PraxisTalk

Songwriting - Goldene Regeln, gibt es die wirklich?

"The Manual", bereits 1988 erschienen, ist mittlerweile ein echter Klassiker. Die "Gestalten" haben es mit dem Titel "Das Handbuch-Der schnelle Weg zum Nr.1 Hit" zehn Jahre später, auf Deutsch, wiederveröffentlicht.

Ab Seite 49 werden in diesem Buch die "Goldenen Regeln" für einen Nr.1 Hit beschrieben. 

Was genau sind diese vermeintlichen Regeln und welche gelten davon heute noch?

Wie kommt man zum passenden "Groove" für seinen Song? Ein Groove ist mehr als nur ein Rhythmustrack. Was genau sind die wichtigen Bestandteile?

Wie muß ein packendes Intro aussehen?

Auch beim Arrangement kann man einfachen Formel folgen. Hier ist mal wieder "Gut kopiert" besser als schlecht neuerfunden.

Jonas Schira > Hofa-College ist Dozent, Mix-Engineer und Produzent bei Hofa.

Andre Dupke > Hamburg-Audio ist Audio-PC Bauer und Musikproduzent.

Thomas Wendt > tomwendt.de ist Singer/Songwriter und PR Manager für die MI-Branche.

Download: > medium >small > audio only

21.03.2013 - Talks und Interviews

Dein Kommentar

  1. #29 Rouven schrieb am 15.04.2013
    Es ist völlig Wurscht was ihr produziert, die Hauptsache ist, dass Mediamarkt und Saturn in jeder Filiale eine ganze Palette von eurer CD aufstellen. Wenn die in jeder Filiale nur 5 Stück ins Fach legen, dann wird es nie und nimmer ein Nummer Eins Hit. Bei mehr als tausend Filialen weltweit sind das bei einer Platellengröße von 4500 CD's pro Palette... na ich denke ihr könnt selbst so weit rechnen.
    Erich, dass mit deiner Brille: nimm doch mal Bullrichs Vital.

    Grüße
    und vielen Dank für die Berichterstattung von der Musikmesse.
  2. #28 Oliver Rolletter schrieb am 29.03.2013
    Dieser Talk hätte etwas "straighter" sein können. Jonas Schiras Hinweis auf das Buch "Die PopFormeln" von Volkmar Kramarz kam rund 50 Minuten zu spät. Kramarz handelt auf wenigen Seiten sehr klar und auf den Punkt das ab, worüber in diesem Talk mindestens die Hälfte der Zeit im Trüben gefischt wurde.

    Aber ein paar interessante Anregungen waren auch dabei. Also nix für ungut ;-)
  3. #27 Ben Blutzukker schrieb am 26.03.2013
    Passenderweise hab ich mir das KLF Handbuch anfang diesen Monats angehört =)
  4. #26 Gernot schrieb am 26.03.2013
    @MikeMarsh:
    > Also: Zwiebeln, Artischocken, Champinions!
    In puncto Rechtschreibung spielst du in der Champions League.
  5. #25 MikeMarsh schrieb am 25.03.2013
    Hi Leute,

    Manno!

    Ein "guter" und ausproduzierter (!) Song ist ja wohl schon mal Genre-spezifisch...!

    Deshalb sind die Grundessenzen oft komplett verschieden!

    Dennoch gilt grundsätzlich: Ein guter Song muss immer auch auf der Wandergitarre funktionieren!

    Ich versuch mal das Thema grob aus meiner Perspektive anzureissen. Etwas; was man fast gar nicht in Worte fassen kann:

    Dabei gilt beim lesen wie beim produzieren: "Nimm Dir raus, was Du brauchst - und das was Du nicht brauchst: Schmeiss es GLEICH weg!"

    Es gibt jedoch jede Menge kalkulierbare Faktoren je "danciger" oder "rockiger" oder "blackiger" oder "skrilliger" es werden soll ... die bedürften jeweils eine ganz eigene Sendung.

    Das sind dann jedoch lediglich die Grundtechniken und die dazu benötigten Ingredenzien nebst einigen ganz speziellen Instrument- und FX PlugIn-Tools, wenn man den Sound international vergleichbar haben will. Ach ja - man muss auch noch mit denen auch umgehen können - besitzen und nur "anmachen" alleine reicht nicht.

