Get the Flash Player to see this player.
Stammtisch

Sterben Audiosysteme mit DSP Chips aus?

Der Stammtisch rund ums Musik machen. Diese Woche mit Non Eric und seinen Gästen: Kai Schwirzke, Dirk Cervenka, Tom Ammermann (Öffnet externen Link in neuem Fenstermo-vision.de) und André Dupke (Öffnet externen Link in neuem Fensterhamburg-audio.de).

Am Montag ab 6 Uhr online: Vorgestellt! Dirk von Musonik/Comline stellt das 2.1 Monitoring System Blue Sky eXo2 vor.

Wir haben nur ein Thema:

Sterben Audiosysteme mit DSP Chips aus oder wieviel Rechner-Power braucht man heute für die Musikproduktion?


Download: Leitet Herunterladen der Datei einMusoTalk 451-Stammtisch-Sterben Audiosysteme mit DSPs Chips aus.mp3

08.10.2010 - Talks und Interviews

Dein Kommentar

  1. #11 D3Fragezeichen schrieb am 13.10.2010
    Also der Kai hat recht Noneric, das Signal deiner Drummachine wurde gewandelt als es gesamplet wurde und wird nochmal bei der Ausgabe gewandelt.
    Es scheint also moeglich zu sein mit alten und scheinbar schlechteren Wandlern ein vernünftiges Ergebnis zu bekommen.
    Wenn das dann bei einer erneuten Wandlung auf der Strecke bleibt ist das schon verwunderlich.
    Ich wuerde auch mal gerne ein paar Beispiele davon hoeren.
    Iirc wandelt meine Wavedrum vor der Ausgabe das Signal in 24bit 48khz, und es ist fuer mich unverstaendlich das dieses Signal, wenn es mit wesentlich teureren Wandlern wie dem Metric Halo ULN 8 aufgenommen wird, an Qualitaet verlieren soll wenn ich die gleiche Sampling Rate benutzte.
    Was macht der erste Wandler in der Kette besser?
    Oder ist das Problem die mehrfache Wandlung?
    Um die Samples in die Wavedrum zu bekommen musste allerdings auch gewandelt werden.
    A/D um das Signal in die Wavedrum zu bekommen und dann bei der Ausgabe D/A.
    Und das hat der Kai auch damit sagen wollen glaub ich.
    Fuer mich ist dieser Gedankengang aufjedenfall nachvollziehbar.
    keep the fire Bjoerning
  2. #10 eric schrieb am 12.10.2010
    Sterben Audiosysteme mit DSP Chips aus?
    jepp aber trotzdem könnten die Audiohersteller eher auf pragmatischere Lösungen wie CUDA von Nvidia setzten.
    Den Grafikkarten sind hochpotent!!
  3. #9 Sören schrieb am 11.10.2010
    Apropos 96khz...
    macht es nicht eigentlich eher Sinn mit 88.2/176.4 zu arbeiten, als mit 96/192? Bei normalem Audio ist ja die Ziel-Samplerate 44.1 und das sollte sich bei'nem geraden Faktor doch besser runterrechnen lassen, oder?
    1. #0 non eric schrieb am 11.10.2010
      Hi Sören,
      wenn dein Ziel 44.1 ist es besser auf 88.2 zu gehen, das verringert möglich Rundungsfehler!
  4. #8 lllubi schrieb am 09.10.2010
    Aliasing wurde nicht andesprochen
    schade
    Plugs laufen halt besser in 96khz

    wird aber noch viel Zeit vergehen bis wir uns alle leisten können in 96khz zu arbeiten
  5. #7 gentler schrieb am 09.10.2010
    Ja, die Analogzeiten klangen besser und vor allem die Arbeitsweise war wesentlich produktiver. Heute wird aus zehn Takes was zusammengestückelt, früher musste man überlegen, ob man die Aufnahme so lässt oder noch einen besseren Take hinbekommt, wodurch der vorherige Take natürlich gelöscht wurde (wegen begrenzter Spurenzahl).
    Dadurch entstand wesentlich mehr Intensität, Authenzität, Spannung und Tiefe.
    1. #0 Andrew Levine schrieb am 10.10.2010
      Hallo Gentler,

      digital klingt (mit meinem Equipment :-) besser als es Analog je konnte. Und dynamischer, und mit weniger Rauschen, mit maximaler Portabilität etc.

      Im Zuge meiner Sessions mit guten Musikern, die ihr Programm immer auch live spielen können, machen wir wenige Takes. Es kommt auf die Aufnahmephilosophie an.

      Viele Grüße,

      blumlein records - Andrew Levine
  6. #6 MichaelP schrieb am 09.10.2010
    Sterben Audiosysteme mit DSP Chips aus?

    Ja, und das völlig zu recht!

    Die DSP Karten sind einfach nicht mehr Leistungsfähig genug um einem Handelsüblichen PC das Wasser reichen zu können. Dazu kommt der Preis. Zum Preis einer guten UAD Karte, bekommt man einen kompletten Rechner mit einem X-Fachen der Rechenleistung. Nur dass man den Rechner wesentlich flexibler einsetzen kann, als die DSP Karte, und das auch noch bei niedrigerer Latenz.

