks

Der Stammtisch rund ums Musik machen. Diese Woche mit Image_1.PNGNon Eric und seinen Gästen: Thomas Wendt (ictw.de), Kai Schwirzke, Andrew Levine (Image_2.PNGmobile.blumlein.net), Tom Ammermann (mo-vision.de), André Dupke (www.hamburg-audio.de) Maya Sternel (Rudel Records), Dirk Cervenka und George Kochbeck (Georgie Red, u.a. Keyboarder für Maffay und Eberhard Schoener).

Montag ab 6 Uhr online: Ausgefragt: "Eisblume"

 

Praxisthema: Vocal Recording - Technik, Tipps und Tricks.

Die "Psychologie" im Studio.

Gibt es den optimalen Köpfhörer Mix?

Welche Mikrofone eignen sich besonders für Gesang und Sprache?

Welche Akustikmassnahmen machen Sinn?



Download: Leitet Herunterladen der Datei einMusoTalk 424 - Stammtisch - Praxisthema: Vocal Recording.mp3

09.07.2010 - Talks und Interviews

Dein Kommentar

  1. #12 JAY schrieb am 29.07.2010
    Bei Jackson war es ein SM7 (Vorgänger des SM7B) und kein SM58!

    Siehe Bruce Swediens Buch "In the studio with Michael Jackson".
    Aber das mit den Tanzgeräuschen wird da auch erzählt.
  2. #11 Saris schrieb am 24.07.2010
    hallo

    Ich frage micht grade wie mann am besten diesen Thermohanf 10 cm von der Wand befestigt?
  3. #10 David Martini schrieb am 16.07.2010
    Hi

    Ich würde mal gerne wissen, warum manche Leute das Mikrofon auf dem Kopf hängen haben und manche nicht. Was ist da der Unterschied ??

    Gibt es überhaupt klangliche Unterschiede ??

    Ich spreche von Großmembranmics

    gruß
    1. #0 Luca Anzilotti schrieb am 28.08.2010
      @ David Martini

      Das kommt aus der alten Röhrenmikrophon Zeit um die Membrane von der steigenden Hitze zu schützen.

      Außer eine bessere Sicht auf die Noten/Text, gibt es, glaube ich, für Kondensatormikrophone keinen technischen Grund dafür...

      Luca
  4. #9 DerSchoene schrieb am 13.07.2010
    Emotionen sind ja auch nicht professionell, zumindest, wenn man aktuelle Pop- und Rock-Produktionen betrachtet. Da würde das Rumhampeln vor dem Mikro nur Zeit kosten, schließlich sind Dynamik-Schwankungen absolut unerwünscht. Man kann die Stimme zwar mit Kompressoren und Limitern wieder auf Maximalpegel aufpumpen, aber die Erkennungsroutinen von Melodyne, Autotune, Beat-Detective und Co funktionieren besser ohne allzu viele "Störungen" im Vorfeld. Ohne diese Plugins geht es doch heute überhaupt nicht mehr - schließlich dürfen weder Tonhöhenunreinheiten noch Timing-Abweichungen in den finalen Mix gelangen. Es ist gar nicht auszudenken, was passiert, wenn eine Stimme auf einmal einen Wiedererkennungswert hätte - das wäre für den Konsumenten ja ähnlich schockierend, als wenn man auf einmal die Frauen auf der Titelseite der Fernsehzeitungen wieder erkennen könnte.

    Ich hatte neulich das Vergnügen, mal in die Originalspuren von Queens Bohemian Rhapsody reinhören zu dürfen. Es ist erstaunlich, wie viele "Fehler" in den Gesangs- und Gitarrenspuren sind und wie verdammt gut das am Ende klingt. Mir wird ganz übel allein bei der Vorstellung, was "moderne" Produzenten heutzutage aus dem Material machen würden.

    1. #0 Andre schrieb am 13.07.2010
      Ist das so???
  5. #8 dizmac schrieb am 13.07.2010
    Thema "Bewegung vor dem Mikro"

    Kumpel von mir mischt beruflich Zeugs und macht Remixe, ist teilweise auch was "Großes" dabei. Hat für die Prinzen und Paddy Kelly gearbeitet (wobei das für mich jetzt kein Qualitätskriterium ist ;-)

    Er hatte irgendwann auch Spuren von Christina Aquilera dabei. Was da in der Vocalspur an Dreck ist, glaubt man kaum. Du hörst Nebengeräusche, den Kopfhörermix. Jetzt könnte man ja denken: shice, nix mit anzufangen. Von wegen. Wenn die Performance stimmt, sprich: das emotionale Ergebnis rüberkommt, sich Gefühle transportieren, dann wird die Spur genommen, auch bei fetten Produktionen. Andre sprach davon, dass er das aus professionellen Studios nicht kennt. Wenn also die Menschen vor dem Mikro mal einen Arm heben und den Kopf leicht bewegen, dann ist das kein Weltuntergang und wenn der Take geil ist, dann ist er geil. Punkt.