    Aber selbst das sind dann immer noch nur benötigte Grundlagen!

    Wenn ein Song eine Pizza wäre - dann hat man damit erst den den "Grundteig" angerührt.

    Das macht aber eben noch lange keine guzte Pizza!

    Eine gute Pizza muss dann noch komplett werden!

    Die eigentlichen Erfolgs-Komponenten für einen wirklichen Erfolg (!) sind NICHT nur der grundsätzliche gute Song selbst.

    Sondern darüberhinaus:

    Die Botschaft - Von "GaGa-" bis "Super-Serious" ist es eigentlich Wurscht, denn immer gilt: Sie sollte einigermassen "unique" sein und genau auf den Punkt passen. Also verhält sich das mit dem "Käse-Anteil" umgekehrt wie auf der Pizza!

    Die Stimmung und Dramatik des Songs sowie der Spannungsbogen: Die Stimmung eine Songs muss immer genau zur Botschaft passen - und zwar IMMER - ein kleiner Moment wo´s nicht passt und schon vorbei!
    Also: Nennen wir es die Gleichmässigkeit und Optik des gesamten Belages!

    Ein Song darf sowohl harmonisch und rythmisch nicht zu glatt sein - ein oder zwei Kontra und kleine Nerv-Elemente (möglichst eigene und neue) müssen sich "reinreiben" und den perfekten Sound etwas konterkarrieren.
    Das ist meist das was unterbewusst hängen bleibt (Der Pfeffer!)

    Je "dancinger" es wird um so mehr muss man besonders die Chöre und deren Einwürfe arrangieren ... Die Chöre richtig aufzunehmen, den Sound zu kreieren, richtig zu setzen sind oft wesentlich zeitaufwendiger wie die eigentlichen Lead Linien!
    In Deutschland können bzw. machen das aber nur Wenige....deshalb kommen die RedOnes dieser Welt meistens eben nicht von hier :) Die Schweden können sowas schon seit ABBA :)

    Also: Zwiebeln, Artischocken, Champinions!

    Das Allerwichtigste: Die Performance UND die Aura des Sängers! Hier schmieren dann die meisten (... und daher meistens unveröffentlichten) Songs sofort komplett ab oder erreichen nie ihr eigentliches Potential!

    Hier ist die richtige auf den Sänger angepasste Tonart achten (Meistens den höchsten noch halbwegs druckvoll singbaren Ton im Song als die "Ober-Grenze" nehmen) und dann genau dahin transponieren. Oder einfacher: Solange mit der Hook transponieren bis es geil ist!
    Und: Wenn es dann nicht "touched" - dann hilft der beste Song nicht!
    Also: "Frische" hilft - nicht nur bei der Pizza!

    Und Gesang ist je nach Pizza-Art: Die Sache, die man auch bestellt hat - zum Beispiel die Güte der Scampis!

    Sonst andern Sänger nehmen! Wenn´s nicht passt kann man es eben auch nicht passend machen! ... oder es ist der falsche Song.

    Und genau diese Sänger, die findet man halt nicht an der Strassenecke! Und leider ist genau das in Deutschland auch wieder ein eigentlicher Knackpunkt! Singen ist halt in Deutschland leider kein wirklicher Bestandteil der Kultur, wie in manch anderen Ländern - das rächt sich eben oft; will man seinen Song auch wirklich rüberbringen!

    So - guter Song - und gute und genre-spezifische Produktion - ein Text und besonders die Hook der (je nach Mediterrain-Ibiza-Prozent-Anteil :) möglichst nur wenig "Cheesy" Anteile hat - UND dann eine krönende Voxx-Performance - dann hat man schon die Grundlage um die nächste Hürde des Marketings in Angriff zu nehmen --> und dann noch eine Prise Glück zur richtigen Zeit am richtigen Ort - DANN - aber erst DANN hat man irgendwas wie (wirtschaftlichen) Erfolg! ...

    Denn selbst die vielleicht beste Pizza kommt nie an wenn man keinen Lieferservice hat!

