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Steinberg RND Portico 5043 / 5033 Bundle - Test

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> Andre´s Beispieltracks.zip

Andre´s persönliche Wertung: 4.5 von 5 möglichen Punkten.

Meine persönliche Wertung: 3 von 5 möglichen Punkten. Abzüge gab es auf Grund des hohen Preises.

Eigentlich zählen die Portico Hardwaregeräte nicht umbedingt zu den großen Neve Klassikern. Aber die üblichen Verdächtigen gibt es auch schon reichlich von anderen Softwareherstellern. Vielleicht waren ja nur noch die Rechte zur Portico Serie frei?

Es fällt sofort auf, dass beide Plugin nie steril und kratzig klingen. Dafür sind aber auch keine brachialen Effekte möglich. Besonders in den Höhen klingt der EQ schön warm und unauffällig.

Der Compressor arbeitet auch sehr zurückhaltenend. Für subtile Verdichtungen auf der Summe gut einsetzbar. Mir fehlt aber ein wenig der Biss für Bass und Einzelspuren.

Das GUI hat genau die richtige Auflösung. Verbraucht nur wenig Screen-Fläche und ist trotzdem noch gut zu bedienen. Auch wenn die Mausradauflösung etwas "lang", also in der Standardauflösung zu fein, ist.

Größtes Minus ist für mich eigentlich nur der Preis. Die beiden Plugins kosten mehr als ein ganzes Cubase. Sicherlich für einen Profi immer das Geld wert, fürs Homecording-Studo aber zu teuer.

Andre Dupke >hamburg.audio.de ist Musikproduzent, PC Bauer und einer der Macher hinter dem Nuklear VST Synth.

 

27.02.2012 - Kategorie-Feature

Dein Kommentar

  1. #21 Felix the Rocká fella schrieb am 29.02.2012

    Was?
    Also wirklich, Non Eric!
    Pumpen??
    Die allerbeste Kompression ist die, welche man gar nicht hört!
    :-P

    Ihr verrückten Dance-Leute wisst einfach guten, sauberen Sound gar nicht zu schätzen. Mit SSL, Neve & Co. braucht nix zu "pumpen"!
    tsts. ;-)
    Klar, beim kreativen verfremdenden Verfrickeln von Audio sicherlich schon...
    Aber dein Statement bezgl. "pumpen" finde ich etwas, nun ja, an den Haaren herbeigezogen - denn dazu braucht´s ja nun wirklich keinen hochwertigen Portico. ;-)
    Werd mir direse Schätzchen hier sicher anschaffen, mag den Sound!

    P.S: toller ausführlicher Test! mehr davon!
    :-D


    LG Felix
  2. #20 Andre schrieb am 29.02.2012
    @Geerst
    Danke für das Infoupdate! :-)
  3. #19 Thomas L. schrieb am 29.02.2012

    Hi, toller test, danke hierfür!
    :-)

    Auch wir haben die Porticos schon seit einiger Zeit erfolgreich im Einsatz - und möchten sie nicht mehr missen!

    Die GUI ist absoltu gelungen, kein Schnick-Schnack, alles klar ersichtlich, gut zu bedienen, komplette Automation, Sidechain uvam.
    Un der Klang ansich ist einfach nur geil...

    Sicher, zuerst denkt man, der Preis ist ja Wahnsinn, im Vergleich zu anderen EQs. Dennoch sollte man wissen, dass die Entwicklung dieser Schätzchen sehr lange gedauert hat: es ist eine vollkommen neue Technik, möglichst realitätsnah Hardware-Klassiker zu "clonen" - und das hört man auch. Hier wurde wirklich der originale Neve-Sound mal als Plugin digital in die DAW verfrachtet. Kompliment!
    Ich nutze Neve u.a. schon lange als Hardware, kann daher gut vergleichen.

    Das Geld sind die beiden Spezialisten absolut wert. Zumal ich irgendwie auch froh bin, dass sich das vom alltäglichen Billig/Homerecording-Zeugs (...) abgrenzt. So hat nicht jeder diesen Sound... ;-)


    Das Statement weiter unten hier von "Andre" fand ich sehr treffend:

    "...Die Tools klingen unglaublich gut, haben Null Latenz und sind extrem prozessorschonend... ...Wer aber täglich mit EQ und Kompressor seine Vorstellungen von Sound verwirklicht, sollte sich die Tools mal ansehen, ich war überrascht... "


    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

    TOP und gut gemacht Steinberg/Yamaha!
    :-)

    Thomas L.

