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Hardware, Interfaces, Kategorie-Feature, Angecheckt!
Sendung vom 10.09.2012

Universal Audio Apollo - Audio Interface mit UAD2 Quad

Non Eric

Non Eric arbeitete bei Steinberg mit an Cubase 1.0 ST, war mit SNAP im Studio und ist Gründer des Trance Labels Lunatec.

Universal Audio hat einen hervorrangenden Ruf. Die Mikrofonvorverstärker und die gesamte Platte an Hardware-Outboard Gear ist klanglich über jeden Zweifel erhaben.

Haben diese Qualitäten auch ihren Weg in das neue Apollo Audio-Interface gefunden? Wie gut sind die 4 eingebauten Mic-Pres? 

Mich hat aber vor allem das Recording mit vorgeschaltenen DSP Effekten interessiert. Kann der emulierte Urei 1176, den Hardware UREI Compressor in meiner analogen Aufnahmekette wirklich ersetzen?

Wie sieht es mit Latenzen bei der Benutzung der Plugin in der UAD Console aus? Kann ich die Effekte auch bei "Guitar Recording" problemlos einsetzen?

Die UAD Plugins sind Klasse, aber muß man deshalb einen DSP Beschleuniger als Hardware Dongle kaufen? Wie klingen die UAD Plugins im Vergleich mit meinen nativen Referenzeffekten?

Wieviel mehr Leistung kann man mit der Apollo UAD Quad noch aus einem betagten Mac Pro kitzeln? Aber was ist mit dem Audio-Buffer, welche Latenzen sind im Vollbetrieb erreichbar?

Alle Fragen beantwortet ich in meinem Video.

Download > HD (~460MB) > medium (~ 480MB) > small iPhone, iPad (~ 420MB) > 

zum Abspielen > VLC oder > Quicktime Player kostenlos herunterladen.

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Kommentare

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#6 Dirk Richter schrieb am 12.09.2012 10:05 answer
Hi Non Eric,
sehr interessanter Test. Insgesamt hat mich das Apollo aber noch nicht so überzeugt. Könntest Du bitte die Audiofiles des Urei Vergleichs noch hochstellen? Würde ich gern selbst im Blindtest nochmal vergleichen. Im Video fand ich die analoge Aufnahmekette doch eine Spur überzeugender und etwas aggressiver, aber das kann natürlich auch ein psychoakustischer Effekt sein.
#5 Anjunabeats schrieb am 11.09.2012 18:24 answer
Interessantes Teil wäre mir aber für das was es kann zu teuer.
Tendiere da eher zu einem guten Wandlersystem (z.B. von Steinberg oder RME) und dann noch eine UAD2 Duo als interne Karte. Wenn man noch einen aktuellen PC dazurechnet ist man bei den Latenzen wieder unten und insgesamt auch flexibler.
Wenn man alles zusammenrechnet ist man damit letztlich preislich wohl ähnlich wie die Apollo aber insgesamt flexibler aufgestellt.
#4 R.K. schrieb am 10.09.2012 22:50 answer
Interessant und aufschlussreich! Demnächst vielleicht auch gerne wieder mit weniger schwarz-weiß wenn einrichtbar^^.

Bestimmt wäre folgende Lösung nicht 100% vergleichbar mit dem Apollo aber ich persönlich würde wahrscheinlich eher zu einer Kombination aus UAD Karte (intern oder extern) und RME Fireface UC tendieren.
Damit geht zwar auf der einen Seite der mehr oder weniger direkte Echtzeiteinsatz der UAD-Plugins bei der Aufnahme verloren, aber andererseits sehe ich die USB-Schnittstelle als deutlich zukunftssicherer und vermutlich sogar schneller (insbesondere mit den RME-Spezialtreibern)an.
Die Preamps sollten qualitativ auch sehr hochwertig sein, die Total Mix Software besitzt bekanntermaßen gute Routing und Submix-Erstellungsmöglichkeiten und die Gesamtlösung ist preislich auch attraktiver.
#3 Eric schrieb am 10.09.2012 19:09 answer
Ach, heißt das immer noch VST-Stammtisch? Wusste ich gar nicht... Richtig kurzweiliger Test! Aber bei einem alten, langsamen Rechner, kann man doch für 2500€ gleich einen neuen kaufen @noneric Auf einen MacPro kannst du wahrscheinlich lange warten, aber es gibt doch im Internet zahlreiche Angebote für konfigurierbare Audio-PCs - Warum nicht einfach mal zuschlagen? Dann wär ja ein Problem schon mal gelöst, und du hättest für die nächsten 2-3 Jahre ruhe. ;-) Dann könntest du auch Plugin-Effekte mit kurzen Latenzen beim Aufnehmen mithören, ohne das der Rechner in die Knie geht...
#2 Christoph schrieb am 10.09.2012 14:07 answer
Hallo lieber NonEric
das Problem mit der FireWire verbindung sehe ich nicht so sehr (ei Dir)… . eher Dein in die Jahre gekommener Rechner…
Trotzdem…. da ich in den letzten 10 Jahren mehreren DAW’s wechselte wurde meist auch das Interface gewechselt. Diesbezüglich kann ich zur FireWire und nach 150 telefonaten mit diversen Supportmitarbeitern mich nur grimmig an diese Schnittstelle und deren Probleme erinnern.

Selbstverständlich würde die Kommunikation zwischen Apollo und DAW (mac) über eine FireWire800 deutlich entspannter als über eine 400er laufen, doch die Hersteller haben bis heute massive Probleme mit dem erfolgreichen schreiben von FireWire800 treiben. Die Foren sind dementsprechend auch recht überhäuft mit problemanfragen.
Ich persönlich habe trotz dieser Probleme trotzdem immer die FireWire schnitstelle (nach der internen PCIe lösung) vor der USB1 /2/3 schnitstelle vorgezogen. Denn wenn man erstmal eine FireWire Verbindung optimal eingerichtet hat, dann lässt sich damit problemlos und auch sicher im Studio arbeiten.
Wichtig ist das man nicht die internen verbauten FireWire schnitstellen in der DAW nutzt sondern auf FireWare-PCI steckkarten mit dem Texas Instruments Chipsatz zurückgreift, denn nur dieser garantiert einen problemlosen FireWire betrieb zwischen der DAW & dem Audiointerface.

Wäre noch schön gewesen wenn Du auch die mic-preamps kurz angecheckt hättest, vielleicht sogar noch mit einem Messdiagram, aber man kann nicht alles haben in nur knapp 26 Minuten ….. . ;-))

Grüße nach Berlin
Chris
#1 DickerSchüler schrieb am 10.09.2012 11:57 answer
Also 2500 € um die eigene DAW mit 7-14 Plugininstanzen aufzubohren? -> Teures Vergnügen.
Die Thunderboltkarte für die Apollo kostet nochmal 500€. Ist also auch nichts für den preisbewußten Musiker.
Mal sehen was Firmen wie RME & CO mit Thunderbolt machen werden.