PraxisTalk

Stimme zu Hause aufnehmen - die besten Tipps

Eine Stimme zu Hause aufzunehmen muß nicht schwierig sein. Allerdings gibt es einiges zu beachten.

Welches Zimmer ist dafür geeignet und Was ist eigentlich ein "toter Raum"?

Was kann man in Eigenregie im Aufnahmeraum verbessern?

Welche Mikrofone sind dafür am besten geeignet? Wie kann man den Sound im Zimmer etwas verbessern?

Welche Tools gibt es? Bringt ein Pop-Schutz oder ein Reflektor wirklich was?

Jochen Sachse >Hofa.de ist Geschäftsführer von HOFA und ein erfolgreicher Produzent und Komponist. Eein erfolgreiches Projekt bisher ist >"INI" (u.A. deutscher Rock- und Pop-Preis 2008)

Andrew Levine > Blumlein Records macht mobile Aufnahmen in Stereo und Surround.

Thomas Wendt > tom wendt.de ist Singer Songwriter und macht Propaganda u.a.für Kemper, Propellerheads und Celemony.

Download > medium (~ 480MB) > small iPhone, iPad (~ 420MB) > audio only (~ 65MB)

zum Abspielen > VLC oder > Quicktime Player kostenlos herunterladen.

31.05.2012 - Talks und Interviews

Dein Kommentar

  1. #17 Joe schrieb am 04.07.2012
    Hi Non Eric
    Coole Arbeit die du da ablieferst! Ich hab mir mal wieder ein paar Videos hintereinander reingezogen. Was als wirklich einziges negativ auffällt ist die Tatsache, dass du regelmässig deinen Gästen ins Wort fällst. Das ist ja auch in Deutschland unanständig oder? :-) Es stört auch enorm, weil man gerne die Ausführungen deines Gastes zu Ende hören möchte.
    Also, Danke für deine Bemühungen
    Joe
  2. #16 Andrew Levine schrieb am 25.06.2012
    Hallo JochenG,

    > Wie wichtig ist denn die Wahl des Mikrofonkabels. Können diese den Klang wirklich hörbar beeinflussen?

    meiner Meinung nach ist das die Reihenfolge der Wichtigkeit bei der Aufnahme:

    #1 Gute Musik
    #2 Guter Raum
    #3 Gute Mikrofonierung
    #4 Gute Mic-Pres & transparente AD-Wandlung
    #5 Aufhängung des Mikrofons
    #6 Mikrofonkabel

    > Wie ist das bei XLR-Kabel.

    Bei symmetrischen Kabeln, ob XLR oder TRS sind die Unterschiede auf jeden Fall geringer als bei unsymmetrischen Lösungen.

    > Gibt es außer dem Preis überhaupt Unterschiede zwischen Thomann, Neutrik,
    > Adam Hall und anderen Herstellern und worin liegen diese Qualitätsunterschiede?

    Sicher gibt es Unterschiede. Die Qualität der Leiter, Schirmung, Außenverkleidung, Anschlüsse und der eigentlichen Steckverbindungen.

    > Wann merk ich, ob das Kabel gut oder schlecht ist oder ist doch nur alles "Vodoo"?

    Wie auch für Mikrofone gilt: am besten anhören! Nur Du selber kannst beurteilen, ob das Kabel für Dich einen hörbaren Unterschied macht.

    Viele Grüße,

    Andrew
  3. #15 Dirk Michael schrieb am 09.06.2012
    Meine Aufnahmekette: Studio Projects C3 (+ t-bone Akustikabsorber)=>Studio Projects VTB1=>dbx286A=>Motu UltraLiteMk3=>Imac mit Logic 8!
    Dann noch möglichst viel aufgenommen, rumgeschnippelt und ordentlich komprimiert, und das klingt dann so:
    http://www.youtube.com/watch?v=OaYqYl-FJrI
  4. #14 JochenG schrieb am 04.06.2012
    Habt das Raumproblem nicht (mehr). Da ich eine eigene Schallkabine gebaut hab. Die ist supertrocken und dann kann man nachträglich durch gute Plug-Ins wieder den Raum drauf legen, den man gerne möchte.

