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Test - Korg Electribe 2 Music Production Station - deutsch

Die Electribe 2 ist der direkte Nachfolger der erfolgreichen Electribe Groove Box von Korg. Der Moogulator hat sich für uns die neue Music Production Station von Korg angeschaut und getestet.

Moogulator´s Wertung auf dem persönlichen MusoMeter: 4 von 5 Punkten.

Für das Online Magazin "Amazona" hat er einen umfangreichen > Testbericht geschrieben in dem auch die Tonerzeigung ausführlich behandelt wird.

Mich hat besonders die "Spielbarkeit" interessiert und die Möglichkeiten des Realtime Zugriff. 

Interessant ist auch die "Ableton" Exportfunktion, wenn das in die andere Richtung auch mal geht ist das sehr geil!

Ob das die fehlenden Einzelausgänge wettmacht? Ich würde mir eine USB Audio-Einzelkanalanbindung wie bei Rolands AIRA an dieser Stelle wünschen. 

“Moogulator” > Synmag.de ist Gründer und Chefredakteur des Synthesizermagazins und der Macher hinter >sequencer.de.

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15.12.2014 - Hardware

Dein Kommentar

  1. #8 elec schrieb am 18.03.2015
    die neuen electribes klingen gut
    der synth ist sehr gut
    der sequencer ist gut
    wer ahnung vom musik machen hatt und mit synthesizern umgehen kann
    hatt viel spass.

    lediglich fehlendes komplett projekt speichern und nur 4 takte
    machen viel mehr arbeit
    weil ,die neue electribe kann nur einzelne patterm saven und importieren
  2. #7 Nico schrieb am 18.12.2014
    @Marc, Souverän ist nicht, wer viel hat, sondern wenig braucht.”
    (Niko Paech, deutscher Volkswirtschaftler, *1960)
  3. #6 Knuth schrieb am 18.12.2014
    @Marc

    Alter, in was für Clubs gehst Du denn? In den angesagten Schuppen wird immer noch Vinyl gespielt. Progessive Trance ist doch Kindergarten.
  4. #5 Marc schrieb am 17.12.2014
    Ich stand mit Korg in Kontakt, ich will hier kein Produkt schlecht reden. Aber wenn eine Produktreihe im Jahr 2014/15 noch immer als Rompler daherkommt und nicht von USB Samples abspielen und speichern kann ist der Zahn der Zeit daran vorbei geschossen. Korg selbst sagt zu den Modellen Zitat:

    Betrachtet man Ihre Vorstellung in Bezug auf die Ausstattung (großer Speicher für Sample Daten etc.), so würde mit solch einer erweiterten Ausstattung der Kaufpreis der Electribe auch ansteigen. (WÄRE MIR EGAL HAUPTSACHE MEHR SPEICHER!)

    KORG möchten aber mit den Electribe Modellen junge Leute ansprechen, die auch ohne Musik-Studium und musikalischen Grundkenntnissen in die Lage versetzt werden coole Beats zu erzeugen.

    Dies hat sich auch in der Vergangenheit entsprechend ausgezahlt. Die Electribe Modelle sind bei den jungen DJ's sehr beliebt und KORG kommt derzeit mit der Produktion der neuen Electribe Modelle nicht nach um die weltweit große Nachfrage nach den neuen Electribes zu bedienen. Es wird dadurch deutlich, daß KORG in Bezug auf das Handling und Konzept der Electribes bisher wohl alles richtig gemacht hat.

    Dennoch nehme ich Ihre Kritik gerne entgegen und habe Ihre Anregungen auch an den zuständigen Produktmanager weitergeleitet. Es ist ja nicht auszuschließen, daß von KORG trotz der vielseitigen Produktpalette auch einmal ein Produkt konzipiert und entwickelt wird, was Ihren Wünschen entspricht. Zur Zeit jedenfalls darf ich Ihnen mitteilen, daß der interne Speicher der Electribe S nicht dazu geeignet ist, große Mengen an Sample-Daten aufzunehmen. Man wird also nach wie vor Projekte speichern und laden müssen, um die Sample-Daten im Gerätespeicher auszustauschen. Ein Streamen von Audio-Samples von einer Memory-Card oder USB Datenträger ist leider auch bei den neuen Electribe Modellen nicht möglich.