    P.S:
    Übrigens sind die neuen Yamaha-Vintage-Plugins aus gleichem Hause ebenso Hammer. (Tipp: auch mal anchecken, lohnt sich!)

  4. #18 sven schrieb am 29.02.2012
    Da ihr immer wieder pegelneutrale AB/Vergleiche ansprecht - Warum hat eigentlich keine DAW Pegelregler (vielleicht sogar mit Pegelanzeigen) vor und nach den einzelnen Plugin Inserts, die sich mit den Bypass Schaltern mitdeaktvieren?
  5. #17 Geerst schrieb am 29.02.2012
    Sidechaining: Laut Steinberg im Update 1.1 enthalten:

    http://www.steinberg.net/forum/viewtopic.php?f=34&t=16370
  6. #16 Andre schrieb am 28.02.2012
    Hi Wepsta,
    vielen Dank für Deinen Kommentar.
    Der Neve Premix der Sound den ich mir beim Bearbeitet vorgestellt habe,
    im Prinzip zeigt der Test nur, was andere Plug Ins mit den Neve Einstellungen anstellen.
    Hätte man von Anfang an mit Studio One Tools gearbeitet, hätte man natürlich andere Einstellungen vorgenommen.
    Ein Test mit identisch gehörten Einstellungen wäre superspannen, ich kann das aber nicht, ich würde mich totschrauben.
    Diese Aufgabe bleibt jedem Interessierten selbst überlassen.. ;-)
    Liebe Grüße,
    Andre
  7. #15 Andre schrieb am 28.02.2012

    Hallo Ronald,
    700 Euronen mögen auf den ersten Blick viel erscheinen,
    da muss man lange für stricken.
    Das sagt aber nichts über die Wirtschaftlichkeit aus.
    Ich richte seit über 10 Jahren Tonstudios ein, vom Profistudio bis hin zum Einzelarbeitsplatz. Ein Studio kam sogar mal aufs Gästeklo, die Arbeitsplatte zwischen Klobrille und Waschbecken. Es war eben der einzige freie Raum im Haus..
    Was sich durch die GESAMTEN 10 Jahre zieht (und das in ERSTER Linie bei Heimstudios und Einsteigern mit weniger Erfahrung) ist, eine fast erschlagende Menge an teuren PlugIns, DSP Karten und Hardware, oft im Wert von mehreren oder sogar vielen tausend Euro.
    Im “sinnvollen” Gebrauch sind dann jedoch nur ein oder zwei Tools, da der Überblick über die zur Verfügung stehenden PlugIns bereits verloren wurde und jedes Neue nur angeschafft wird in dem Glauben, es würde die Qualität schon durch die Anwesenheit in irgend einer Art und Weise verbessern. Überall da draußen laufen zahlreiche Geldvernichtungsmaschinen im Hoffen auf besseren Sound.
    Sicher kann mit gekonntem Einsatz ein höherwertiger EQ auch bessere Ergebnisse erzielen, wenn man aber nicht weiß was man will oder wie man es erreichen kann schafft kein PlugIn Bundle der Welt Abhilfe.
    Wenn man ein mal 700 EUR für seinen Hauptwerkzeuge (EQ und Kompressor) ausgibt und über Jahre mit ihnen glücklich ist, die Suche ein Ende hat und sie genau das liefern was man erwartet, dann finde ich den Preis im Vergleich zu den Investitionen die ich in den letzten 10 Jahren gesehen habe ganz und gar nicht übertrieben, speziell bei Einsteigern und Amateuren.
    Die Tools klingen unglaublich gut, haben Null Latenz und sind extrem prozessorschonend. Ich möchte hier bestimmt kein überteuertes Steinberg Produkt hypen, das würde für mich überhaupt keinen Sinn machen.
    Wer aber täglich mit EQ und Kompressor seine Vorstellungen von Sound verwirklicht, sollte sich die Tools mal ansehen, ich war überrascht.
    :-)
    Liebe Grüße,
    Andre
  8. #14 Wepsta schrieb am 28.02.2012
    Hi Andre,ich habe mal ein A/B vergleich mit
    Digicheck Analyser im freeze Modus gemacht.
    Muss sagen der Neve nimmt einiges weg in den Mitten und Tiefmitten
    und haut ordendlich rein bei 8 khz!
    Da is klar das der S1 EQ dagegen muffig und wie aus einem Pappkarton klingt.
    Der Neve klingt dagegen wie "Radio Sound" ,man wird schneller zum Ziel kommen ohne ewig lange rumzuschrauben!

