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ST 200 KM 208 König & Meyer Mikrofonstative

Was zeichnet ein gutes Mikrofonstativ aus? Seine mechanische Konstruktion, seine Stabilität und seine Fähigkeit, daran befestigte Mikrofone von über den Boden übertragenen Körperschall zu entkoppeln.

Bei diesem Mitschnitt potentiell im Einsatz: zwei Hochstative – eines mit den üblichen ausklappbaren Beinen (21021) und eines mit eher für Lichstative typischem Unterbau (20800) – sowie drei Standardstative, die Variante, die ich bislang meist einsetze (21060), eines speziell Schwingungsgedämpft (200) und eines mit einem Rundsockel (26010).

Ich baue jedes der Stative auf und teste seine Resistenz gegenüber Erschütterungen, die ich mit einer großen Metallschraube auf ihrer Standfläche erzeuge.

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28.05.2012 - Hardware

Dein Kommentar

  1. #6 Andrew schrieb am 29.05.2012
    Hallo michaelp,

    > macht die dämpfung da noch einen grossen unterschied,
    > wenn man eine spinne verwendet?

    Siehe…

    > Stativ und spinne dämpfen die erschütterungen zum mikrofon,
    > aber das kabel doch nicht, oder?

    Genau!

    > Macht es denn überhaupt sinn
    > das mikrokabel am stativ fest zu klemmen?

    Sicher. Es sollte auf keinen Fall daran schlackern können. Vielleicht sollte man es mit einem sehr weichen Schaumstoff umhüllt am Stativ fixieren?

    Es kommt schon sehr auf die Location, den Untergrund und auch das Repertoire an. Große Orgel, Pauken, massive Bässe: maximal entkoppeln. Mikrofonieren direkt auf der Orgelempore: Entkoppen und im Mix einen guten Hochpass verwenden.

    Viele Grüße,

    Andrew
  2. #5 Andrew schrieb am 29.05.2012
    Hallo Johannes

    > Ich würde gerne nochmal den Unterschied
    > zwischen den erwähnten Lichtstativen und Mikrostativen wissen.
    > Andrew sagt, dass er ja eigentlich immer Lichtstative nimmt.

    Meine Manfrotto Lichtstative sind maximal 450 cm hoch, zusammengeschoben recht klein und wiegen nur ca. 3,5 kg.

    Aber… :-) So ein Stativ ist nicht sehr standsicher, das Gestänge wird nach oben hin extrem dünn, voll ausgezogen biegt es sich schon mal, schwankt leicht, reagiert auf Schwingungen in der Luft "sympathisch" und die vielen Schellen sind potentiell klapprig. Da muss man drauf achten und ggf "operieren".

    > Wie wäre es, auch noch andere Hersteller als K&M zu testen?

    Machen wir gerne mal, oder NE?

    Viele Grüße,

    Andrew
  3. #4 Andrew Levine schrieb am 29.05.2012
    Hi Sascha,

    > wie würdest du denn jetzt den Stellenwert einer Mikrofonspinne im Vergleich
    > zu diesen schwingungsgedämpften Stativen einschätzen.

    das Stativ zu entkoppeln macht für mich Sinn, weil ich generell das / die Mikrofonkabel daran befestige und natürlich auch so Vibrationen ins per Spinne entkoppelte Mikrofon gelangen können. Natürlich wird das Stativ auch durch die Aufnahme von durch die Luft übertragenen Schwingungen "angeregt", und da hilft dann eine ordentliche Spinne.

    > Optimal wäre es wohl beides zu haben, also entkoppelndes Stativ und entkoppelnde Spinne?!

    Ich denke schon.

    Viele Grüße,

    Andrew
  4. #3 michaelp schrieb am 29.05.2012
    Halli Andrew. =)
    Ich möchte mich den Fragen von Sascha&johannes anschliessen in bezug auf die spinne. Und zwar, macht die dämpfung da noch einen grossen unterschied, wenn man eine spinne verwendet?

    Und zweitens wäre meine frage, wie machst du das mit dem kabel? Stativ und spinne dämpfen die erschütterungen zum mikrofon, aber das kabel doch nicht, oder? Macht es denn überhaupt sinn das mikrokabel am stativ fest zu klemmen?
  5. #2 Johannes schrieb am 29.05.2012
    Moinsen!
    Ich würde gerne nochmal den Unterschied zwischen den erwähnten Lichtstativen und Mikrostativen wissen . Andrew sagt, dass er ja eigentlich immer Lichtstative nimmt. Was bringt die Dämpfung des Stativfußes im Gegensatz zu viel effektiver Entkopplung des Mics vom Stativ (Spinne oder ähnliches)?
    Wie wäre es, auch noch andere Hersteller als K&M zu testen?
  6. #1 Sascha schrieb am 28.05.2012
    Hey Andrew,

    wie würdest du denn jetzt den Stellenwert einer Mikrofonspinne im Vergleich zu diesen schwingungsgedämpften Stativen einschätzen. Wenn ich so drüber nachdenke wäre ja eine Spinne erstmal wichtiger, da sie auch vom Stativ entkoppelt und damit die Übertragung von "Stativberührungen" dämpft, was das schwingsgedämpfte Stativ ja nicht kann. Optimal wäre es wohl beides zu haben, also entkoppelndes Stativ und entkoppelnde Spinne?!

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