    Aber ich hab noch mal eine Frage, wenn wir schon mal beim Thema aufnehmen, mikrofonieren etc. sind. Am besten an Andrew, der hat da doch die meiste Erfahrung ;-) Wie wichtig ist denn die Wahl des Mikrofonkabels. Können diese den Klang wirklich hörbar beeinflussen? Weil ich benutze eigentlich nur die billigen Pro-Kabel von Thomann. Lediglich Klinkenkabel besitze ich von Neutrik und co., aber einen Unterschied höre ich da nicht. Wie ist das bei XLR-Kabel. Gibt es außer dem Preis überhaupt Unterschiede zwischen Thomann, Neutrik, Adam Hall und anderen Herstellern und worin liegen diese Qualitätsunterschiede? Wann merk ich, ob das Kabel gut oder schlecht ist oder ist doch nur alles "Vodoo"?

    Liebe Grüße
  5. #13 Michel schrieb am 04.06.2012
    Für Gesangsaufnahmen in der Wohnung kann ich aus eigener Erfahrung wirklich nur das Shure SM7B empfehlen!!! Es ist wirklich ein großartiges Mikro und überträgt kaum Raumanteile, sodass man die Stimme wirklich sehr weit vorne hat. Ein absoluter Kauftipp! Für diesen Preis auch echt unschlagbar.
  6. #12 Andrew Levine schrieb am 04.06.2012
    Hallo nochmal Florian,

    > was ich damit sagen wollte ist , daß sich diese Entwicklung nicht wirklich durchsetzt....
    > auch bei Leuten die sich die teuersten Varianten leisten könnten ... das ist zumindest mein Eindruck!

    ich denke, dass "digitale Mikrofone" für elektrotechnisch sehr komplex aufgebaute Locations, besonders die mit viel Licht-Technik, Sinn machen. Das Risiko für Einstreuungen im Signalweg ist minimiert. Selbst bei digitalen Stageboxen hat man ja immer noch einiges an Weg vom Mikro bis zum Wandler.

    Richtig interessant wird es meiner Meinung nach allerdings erst, wenn das direkt nach der Kapsel optimal digitalisierte Signal drahtlos übertragen wird. Keine Kabel mehr -- Wahnsinn :-) (Dafür natürlich ein Vielfaches an Akkus, die überprüft und ggf geladen werden müssen, u.U. Probleme mit der Zuteilung von Frequenzbereichen usw.)

    Viele Grüße,

    Andrew
  7. #11 Fabian schrieb am 04.06.2012
    @ Andrew

    Ja , weiß ich natürlich. ;-)

    Aber was ich damit sagen wollte ist , daß sich diese Entwicklung nicht wirklich durchsetzt.... auch bei Leuten die sich die teuersten Varianten leisten könnten ... das ist zumindest mein Eindruck!
  8. #10 Andrew Levine schrieb am 04.06.2012
    Hallo Fabian,

    > Wenns denn doch so praktisch und toll ist , warum ziehen dann die anderen Mikrofonhersteller
    > mit dieser digitalen Geschichte nicht mit ?

    Sennheiser: http://en-de.sennheiser.com/mzd-8000
    Schoeps: http://digital.schoeps.de/en/products/cmd2
    Shure: http://www.shure.de/produkte/zubehoer/x2u-xlr-usb-interface (16 Bit!)

    Habe ich alles nicht ausprobiert, gibt es aber.

    Viele Grüße,

    Andrew
  9. #9 Fabian schrieb am 03.06.2012
    Also Leute, der Genauigkeit willen: Das Neumann D01 kostet um die 4000 € !!
    Für den Preis investiere ich lieber in einen geilen Preamp ... und es langt auch noch für ein super Mikro!
    Das TLM 103 D kostet um die 1500 ... ok. Aber das TLM gefällt halt auch nicht jedem...

