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Test - Studio One 3 besser als Logic oder Cubase ? - deutsch

Jetzt ist das neue Update von Studio One da und es gibt ne Menge wirklich guter Verbesserungen und Erweiterungen. Nur der hohe Updatepreis schmerzt.

Sascha´s Wertung auf dem MusoMeter: 4 von 5 Punkten.

Meine Wertung auf dem MusoMeter: 4 von 5 Punkten.

Studio One läuft in der aktuellen Version 3.0.0 bereits stabil, nur beim Umschalten eines Mai Thai Presets hing sich der Rechner auf.

Im Presonus Sequenzer gibt es jetzt den "Combinator" eine geniale Möglichkeit mehrere Effekte oder Instrumente zusammenzufassen. Und das funktioniert sogar mit Plug-ins von Drittherstellern.

Die neue GUI wirkt etwas übersichtlicher, auch wenn es für meinen Geschmack schon zuviele Schaltfläche gibt. Auf dem Laptop Monitor wird es schnell eng. 

Der Mixer läßt sich jetzt besser vergrößern und verkleinern, auch wenn das GUI nicht wirklich gleichmäßig skaliert.

Für mich ist der Studio One 3 Mixer der übersichtlichste DAW Mischpultersatz. Toll das man die Einstellung und Wirkung der Plugins direkt im Kanalzug angezeigt werden.

Der neue Synthesizer klingt fett und die Soundlibrary wurde ernsthaft aufgewertet. Mit den Studio One Effekten und Instrumenten ist man jetzt schon gut versorgt und Zukäufe sind am Anfang nicht nötig um einen fetten Track zu produzieren.

Weitere geile neue Features: Audio Record Offset, Scratch Pad, EXS 24 Sample Import und mehr.

Sascha > Basspartout macht Royalty free music und ist begeisterter Studio One User.

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26.05.2015 - Home-Teaser

Dein Kommentar

  1. #18 Jürgen schrieb am 21.07.2016
    Hört und liest sich recht interessant. Die Sache mit dem Combinator bekommt man in Logic auch ihn, und zwar mit einem Summenstapel. Was jetzt mehr oder weniger Arbeit ist, sei dahingestellt. Abschreckend ist hingegen die Update-Politik. Mein Logic hat 2011 ca. 180 Kopeken gekostet, seit dem keinen müden Cent mehr. Außerdem stehe ich den ganzen VST-Geschichten ziemlich skeptisch gegenüber. Ich benutzte zwar ausschließlich virtuelle Instrumente, aber selbst mit dem ganzen AU-Gedöns ist Logic stabil wie die chinesische Mauer, abgehen von der kinderleichten Bedienung. Bisher habe ich noch keine DAW gesehen, die Logic das Wasser reichen kann. Sorry ...
  2. #17 Andreas Himmes schrieb am 28.12.2015
    Netter Test,
    allerdings hätte ich da ein paar Kritikpunkte. Der Mixer war schon in der 2.x Version skalierbar. Die Miniaturansichten der Plug-Ins sind NUR für die internen Presonus Plug Ins. Zumindest wird weder mein Sylenth1, Imposcar, noch die Arturia oder die Native Instruments Plug-Ins als Miniaturabbildung angezeigt. Dritthersteller-Effekte auch nicht. Der MaiTai ist zwar ganz nett aber nichts was mich vom Hocker haut. Überflüssig umständlich. Filter-Hüllkurven müssen erst in der Matrix geroutet werden. Zum Scratch-Pad kann ich nichts sagen, eine Funktion die in meinem Workflow keine Verwendung findet. Der doch recht teuere Preis fürs Upgrade von 2.x auf Version 3 ist wahrscheinlich dem Bonus-Content geschuldet. Also für eine Aufarbeitung der Darstellung und einem Synthi der gerademal das kann, was auch ein Free-VSTi kann, ein paar eher netten Spielereien und angeblichen Neuerungen die auch schon die alte Version drauf hatte, finde ich den Upgrade-Preis sehr überzogen. Da hat Steinberg ne bessere Marketing&Kunden-Strategie.
  3. #16 Rabbatz schrieb am 31.05.2015
    Edit: ich muss mich mittlerweile dem tenor der anderen kommentare anschließen. S1 holt mich ab, wo ich bei logic zähneknirschend aufgehört habe. Obwohl es die erste Version ist, hatte ich bisher keine Abstürze, gestern den ganzen Tag ein Projekt geöffnet, wobei die neuen und oft besprochenen Featurest eine große Hilfe waren. Ich war auch ein S1 Wechsler, als einfach kein logic x kommen wollte. Nun bin ich wieder bei S1,nicht zuletzt, weil Ich lieber mit einer modernen, plattform unabhängigen DAW arbeite möchte.
  4. #15 carsten schrieb am 28.05.2015
    Hallo,

    schöner Test, vielen Dank an euch beide.

