Tutorial

Visionen des Produzenten N - Abgehängt!

Meine kleine Neujahrsansprache. Wieder wird es philosophisch mit der Frage: " Helfen uns unsere Helferlein vielleicht schon zu viel? Wann arbeitet die "Automation" gegen die Kreativität? 

Inspiriert ist diese Folge vom Autor > Nicolas Carr und seinem Buch > Abgehängt!

Wir wünschen euch allen ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2015.

Wir freuen uns aufs nächste MusoTalk Jahr, und "make more music"

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29.12.2014 - Talks und Interviews

Dein Kommentar

  1. #19 Emanuel schrieb am 01.01.2015
    Standard-Konsumenten verdienen Standard-Produkte.
    Es macht keinen Sinn, belanglose Tonereignisse mit einer Halbwertszeit von wenigen Tagen mit aufwendiger künstlicher Individualität zu versehen, wenn man sich nicht gerade selbst einen Gefallen tun will.
    Mittlerweile ist selbst unsere sogenannte "Individualität" ein nervendes Massenphänomen, weil sie nicht nach innen gewandt ist, sondern aggressiv anderen aufgezwängt wird.
    Von daher sollte man die gebotenen bzw. zur Verfügung stehenden Mittel schon recht intensiv nutzen, wenn man damit sein Brot verdienen muss, anderen Leuten die eigenen musikalischen Ergüsse zu kredenzen.
    Nicht in jedem steckt ein Mozart, auch nicht, wenn er individuell ist.
    Es gibt auch individuelles Mittelmaß.
  2. #18 RW-1957 schrieb am 31.12.2014
    Hallo Non Eric!
    Wie schon die Jahre zuvor wieder eine gelungene Neujahsansprache. Danke dafür und allen Beteiligten für die vielen informativen und unterhaltsamen Sendungen.
    Alles Gute im Neuen Jahr!
  3. #17 Klaus Kassengestell schrieb am 31.12.2014
    Non Eric, mein Tip an Dich: Auch mal das Manual lesen. z.b. welche Einstellungen man für das Apollo Twin in der Console und in Logic Pro X vornehmen muss, um gute Latenzen zu bekommen, gelle? Und auch mal lesen, wo die Vorteile von Thunderbold diesbezüglich liegen könnten. Guten Rutsch!
  4. #16 Elias57 schrieb am 30.12.2014
    Danke für den Beitrag und guten Rutsch an das Team.
  5. #15 Phil schrieb am 30.12.2014
    genau RTFM!
    Ein erfolgreiches Jahr 2015 Euch allen!
  6. #14 Franz schrieb am 30.12.2014
    Hallo Non Eric,

    Sehe Deine Sachen sehr gerne, und die letzte Sendung zum Jahres Ende
    hat mir besonders gut gefallen.

    Alles Gute und Gottes Segen im neuen Jahr wünschen

    ILKA&FRANZ Die Stimmen aus dem Norden
  7. #13 Helfried schrieb am 30.12.2014
    Hallo an alle,

    Ich denke, ein wichtiger Punkt bei der Nutzung von Technik, die einem Entscheidungen abnimmt, ist die Tatsache, dass sie ja immer noch von Menschen, sagen wir mal z.B., programmiert wird. Da können immer Fehler, passieren und wenn da nicht, wer sagt dir, dass sie nicht mit einem fehlerhaften, unvollständigen, oder gar von falschem Standpunkt aus, ausgehenden, Analyse- und, oder Bearbeitungsalgorithmus arbeiten. Und selbst wenn das alles gut wäre, bräuchtest du, grade was die Audiobearbeitung komplexer Zusammenhänge, mit einer dem Benutzer überlassenen, Einregler Steuerung, einen viel höheren, vielleicht am Anfang maximal intuitiven Verständnis, dessen, was das Plugin, wann und in welchem Zusammenhang macht. Deshalb versteh ich auch nicht, wie du, Non Eric, z.B. ein Plugin wie den IQ Limiter so gerne magst, weil es doch genau das tut, worauf du hier grad, als möglichen Problempunkt, hinweist, und zwar, meiner Meinung nach, dem Benutzer die Wahl abzunehmen. Ich habe den nicht, auch nicht getestet, inwieweit das also zutrifft, sei dahingestellt. Was ich mal an Minmalistisch kontrollierbaren Plugins benutzt hatte, war ein TC Character. Ich weiß bis heute nicht, was ich damals damit getan hab, hatte es nur eingestellt, bis ich fand, dass es gut klang und ich kann mir vorstellen, dass meine sonstige Bearbeitung, dem sogar entgegengewirkt hatte. Ergebnis, kann prinzipiell, ein durch die Mangel gedrehtes Signal sein. Wenn es musikalisch weiterhilft, gut, wenn nicht, kontra "Pro"-Sound.