    Die Analyse

    http://www.imagebanana.com/view/xtmgsbr2/s1.jpg
    http://www.imagebanana.com/view/inre3umt/Neve.jpg

    Viel Spass :)

  9. #13 Ronald schrieb am 28.02.2012
    700 Ocken bezahle ich erst, wenn auch das Kratzen der Potis vernünftig emuliert wird.
    Wenn schon denn schon.

    10 Dinge die der Mensch nicht braucht...2 davon kenn ich jetzt.

    Bin gespannt wie lange der Emulations-Wahnsinn noch weiter geht. Wenn ich schon Highest-High-End Equimpment brauche um die Unterschiede - nicht bei gleichen Einstellungen, sondern bei den Möglichkeiten - hören zu können, und selbst dann....

    Aber jede der Geld hat und nicht weiß wohin, Portico Plugins...

    P.S. wann kommt mal wieder was, was mich wirklich von den Socken haut??? zu Alt???

  10. #12 eric schrieb am 28.02.2012
    Hi bitte auch die audioversion des tests posten !!
    Der altiverb test war schon grossartig und informativ trotz meines desintresse an dem produkt....weiter so!!!!!!
  11. #11 Andre schrieb am 27.02.2012
    Hallo Gentler,
    ja, so ein Vergleich wäre intressant aber auch sehr aufwendig und immer subjektiv.
    Am besten, man hat einen steinberg dognle da und testet die Demo mal selber, ich finde die PlugIns in jedem Fall schon beeindruckend.
    Ich habe lange mit einem 1073 (Hardware) gearbeitet und speziell in der Summierung (viele Spuren mit EQ) scheint auch das Portico PlugIn wirklich Raum zu erzeugen, was mir "in the box" oft nur schwer gelingt.
    Wer dafür diesen Preis bezahlen möchte muss es selbst wissen...
    Das Bundle ist im Vergleich zur Hardware nicht mehr so teuer, wenn man bedenkt, dass man es auf allen Spuren einsetzen kann (sehr cpu-effektiv und latenzfrei)..
    Klanglich finde ich die PlugIns in jedem Fall sehr gelungen..
    Es ist wirklich "Hardware in der Luft"..
    Das muss aber jeder für sich selbst herausfinden.

    Wünsch Euch einen guten Start in die Woche!
  12. #10 gentler schrieb am 27.02.2012
    Hallo Andre, habe die Files nochmal über meine großen Adams abgehört, die ja in der Höhenwiedergabe sehr detailiert sind. Die Portico-Version klingt allgemein etwas definierter und aufgeräumter, auch in den unteren Frequenzbereichen. Interessant wäre auch gewesen, die Portico-Einstellung nicht eins zu eins zu übertragen, sondern mit dem Studio-One-EQ einen ähnlichen Sound hinzubekommen. Viele Grüße und viel Erfolg mit Deinem Ohrwurm.
  13. #9 Andre schrieb am 27.02.2012
    Hi Gentler,
    die Gitarren klingen schon genau so wie ich es mir vorgestellt habe.
    Die Gitarren übernehmen hier die Blech Abteilung mit.
    Es gibt keine Highat, keine Crashes, kein anderes Metall,
    auch das Cachon bietet hier nichts.
    Die Gitarre ist für meinen Geschmack bei diesem Song in dem bisherige Arragement genau da angelegt wo ich sie hinhaben wollte.
    ..Aber das ist ja Geschmackssache :-)