    Mal eine ganz andere Frage, komplett O.T.: Wie funktioniert denn der "Royality-free" Verkauf von Musik, den der Sascha betreibt? Und mit welchen Tools behält man da den Überblick? Was für Probleme und Möglichkeiten gibt es dabei? (GEMA?)
    Das würde mich brennend interessieren...

    So etwas zum Beispiel:
    http://www.basspartout.com/youtube--adrev.html
    "... my work is registered with a company that scans uploaded Youtube content and flags it where it deems my work has been used improperly."
  5. #14 Andres St. schrieb am 27.05.2015
    Ich hatte mir die V2 des Programms eben erst Ende letztes Jahr gekauft. Für mich liegt daher ein Update nicht schon wieder drin in dieser Höhe.

    Positiv an der neuen Oberfläche scheinen mir auf den ersten Blick die Farbeinstellungen von Vorteil. Obwohl mir die im Windows 10 Stil flachgeklopften Programmelemente der Benutzeroberfläche dann doch noch die Übersichtlichkeit zerreissen.

    Es ist halt so dass eine feine dreidimensionale Gestaltung für mich den Sinn hat, dass mein Gehirn die Zusammenhänge zwischen den Einstellungen schneller findet. Es ist komisch dass Presonus aber bei einigen der neuen VST Instrumenten dieses subtile dreidimensionale Erscheinungsbild das ich gerne hätte trotzdem implementiert hat. Ich finde das nicht so konsequent gelöst, ich hätte gerne ein durchgehend gleiches Erscheinungsbild mit subtilem in den Preferences einstellbarem 3D ( zum Beispiel die Stärke von Schatten und Konturen und Kontraste bis hin zu den Farbverläufen).

    Es ist für mich tatsächlich so, eine sehr gute plastisch erscheinende Benutzeroberfläche erfasse ich wesentlich schneller als diese wie bei Windows 10 extrem flache Designgebung.

    Mich würde jetzt noch interessieren wie sich V3 in Zusammenarbeit mit dem tatsächlich sehr guten Notensatzprogramm Notion 5 der gleichen Firma schlägt. Dies habe ich jetzt noch nirgends demonstriert gesehen (ich besitze Notion 5, es arbeitete relativ gut mit V2 zusammen, würde mir aber eine bessere Integration wünschen).
  6. #13 Maggie schrieb am 27.05.2015
    @sugo, das ist klar. Das ging ja schon vorher.

    Ich möchte das aber direkt in dem Multi-Instrumenten-Tool machen.
    Also Kirnu und das VSTi sollen sich im gleichen MI-Tool befinden.
    Das bekomme ich nicht hin.

    Mit Bitwig und Reaper funktioniert das aber.
  7. #12 Dawid schrieb am 27.05.2015
    Ich bin von Studio One begeistert, schon seit der ersten stunde. Leider habe ich ein Problem festgestellt bei Studio One. Ich benutze fast nur externe Synthesizer und einige binde ich über ein USB 2 MIDI Adapter. Ich benutze 3 gleiche super billig Adapter, Studio One ist aber leider nicht in der Lage zwischen denen zu unterscheiden. Ableton zb listet alle Adapter mit ihren Namen + 1, 2, 3 .. auf. Studio One kann das nicht :(
    Sonst ist das eine Super DAW, aber das macht mir einen Strich durch die Rechnung..
  8. #11 Ben schrieb am 27.05.2015
    Endlich ein bisschen schöner. Auch wenn es noch ein paar Farbeinstellungen mehr geben könnte. Dieses Grau in den vorherigen Versionen war nicht auszuhalten.

    Ich warte aber noch mit dem Update, Presonus hatte immer mal wieder gute Aktionen, so hab ich mir damals die 2.0 Producer Edition für 50€ geschossen.
  9. #10 sugo schrieb am 27.05.2015
    "In Studio One aber habe ich z. B. nicht die Möglichkeit einen VST-Arpeggiator wie Kirnu Cream oder NOVA zu benutzen.