    Ansonsten finden es alle "Nett - im Kreise der Familie" - das Allein KANN dann aber auch ganz schön sein und das sollte man dann wenigstens als persönlichen Erfolg deklarieren!

    Dann war das halt eine gute Tiefkühlpizza-Variante! Auch Gut!


    Mein Tipp 1 zum Anfang: Niemals vier Stunden nach der vielleicht besten Bass Drum suchen - die gibt´s nämlich gar nicht! Die "bereits Gute" tut´s immer! Ein guter Song wird durche eine etwas schlechetere Kick nicht wirklich schlechter!
    Nimm eine nette mit etwas Tick und eine mit etwas Wumms und misch und pumpe sie Dir später zurecht und nutze die "Mehrzeit" von 3 Stunden 59 Minuten mehr um die Lust am Song nicht zu verlieren oder vielleicht einen sehr guten und passenden Sänger zu finden!

    Mein Tipp 2: Texte! ... finde und singe wenigstens die Hookline während Du komponierst!

    Mein Tipp 3: Wenn der Grund-Song - also die reine Basic-Grundlage - nicht innerhalb von 2 Stunden fertig ist und halbwegs mit der Message funktioniert - vergiss ihn vielleicht besser!

    Jemand noch mehr Tipps? ... Ich habe auch noch Einige - Vielleicht sollten wir ein neues Buch für den Stand in 2013 schreiben :)

    "Wie backt man sich einen Hit?" ... vertrieben von "Pizza Hit" :)

    Ciao! M
  6. #24 Frank Arnold schrieb am 24.03.2013
    Ist mir zuviel Theorie und erinnert oft etwas an "Malen nach Zahlen". Vorgefertigte Muster, Akkorde, Harmonien... Die wirklich erfolgreichen Leute versuchen immer noch Kreativ zu sein und vom Bauch heraus das zu machen was ihnen musikalisch gefällt. Wenn andere dann meinen irgendein Raster zu erkennen, dann ist das sicherlich aus theoretischer Sicht interessant aber mehr auch nicht.

    Es gibt zwar ein paar Grundsätze die man beachten kann (z.B. wie man einen Song aufbaut) aber zwingend erforderlich ist das meiner Meinung nach nicht. Kreativität ist halt das Zauberwort mit dem die Hits gemacht werden :P Wer denkt sich an eine Art Handbuch festhalten zu müssen wird mit Musik nie über das Level einer Coverband hinauskommen.

    Viel hilfreicher ist oft ein Instrument zu lernen und damit gleichzeitig auch ein wenig ein Gefühl für Harmonien zu bekommen. Jemand der Gitarre, Klavier etc. spielen kann denkt doch nicht im Traum an so ein Buch. Der nimmt sein Instrument in die Hand und improvisiert und oft kommt dann spielerisch und aus dem Bauch heraus die Idee für neue Songs. Das unbewusst vielleicht "typische" Akkordwechsel/Harmonien benutzt werden, interessiert doch nur Theoretiker - und die machen fast nie auch gute Musik :P




  7. #23 Jens schrieb am 24.03.2013
    Ein heißer Tipp für Thomas Wendt. Er sollte vielleicht mal eruieren, den HOFA-College-Kollegen von Jonas Schira zu kontakten. Es handelt sich um
    Roland Bliesener. Er ist ehemaliger Keyboarder der Karlsruher Band Knutschfleck (Begleitband u. a. für Hubert Kah, Peter Schilling, Markus, Frl. Menke, UKW). Seit kurzem ist er mit seinem Solo-Programm als Singer/Songwriter live unterwegs.
  8. #22 Matt schrieb am 23.03.2013
    Typisch Deutsch : Alles tot-analysieren!
  9. #21 Ullrich schrieb am 23.03.2013
    Sorry, aber wenn ich Tom Wendts Cockpit mir betrachte, weiß ich, dass er mindestens zwei Monitore zu viel hat. Er ist visuell viel zu sehr abgelenkt, um gute Musik machen zu können IMO. Weniger ist mehr. Er sollte seinen Gerätepark radikal aufs Wesentliche reduzieren, vielleicht sogar ganz auf den Computer verzichten. Ich kann ihn mir gut an einem Fantom G6 vorstellen. Ich selbst habe einen Motif XF6 mit 2 GB Flash-ROM (nichtflüchtig und wiederbeschreibbar). Der Aufwand, den Wendt da betreibt, ist insbesondere für einen Singer/Singwriter total disproportional. Er sollte sich mal vergegenwärtigen, mit welcher Mini-Ausrüstung (Boss CD-Recorder, 2 Mikros) ein Hannes Wader in der Küche aufnimmt. Dessen Säle sind voll. Jetzt hat er auch noch einen Echo fürs Lebenswerk bekommen. Guess what: Irgendwas macht der Mann richtig, equipment-wise.
  10. #20 karl t. schrieb am 23.03.2013
    mehr zum thema
    songanalyse zum nach hören

