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Steinberg HALion 5 VSTi Sampler für Mac und PC

Der HALion war der erste VST Sampler ever. Geschrieben hat ihn Mastermind Karl Steinberg. Mittlerweile gibt es die 5. Version dieses VST Klassikers.

Madleine Blooms persönliche Wertung auf dem MusoMeter: 4 von 5 Punkten

Der Steinberg Sampler kommt mit einer abwechslungreichen und umfangreichen Soundlibrary daher. Das Sample Futte liegt im Niveau hörbar über dem gängiger DAW Vollversionen.

Die Sounds klingt druckvoll und sind gut spielbar. Mal anspielen eventuell ist schon die Soundlibrary die Anschaffung wert.

Die Vielzahl der Möglichkeiten erschlägt einen fast. Das ist halt die 5. Inkarnation einer Software die schon in der ersten Version üppig ausgestattet war.

Leider kommt man bei der Bedienung oft in eine Sackgasse. Bestimmte Module sind je nach Preset aktiviert oder deaktiviert.Es ist oft nicht einfach sich im Programm zu Recht zu finden.

Soundtechnisch kann man seine DAW mit den Cubase VST Effekten durch die Hintertür ausstatten. Viele Cubase Effekte gibt es auch im HALion.

Neben Sampler, gibt es Synth-Engine, Granularsynthese und sogar die Lauflichtprogrammierung.

> HALion 5 VST Sampler

Madeleine Bloom > sonicbloom.net ist Musikerin und unterrichtet Ableton Live

Download: > HD > medium >small 

19.08.2013 - Software

Dein Kommentar

  1. #26 Thomas Naumann schrieb am 22.08.2013
    UNGLAUBLICH!

    Es ist unglaublich, was hier für überflüssige Kommentare verfasst werden - von Usern, die den Halion 5 noch nicht einmal selber getestet haben!

    Halion 5 bietet deutlich mehr Möglichkeiten sehr schnell selber aus eigenen Sample-Aufnahmen Sounds zu frickeln.

    Das Teil macht absolut Spass!

    Kein Vergleich zum überall etablierten NI Kontakt, welcher mit kleinen Buttons und Menüs wirklich nervig ist und die eigene Kreativität blockiert. Ja, viele User nutzen den Kontakt nur als Presetschleuder. Dieser hat natürlich den Vorteil, reisige Libraries auch von Drittherstellern im Programm zu haben.
    Aber viele Sounds und Samples der eigenen Kontakt-Library sind zum einen alt zum anderen nun mal sehr abgenudelt.

    Halion 5 ist sehr einfach zu bedienen, alles drag/drop, der User kann die Fenster völlig frei definieren. Vorteil auch die modernere Soundlibrarie, für jede Musikrichtung ist etwas dabei.
    Die Filter (Waldorf!)sind vom Feinsten, auch haben Cubase-User den Vorteil, die Media-Bay direkt zu intergieren. So kann man Sound einfach durchsteppen und anspielen, ohne den Halion erst öffnen zu müssen.
    Ich las, der Halion 5 leigt auch als VST3 vor, ideal für Note Expressions oder auch, um nur auf eine Note Modulationen anzuwenden.

    Was viele nicht wissen: der Halion 5 besitzt auch eine eigene Synthese-Eegine, einige User haben damit für jede einzelne Note (!) Drumsounds programmiert (Stichwort 908/808 oder Waldorf Attack...)

    Früher habe ich viele Hardware-Sampler besessen und selber gesampelt. Softwaresampler wie EXS-24 und Kontakt halten einen davon leider aufgrund von ewigen Menüs und fitzeligen Buttons ab.
    Abelton´s Sampler ist nun auch absolut nicht mit dem H5 zu vergleichen, dieser bietet auch nur rudimentäre Samplemanipulation.
    Halion 5 ist Oberliga für Samplefreaks wie mich.
    Klingt nach Lobhudelei, ist es auch. Das Teil inspiriert mich, wie kein anderer Sampler zuvor! (ich arbeite nicht bei Steinberg)

    Der Halion 5 ist meiner Meinung nach ein klasse Teil von Steinberg, so darf die Entwicklung gerne weitergehen!