    Wenns denn doch so praktisch und toll ist , warum ziehen dann die anderen Mikrofonhersteller mit dieser digitalen Geschichte nicht mit ?



  10. #8 Andrew Levine schrieb am 02.06.2012
    Hallo evilaci,

    > Kann ich mit dem ULN2 auch folgendes machen:
    >
    > Mit nem ext. Preamp wie 512 rein in den Input1 den auch aufnehmen und dann aber über
    > den Send das Signal an einen Kompressor abzwacken und über Input2 wieder rein
    > so das ich pro Gesangsperformance immer 2 Aufnahmen habe. Die native und die Komprimierte.

    Genau dafür sind Send & Return gedacht. Man nutzt den Vorverstärker um das Signal im Pegel anzuheben, zackt es ab (Send) verarbeitet es dann und führt es dem System wieder zu (Return).

    > Bei dem Wandeler Neumann Mic is mir auch unklar wie da das Monitoring funktioniert.
    > SPDIF am Interface auf die Ohren....?

    Das wäre der direkteste Weg ;-)

    Es geht vom digitalen Mikrofon in den Laptop, von da (per DA) auf den Kopfhörer.

    Viele Grüße,

    Andrew
  11. #7 Mike schrieb am 01.06.2012
    achtung ein tipp

    trinke nicht aus Plastik

    mach doch "Musotalk Tassen (aufdruck make more music etc.. )

  12. #6 evilaci schrieb am 01.06.2012
    Hallo Andrew!

    Kann ich mit dem ULN2 auch folgendes machen:

    Mit nem ext. Preamp wie 512 rein in den Input1 den auch aufnehmen und dann aber über den Send das Signal an einen Kompressor abzwacken und über Input2 wieder rein so das ich pro Gesangsperformance immer 2 Aufnahmen habe. Die native und die Komprimierte.

    Die Sendung war übrigens super. Was ich allerdings schmerzlich vermisste waren die Tipps bezüglich des Kopfhörermixes für den Performer. Die Leute die bei mir immer singen sagen immer alles OK bin da aber skeptisch. Ich hab auch schon gesehn das es da so Kisten gibt wo der performer selber drehn kann. Ich denke mal Drums und sich selbst machen da Sinn. Kann da jemand etwas empfehlen.
    Bei dem Wandeler Neumann Mic is mir auch unklar wie da das Monitoring funktioniert. SPDIF am Interface auf die Ohren....?
    VG
    Evil aus Bayern
  13. #5 Wavetransformer schrieb am 01.06.2012
    Liebe Muso Talker,

    die Latenz in Kauf genommen, bietet Total Mix von RME (ich habe es mit meiner Fireface UC schon praktiziert) die Möglichkeit, das Eingangssignal auf einen weiteren Ausgang zu routen und per Klinkenkabel auf einen anderen Eingang mit mehr Gain zu schicken!

    Da der Kopfhörermix nochmals ein eigener Mix ist, kommt mir die Latenz nicht in die Quere und in der DAW schiebe ich die Regionen an die passende Stelle.

    Insbesondere bei ungeübten Sprechern und Sängern kommt das recht gut, da ich hier die Möglichkeit habe, im Mix zu entscheiden, mit welchem Pegel ich arbeiten möchte. Bei emotional abwechslungsreichen Aufnahmen ist das eine prima Lösung, um mehr Zeit für die Begleitung des Künstlers verwenden zu können und um den Flow aufrecht zu halten, was durch häufigeres nachpegeln schwieriger wird.
    Dem unerfahrenen Künstler zu erklären, was er mit dem Mikrofon für ein Instrument in der Hand hält und wie er es sinnvoll einsetzen kann, führt an solch einem Puntk der Produktion oft eher zu Verunsicherungen, als dem Künstler ein sicheres Umfeld für sein Projekt zu schaffen.