    http://www.radioeins.de/programm/sendungen/mofr1921/musikanalyse/index.html

    von....

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hartmut_Fladt

    mit seinen tollen buch.....

    http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/1871895/

    http://kulturkuechekoeln.blogspot.de/2012/08/was-wir-horen-und-wenn-ja-warum-hartmut.html
  11. #19 Jobst schrieb am 22.03.2013
    Oh jee, Schira kommt schon wieder mit dem "Take on Me"-Beispiel um die Ecke.
  12. #18 Andre schrieb am 22.03.2013
    Hi,
    in jedem Fall hörenswert ist auch "Tophit leichtgemacht":
    http://www.hoerspielpark.de/website/titel/top-hit
    Die Goldenen Regeln werden hier umgesetzt und sie haben es damit bis in die Charts und die MTV Rotation gebracht ;-)

    Liebe Grüße,
    Andre
  13. #17 JeZe schrieb am 22.03.2013
    Laut Jeff Porcaro war auch der Rosanna-Groove zusammengeklaut bzw. die Kombination zweier anderer Grooves.
  14. #16 Karsten Unglaube schrieb am 22.03.2013
    Mal wieder eine gelungene Sendung !!! Meiner Meinung nach funktioniert das Buch von KLF immer noch sehr gut. Da man aber als Künstler nicht immer kopieren möchte ( eher ein Egoproblem ) macht man in der Musik auch mal etwas unkommerzielles.

    Wenn man sich die letzten Charthits ansieht, fällt einem eher auf, dass der Werbeetat für einen Künstler sehr hoch ist. Um Hits dann eher durch Werbung ( gekaufter Radioplay, Promotiontouren ) gemacht werden.

    Also kurzgefasst, gute Musik allein reicht nicht aus um einen erfolgreichen Hit zu produzieren.
  15. #15 Elias57 schrieb am 22.03.2013
    Teilweise gute Sendung.

    Groove.
    Fifty Ways To Leave Your Lover, ein Highlight der Popmusik, am Schlagzeug Steve Gadd. Minimalistisch geil.
    Fireball von Deep Purple, Shuffle at it's best.
    Black Velvet und Billie Jean, das sind eben nicht nur die Bassläufe, das ist genau das superfeine Timing zwischen Drums und Bass, den kleinen gespielten und ungespielten Rythmusgimmicks, die einen schon von selbst zucken lassen.
    Radar Love, und, und, und. Insgesamt gibt es da sehr feine Unterschiede zwischen den Grooves, die einen Track zum mitschwingen anregen.

    Und dann natürlich die Schwingung über Song selbst, Little Talks sei hier nur ein Beispiel.

    Nehme ich mir da z.B. einen Titel von Shakira, da werden zu unterschiedlichen Zählzeiten BD und andere Percussion gesetzt, sind aber echt statisch.

    Oder, letztes Beispiel, Perfect Strangers von Deep Purple wurde auch mal Dream Theater gecovert. Super perfekt und damit Müll.