  2. #25 Andreas schrieb am 21.08.2013
    Hi,
    Ist jetzt nicht persönlich gegen madleine, aber dieser Test ist wohl nicht ernst gemeint, oder?!
    Nach 10 min hat es mir gereicht, ich konnte mir das nicht weiter anschauen. Zeitverschwendung.
    Man kann nicht was testen, wenn man sich nicht auskennt.
  3. #24 Micha schrieb am 21.08.2013
    Guter kurzweiliger check! Es wird zwar nicht ausführlich getestet,aber für einen kleinen Einblick reichts.Halion ist sehr umfangreich und ein ausführlicher Test würde Stunden dauern! Madeleine hat ja noch keine Vorerfahrung mit Halion,darum ist es ok so(für mich). Und wenn alle im Muso Chat nach einem Test schreien,muss halt improvisert werden,sonst wird wieder geschrien ,wenns nicht so schnell geht mit dem Test. Also net aufregen :)
    Lg Micha
  4. #23 lala schrieb am 20.08.2013
    horror gui für die horror klick orgie
    hier kann man schön sehen wie schlecht das auf kleinen displays funktioniert
    was nützen mir 2013 Funktionen wenn ich sie nicht finden kann und sich der unterbau ständig ändert?
    vorhören vorm laden von samples ist anscheinend auch nicht
    vörhören von anderen Samples in der gleichen seq geht auch nicht?
    so macht der umgang mit samples keinen spaß
    halion 5 - presetschleuder
  5. #22 sven schrieb am 20.08.2013
    @Johannes
    Ich arbeite seit 20 Jahren mit Cubase und seit einiger Zeit auch mit Ableton. Deshalb sind mir die Unterschiede gut bekannt.
    Hier einige Beispiele für das was ich meine:

    - Der Ableton Drumeditor übernimmt automatisch die Namen der Pads aus dem Drum Sampler

    - Der kleine Ableton-Sampler (Simpler) kann mit einem Klick in einen grßen Sampler umgewandelt werden. Er übernimmt automatisch alle Samples und Einstellungen aus dem Simpler.

    - Der Drum Sampler kann aus verschiedenen Ableton Synths und Samplern zusammengesetzt werden. (Sounds mit Padshop und Retrologue bauen und dann in einem Drumrack mit weitern Samples kombinieren geht in Cubase leider nicht so einfach.)

    Halion kenne ich zugegebenermaßen nicht, jedoch viel mir beim Test sofort auf, dass dort einige Symbole anders sind als im Cubase (z.B. das das Symbol mit dem durchgestrichenen Lautsprecher).

  6. #21 Johannes schrieb am 20.08.2013
    @Sven
    "Schade dass ihr nicht die Einbindung ins Cubase getestet habt. Hier hätte Madleine mit Sicherheit festgestellt, dass der Sampler ins Ableton wesentlich besser integriert ist.
    Bei Steinberg macht es überhaupt keinen Unterschied ob man Plugins von Steinberg oder einem anderen Hersteller verwendet. Die Steinberg-Plugs (selbst die, die bei Cubase mitgeliefert werden) integrieren sich nämlich weder optisch, noch workflow-technisch."

    Wie kommst Du zu so einer Aussage? Besitzt Du selber Cubase, besitzt du Halion? Gerade der Workflow zwischen Cubase und Halion macht den Reiz für diesen Sampler aus: Mediabay-Integration, Pad-Akkorde auf Akkord-Spur ziehen, Flexphraser-Daten auf Midi-Spur ziehen, aufgenommene Audio-Daten aus Cubase-Projekt per Drag & Drop in Halion reinziehen - auch Multisamples usw.
    Ich besitze Halion nicht, nur Cubase und Kontakt (als Library-Abspiel-Software - eine Wüste für Musiker und Sounddesigner), meine Informationen habe ich von der Produktseite von Steinberg und genau an dieser Stelle hätte ich gerne gewußt, ob das wirklich funktioniert.
  7. #20 eric schrieb am 20.08.2013
    Der Test wirkte etwas improvisiert..

    Halion lernt man auch nicht an einen Tag kennen;)

    Wobei kryptische Oberflächen oder Menüführungen bei Samplern schon sowas wie Tradition sind..

    Das war früher auch nicht besser!!!!!!!!


    Halion 5 ist schon sehr komplexe aber wenn man sich etwas reingefuchst hat ist es schon ein klasse Tool. Grade die vermischung von diversen Synthengines mit Samples ist Klasse!!

    Was ich schade finde ist das er selbst nicht Samplen kann. Klar Drag & Drop klappt super in Cubase, aber der Emulator x von Emu kann als einer der wenigen Softwaresampler noch selber Samplen.
    Der hat sogar ne art Samplerobot on Board..