    Das Ganze mag ja grad noch so vertretbar sein, wenn man ein GPS nutzt, wobei, wenn es einen Ortsnamen zwei mal gibt, es doch bestimmt ein Leichtes wäre, dem Benutzer, dann die Wahl zu lassen, für welchen Ort man sich entscheiden möchte, was es vielleicht sogar schon tun würde. Trotzdem wäre eine, noch intelligentere, weil menschlichere, Problem- und mögliche Lösungserkennung und dann als freie Wahl, dem User überlassende Menuführung, eine extrem sinnvolle und um ein vielfaches verbesserte Möglichkeit, dem Nutzer Hilfe und zu einer selbstständigen Entscheidung unterstützenden Rat, zur Verfügung zu stellen. Wobei man die Wahlmöglichkeiten, dann noch individuell zulassen, oder abweisen können sollte. Wenn also das Baby auf dem Rücksitz schreit, es sehr spät ist und man sowieso mit dem Linksverkehr klar kommen braucht, kann es kontraproduktiv sein, sich jetzt da noch mit den Möglichkeiten, der Wahl dieses oder jenen Weges zu beschäftigen, dessen Auswirkungen man selbst gar nicht und dein GPS vielleicht nicht vollständig überblicken und oder weitergeben kann, weil schlicht die Zeit und bei dir die Hirnkapazität, im Sinne von Reserve, fehlt und es dir dann vielleicht doch besser einfach sagt, wo es lang geht.

    Was nun die Werkzeuge bei der Audiobearbeitung betrifft, sollten diese und dies ist ein Appell an alle Audiobearbeitungswerkzeughersteller, dem User doch bitte, bitte, die Wahl überlassen, für welchen Weg man sich entscheidet, ob man den einen Knopf, der 21 gleichzeitig damit kontrollierbaren Knöpfe dreht, drehen möchte, oder die 21 Knöpfe direkt, ohne Hilfe von innen, oder außen, bedienen möchte, oder einfach lernen will, was hinter der Einknopfregelung steckt und die Kontroll- Bewegungs- Kurven der 21 kontrollierten Knöpfe sehen möchte, evtl. während man den Hauptregler dreht, oder man schon soweit ist, dass man sagen kann, ich weiß was passiert, wenn ich "den Knopf, den Einen" dreh und weiß dass ich aber einen der 21 kleinen Regler, ein bißchen korrigieren brauch, weil dieser Song, an dieser Stelle, ein bißchen weniger Releasetime braucht. Also natürlich voll automatisierbar :). Ein Beispiel, meiner Meinung nach, gelungener Nutzung von wenigen Reglern, mit der Möglichkeit, wenn benötigt auf mehrere zugreifen zu können, ist der Blockfish von Digitalfishphones. Wenn es generell allerdings geheim wär, wäre es natürlich doof, aber dann vielleicht, wenigstens eine sehr gute Beschreibung der Soundentstehung und Bearbeitung, die dies Werkzeug bietet, siehe bspw. Bedienungsanleitungen von E-Gitarrenampps und, oder, oder Beispielmusik mit der "dazu gehörigen" gedachten Einstellung und ihrer Wirkung. Dadurch wäre man dem Werkzeugnutzer, von großer Hilfe, indem man ihm, das nötige Hirntraining liefern kann, um in der Lage zu sein, ihm sein Werkzeug, mit einem hohen Nutzfaktor, zur Verfügung zu stellen.

