Angecheckt

Test - Roland System 100 Plug-Out Synthesizer für System 1 und Mac/PC - deutsch

Für mich ist ein kleiner Traum war geworden. Ich stehe schwer auf die 80er Kultband Human League und habe immer von einem System 100 geträumt. Viele Sounds dieser englischen Synth-Pop Band wurden auf den ersten Alben mit dem Roland Klassiker erzeugt.

Jetzt gibt es das Gganze als Emulation für das Roland System 1, aber auch nativ als Plug-in für Cubase, Logic und Co.

Moogulator hatte Gelegenheit das Plug-Out auf der Roland Hardware des System 1 zu testen.

Moogulator hat auch die Möglichkeit die Simulation gegen Vintage Roland Synthesizer in seinem Studio antreten zu lassen.

Auch wenn es kleinere Stolpersteine und einen hohen CPU Verbrauch hat, ist das Roland System 100 eine klare MusoTalk Empfehlung mit 5 von 5 Punkten auf dem MusoMeter.

Die gute Wertung honoriert den wirklich druckvollen und authentischen Sound des Plug-ins.

Besonders in den unteren Lagen ist der Klang druckvoll und durchsetzungsfähig.

Auch wer einen gut durchschaubaren Synthi zum "selberschrauben" sucht wird hier fündig.

Achtung das System 100 wird oft mit dem wirklich modularen System 100m von Roland verwechselt und das Plug-in ist nur Mono.

“Moogulator” > Synmag.de ist Gründer und Chefredakteur des Synthesizermagazins und der Macher hinter >sequencer.de.