    Bei den Effekten haben Sie in die Cubase Truhe gelangt..

    wer "nur" nen rompler sucht sollte halion sonic nehmen der ist etwas simpler augebaut..
  8. #19 sven schrieb am 20.08.2013
    Schade dass ihr nicht die Einbindung ins Cubase getestet habt. Hier hätte Madleine mit Sicherheit festgestellt, dass der Sampler ins Ableton wesentlich besser integriert ist.
    Bei Steinberg macht es überhaupt keinen Unterschied ob man Plugins von Steinberg oder einem anderen Hersteller verwendet. Die Steinberg-Plugs (selbst die, die bei Cubase mitgeliefert werden) integrieren sich nämlich weder optisch, noch workflow-technisch.
  9. #18 Johannes schrieb am 20.08.2013
    Ich habe mir überlegt, Halion zu kaufen und mich deshalb auf diesen Test gefreut. Wie ich schon weiter unten geschrieben habe, hat dieser mich sehr enttäuscht - wer noch nicht mal mit dem Browser umgehen kann, verdient nur mein Kopfschütteln.
    Das Halion kein einfaches Programm ist, muss doch wohl vorher jedem klar sein. Kommentare mit dem Motto: "Toller Test, denn da sieht man mal, wie kompliziert das Produkt für einen Anfänger ist", halte ich für sinnlos, denn das trifft auf 99% der Musiksoftware zu.

    @Madeleine: "Wäre es besser gewesen, keinen Test zu machen, ..."
    Da kann ich nur sagen: Ja es wäre besser gewesen.
    "... weil sich kein eingefleischter Nutzer dafür finden ließ?"
    Dafür braucht es keinen eingefleischten Nutzer. Um eine Software, gerade wenn sie so umfangreich ist wie Halion, zu testen, muss man sich mit ihr beschäftigen. Ich kann auch keinen Test über MaxForLive machen, wenn ich es zwei Abende ausprobiert habe.
  10. #17 Notoar schrieb am 20.08.2013
    Hi Leute,
    ich fand den Test viel besser als alles was sonsz im Netz gschrieben wird. Hie rhab ich wenigstens gesehen wie gewöhnungsbedürftig die GUI ist. Thumbs up, besser als alle bei Steinberg abgeschriebenen "Tests" im Netz.
    MT rules!
    Lothar
  11. #16 Maicel schrieb am 20.08.2013
    Schade, ich hatte mich schon sehr auf diese Vorstellung gefreut. Leider war das nichts brauchbares. Jeder Trailer von Steinberg hatte mehr informationen über das Produkt :-(

    Mir fehlte die klare Unterscheidung zwischen Halion und Halion Sonic. Der Grundlegende Aufbau und das Konzept von Halion.
    - Wie ist ein Sound aufgebaut (Sample, Synth, Granular etc).
    - Wie ist der Workflow.
    - Wie klingen ausgewählte Sounds. (Wir haben hier leider nicht viel gehört).
    - Was gibt es für Instrumente bzw. Vorstellung von Trium, Voltage, Auron und so weiter.
    - Was hat sich im Vergleich zu den Vorgängerversionen getan?
    - Halion ein besserer Kontakt?
    - Für wen ist Halion als Workstation überhaupt konzipiert?
    - Usability
    - Wie baut man sich im Handumdrehen einen Sound? Denn als Presetschleuder ist dieses Tool, wie auch viele andere viel zu schade.

    Insgesamt sehr wenig bis gar nicht vorbereitet. Hätte sich jeder Spontan vor die Kamera stellen können. Somit kann man auch keine 4 von 5 Punkten auf dem MusoMeter geben.