    Zitat Ende

    Nun - ich bin mit Electribes selbst schon in Clubs gewesen. Inzwischen hab ich sie verkauft. Grund: Sie reichen im Funktionsumfang einfach nicht an MODERNE PROGRESSIVE Musik heran. Denn das Konzept stammt aus den 90ern Anfang 2000. Jetzt ist über 1 Jahrzehnt vergangen. Und man kann klar sagen - JEDES LAPTOP bietet WEIT AUS MEHR. Einziger Knackpunkt - die Kontrolle erfordert manuelle Belegung und einen oder mehrere Midi Controller. DA kann son electribe doch fett punkten. Aber ist es Zeitgemäß? Ohne Total Integration ohne Virtuelle Preset Libarys für die Synthengine? Wenn ich nach ner Viertelstunde oder gar nach jedem Track das Rom mit dem Nächsten Track Flashen muss brauch ich stets 2 Geräte.. Sein wir knall hart das ganze live Gedönse in Clubs ist zwar modern - aber wird total überzogen. Ich hab DJs erlebt die n Liveact geworben haben und dann n Ableton Set mit 3 Spuren und nem Lopassfilter die Bude Rockten und schwer beschäftigt aussagen. Als ich sie darauf ansprach waren se dann meistens etwas angepisst. Electribes im Club reichen vielleicht noch für Minimal aus. Aber n schönes Modernes 1-2 Stündiges Progressive Trance Set lässt sich kaum realisieren ohne das es abgefu.. langweilig klingt. Es sei denn man hat Genug Sample Buffer für neue Sounds und kann durch schnelle Soundwechsel wie ein DJ einen Mix zusammen Basteln den man dann so spielt das man die einzelnen Parts Mutet oder als Loop mal spielt oder überspringt. Alles andere ist evtl. dank der Regler auch kacke gewesen. So gab es Probleme mit Automationen (laute ungewollte Klänge durch Parametersprung beim "Abholen") aber auch Hallfahnen die Abbrechen wenn man das Hall mal zb. von FX 1 auf FX2 gewechselt hat - was den Eindruck vermittelt das ein Break da ist. Stilistisch geil - aber wenn man ständig Delay, Hall + SonderFX raushaut und das zur Standard Belegung wird Ist es gerade bei einem Sampler der so wenig ROM für Oneshots zur Verfügung stellt wie der ESX eine Leidvolle Lage. Zumal Korg selbst noch nicht einmal einen EDITOR anbietet. Da müssen Liebhaber herhalten und diese Programmieren. Die Aufrüstung aus SD Speicher war n Witz. Was bringt es mir ein Set zu spielen das nach 15 Minuten voll durch alles ausgenutzt hat was die Kiste mit den Samples hergibt. SUPER dann stop Drücken nachladen und hoffen das die Buh rufe auf dem Dancefloor niemand weiter sagt. Also muss man 2 Geräte kaufen um eines zu laden während das andere Spielt.

    Eine Goovebox steht in DIREKTER Konkurenz zu Ableton Live. Und by the way - habe ich selbst auf meinem Latitude D505 mit LIVE MEHR Möglichkeiten als bei jedem der Electribes. Für mich zählt die neue Electribe Serie zu den Traurigsten FAILS des Jahres 2014. Denn an sich liebe ich die Geräte. Aber sie sind einfach zu leistungsschwach für den Proffessionelleren CLUB Einsatz und wenn dann auch noch der Label Chef aus dem Set ein Track releasen will - VIEL SPASS. Wobei das ja scheinbar inzwischen gelöst wurde.. aber bei den alten durfte man JEDE SPUR Bouncen und richtig abmischen weil die Qualität der Tribes doch deutlich variierte. Ich hatte 4 Stück. Davon klang JEDES anders. Und entgegen vieler Meinungen - macht es ein Unterschied ob eine KORG Tube oder eine GrooveTube verbaut wurde. Baulich war es so das die ALTEN Electribes neben der Röhre einen Input Regler besaßen. Dieser konnte mit einem Schraubendreher nach korregiert werden. Was nebenbei auch ABSOLUT notwendig war bei jedem meiner Electribes wo das ging. Das Stereo Bild war bei den meisten Tribes verschoben. Nicht austangiert auf die Mitte. Ein Tube Wechsel tut zudem auch noch mal sein Teil dazu. Aber das is so ne Sache - die Neue Serie erlaubte zwar den Wechsel der Tubes leider jedoch waren die Input Regler Attrappen. Zumindest an meinem neueren EMX war es nicht möglich hier etwas mehr Saft heraus zu kitzeln. SCHADE! Außerdem hatten die Tribes einen integrierten Limiter. Was viele als warmen Sound wahr nahmen war nicht mehr und nicht weniger als das sich das Dynamische Klangbild einer "Platt und modern" gemasterten CD anpasste. Ich habe mehr als einmal Aufnahmen mit den Tribes gemacht und ich sage euch - wer die Tube aufdreht kommt verdammt schnell in den Limiter. Und wer dann weiter dreht hört wie die Tube Dreckig zu zerren beginnt. Was bei Acidlines geil kam.. Ich habe aber erlebt wie DJs im Roten Bereich besseren Sound Spielten als die Tribes selbst wenn sie nicht im Limiting liefen. Der Sound war Breiter, Offener, besser abgemischt, Lauter, Druckvoller, und vor allem Homogen Passend! Denn das war ein weiteres Problem - durch die Geringe menge Samples aus verschiedenen Quellen und keine KONKRETE VORGEHENSWEISE die man wo gesagt bekommt (inzwischen weis ich das man oneshots Samples für die volle Dynamik aufs MAXIMUM aufdrehen muss) kam es zu deutlichen Problemen zwischen den Part Lautstärken. Gelang es einen Mix 10 minuten auf der selben Qualität und Lautheit zu halten war es meist schwer die Dynamik Unterschiede aus zu gleichen. So war man gezwungen das gesamte Set schon zuhause gut ein zu pegeln weil sonst die Tubes Schmutzige Verzerrungen auf die Anlage raus hauten. Die meisten verwechselten den Effekt des Limiting nämlich mit dem Klang einer Tube weil viele eigentlich keine Ahnung hatten. So wurde die Tube zum Kult und mich wundert es nicht das sie nicht mehr drin ist.