    Liebe Grüße,
    Andre
  14. #8 Geerst schrieb am 27.02.2012
    @Andre: Das ist schon klar, dass das jetzt nicht der absolutalleinglückseligmachende Test ist. Trotzdem Danke dafür.
    Die Songidee ist sehr gut. Mach was daraus.
  15. #7 Andre schrieb am 27.02.2012
    lieber geerst, die qualität der portico plug ins lässt sich natürlich nicht anhand einer 3 spurigen testaufnahme beurteilen.
    für meinen geschmack klingen die gitarren genau so wie ich es mir zu dem zeitpunkt vorgestellt habe,
    wenn du das jetzt nervig findest hat das natürlich nichts mit den plugins zu tun..
    es soll ja sogar leute geben, die entspannungsmusik nervig finden ;)
    das ist einfach geschmackssache ;)
  16. #6 gentler schrieb am 27.02.2012
    Ich muss auch sagen, dass mir die Gitarren zu harsch und brettig klingen. Von seidigen Höhen keine Spur. Das liegt wahrscheinlich aber auch an der Mikrofonauswahl. Viele Grüße. PS: Der Song hat Potential.
  17. #5 Geerst schrieb am 27.02.2012
    Nachdem ich mir jetzt auch die Dateien von Andre angehört habe, bin ich doch verblüfft! Der EQ läßt die Gitarre in den Höhen richtig nervig und kratzig klingen. Der S1 EQ ist langweilig, aber nett.

    Also 800 Euros gespart :)
  18. #4 Geerst schrieb am 27.02.2012
    Das ist so günstig, dass ist ja fast geschenkt: 799€ für EQ&Comp! Zum Glück, selbst wenn diese Plugins technisch ganz weit vorne sein sollten, werden sie bald schon wieder von anderen überholt.
  19. #3 Andre schrieb am 27.02.2012
    Für das Audio-Beispiel habe ich eine Songidee bestehend aus 3 Spuren (Gitarre, Gesang, Cachon) eingespielt und mit den Portico-Plugins bearbeitet.
    Die Eistellung von Portico Kompressor und EQ habe ich dann 1 zu 1 auf die Studio One PlugIns übertragen.
    Um einen besseren Vergleich zu haben wurde der Portico Kompressor nicht im “feed backward” Modus verwendet.
    Das Beispiel zeigt natürlich nur, wie andere PlugIns die Einstellungen der Portico PlugIns interpretieren, ein echter qualitativer Vergleich ist es nicht.
    Den sollte jeder für sich in seiner Umgebung selbst durchführen.
    Die PlugIns laufen übrigens latenzfrei und sehr prozessorfreundlich.

    Liebe Grüße,
    Andre
  20. #2 Anjunabeat schrieb am 27.02.2012
    Die Porticos haben mit dem typischen Neve-Touch eigentlich garnix mehr zu tun. Ich empfand die Plug-ins als Ok aber mehr auch nicht. Würde sie eher auf der transparenten Seite einordnen, wirklich stark färben tun sie nicht.

    Wäre Steinberg da 5 Jahre früher gewesen hätten man die Porticos sicherlich noch eher beachtet. Es gibt übrigends auch eine sehr günstige Emulation von DDMF (6144 EQ, $29) die im allgemeinen Foren-Rauschen sehr positiv bewertet wurde.

    Was innovativ wäre, wenn Steinberg die Porticos als Channelstrip in Cubase anbieten würde ;) Also eingebaut, direkt im Channel ähnlich wie beim Harrison Mixbus. Meinetwegen mit einer Option um den "normalen" Zustand wiederzubekommen. Ich verstehe nicht so recht warum das KnowHow von Yamaha nicht etwas besser genutzt wird um die eigenen Produkte besser von der Konkurrenz abzugrenzen. Die mitgelieferten Plug-in bei Cubase sind ja nicht wirklich eine Empfehlung.

  21. #1 Christoph schrieb am 27.02.2012
    Also bitte,


    der Preis für ein Plugin das wer weiß schon wie lange unterstützt wird oder was noch schlimmer ist ( für mich ) in zwei Jahren als Weihnachts-Rabattaktion für 49 Euro verkauft wird ?
    ich kann nur empfehlen wenn man auf den Sound des Kompressors steht, kauft das Original ( beim großen T als api 500 Serie um 1000 Euro Rupert Neve Designs PORTICO 543 )
    ich weiß total recall ist nicht möglich,
    aber wenigstens ist das Geld nicht weg und ich brauche auch keine Angst zu haben das mein Cubase Dongel zerbricht (was sehr leicht geschehen kann )
    Und man kann beruhigt Schlafen da man ja das analoge Gefühl für seinen Mix hat und weiß da ist ja Strom geflossen (lach)

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