    Vielleicht gibt es ja noch mal eine kleine Wiederholung:-)
  12. #15 Kirk Monteux schrieb am 20.08.2013
    Ach du lieber Himmel was ein furchtbares GUI. Ein Kontakt und Logic Pro X ist bleibt für mich die perfekte Kombination. Apropos X: Lieber Non Eric nimm dir doch bitte noch mal das Logic Pro X zur Brust. Das ist noch voll mit sehr komischen Bugs.
  13. #14 JeZe schrieb am 19.08.2013
    Ich denke diese Ausgabe war vielleicht kein detaillierter Test von Halion 5, aber sie hat eine grundlegende Eigenschaft gezeigt, die ich auch schon vom Halion Sonic kenne:

    Diese Software hat das Potenzial den gesamten kreativen "Flow" zu zerstören. Ich habe eine Idee und brauche mal schnell und unkompliziert einen Sound, der dem was ich mir vorstelle zu 70% nahe kommt, ist mit dem Teil nur schwer zu realisieren. Es lenkt den gesamten Fokus auf sich. Was mich regelmäßig killt sind die Ladezeiten der Sounds. Natürlich ist mir klar, dass samplebasierte Sounds in der Qualität eben einiges an Daten in den Speicher schaufeln müssen - das ist auch kein Problem, wenn man den entsprechenden Sound gefunden hat. Aber das Durchsteppen ist eine Qual. Hier würde ich mir dringend eine Innovation wünschen, etwa in der Form, dass Instrumente erst mal in niedriger Qualität, dafür aber schnell geladen werden können, o.ä.

    Vom Sound her gibt's aber absolut nichts auszusetzen und auch die Möglichkeiten sind top.

  14. #13 OnImpulse schrieb am 19.08.2013
    Interessant wäre mal ein Soundvergleich zu den Yamaha Workstations!
  15. #12 Alex Braun schrieb am 19.08.2013
    Hey... Tach die Runde!
    Non Eric, cooler Sender! Bitte mehr Sendungen mit Madeleine.

    "Einmal Steinberg, nie wieder Steinberg"
  16. #11 Elias57 schrieb am 19.08.2013
    Sch... bis sehr gut ;)

    Sch... weil das keine echte Vorstellung eines neuen Produkts war, sehr gut, weil vermutlich ein Halion Erstbesteiger so oder ähnlich davor sitzt.

    Was mir fehlt : Sampler, wie wird das gute Stück als derselbige "aktiviert"? Wie in Hosts like Studio One?

    Aber es gibt für mich schon ein echtes Problem, der Hardware-Dongle, mit vermutlich nur einer Lizenz.

    Der Studio One Sampler ist zwar sehr rudimentär, aber erfrischend einfach in die DAW eingebunden.
  17. #10 Simon schrieb am 19.08.2013
    Ich bin mir durchaus im klaren, dass keiner so schnell das ganze Handbuch lesen kann. Ihr könnt ja auch nicht alles wissen.

    Aber das ihr euch über "ich weis nicht wo ich was finde und wann es gerade aktiviert ist" ärgert, den Program-Tree aber völlig unberührt lasst, der euch die Struktur der Programme recht übersichtlich zeigt, ist (insbesondere wenn du das "Getting Started" Video gesehen hast) nicht wirklich nachvollziehbar.

    ---
    PS: Selber Samples aufnehmen kann Halion5 übrigens nicht, ist immer noch einer meiner Kritikpunkte.
  18. #9 Ralf Morzinek schrieb am 19.08.2013
    Hallo!
    An alle Nörgler des Muso Talk Angescheckt zu Halion 5 mit Madeleine Bloom. Ihr hättet doch nur hinhören mussen dann hättet ihr auch mitbekommen das Frau Bloom ein Neuling mit H5 ist und eigentlich eine Dozentin für Ableton ist. Darum war es auch ganz okay das hier mal gezeigt wurde wie es einem Neuling in h5 ergeht. Mein persönliches Statement zu Halion5 und auch zu Cubase7 ist! Es gibt meiner Meinung nach keine bessere DAW und keinen besseren Software Sampler derzeit auf dem Markt bin Super begeistert von Halion5 und Cubase7. Für alle die diese Software mal ausgiebig Testen wollen gibt es für beide Produkte eine 30 Tage Testversion von Steinberg. Dafür braucht ihr allerdings einen USB E-Lizenser den ihr für ca, 30 Euro bestellen könnt so weit ich hier richtig informiert bin. Erfahrt ihr aber auch alles ganz genau bei Steinberg auf der Home Page selbst (www.steinberg.net).
    MfG. Ralf M.
  19. #8 Madeleine schrieb am 19.08.2013
    Zugegebenermaßen war der Test kaum sinnvoll für User von vorherigen Versionen von HALion und von Cubase, weil ich selbst keiner bin. Vielleicht kann er aber Leuten was bringen, die überlegen, sich erstmals HALion zuzulegen.