    Tipp:
    Das Eingangssignal auf einen dritten Ausgang geroutet, z. B. durch einen Kompressor (oder einen anderen Insert FX oder FX-Kette) auf einen dritten Eingang geschickt, bietet mir eine weitere Möglichkeit, das Signal nach herzens Lust zu bearbeiten, ohne dass etwas „schief“ gehen kann, da ich die beiden anderen Spuren noch habe! Experimentieren mit doppeltem Boden, sozusagen.
    Ausserdem habe ich somit einen recht guten A/B/C Vergleich, der bei einem Anderen Take in anderer Stimmung so nicht möglich wäre.

    Da Speicherplatz so günstig geworden ist, stelle ich gerne so viele Mikrofone wie möglich auf. Auch an den unmöglichsten Stellen im Raum oder im Flur oder nebenan im Raum. Da kommen oftmals tolle Sachen bei raus, die hinterher, dezent eingesetzt, einen Mix besonders machen können.


    Auf ein experimentierfreudiges Wochenende & musikalische Grüße!
  14. #4 Andrew Levine schrieb am 01.06.2012
    Hallo nochmal R.K.,


    > Wie sieht es denn damit aus, dass man analog in den Input 1 mit wenig Gain reingeht
    > und dessen Signal dann aus dem Output 1 wieder analog ausgibt und dann per Klinkenkabel wieder
    > (dieses mal mit mehr Gain) in den Input 2 einfüttert?
    > Findet da vor der Ausgabe des Signals aus dem Output 1 schon eine A/D D/A-Wandlung statt
    > bzw. viel wichtiger: Wird das Audiosignal entscheidend qualitativ verschechtert/verändert?

    In der Regel wird dann ein AD-DA Durchgang fällig, mit der zugehörigen Latenz. Das Signal am Input 2 ist dann zusätzlich mit der Latenz einer weiteren AD Wandlung verzögert. Das ist der Vorteil von einer analogen Send-Return-Topologie. Aber wie schon gesagt, bei der Verwendung eines guten AD-Wandlers und einer Aufnahme mit 24 Bit muss man den Headroom nicht gegen 0 fahren.

    Viele Grüße,

    Andrew
  15. #3 R.K. schrieb am 01.06.2012
    Hallo Andrew!

    Vielen Dank schon mal!
    Was ich mich noch gefragt habe (kann's leider nicht ausprobieren, da ich im Moment kein Mehrkanal-Interface hier habe):
    Wie sieht es denn damit aus, dass man analog in den Input 1 mit wenig Gain reingeht und dessen Signal dann aus dem Output 1 wieder analog ausgibt und dann per Klinkenkabel wieder (dieses mal mit mehr Gain) in den Input 2 einfüttert?
    Findet da vor der Ausgabe des Signals aus dem Output 1 schon eine A/D D/A-Wandlung statt bzw. viel wichtiger: Wird das Audiosignal entscheidend qualitativ verschechtert/verändert?
  16. #2 Andrew Levine schrieb am 01.06.2012
    Hallo R.K.,

    > Sehr interessiert wäre ich, nochmal von Andrew zu hören, welche Audio-Interfaces denn
    > diese Send-Return-Möglichkeit bieten?

    Die ULN-2 und ULN-8 von Metric Halo.

    > Zufällig das RME Fireface UC?

    Ich glaube nicht.

    Der Vorteil von Send & Return ist, dass kein AD-DA Durchgang erfolgt. Das Eingangssignal sollte ohne Latenz verstärkt ausgegeben werden.

    Viele Grüße,

    Andrew
  17. #1 R.K. schrieb am 31.05.2012
    Aufschlussreiche Sendung.
    Sehr interessiert wäre ich, nochmal von Andrew zu hören, welche Audio-Interfaces denn diese Send-Return-Möglichkeit bieten? Zufällig das RME Fireface UC?
    Wäre nämlich großartig den allgemein als klangverfälschend eingeschätzten Splitter umgehen zu können.

Weitere Videos