    Was Musotalk angeht, finde ich die, meiner Meinung nach, stellenweise sehr sujektive Meinungs- und Informationsweitergabe, hilfreich bei der Bildung einer eigenen Meinung. Denn wahre Objektivität ist bei Journalismus, m.M.n., nur schwer, oder gar nicht zu erreichen. Deshalb ist es m.M.n. besser, eine Person und ihre Hintergründe und Gründe für Entscheidungen, zu kennen und daraufhin in der Lage zu sein, zu sehen, was davon, auf einen selbst zutrifft und das dann, je nach Wahl, eventuell auf sich und seine Arbeitsweise, zu adaptieren. Und das, betreibst du, Non Eric, m.M.n. mit Musotalk und deinen Gästen, auf einem sehr hohen Niveau. Und diese Art der Berichterstattung, sehe ich als Die Zukunft, schon da :).

    LG und m.m.m.
    Helfried
  8. #12 Michael Justin (thearclight) schrieb am 30.12.2014
    Ein frohes und gutes neue Jahr wümsche ich dir NonEric und dem Team hinter MusoTalk.
    Schöner und guter Gedankeansatz, der hoffentlich auch befolgt wird. Derzeit ist es jedoch leider in unserem Musik-Bereich eher so das man faktisch nahezu jede Produktion beim ersten Hören komplett zerlegen kann. Das Intro ist vom StylusRMX. Den Support liefert die "Damage" Library auf dem Kontakt 5...etc.
    Sicherlich findet, und das ist ja letztlich schon fast löblich, noch immer ein kreativer Prozess statt. Wirklich schrauben tut aber kaum noch jemand. Selbst wenn, bedeutet das leider auch nicht das das Ergebnis zwangsläufig besser klingt. Und genau das ist ja der Gedankenansatz. Wir laufen Gefahr viele Dinge zu verlernen und die kommenden Generationen haben nicht einmal mehr die Chance sich mit diesen "old-school" Sachen zu befassen.
    In den Charts (den DAC mal rausgenommen) ist das Ganze mittlerweile noch austauschbarer als es in meinen Augen jemals gewesen, selbst zu Glanzseiten des Technos, House, etc....
    Mehr "Brei" und "Pampe" wie heute hat es nicht geschafft um im "altmodischen" Radio gespielt zu werden und erfolgreich zu sein.
  9. #11 Mike schrieb am 30.12.2014
    Gute und wichtige Mahnung zum Neuen Jahr.
  10. #10 Ingo schrieb am 29.12.2014
    Vor allem solltest Du mal langsam die nette Vertragswerkstatt um die Ecke anfahren....;-)

    Meine Meinung zum Thema - ich muss nicht alles können...

    Ich habe mir den EZDrummer samt den ganzen Zusatzkits geholt, weil ich kein Drummer bin, nie sein werde und das auch gar nicht will.
    Das Tool nimmt mir viel Programmierarbeit ab, das Endergebnis klänge bei mir noch viel weniger nach Drummer.
    Das EzKeys habe ich mir im Überschwang der Gefühle auch zugelegt, da bin ich deutlich zwiegespalten und wage mich nicht so recht heran, weil ich da doch noch mehr Input von mir selbst verlange, auch wenn ich kein guter Keyboarder bin.

    Also von meiner Seite aus, alles was ich selbst machen kann (Gitarre, Bass, keyboards), mache ich auch soweit ich komme, bei Drums, Mastering etc. sind Helferlein willkommen.
    Würden Bläsersatze, kompliziertere Chöre oder Streicher zu meiner Musik gehören, würde ich da aber auch gucken, ob ich was unter meinen Plugins habe, NI hat ja auch solche Sachen wie Session Strings etc. im Angebot (hab ich im Komplete dabei, aber noch nie genutzt).