    Ich habe mir übrigens sehr wohl die Videos dazu angesehen und auch in die Bedienungsanleitung reingelesen (die ganzen 300 Seiten waren in ein paar Tagen nicht zu schaffen). Um HALion richtig testen zu können, hätte ich damit mindestens einen Monat regelmäßig arbeiten müssen, da die Software nicht den üblichen Umfang eines VSTis hat, sondern den einer DAW. Leider war dazu aber keine Zeit.

    Wäre es besser gewesen, keinen Test zu machen, weil sich kein eingefleischter Nutzer dafür finden ließ?
  20. #7 Frank Arnold schrieb am 19.08.2013
    Schwieriger "Test", zumal Madeleine anscheint ja den Halion auch erst seit sehr kurzer Zeit kennt. Da wäre vielleicht jemand besser gewesen der sich schon bisschen mit Halion auskennt und vielleicht auch zeigen könnte wo denn die Neuerungen sind bzw. auch wo Halion 5 seine Stärken und Schwächen hat. Vielleicht solltet ihr nochmal ein Spezial machen vielleicht mit dem Steinbrink oder einem anderen der Halion schon bisschen länger kennt und auch nutzt.

    Ich fand Halion 5 aber auch etwas erschlagend von den vielen Möglichkeiten und der doch komplexen Oberfläche. Die mitgelieferten Sounds sind schon nicht schlecht und letztlich profitiert Halion halt auch von dem integrierten Synth der einige Sounds liefert ohne das dutzende GB an Samples installiert sein müssen. Der integrierte VA erinnert aber etwas vom Sound an den Retrologue. Möglicherweise ist der Retrologue sogar der Halion VA Synth aber etwas angepasst?

    Der direkte Konkurrent ist halt NI Kontakt, der ja auch mit einer ziemlich großen Faktory Library kommt. Mir persönlich ist der Halion für den typischen Einsatz wo ich so einen Sampler benutze aber zu überladen und ich fand die "typischen" Sounds (Strings, Woodwinds, etc) auch aus dem Kontakt besser.

    Halion 5 unterstützt doch VST3 Note Expressions? Das wäre dann ein Punkt der im Zusammenspiel mit einem VST3 Host wie Cubase ein ziemlicher Pluspunkt wäre gerade bei akustischen Instrumenten (wer das schon einmal in Cubase genutzt hat, weiß wie genial das ist)
  21. #6 Maggie schrieb am 19.08.2013
    Hallo,

    vielleicht hätte man für diesen Test lieber mit dem Holger Steinbrink machen sollen, ich denke der kennt mit Halion 5 bestimmt gut aus.

    Ich selber nutze Halion seit der Version 4 und bin echt begeistert von dem Teil und Version 5 setzt nochmal eins drauf.

    Halion hat ein Rriesenpotential und Soundtüftler können sich daran richtig austoben.

    Ich nutze Halion fast nur noch, daneben noch DIVA und für Drums Geist von FXPansion.

    Natürlich erschalgen einem am Anfang die Möglichkeiten, aber nach eingen Tagen kommt man damit gut klar.

    Ich finde die Bedienung vom Halion aufjedenfall um einiges einfacher als die vom Kontakt. Mann kann sich im Halion im Übrigen seine eigene Oberfläche zusammenbasteln, sowie man es gerne haben möchte.

    Vom Klang finde ich Halion um einiges besser als den Kontakt. Er klingt einfach moderner und frischer. Kontakt klingt irgendwie eher altbacken und mumpfig, das hat schon fast MP3-Qualität.

    Die Library in Halion finde ich auch um einiges gelungener als im Kontakt und deckt auch noch mehrere Bereiche ab, als die von Kontakt. Einzig die Chöre finde ich im Kontakt besser.

    Den einzigen Vorteil den Kontakt gegenüber den Halion noch hat, ist die Riesenauswahl an Libraries von Drittanbietern, die es für Halion einfach nicht gibt.

    Natürlich kann Halion auch Fremdformate lesen, aber auch nur die, die nicht geschützt sind.

    Was auch noch zumindest ein Nachteil im Halion ist, daß man für die Bearbeitung von Samples meisten noch einen externen Editor braucht, weil noch nichtmal eine Normalize-oder Schnittfunktion eingebaut ist.

    Es soll aber wohl noch kommen, genauso wie eine Samplefunktion.