> Roland System 100 Plug-out & Plug-in Synthesizer

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21.09.2015 - Angecheckt

Dein Kommentar

  1. #6 Marc schrieb am 24.09.2015
    Ich persönlich kann diesen Geräten nix abgewinnen. Das was mich am meisten stört ist das immer wieder vergessen wird das der Jenige der es bedient den Ausschlag gibt ob was gut klingt oder nicht. Die Hörer können i.d.R nicht erkennen was es nun ist was da den Sound macht und ich hab schon Leute den größten Sch.. auf den "gei.. ICH HAB ZENSUR SO LIEB WENN NED MAL GEZEIGT WIRD WAS NU FALSCH IST - TOLLSTEN ! " Kisten spielen hören und sehen können.. Und wenn ich dann als jemand der den Sound eines Virus mag, oder auch von Omnisphäre aber auch von solch Plugins wie Alien303 sage MIR KLINGEN DIE ALLE ZU SIMPEL und wie schon 1000 fach gehört kann ich zu den neuen Synthis nur noch sagen Fail! Immer wieder versucht man alte Dinge zu erneuern statt innovativ mal zu sagen: Wir verpacken eine Preset Schleuder auf DSP Basis deren Presets über ein Total Integration Plugin erstellt und intern abgespeichert werden können. Im Zugriff aber anders als bei DIESEN Synthis - nicht die "form Parameter" des Grundklanges oder zumindest nicht viele (A,D,R, Filter 1,2,3,) und der Rest ist belegbar so das ein Display auch anzeigt was gesteuert wird. Klingt ned neu, war ja auch noch nicht das Konzept! Was wenn der SINN eines Synths auf einmal darin bestünde EFFEKTE zu bearbeiten, Klang Manipulation zu betreiben - interne Signal Routings durch Filter rein in ein Delay, rein in ein Trance gate - rüber in Bitcrusher und wieder rum in ein Delay... usw. Wo der Sound an sich schon geil ist, man aber die Freiheit hat mit hochwertigen Effekten zu spielen. Um zb. de Delayfahne mit dem Trancegate zu verschalten und dabei den Filter Rückwärts laufen zu lassen während die Anschlagstärke das Reverb aufreißt bis zu so einem Schönnen Space verb Effekt.. DAS sind Sounds und DAS ist es was ich liebe - die Welt braucht nich noch einen Bass Sound wer das will kann sich ja sowas hier raus lassen.. Einfach die Freiheit weg von den verdammten Standard Werten zu gehen aber dennoch intern die Möglichkeit zu haben die Parameter zu verwursten wie es zb. in Reason der Fall ist. NUR eben Standalone und mit Effekten die zb. dann auch über 8 Stereo outs in einen Analogen Mischer raus geschleift werden können so das man so Späße machen kann wie den Sound aus der Effektschleifen Mitte wieder dem Master out zu zu führen.. Die Synthis müssen wie ich finde weder Analog klingen noch müssen sie irgend was kopieren das seine Beste Zeit vor 25 Jahren hatte. Ich bin es Leid ständig nur leuchtende Knöpfe statt Innovatives Denken und Kreativität vor zu finden. Es muss ja kein Arrangement und 80 Spuren sein. Aber eben das was man von der Software her kennt - in einem Schicken Standalone Gehäuse, Keine 4 Stromstecker mehr, kein Monitor PC / Laptop Tastatur Maus Controller geschleppe sondern - 1 Board, 1 Stecker und Komplexeste Pads und Flächen Everywhere you go. Editieren kann man daheim am PC - aber das Spielgefühl muss da sein. Die Freiheit dazu komplexen Sound "leicht" zu spielen. Und zu wissen: Nix Knackser. Nix Absturz - Rock solid Powerhouse. Aber nöööö statt dessen kommen sie mit Retro Bullsht der 90er. PROGRESSIV ist der das Fortschreitende sich ENTWICKELNDE in einem Sound. Aber wenn ich die Presets da schon höre lach ich mir ein Brett und Frag mich - ob die Entwickler Stoned waren bei der Überschwemme an Simplen Mono Synthis. Die alle irgendwie nur den bass und Trockene recht simple Leads aus immer den gleichen Wellen beherrschen. Ich sage MAKE MORE MUSIK und Musik beginnt vielleicht bei der Technik, aber sie entsteht durch Spielfreude. Und Spaß an dem was man hört, aber vergleiche ich den Preis dieser Hardware mit einem Monster wie dem Omnispäre 2 - sch.. ich persönlich auf die Hardware Schrulle. Die macht als bald ratz fatz sehr scnell kein Spass mehr. Wenn ich selbst mit Reason interessanter Sounds hinbekomme bei weniger CPU Last. GLEICH wird es nicht klingen aber das ist sowas von egal, wenn es später im Mix passt - ist doch egal obs nu Hard oder Software war. Hören 79% eh nich raus. Analog hat zwar Vorteile - aber meine Fresse warum muss jeder Synth den beinahe gleichen aufbau haben. Warum nicht einfach sagen: Leute ihr habt Presets die könnt ich auch erstellen oder online teilen, das was der Sinn des Synth ist sind Speicherbare Effektketten wo man den Kern Sound darunter durch zappen kann. Eben mal was das die Regel bricht. Mit automatischen Pegelregler zwischen den Effekten - Limitern Kompressoren allem Möglichen Kram bis hin zu Bitcrushern, Distortion, Flanger Phaser oder auch total schräge Sachen wie Sound Fading das sich 2 oder 3 Sounds untereinander über automatische Volume Fades Spielen lassen. Und so komplexe Pads ermöglicht.. all sowas. Aber NÖÖÖ wieder so n leuchtend Bunder Bauernfänger. Der für das was er kann - wie ich finde viel zu teuer ist. Aber ich geb zu hübsch is es druckvoll is es auch man kann auch extern lustige Dinge machen - aber wirklich umhauen? ned die Bohne da geb ich die Kohle lieber aus und hol mir ein neuen VST der kreativere Ansätze verfolgt. Für Fetten Bass kann man sich auch andere Kisten holen! Als wäre ein Sequenzer Modul oder ein Arp noch so was besonderes die werbe Argumente heut zu Tage lassen mich eigentlich nur noch Dauer brechen. Wenn ich schon so viel Geld investiere das ich mir davon nen 1 Wöchigen Thailand Urlaub raus lassen kann - muss das Gerät das auch in Form von eierlegende Wollmilchsau erfüllen. So wie es der Virus für Generationen an Producern tut und tat. Nur eben auf dem nächsten Level. Aber er ist einfach heute auch schon viel zu schwach auf der Brust wenn es um die Integration geht, da fehlt USB 3.0 und erweiterbare FX die zb. andere oder mehr Reverb Räume anbieten. Oder komplexere Delays bereits in the box. Aber egal wie ich es dreh und wende - ist es nur noch Peinlich für die Industrie, das sie seit Jahren planlos und einfallslos vor sich hin siecht und das dann mit neuen alten Konzepten jedes Jahr auf den Messen auffrischt. In der Hoffnung das keinem Auffällt was für eine gigantische Verarsche der Preis der Geräte ist. Aus alt mach neu. Und dann find nen dummen der dafür auch noch zahlt. Hauptsache es blinkt leuchtet und macht krach. SUPER noch ein Staubfänger der nach 1 Monat auf Ebay landet wenn die Kids herausfinden wie wenig Klangvielfalt doch darin steckt. Danke Roland für deine Innovative Zukunftsweisende Technologie. Wie wäre es damit: EIN Gigabit Wlan Modul das die Audio Verkabelung endlich stoppt und bis zu 8 Kanäle in High Q und nicht spürbarer Latency an einen D/A Wandler mit Wlan Adapter schickt. Bzw. eine integrierte Schnittstelle für DAWs.. aber ich setz mal ein Punkt.
  2. #5 Frank Arnold schrieb am 22.09.2015
    Man muss schon ein großer Roland Fan sein..