    Ich muss mich einem meiner Vorredner anschliessen : funktionieren ist ein Wort, das Musiker aus ihrem Wortschatz streichen sollten ;)
  16. #14 JimboXL schrieb am 22.03.2013
    Bill Drummond ist ein eingebildeter Fatzke, der mehr Glück als Verstand hatte. Darüber hinaus offenbar auch ein Abzocker. Bitte mal lesen:

    Julian Cope said in 2000, "I have no relationship with this guy. He burned a million pounds which was not all his, and some of it was mine. People should pay off their creditors before they pull intellectual dry-wank stunts like that."
    ---Wikipedia

    Drummonds Musik ist heute nicht mehr anzuhören, so aus der Zeit gefallen kommt sie daher. Nach KLF hat der Typ überhaupt nichts mehr Relevantes zustande bekommen. Seltsam, dass ihr diesen Umstand völlig ausklammert. Mir ist schleierhaft, warum Non Eric diesen Glücksritter partout als Genie verkauft. Statt dem Heini (ich meine Drummond ;-) auf den Leim zu gehen, sollten Interessierte besser folgende Links befolgen. Das (fast) komplette ZTT-Team gibt Auskunft übers Hit-Produzieren. Wenn der Kuchen spricht, haben die Krümel Pause...

    Trevor Horn Video Interview: http://www.recordproduction.com/trevor-horn-record-producer.html

    Steve Lipson Video Interview: http://www.recordproduction.com/steve-lipson-record-producer.html

    Bob Kraushaar Video Interview: http://www.recordproduction.com/bob-kraushaar-video.html

    Gary Langan Video Interview: http://www.recordproduction.com/gary-langan-video.html

    Andy Richards Interview: http://www.polymathperspective.com/?p=2559
  17. #13 Super Ficial schrieb am 22.03.2013
    Es gibt diese goldenen, theoretischen Regeln nicht, wie ihr ja teils auch in dieser Folge festgestellt habt. Ein guter Songwriter schreibt deshalb einen guten Song, weil er sich – bewusst und auch unbewusst – viel mit der Materie beschäftigt hat und ein Gefühl (!) dafür entwickeln konnte, was funktioniert und was nicht. Dafür muss man, zumindest im weiten Feld der Popularmusik, auch nicht den Hauch einer Ahnung von Musiktheorie haben. Manche erfolgreiche Topline-Writer spielen nicht mal ein Instrument. Theorie kann meiner Meinung nach sogar hinderlich sein, sie verleitet nämlich schnell dazu, sich in einer unnötigen Komplexität zu verrennen, die dem Feeling eines Songs zuwiderlaufen kann. Kaum ein erfolgreicher Songwriter kann daher auch wirklich erklären, was er da genau tut. Es ist eine Kombination aus jahrelanger, großteils auch unbewusster Analyse gegebener Song-Strukturen und der daraus folgenden eigenen Intuition. Den Hit vom Reißbrett gibt es meiner Ansicht nach nicht in einer theoretisch abstrahierbaren Form, trotzdem gerne immer wieder dieser Anschein erweckt wird. Es ist ein Thema, bei dem man aus meiner Sicht daher bei allem guten Willen in einem solchen Gespräch gar nicht auf den Punkt kommen kann. Ich verstehe aber natürlich auch den berechtigten Ansatz, dem Anfänger in dieser Sache eine konkrete Hilfestellung geben zu wollen. Trotzdem an alle, die dies lesen: Studiert die Materie, entwickelt euer Gefühl für Songs und hört dann unbedingt nur auf euren Bauch. Kein Buch der Welt hilft euch dabei.
  18. #12 DaSa schrieb am 22.03.2013
    Hi Musotalker

    Das war mal wieder eine bessere Sendung zu einem ewigen Thema.
    Ich finde, ihr habt alle ganz gute Ideen eingebracht und der Umgangston war sehr >>harmonisch<< ;)

    Aber da redet ihr eine Stunde über das Thema Songwriting und dann haut der TOM am Ende das ALLERBESTE Beispiel in die Runde - nämlich das HEINO Album.

    Im Prinzip ist DAS doch genau die Umkehrung von Allem, was in den "goldenen Regeln" geschrieben steht.

    Er macht aus den tollen Superproduktionen einfache "Miniaturisierungen" - vergleichbar mit Modellbau von echten Objekten.
    Und genau dadurch werden doch eigentlich ALLE Produktionstricks und Regeln entlarvt und ins Umgekehrte gedreht.