    Oder verkauft Aguilera weniger Alben, weil hier und da Rotz in der Vocalspur ist?

    Ein Bekannter von mir, Trommler der Jazzkantine, hat sich in Berlin ein Kellerstudio eingerichtet, wo er viele Vorproduktionen macht und auch das ein- oder andere Stück fertig produziert. Er erzählte mir, dass der Raum nicht ganz schalldicht zu bekommen war. Ich fragte ihn, ob das schlecht sei. Er sah mich an und rief freudestrahlend: "Unsinn, das ist doch geil, dass da mal ein LKW drauf ist". Gut, das war das Extrembeispiel.

    Letzes Wort: Marvin Gaye. Ain't No Mountain High Enough. Kennt man, oder? Welthit, damals. Mittlerweile tragen ja etliche Tonings die Einzelspuren von damals auf ihren Laptops rum. Irgendwer hat die mal von der Achtspur runterkopiert und veröffentlicht. Ich hab das gehört, das war eine interessante Erfahrung. Und wieder war die Vocalspur "versaut". Der Typ trampelt mit dem Fuß den Takt mit, Du hörst jede Menge Übersprechungen. Ok, war ne andere Zeit. Aber hör Dir an, was der Typ da singt, WIE er das singt. Das hat auch heute noch Gültigkeit, das transportiert auch in 50 Jahren noch was. Darum geht es doch: Transport von Emotionen. Was interessiert mich ein perfekter Vocaltrack, bei dem nix rüberkommt? Wieviel Schall wird einem heute um die Ohren geballert, der aus Tönen und Worten besteht, aber nicht aus Musik?

    Darum mein Rat: erzeugt etwas. Glüht, spuckt, tretet, aber seid nicht gleichgültig.

    Gutes Beispielt in diesem Zusammenhang ist für mich auch immer wieder Katja Werker. Tom Wendt hat sie auf seinem Myspace-Profil. Die Frau transportiert was. Ehrlich.


    1. #0 Andre schrieb am 13.07.2010
      @ dizmac

      Habe nie gesagt, dass ein Track technisch perfekt sein muss, im Gegenteil.
      Man muss sich nur mal Lotto anhören, der Erfolg kommt sicher nicht von seiner Goldkehle.
      Kenne da aber auch andere wie Tropf (Jan Delay) der jeden einzelnen S-Laut bearbeitet, wenn es sein muss..

      Habe nur noch nicht erlebt, dass der Sänger im "professionellen" Studio absichtlich ständig seinen Sound durch Änderungen der Position anpasst.
      Sicher kann das auch mal lustig sein aber im Regelfall gibt es EINE feste Position die z.B. mit einem Notenständer makiert werden kann.
      Die Aussage "Man solle sich während des Einsingens je nach Lautstäkre seine Position suchen" halte ich daher für nicht besonders hilfreich und insbesondere für Einsteiger irreführend.
  6. #7 Randy schrieb am 12.07.2010
    Naja, es redet ja keiner von rumhampeln :-)

    Aber durch Verändern der Kopfhaltung und des Oberkörpers trifft der Schall eben anders auf die fixe Membran. Das ist in manchen Momenten wichtig.

    Natürlich soll kein Sänger vor dem Mike rumlaufen...

    Und, ja, der Sound wird vom Tech gemacht, keine Frage. Aber für ein gleichbleibendes Signal ist es aus Sängersicht eben manchmal nötig die Position zu variieren.

    LG, Randy
  7. #6 lllubi schrieb am 11.07.2010
    Bitte den versprochenen Link von Andre zum Tannenholz posten !!!!

    Übrigens wurde Thriller mit einem SM7 und nicht wie vermeintlich mit einem 58er aufgenommen

    1. #0 Andre schrieb am 12.07.2010
      So,
      hier der Links zum Holzfaserdämmstoff, hätte ja auch in die Shownotes gepasst ;-)
      http://www.baukraft-koeln.com/produkte/daemmstoffe/holzfaserdaemmstoffe/
      Habe noch mal ein aktuelles Rendering unserer Akusik-Module gemacht, wer Fragen zum Selbstbau hat kann sich gerne an mich wenden.
      (Wer alles machen lassen will natürlich auch ;-) )
      http://www.hamburg-audio.de/weblinks/akmod.jpg
  8. #5 nico schrieb am 10.07.2010
    @ Randy, nein , Andre hat schon recht. Und der Vergleich mit der Gitarre hinkt gewaltig, den klar kannst du mit der anschlagstärke spielen, aber du sollst nicht während des spielens die position zum mikro verändern (oder bei egit, das mikro von der box hin und her bewegen :)
    es ist eher: Anschlagsstärke = stimmliche Dynamik. Also schön stehen bleiben, sonst ärgert man sich in den meisten fällen nach der aufnahme.


