Angecheckt

Test - Akai MPD 226 USB/MIDI Pad Controller als MPC-Ersatz? - deutsch

Für diesen Test habe ich meinen geliebten Workflow von MPC 3000 auf Logic Pro X mit dem AKAI Controller übertragen. Besonders wichtig war mir dabei das Loop-Recording ohne dabei zwischendurch noch an die Maus greifen und auf den Bildschirm schauen zu müssen. Und das hat besser funktioniert als erwartet!

Meine persönliche Wertung auf dem MusoMeter: 4 von 5 Punkten.

Meine beiden Hauptkritikpunkte sind die fehlende Beleuchtung des Record-Buttons und der nicht MPC konforme Swing-Faktor bei Note-Repeat.

Positiv fällt der geringe MIDI-Jitter auf. Die Schwankungen bewegen sich im Bereich von nur einem Tick und dieses Ergebniss ist deutlich besser als Tests die ich mit anderen Keyboards und Controllern gemacht habe.

Alles kommt genauso wieder wie man es auch eingespielt hat. Leider nicht immer selbstverständlich.

Eventuell hat aber Apple hier in der aktuellen OS Version noch Bugs gefixt und auch die anderen DAWs und Keyboards sind jetzt tight.

Die Hardware macht einen wertigen Eindruck und die Pads sind auf MPC 3000 Niveau.

Bei der Arbeit mit dem Editor gibt ein paar Stolpersteine insgesamt läuft aber alles zuverläßig.

Wer MPC Feeling ohne MPC sucht wird mit dem AKAI MPD 226 glücklich.

> AKAI MPD 226

Download > HD > medium > small

 

 

 

27.09.2015 - Angecheckt

Dein Kommentar

  1. #5 Haspelkecht schrieb am 01.10.2015
    Wenn man auf abgefahrene Controller steht, dann sollte sich der Stammtisch mal um ein "Seaboard RISE" kümmern. Das Teil ist wirklich innovativ!
  2. #4 AND-Y schrieb am 28.09.2015
    also ich bin auch mit dem LPD8 völlig zufrieden... mich reitzt auch die Maschine MK2 vielleicht sogar die Studio! Mach da mal was Non Eric ob ein Test oder ein Vergleich mit der AKAI MPC RENN. das sind beides 2 super Geräte denke ich.

    Die MPD 226 ist für mich nichts halbes und nichts ganzes, da reicht mir das LPD8 wie gesagt aus. Wenn ich upgrade dann gleich auf was Ganzes ;)
  3. #3 Ey schrieb am 28.09.2015
    ey
  4. #2 Datxx schrieb am 27.09.2015
    Also wenn ich Dich so reden höre, sollte doch NI Maschine 2 genau Dein Fall sein. Klar, deutlich teurer. Aber würde sich da nicht ein Vergleichstest mit der Akai MPC Renaissance anbieten? Die wolltest Du ja sowieso schon immer mal testen, ist aber wohl nach den ganzen Softwarequerelen, welche das Teil damals mit sich brachte, nie was draus geworden. ;)
  5. #1 Unisono schrieb am 27.09.2015
    Hatte die MPD 226 kürzlich auch in Gebrauch, aber mit reicht mein Impact 49 vollkommen aus, zumal die Integration damit vorbildlich gelungen ist. Die Domumentation, wie ich zb das Transportfeld einbinden kann, war nur über Google zu finden und hat unter OS X 10.10 nicht geklappt. Die Bedienungsanleitung ist für einen Anfänger fast schon kryptisch und unübersichtlich. Letztlich konnte ich die MPD mit Logic nicht so nutzen wie ich es erwartet habe.
    Das ich diese Akai Software und die Bonusdreingabe nach Registrierung erstmal über eine Stunde runterladen musste, um dann festzustellen, dass ich doch erstmal alles per Midi Learn einstellen musste, fand ich nervig und unzeitgemäß, zumal dieser Controller auch nicht gerade günstig ist. Die Bonusdreingabe dieser Drummer Software habe ich auf Anhieb auch nicht einladen bzw hörbar machen können. Da bekomme ich mit NI Maschine mehr geboten und kam auch sofort damit zurecht.
    Ich besitze ein Akai LPD8, der für den Preis fast identische Features besitzt, aber nur einen Bruchteil kostet und sich daher auch für exotische Midi Geschichten hervorragend eignet.

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