    Groove3.com wird im Übrigen in diesem Monat noch ein Halion 5 Tutorial rausbringen, allerdings in Englisch.
  22. #5 Mandy schrieb am 19.08.2013
    Hallo,

    beim Preset-Browser, wie auch in der Mediabay, gibt es oben eine Clear-Taste, mit der die vorherige Suche gelöscht wird.

    Schaue (früher: Höre) übrigens schon viele Jahre regelmäßig Muso-Talk und bin sehr zufrieden, macht weiter so!!!

    Gruß MH
  23. #4 tester1 schrieb am 19.08.2013
    Danke für den den schönen Test. Ich bin aber schon mit dem Sampler von Studio One voll zufrieden, auch wen viele Presets Sch*** sind!
  24. #3 Per schrieb am 19.08.2013
    Hi,
    ich fand den Test wunderbar, zeigt er doch was ein HAlion Neuling zu erwarten hat. Ich hätte aber gerne mehr von den Presets gehört, ne Demo gibt es ja wohl nicht?
    Per
  25. #2 Johannes schrieb am 19.08.2013
    Ich empfand den Halion 5 Test doch sehr enttäuschend. Die Tests auf Musotalk haben sonst eine erfrischende intellektuelle Leichtigkeit, die aber mit Wissen fundiert ist. Dies fehlte bei diesem Test völlig.
    Ständig wurde darüber gesprochen, dass die Presets toll sind und man sich schon auf dieser Ebene vergnügen kann, aber kein Wort wurde über Halion Sonic, was genau das Produkt dafür ist, verloren. Überhaupt wäre es besser gewesen, Halion Sonic zu testen, denn auf diesem Niveau haben sich die Moderatoren bewegt.
    Ein Produkt zu beurteilen, was man bisher nicht im Ansatz begriffen hat, halte ich für Anmaßung - da reicht es nicht, darauf hinzuweisen, wie komplex es ist.
    Warum Halion nicht über Cubase getestet wurde, weiß ich auch nicht, gerade im Verbund mit Cubase spielt es seine stärken aus (Akkorde der Triggerpads können in die Akkordspur gezogen werden, Flexphraser-Daten auf eine Midispur).
  26. #1 Simon schrieb am 19.08.2013
    Sorry für die Kritik, aber man hätte doch mal ein bisschen ins Handbuch schauen können oder sich die Werbe-Videos ("Halion 5 - Getting Started") von Steinberg zu Gemüte führen, bevor man hier so einen Test macht.

    Mehr oder weniger alle eure Probleme mit der Übersichtlichkeit wären gar nicht erst zustandegekommen, wenn klar ist, wie ein typisches Halion-Preset aufgebaut ist (Stichworte: Layer, Zonen, Busse, Effekte & Midi-Module).

    Ein Anhaltspunkt könnte euch übrigens der Bereich auf der rechten Seite sein: Der Program-Tree ist DAS zentrale Navigationselement in Halion. (Wird im "Getting Started-Video schon nach den ersten 30 Sekunden angesprochen)

    "Bestimmte Module sind je nach Preset aktiviert oder deaktiviert."
    - Um es mit einer DAW zu vergleichen: Wenn der Effekt nicht im Kanal ist, kann ich ihn auch nicht ändern - Wenn der Flex-Phraser nicht im Preset ist, kann ich ihn nicht benutzen (Aber ich könnte ihn selbstverständlich selber im Program-Tree hinzufügen)

    ---
    Euere Tests sind im Allgemeinen sehr schön anzusehen, aber hier seid ihr irgendwie komplett am Produkt und dessen Funktionalität vorbeigegangen und habt wild rumprobiert, ohne ansatzweise zu verstehen, was ihr tut.
    ---

    Mal drei Beispiele, über die ihr euch kaputt lacht, wenn ihr später Verstanden habt, wie Halion funktioniert:
    # Vorhandenes Preset nehmen und Zonen-Typ umschalten (und dann irgendwas Sinnvolles erwarten)
    # Granularsynthese zeigen, indem man einfach mal auf Grain umschaltet und die Maus drüberzieht (nettes Gimmick - kannte ich noch nicht)
    # Den Program-Tree übersehen !!!

    Natürlich braucht man erstmal Zeit zum Einlernen - ich selbst habe Halion seit Version 4 und habe noch lange nicht alle Features ausprobiert - aber wie schon oben erwähnt: Das "Getting Started"-Video hätte man sich schon ansehen können.

    Von daher würde ich mir ein zweites Video wünschen, nachdem ein paar Wochen damit gearbeitet wurde...

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