PraxisTalk

Tipps & Tricks rund ums Mastering

Auf der SAE Alumni Convention 2012 konnte man eine Vielzahl von interessanten Workshops besuchen. Alle Themen rund ums Recording waren vertreten.

Auch zum Thema Mastering gab es ein spannendes Seminar von H-Peh ( Hans-Phillip Graf) das natürlich voll besucht war.

Direkt im Anschluß war Hans noch bereit mir die wichtigsten Tipps und Tricks rum ums Mastering zu veraten.

Von der H-PEH Webseite:

"Etliche von H-Peh gemasterte Releases haben sich in den Charts platziert - bis hin zu "Nummer-Einsen", Gold- und Platinauszeichnungen und Musikawards wie den Echo und Comet.

Zu seinen Referenzen gehören Jan Delay, Thomas D, Glashaus, Dante Thomas, Azad, Kool Savas, Sido, Samy Deluxe, Cassendra Steen, Oceana, Nneka, Die Atzen, DJ Bobo, Lou Bega, Gregorian, Annett Louisan, Xavier Naidoo, Ina Müller, Klaus Lage, LaFee, Michy Reincke, Anna Depenbusch, Joja Wendt, Diynamic Music und viele mehr."

Hans-Phillip Graf ist > H-Peh Mastering und betreibt sein Mastering Studio in Hamburg.

Download > medium , > small (iPhone, iPad), > audio only

zum Abspielen > VLC oder > Quicktime Player kostenlos herunterladen.

17.01.2013 - Talks und Interviews

Dein Kommentar

  1. #8 Elias57 schrieb am 21.01.2013
    Netter Beitrag, auch von dir Andreas B. ;)

    Ich denke, man erzielt gute Ergebnisse, wenn man das, was man nutzt, gerne "in die Hand" nimmt, egal ob Mäuseklavier oder einen Hardwarenippel. Das ist wie der Unterschied High-End Spiegelreflex oder Handykamera, mit beiden kann man Schönes erreichen. Vor ein paar Jahren ist sogar ein Handybild zum World Press Photo des Jahres im Bereich Berichterstattung gewählt worden.

    Wenn ich die Knete hätte, würde ich mir lieber Hardware hinstellen, einfach weil's mein Auge erfreuen würde ;)
  2. #7 Christoph schrieb am 21.01.2013
    hmmm… . es gibt heute tatsächlich sehr hochwertige plugins mit denen sehr gute resultate in fast jeder DAW erzielt werden können. und trotzdem haben hardwaremonster immer noch ihre berechtigung.

    als ich hier gelesen habe, ob es noch sinnvoll oder zeitgemäß sei, mit teurer hardware zu arbeiten?, weil die mehrheit der hörer ihre musik sowieso nur auf vielfach sehr schlechten wiedergabesystemen abnudelt, so kann ich dazu nur sagen: ja, ich persönlich finde es immer noch sinnvoll und erforderlich, (oft auch wegen der leider teuren hardware) optimale leistung abzuliefern.
    es gibt nämlich immer noch menschen die die bezeichnung hi-fi kennen und ihre musik auf hochwertigen systemen genießen möchten.
    da ich auch oft misch- & masteringjobs aus dem schlagerbereich erhalte, ist es in dieser sparte schon ein wenig anders als im pop-rock bereich.
    das schlagerpublikum schätzt es immer noch, eine richtige audio-cd in der hand zu halten und auch anzuhören.
    da ich mein handwerk nicht nur gelernt habe sondern auch mit diesem mir meine brötchen verdiene, verstehe ich es als eine selbstverständlichkeit eine optimale leistung abzuliefern.
    ich möchte mich auch nicht rechtfertigen müssen, weshalb ich mich bemühe ordentliche arbeit abzuliefern obwohl die mehrheit ihre songs in minderwertigen kompressionsformaten abspielt oder auf minderwertigen playern abnudelt.
    eine hochwertige produktionen abzuliefern ist ein anspruch an mich selbst und an meine kunden und sollte als selbstverständlich betrachtet werden.
    und ja, ich freue mich wenn von 1000 zuhörern nur 50 auf einer hochwertigen anlage ihre musik genossen haben, allein dann schon hat sich die mühe gelohnt!