    Leider gibt es keinen "Draft Mode" das man Oversampling oder die Genauigkeit der Emulation selber einstellen kann. Multithreading Unterstützung, was bei so einem Plugin Sinn machen würde, konnte ich auch nicht erkennen. Also da muss Roland nochmal bisschen nachlegen weil der Resourcenverbrauch ist schon exorbitant hoch.
    Der Sound ist Ok, klingt wenig Digital oder nach Plugin was schonmal gut ist. Die Oberfläche ist halt der Hardware nachgebildet, zumindest recht übersichtlich und schnell verständlich.

    Ich habe für mich jetzt allerdings keine Verwendung für das Plugin gefunden (das Plugout, also mit der DSP Hardware sowieso nicht). Es macht jetzt nichts besser oder klingt überragend besser als bereits bekanntes (z.B. Fxpansion Strobe, was so bisschen Richtung Juno 60 geht oder halt Diva).
  3. #4 Tom schrieb am 21.09.2015
    Ich teste auch den System 100 für mein Blog und muss leider anderes feststellen.
    Buffersize 256
    SampleRate 44.1

    Bei mir geht der CPU bis zu 30% mit einem I7 2.6 Ghz mit 8 GB Macbook Pro (3 Jahre alt)
    Also vielleicht mal die Buffersize raussetzen und nicht mit 32 oder 64 Buffer Size arbeiten. Und auch mit einem normalen Sample Rate arbeiten dann funktioniert das Plugin auch ganz normal

    Aber ein guter Test
    LG
    Tom
  4. #3 Maggie schrieb am 21.09.2015
    Der CPU-Verbrauch ist katastrophal hoch. Diese Roland PlugIns sind schlecht programmiert. Es kann nicht sein, daß ein VSTi schon knapp 50% CPU verbraucht (auf einen i7 2600), obwohl noch kein Ton gespielt wird. Der NAVE z. B. klingt auch top und verbraucht kaum CPU. Sogar DIVA ist bei aktiviertem Multicore recht sparasam.
  5. #2 Wolf.P schrieb am 21.09.2015
    Klasse Sendung, guter Test.
    Macht Ihr beide immer super.
    Der SH2 Test fand ich auch extrem geil.

    Aber bitte!
    Hinterlasst keine Lücke und macht noch den Promars Test. Keine halben Sachen!

    Eine Promars Testsendung muss noch gemacht werden

    Lasst Euch nicht lumpen.

    Make More Music
  6. #1 bully schrieb am 21.09.2015
    Grüße nach Berlin und an den Moogulator. Sehr schöner und umfangreicher Test, hab mir das native Plug-in gleich nach dem Video besorgt!
    Cheers B.

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