    Ich bin echt froh, dass Avid hier endlich einen Schnitt gemacht hat, und hoffe, dass sie so konsequent sind, und ihre TDM Plugins dann auch für die nativen Systeme anbieten werden.
  7. #5 alekso schrieb am 08.10.2010
    Ja ! ich bin auch dafür, das die 44.1kHz und 192kHz variante online gestellt werden könnten. dann ist doch ruhe mit der diskussion. ein offensichtlich hörbarer unterschied für jeden nachvollziehbar wär doch mal ein fakt den man präsentieren könnte.
    ist schnell gemacht.
  8. #4 Kurt schrieb am 08.10.2010
    Gefährliches Halbwissen heute im Pod! Hört mal mehr auf den Andre!
  9. #3 Michael schrieb am 08.10.2010
    Guter Stammtisch!
    Ich fänd's klasse, wenn's mal so eine Art "Vergleichstest-Video" zwischen 44,1 und 192 kHz hier aus Musotalk gäbe. Natürlich müsste es dann die entsprechenden Soundfiles separat zum Download geben...oder die Unterschiede sind so gravierend, dass man sie sogar hier im Video hören würde....wer weiß? ;-)
  10. #2 Sören schrieb am 08.10.2010
    Ich würde es ja auch gerne sehen, dass UAD die Berechnung auf die CPU auslagert und die Karten nur noch als Dongle benutzt... irgendwann ist die Karte halt ausgelastet und man mpsste bouncen oder 'ne weitere/größere Karte reinstecken.

    Andererseits macht es schon Sinn die DSP-Systeme zu haben, denn wenn man auf'nem Consumer-Windows-Laptop mischen will, ist relativ schnell Schluss mit lustig ;) ...aber das wird sich in den nächsten Jahren sicherlich auch erledigen.

    Probleme mit'ner TC-Powercore hatte ich auch (war aber 'ne MK1), was sich vor allem darin äusserte, dass der Virus immer mal gerne ausgestiegen ist und dann der Rechner neu gebootet werden musste.

    Die Latenzen sollten doch eigentlich fürs reine Mischen uninteressant sein oder? Ich würde mal behaupten, dass der DAW-Latenzausgleich bei den UAD-Plugins super funzt... wahrscheinlich auch ein Vorteil vom DSP-System, da dort ja bei der Effekt-Berechnung immer eine vorhersehbare Rechenzeit entsteht/-en sollte, während diese ja sonst von der CPU-Performance abhängen.
  11. #1 Marc schrieb am 08.10.2010
    Aussterben werden sie nicht - aber es wird spezifischer und ausgewählter eingesetzt. Gerade Hochwertige Hallgeräte bringen auch als Plugin noch den PC zum Schwitzen. Da bringt DSP wirklich noch Sinnvolle Entlastung.

    Ich könnte mir vorstellen das Zukünftig die DSP Chips nicht wie bisher über einen PCI (oder PCI-E) eingebunden werden sondern Per USB3.0 schon im Passenden Dongle zum Plugin mit drin stecken. Ähnlich einer UAD Karte nur mit dem Unterschied das der DSP für alle Systeme offen is. Und man über Treiber die DLL der VST direkt an den Chip übergeben kann.

    Dabei geht es dann weniger um Free Plugins - sondern schlichtweg darum das man Latenzzeiten Optimieren kann wenn ein DSP im Spiel is. Selbt die Multicore Engine scheitert an schlechter Programmierung weil keine wirkliche Standardisierung möglich ist. Jeder PC is ja anders & hat andere Hardware. Der Weg den zb. Liquid Mix geht ist gar nicht so dumm - leider aber hätte ich sowas gern für hochwärtigere Reverbs & EQs & anderes als noch einen Compressor.. davon hats doch wahrlich schon genug.



    1. #0 Andreas schrieb am 08.10.2010
      "Aussterben werden sie nicht - aber es wird spezifischer und ausgewählter eingesetzt. Gerade Hochwertige Hallgeräte bringen auch als Plugin noch den PC zum Schwitzen. Da bringt DSP wirklich noch Sinnvolle Entlastung."

      Abhilfe wäre, bzw. ist möglich, auch ohne DSP Karten. Es existieren bereits Faltungshall Plugins, die auf der GPU der Grafikkarte gerechnet werden. Ergebnis: die CPU-Last für das Plugin ist Null. Selbst durchschnittlich gute Grafikkarten haben genug Power, um mehrere Effekte, auch rechenintensive, quasi parallel rechnen zu können. Das wäre mal ein Ansatz. Leider wird der z.Z. kaum verfolgt, warum auch immer.
    2. #0 Hubert Funkenburg schrieb am 09.10.2010
      Das tun Spitzenhallgeräte nicht mal auf meinem 2 Jahre alten Laptop. Verbrauch 1% Leistung.

Weitere Videos