    wie und womit ihr euren sound formt ist doch erstmal völlig schnuppe, letztendlich müsst ihr mit dem was hinten rauskommt zufrieden und glücklich sein, ist das der fall, so habt ihr alles richtig gemacht.
    und nun viel spaß beim sound-formen
    chris
  3. #6 R.K. schrieb am 19.01.2013
    Die Masse der Durchschnittshörer wird bestimmt nicht erkennen können, ob analog oder in der DAW gemastert wurde. Grundsätzlich sollte die Erkenntnis, dass Musik vielfach auf sehr schlechten Wiedergabesystemen gehört wird, aber auch nicht dazu animieren nicht mehr so genau auf Details zu achten. Der ein oder andere wird sicherlich am Wochenende eine gute Stereo-Anlage zum Musikhören einsetzen oder selbst Produzent sein und über seine Studio-Monitore mal in den Track reinhören und dann soll ja nicht nur noch Müll übrig bleiben.
    Auch Software ist heute auf einem sehr hohen Niveau und das Know-How zählt da inzwischen mehr als das Gerät unbedingt als Hardware im Studio zu haben.
    Trotz allem behält Hardware schon allein durch den schnellen Zugriff und die gute Haptik einige Vorteile, welche die Software (ohne Controller) nicht bieten kann. Jeder, der schon einmal ein Hardware-EQ in der Hand hatte wird wahrscheinlich bestätigen, dass man damit viel schneller zum Ziel kommt, da man zwei Hände statt einer Maus hat, viel kräftiger und lustvoller mal an allen Reglern dreht und sich auch von ungeraden Zahlenwerten oder verrücktestem Metering nicht ablenken lässt.
    Neben der viel kontrovers diskutierten Soundqualität-Frage macht für mich einfach auch die Workflow-Komponente da eine Menge aus.

    Und ein zusätzlicher positiver Nebeneffekt ist: Hardware ist deutlich teurer als Software, man hat somit weniger Geräte, beschäftigt sich dafür aber intensiver mit jedem einzelnen und kennt somit sein Handwerkszeug besser. Auch das dient voll und ganz besseren Ergebnissen!
  4. #5 Andre Michael Klein schrieb am 19.01.2013
    Hallo Musotalk,

    ich stelle mir immer die Frage, ist es wirklich noch Zahn der Zeit die viel zu überteuerte Hardware für das "Mastern" einzusetzen. Auch ich bin als Hobby-Homerecorder ein Freund von Analogen dennoch, würde ich behaupten das Plugins mittlerweile eine ausreichende Performance bieten.

    Wenn ich sehe wie und womit heutzutage Musik gehört wird, ist es nahezu unmöglich eine phonetisch klangliche Beurteilung, ob mit teurer Hardware oder Plugins gemastert wurde.

    Gruß AMKrecordsBS André
  5. #4 Andreas Balaskas schrieb am 18.01.2013
    Hallo JensNieco,

    da es anscheinend, selbst wenn es um einen anderen Mastering Engineer geht, immer wieder auftaucht, möchte ich ein paar kurze Anmerkungen zu dem viel zitierten Mondero Master machen.

    Als musotalk diesen Hausbesuch drehte, ging es in erster Linie darum meine Arbeitsweise und natürlich das Studio vorzustellen.
    Um überhaupt Material, das nicht rechtlich gebunden war, für diese Demonstration zur Verfügung zu haben, hat Mondero (der Kameramann Andre) einen Track von sich mitgebracht.
    Es ging nie darum von diesem Track das ultimative Master zu erstellen!
    Das wäre auch unter Berücksichtigung der Umstände etwas zuviel verlangt.
    Nach ca 4 Stunden, Einrichtung des musotalk Equipments, Positionierung, grobe Absprachen, Maske ;-) , usw. ist es einer der längsten musotalk Clips geworden. 83min, ungeschnitten!
    Dass da manchmal der vielgescholtene NonEric nicht mehr checkt, vorher oder nachher, sollte man ihm verzeihen.
    Ebenfalls war die optimale Abhörposition aufgrund der Kameraausschnitte nicht einnehmbar gewesen...

    Wie dem auch sei, jeder von euch kann mit Sicherheit ein super Master zaubern, mit den Mitteln die heute fast jeder DAW schon mitgegeben werden.
    Wir wollten euch grob zeigen wie das bei uns laufen kann und euch evtl. Anregungen mit auf den Weg geben, damit ihr das eine oder andere in eurem Setup ausprobiert.
    In diesem Zusammenhang nochmal Danke für das enorme Interesse über 18000 Aufrufe sind ne klare Ansage!
    Für diejenigen die nicht wissen worums geht, hier der Link:
    http://www.musotalk.de/video/mastering-im-masterlab-die-besten-tipps-mit-andreas-balaskas/?cHash=ce52770f9483abb6945828de21af37f5&tx_skpagecomments_pi1[offset]=0#CommentStart

    Nun aber zu H-Peh:
    Ich finde er hat sich, trotzdem man ihm anmerkt, dass sein gerade beendeter Vortrag ganz schön anstrengend war, als superfreundlicher und kompetenter Gesprächspartner gezeigt.
    Er ist einer der ganz Guten in unserem Lande! Respekt!