    Und ganz ehrlich, die beste Musik habe ich gemacht, als ich 3-4 Keyboards/Expander, eine Drummachine, 2-3 Effektgeräte, eine 8-Spur Maschine und einen großen Mixer hatte.
    Das dürfte vielen so gehen.

    Das klang auch nicht professionell, war auch nie mein Anspruch, aber man konnte es sich gut anhören.
    Heute bekomme ich aufgrund der ganzen Möglichkeiten der DAWs und PlugIns kaum noch etwas Hörbares zustande....

    Insofern: make more music instead of checking presets...;-)

    Und allen wünsche ich einen guten Rutsch plus ein Super 2015, speziell natürlich dem Musotalk-Team.
  11. #9 abc schrieb am 29.12.2014
    Die "Visionen des Produzenten N" gibt es auf diesem Kanal viel zu selten. Frohes Neues!
  12. #8 André (aus Basel) schrieb am 29.12.2014
    Hallo Non-Eric

    Interessante Gedanken.

    Weder die Tools an sich, noch die Tatsache, dass dadurch Denk(fähigkeiten) verloren gehen, sind das Problem. Viele eher ist das Problem, dass wir die dadurch gewonnen Freiräume sinnfrei füllen werden anstatt sinnvoll.

    Okay, man sollte natürlich nicht Fähgkeiten eliminieren die man für sein eigenes Leben braucht / brauchen will.
    Das Beispiel mit den Eskimos ist da sehr schön.
    Wenn ich aber gar nicht lernen möchte wie man drummt (heisst das so ?) ist so ein Drummer-Tool praktisch. Gleiches gilt jegliche anderen Tools. Solange man den Einsatz der Tools nicht für seine Fähigkeit verkauft finde ich das okay.

    Was das Musikmachen betrifft entscheidet der eigene persönliche künsterlische Anspruch was geht und was nicht geht.

    Solange ich den "Verkauf" des erschaffenen ehrlich betreibe gibts da in meinen Augen auch keine moralischen Probleme.

    Wünsche einen guten Rutsch ins neue Jahr.

    Grüsse
    André (aus Basel)
  13. #7 Marco schrieb am 29.12.2014
    Danke für deinen Vortrag! Da kann man dir nur recht geben.

    Guten Rutsch ins neue Jahr wünsche ich euch allen natürlich auch.

    Viele Grüße,
    Marco
  14. #6 Slashgad schrieb am 29.12.2014
    Ja, da gebe ich dir völlig recht! Jetzt muss ich es nur noch umsetzen im nächsten Jahr! GUTE NEUJAHRSBOTSCHAFT !!!
  15. #5 Richie schrieb am 29.12.2014
    Schönes/interessantes Video!

    Ich wünsche dem ganzen Musotalk-Team einen guten Rutsch in ein hoffentlich weiterhin erfolgreiches Jahr. Macht weiter so!!

    Gruß

    Richie!
  16. #4 Jens schrieb am 29.12.2014
    Für mich wirklich fast die Beste Sendung in diesem Jahr. Du hast wieder viel Wahres gesagt. Stadtplan statt Navi, das stimmt !
  17. #3 Wolfgang Schweiger schrieb am 29.12.2014
    Hallo Non Eric, liebe Muso Talk Crew,

    da bleibt mir nur eins zu sagen: RECHT HABT IHR!
    N' guten Rutsch und weiter so tolle Beiträge.

    Verschneite Grüße aus dem Remstal,
    Wolfgang
  18. #2 carsten schrieb am 29.12.2014
    Vielen Dank ans gesamte Musotalk-Team für die super Sendungen 2014! Kommt gut ins neue Jahr und macht weiter so.


    P.S. zur Sendung: alles völlig richtig, aber mit dem Stadtplan auf den Knien möchte ich nicht mehr durch fremde Städte fahren müssen...
  19. #1 Frank Posch schrieb am 29.12.2014
    Hallo NonEric,
    danke für deinen Tipp.
    Dies sollte man sich immer wieder in Erinnerung rufen.
    Wünsche Dir und Deinem Team ein gesundes und kreatives neues Jahr.
    LG aus Tirol

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