    Der Arpeggiator wird zwar angesteuert, aber das Signal wird nicht zum VSTi weitergeleitet."

    Einfach im Inspektor den eingang des vsti auf kirnu routen, et voilá!
    Und nicht vergessen spur des vst blau schalten!
  10. #9 Stefan schrieb am 27.05.2015
    Moin zusammen,
    ein paar Punkte erscheinen mir noch wichtig, bzw. erwähnenswert:

    Spur Mixer Synchronisation - also die Zuordnung von z.b. Instrumenten Namen auf die Kanäle und das in beide! Richtungen.

    Mixer Scenes ist mein persönliches Highlight - Einfach z.b. die Drums auf eine Mixer Scene zusammenfassen und es werden einfach per Keycommand nur diese Kanäle angezeigt. gerade für uns Laptoper und OneScreener ein echtes Geschenk.

    Arranger funktioniert meiner Meinung nach sehr geschmeidig, insbesondere mit der Automation!

    evt. gab es das auch schon in v2 - Objekt an Bendmarkern teilen - Killerfeature für alles was mit schneiden zu tun hat.

    Die Metering Skalierung! Dafür haben die Kollegen in Bramfeld eigentlich einen Preis verdient!

    Und wenn ich einmal mit Logic vergleiche - S1 hat ca. 30% weniger CPU, definierte Zuordnung von Controllern, Keyboard, Synthesizer (das die Herren Logic das nicht begreifen verstehe ich nicht?) , vernünftiges Metering, und eine Liste von kleinen Verbesserungen - S1 wird mit der V3 erwachsen, und bin sehr gespannt was da noch kommt!
  11. #8 Rabbatz schrieb am 27.05.2015
    Wenn ich ein Multiinstrument zum sounddesign brauche und das ist eher selten, dann habe ich in Logic einfach per Shift entsprechende Spuren makieren (die haben entsprechend mehr Möglichkeiten, als das Routing in S1) und schwupps, habe ich mein Multiinstrument. In Anbetracht der Soundcharakteristik der Presonus Instrumente würde ich hier von einer Art Korg-M1 Oder Wavestation-Combination reden. Der eher rudimentäre Sampler hat längst nicht so eine Modulations-Matrix, wie der olle Logics ESX. Daher macht der Import selbiger Bänke wenig Sinn, außer man benutzt eh nur reine Sample-Player. Von der CPU Last hält LX ebenfalls mehr aus bzw. lässt mehr zu. Zum Thema Rewire Slave habe ich leider auch nichts gefunden. Schade. Für mich insgesamt ein mittelmäßiges Update, wobei ich aus Erfahrung keine großen Erwartungen an zukünftige Updates von Presonus habe.
  12. #7 Moses schrieb am 27.05.2015
    Die Neuheiten in Studio One 3 sind echt interessant, jedoch machen diese wirklich etwas "neues" aus?
    in Logic und Cubase war es z.B. schon immer möglich mehrere Plugins gleichzeitig anzusteuern, vielleicht sind dort ein paar wenige Handgriffe mehr notwendig und der drag'n'drop und WYSIWYG Gedanke sind dort (meiner Meinung nach glücklicherweise) noch nicht ganz so stark nachverfolgt, aber wirklich neu ist anders.
    Die exs kompatiblität find ich hingegen stark, obwohl der Logic sampler ja schon lange nichtmehr der jüngste ist..

    Abgesehen davon, kann es sein dass eure Kompressor/De-Esser Einstellungen in den letzten Videos ein wenig zu extrem waren? Es klingt einwenig, als hättet ihr das ganze Video über an Zitronen gerochen..
  13. #6 Siashgad schrieb am 26.05.2015
    Interessantes Update - hat einiges zu bieten. Ich brauche halt einen Noteneditor (darf nicht fehlen für mich) - aber da gehöre ich vielleicht zu einer aussterbenden Spezies.

    Wer noch ein paar mehr Infos zum Update benötigt, der sollte mal bei den Kollegen von DELAMAR vorbeischauen.
    http://www.delamar.de/musiksoftware/studio-one-3-28505/

    [falls der Hinweis hier gestattet ist...]
  14. #5 Elias57 schrieb am 26.05.2015
    Hallo

    Danke für den Test, aber als V2-User passierte in den vergangen Tagen nichts anderes ausser ... v3 ;) Also nicht viel Neues für Stammspieler.