    Weiter so mit dem Podcast!
  9. #4 Randy schrieb am 09.07.2010
    He, he, he - ich habe heute leichte Spannung zwischen diversen Teilnehmern gespürt, nett :-)

    Tolles Thema und der Ansatz, mal einen Talk zu einem Topik zu machen, ist Klasse!

    Schade, dass ewig über MS und Raumakustik (was wichtig ist, logo) gelabert wurde, anstatt mal was über Poppschutz, Spinnen, Wann Kondenser, wann Dynamisches oder über Mikrofonpositionen zu erzählen.
    Aber das soll jetzt konstruktiv sein!

    DIe Ansicht von André Dupke kann ich nicht teilen. Genauso, wie man mit dem Anschlag der GItarre spielen kann, kann man auhc mit den Nahbesprechungseffekt spielen. Und Mikrofondisziplin umfassst in meinen Augen auch das bewusste Verändern der Schalleinwirkung.

    Als Sänger muss ich sagen, es macht mir überhaupt nichts aus, mich alleine aufzunehmen. Dann weiß wenigestens, dass alles funktioniert und ich kann mit den Mix genauso einstellen, wie ich es will.

    Dass Maya nach wie vor kein Interesse an einer Verbesserung ihres Sounds hat, finde ich etwas befremdlich. Ich meine, geht dir das nicht selber auf den Keks?

    Kann man beie uch eig mitmachen? :-)
    Dann müsste man nicht immer nur nachmeckern :-)

    Weil eig finde ich euch ganz toll!

    Grüße,
    Randy
    1. #0 Andre schrieb am 09.07.2010
      Hi Randy,
      habe bisher _nie!_ erlebt, dass rumhampeln vor dem Mirkofon in
      irgendeiner Weise von Vorteil gewesen wäre.
      Im Gegenteil! Sobald sich der Sänger wegdreht oder in irgendeiner Weiser
      seine Position verändert kann man sehen wie man das beim Mischen wieder
      geradebiegen kann. Plötzlich fehlen Höhen oder das Signal klingt
      indirekt, diese Parts müssen dann auf eine extra Spur mit anderer Filtrage.
      Ich bezweifle auch stak, dass ein Sänger während der Aufnahme beurteilen
      kann, wie seine Stimme wirklich auf dem Band zu hören ist und schon hier
      in der Lage ist den halben Mix beim Einsingen zu machen.
      (Kanns auch gleich gemastert werden?!)
      Nein, der Sound wird meiner Meinung nach in der Regie gemacht, der
      Sänger hört über einen geschlossenen Kopfhörer und hinzu kommt noch die
      Wechselwirkng mit der eigenen Stimme, die er ja im gegensatz zur Regie
      auch noch im Kopf hat.
      Nein, KEIN Rumgehampel vor dem Mirkofon,
      wie es klingen soll möchte ich doch bitte in der Regie entscheiden und
      kann es da dann auch.
      Daher ist ein Kompressor im Monitorweg unumgänglich, aber das ist nur
      meine Ansicht.
      Es muss einfach ok sein für den Künstler, egal ob er in der Strophe
      flüstert oder im Chorus mal so richtig Gas gibt.
      Wenn es dann unangenehm laut wird und sich der Sänger vom Mikro
      wegdrehen muss damit es für ihn "ok" ist, dann hat man als Tonmann was
      falsch gemacht.
      Hatte neulich eine Sängerin mit sehr prominentem Pappi im Studio.
      Sie war erst etwas enttäuscht, dass das ganz dicke Mischpult fehlte,
      gesangsmässig hätte sie aber noch nie so guten Sound beim Einsingen
      gehabt und dementsprechend waren auch die Ergebnisse...
      Aber hey, jeder solls machen wie er es für richtig hält.
      Ich kann nur Erfahrungen weitergeben, wer zu anderen Einsichten gekommen
      ist die bessere Ergebnisse erzielen soll er auch gerne so weitermachen.
  10. #3 Elias schrieb am 09.07.2010
    Schön wie ihr euch zwischen "Hi-Fi-Raumluft-Spray", "Es ist, wie es ist" und "Passt schon" bewegt ;o)
  11. #2 Sven schrieb am 09.07.2010
    Ja Ja die Psychologie....

    Ich empfehle überhaupt allen dieses Lehrvideo anzuschauen...

    http://www.youtube.com/watch?v=IicKiqWZzso

    Vieleicht wäre das auch was für Best of Youtube und co, Non Eric?
  12. #1 Superwaldi schrieb am 09.07.2010
    Liebe Musotalker,

    Könnt Ihr nicht zusammenlegen und Maja ordentliches Equipment kaufen?

    Podcast für Podcast brummt und knackt es - nicht nur, wenn sie spricht, sondern auch bei Diskussionen, in denen sie nicht beteiligt sind.

    Ich finde es pervers, über Audioqualität/Highend-Equipment zu sprechen und Recordingtipps zu geben, wenn die Beiträge von unnötigen Störgeräuschen überdeckt werden.

    Ansonsten bleibt so, wie Ihr seid.


    LG

    Superwaldi

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