    ...und nun zurück an die Regler.... ;-)

    Gruß
    Andreas
    www.masterlab.de
  6. #3 R.K. schrieb am 17.01.2013
    Sehr nettes Interview, auch wenn NonEric vielleicht ein bischen viele Redeanteile einnimmt.

    Unabhängig davon denke ich, spricht H.P. Graf einen ganz wichtigen Punkt an, dass nämlich Komposition, Sound-Auswahl und Sound-Design schon in hohem Maß Masteringaufgaben vereinfachen oder ersetzen.
    Gerade im Club Musik Bereich darf man sich nicht davon täuschen lassen, dass viele großen Artists ihre Songs gar nicht professionell mastern lassen und auch selbst maximal mit EQ, Kompressor und Limiter herangehen.
    Gerade beim Sound-Design/ der Soundauswahl entscheidet sich dann schon, ob der Song rund wird und da der Künstler hier selbst die beste Vorstellung des angestrebten Resultats hat, macht es auch Sinn, dass er sich selbst um die Optimierung kümmert.

    Im klassischen Rock-Pop-Bereich ist es hingegen wieder eine ganz andere Welt.
  7. #2 evilaci schrieb am 17.01.2013
    Coole Sache!
    So sieht also HPE aus von dem Herr Haas so begeistert ist.
    Da waren ein paar interessante Nebensätze dabei!
    Vielen Dank!
    Ich würde gerne Mal Mäuschen spielen wenn sich Mastering Eng. treffen und unterhalten.
    Warum verkauft man beispielsweise einen Curve Bender?
    :-)
  8. #1 JensNieco schrieb am 17.01.2013
    Moin!
    Am 9.8.2012 hatte ich ein kleines Experiment gestartet und wollte mal wissen was nun Sache ist mit Plugins vs Analog.
    Ich Nutze Selber Analoge Synthis(wobei mein Roland ja Virtuell-Analog ist) und bin eigentlich sehr zufrieden damit.
    Allerdings ist es nicht unbedingt der Sound der "besser ist" sondern ich hab einfach eine Menge Regler und muss da nicht so viel mit der Mouse Klicken...
    Vom Sound, mal vom Chrakter abgesehen, sind die aber auch nicht besser als ein vsti.
    Im Prinzip ist es die Haptik die vorteilhaft sein kann.

    Nun aber zu mein kleinen Experiment.
    Die drei Files zum runterladen.

    Gepackt mit Winrar
    OSX/Apple
    "rar Datei... mein mac sagt... was soll der mist??? wollen sie ein prob. suchen umd diesen ding zu öffnen?"
    Bestätigen und dann dürfte das klappen...
    Alternativ UnRarX oder etwas in der Art besorgen.

    Download Link: http://www.mediafire.com/?pg2w5z5e7cz0eiw
    3 Dateien
    Mein Master
    Masterlab Master
    Original Mixdown.

    Ich hab mir mal erlaubt denn Modero Schnipzel zu Mastern und dabei versucht an das Master von Andreas ran zu kommen.
    Super ist ja das ich selbst Progressive-Trance / Psy-Trance Produziere und die Musik ziemlich gut kenne ;)

    Mir ist es wichtig gewesen das ich zum größten Teil mit Cubase Internen Effekten gearbeitet hab, die Restlichen nicht Steinberg vst wurden im Prinzip aus Faulheit genommen damit ich nicht selbst eine M/S Matrix basteln musste.
    Im Prinzip funktioniert das aber auch mit der M/S Vorlage von Andre Dupke die vor einiger Zeit mal in einen Mastering Tutorial von Klaus Bohlmann Benutzt wurde.

    Mein persönliches Fazit ist gewesen, geht auch ohne analoge Hardware genau so gut... wichtig ist das man seine Tools kennt und das Beste draus macht.
    So SPL, Brainworks oder andere M/S Geschichten können Zeit sparen aber guten Sound können wir glaube ich schon heute mit den meisten Tools hinbekommen.

    mfg
    Jens

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