    Die einzige Goovebox welche heute existiert und die ich als hochwertig und Clubtauglich empfinde stammt aus dem Hause Elektron. Die Kistchen sind er Hammer leider aber anderes aufgebaut vom Bedienkonzept. Dies gefiel mir an sich bei den Elektribes schon immer besser. Is aber Geschmacksache ;-)

    Fazit - Anfänger Hobbymusiker Teenager und DJs, erhalten ein günstiges Produkt das MEHR kann als seine Vorgänger. Aber nach wie vor der eigentlichen Entwicklung der Technik hinterher hinkt. Selbst mein Galaxy S3 hat mehr Speicher.. Ich will ne Festplatte anschließen und meine Libary im Zugriff haben. Alles andere ist Bullshit. Leider gibt es zu viele die sich von Marketing Argumenten zu texten lassen. Wer dies liest dem sei gesagt - mach deine Eigenen Erfahrungen achte auf das was ich schrieb. Kannst du es nachfühlen? Investiert bitte nicht in billig Schrott der Bringt euch nicht wirklich weiter! Spart TESTET, überlegt euch: Liegt mir das Instrument und befähigt es mich DEN SOUND zu spielen den ich Produzieren will oder nur den Sound der mit dem Gerät möglich ist.. Unterschätzt niemals die Auswirkung der Technischen Möglichkeiten auf den Klang eurer Lieder. In Clubs zählt der Sound der NICHT so klingt wie da was gerade in ist - als OLD und wird IMMER mit 90er Jahre Sound verglichen. Nichts ist Tödlicher für eure Karriere als wenn n 0815 DJ mit Traktor geilere Beats raushaut als ihr mit eurem Live Act!

    Think about die Tribes sind nettes Spielzeug mehr nicht!




  5. #4 Felix schrieb am 16.12.2014
    Ohne Midibuchsen und mit Miniklinken geht das Teil überhaupt nicht. Schade Korg.
  6. #3 Stefan Grob schrieb am 16.12.2014
    Ich hab die alte EMX und finde sie auch optisch sehr schön.Sie läd mit ihrem ganzen Design zum schrauben ein.
    Das fehlt mir bei der neuen komplett.
    Das Teil kommt dermaßen unsexy rüber.Das ist doch Sch...!
    Die Ableton Export-funktion ist zwar schon intressant, aber das Ding macht mich kein bisschen an.
    Werd also bei der alten bleiben.
    Schade.
  7. #2 Turbomusikant schrieb am 16.12.2014
    Einen Kritikpunkt habe ich beizufügen: Mausgrau ist unsexy! Da müssen jetzt keine Dumpfbacken für Mausgrau protestieren, bunt ist einfach schöner und besser!
    Ansonsten finde ich es schon komisch, dass jetzt so ein TammTamm gemacht wird, das Ding aber erst Ende Februar erscheint. Ich denke, die House/Techno/Trance-Fraktion wird ihren Spaß damit haben, die bekommen mal wieder was auf den Leib geschneidert ;) Eigentlich schade, dass man so holzbirnig an die Sache rangegangen ist.
  8. #1 kölsche jung schrieb am 15.12.2014
    von wegen plastik. ihr irrt euch, leute.

    KORG electribe - Spezifikationen
    Gehäuse: Zink, Druckguss
    http://www.korg.de/produkte/producing-tools/electribe-produktinfo/electribe-spezifikationen.html

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