    Der Preis geht in Ordnung, es setzt auch ein Zeichen, dass niemand etwas zu verschenken hat!

    Und
    "In Studio One aber habe ich z. B. nicht die Möglichkeit einen VST-Arpeggiator wie Kirnu Cream oder NOVA zu benutzen.
    Der Arpeggiator wird zwar angesteuert, aber das Signal wird nicht zum VSTi weitergeleitet."

    Woher hast du den Blödsinn? Natürlich geht das, man muss nur mal in der Anleitung von S1 lesen!

  15. #4 and-y schrieb am 26.05.2015
    Hallo,

    ich benutze Studio One seit etwa 3 Jahren. Ist für mich schlicht und einfach die beste DAW! Super Design! Unschlagbarer WORKFLOW und die Optik passt auch! Finde die neuen Funktionen wie Scratchpad und Arranger gerade zum produzieren höchst interessant.

    Der Preis ist nicht niedrig... aaaber der Produktzyklus von Presonus ist auch nicht so kurz wie der von der Konkurrenz (Steinberg, Avid, Propellerheads) die ja scheinbar jedes Jahr eine neue Vollversion auf den Markt zu schmeißen scheinen. (Im Falle von Avid auch noch komplett ohne Änderungen^^)

    Die Updates von Studio One waren regelmäßig und kostenlos und da darf man bei einem Upgrade auch mal hinlangen! (Man kann halt nicht von Luft und Liebe leben...)

    Von mir gibts 5/5 Punkten!

    Super Bericht vielen Dank an euch beide :)
  16. #3 Carsten schrieb am 26.05.2015
    Danke für euer Review!
    Ich muss euch Recht geben, der preisliche Askpekt betreffend Updates ist meiner Meinung nach auch leicht grenzwertig. Sonst hätte ich das Update schon geladen....
    Leider seit ihr nicht näher auf das Scratchpad eingegangen. Was kann das?

    Die Einstellung Aufnahme Offset gab es übrigens schon in Version 2. Auch die "Mini-GUI" im Mixerchannel für Presonus Plugins waren schon in der allerersten Version dabei:-)

  17. #2 Maggie schrieb am 26.05.2015
    Danke für den Test. Leider liefen Bild und Ton nicht ganz synchron.

    Stduio One ist mit Version 3 erwachsen geworden. Es kann nun mit den ganz großen mithalten.

    Studio One ist auch in Sachen Konkurrenzdruck auf andere Hersteller wichtig.

    Cubase 8 hätte diese Qualität, das es jetzt hat, ohne Studio One nicht.

    Was den Combinator angeht, den gibt es in Bitwig eigentlich ähnlich.

    In Studio One aber habe ich z. B. nicht die Möglichkeit einen VST-Arpeggiator wie Kirnu Cream oder NOVA zu benutzen.

    Der Arpeggiator wird zwar angesteuert, aber das Signal wird nicht zum VSTi weitergeleitet.

    In Bitwig und auch in Reaper (Reaper kann auch VST's kombinieren, allerdings nicht so komfortabel) geht das. Da muß Presonus noch einmal ran und dies ändern. Mit dem mitgeleiferten Arpeggiator geht es allerdings.

    Scratch Pads gibt es auch ähnlich komfortabel in Bitwig und Sonar.
  18. #1 olli schrieb am 26.05.2015
    Moin

    Auch in der 2er Version unter Studio One - Optionen - Erweitert - Audio
    gibt es meiner Ansicht nach die Option des Latenzsausgleiches.
    (Audioeingang voraufnehmen und Samples Aufnahme-Offset)
    Ich Nutze auch schon sehr lange Studio One und bin Ex Cubase User.
    Musotalk ist schuld da die Version zwei damals sehr Ausführlich hier vorgestellt wurde. Ich war schon wieder am überlegen ob ich zurück auf Cubase wechsel aber das neue Studio One 3 kommt im richtigen Moment mit tollen neuen Sachen wie ihr sie schon angesprochen habt. Der Update Preis ist hart an der grenze aber noch vertretbar.

    Ich hab Studio One bisher jedem empfohlen und werde das auch weiter tun.
    Testen lohnt sich

    mfg

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