    Er zeigt doch ganz deutlich, wie einfach diese Songs gebaut sind und das sie auch mit ganz kleiner Instrumentierung >FUNKTIONIEREN<.

    Natürlich kann man über das Heino-Album herrlich streiten.
    Aber ich finde, es hat der deutschen Musikindustrie mal wieder gnadenlos ihre eigenen Grenzen aufgezeigt.

    Ich will hier nicht darüber diskutieren, aber im Bezug auf diese Sendung hat das Heino-Album eine besondere Stellung, weil man daran besonders deutlich HÖREN kann, wie die sagenumwobenen "Radio-Hits" eigentlich in Wirklichkeit klingen würden.

    UND - besonders die öffentlichen Stellungnahmen der gecoverten Bands, werfen doch ein deutliches Licht auf die scheinheilige Verlogenheit der deutschen "MUSIKSCENE" !
    Das Beispiel mit SCOOTER past ja da auch bestens mit rein.

    Also, wir brauchen mehr Heinos und Scooters, und weniger Mr.Saxobeat

    Hopa Gangnam Style ;-)

    (: PEACE :)
  19. #11 Berhard schrieb am 21.03.2013
    Die Antwort ist einfach. Entweder, Non, Tom und André haben die Regeln (noch) nicht angewandt, oder sie taten es -- was bedeuten würde, dass sie falsch sind. Von allen dreien ist bislang kein Hit überliefert. Nons Lunatec-Sachen lass ich nicht gelten, weil das special interest music war, vulgo: nicht mainstreamig genug.
  20. #10 Alex 28 schrieb am 21.03.2013
    Ja wie der Non Eric am Ende einer wieder einmal tollen Sendung schon richtig sagte, kann man Stunden über dieses Thema reden und es würde mit Sicherheit dauerspannend sein.

    Was mir aber deutlich auffällt wenn man die Songs hört die ihr angesprochen habt, aber auch bei den aktuellen Chartproduktionen ist ein Punkt.

    Alle Songs verfolgen einen permanenten Aufbau der stets nach vorn marschiert. Man kann einfach förmlich wahrnehmen, wenn auch nicht immer direkt hören, wie sich die Songs von Strophe zu Strophe und Refrain zu Refrain steigern, Akzente bewusst gesetzt werden und uns Zuhörer bei der Stange halten, von Anfang bis Ende.
  21. #9 Stefan schrieb am 21.03.2013
    Gute Sendung, mehr davon :-) Waren echt gute Tipps bei. Nur, was hat der Jonas gegen Jethro Tull? Grins.
  22. #8 Motor schrieb am 21.03.2013
    Hi, Non Eric,

    also die Xeons, die man für den Mac pro 1,1 benötigt, sind die Modelle X5355 (quad core á 2,66 GHz) oder X5365 (quad core á 3 GHz). Man braucht jeweils 2 Stück. Die kleineren X5355 bekommt man zusammen für ca. 100-140 Euro, die X5365 zusammen für etwa 250 Euro bei Ebay. Wenn man es kostengünstig selbst machen möchte, braucht man noch einen Philipps-Schraubenzieher, nen langen Innensechskant-Schlüssel (3mm) um die CPU-Kühler abzubekommen, sowie etwas Wärmeleitpaste. Ein Efi-Upgrade von Mac Pro 1,1 auf 2,1 wird für die X5365 CPUs benötigt und das gibts kostenlos bei Netkas.org.
    Beachten sollte man allerdings bei der ganzen Aktion, dass auch der langsame Speichertakt des Mac Pro 1,1 irgendwann zum limitierenden Faktor wird - und dass - zumindest offiziell - Mountain Lion nicht mehr installiert werden kann.
    Bei mir ist etwa nach 15-20 parallel Bass spielenden Diva Instanzen im Hi-Quality Modus bei 6 ms Ausgangslatenz Schluss. - Aber das ist ja schonmal ne Ansage.

    Achja, und beim Mac Pro > 3,1 sieht natürlich alles wieder ganz anders aus ;-)

    Eine recht brauchbare DIY-Anleitung gibts übrigens hier:
    http://chobolog.seesaa.net/article/270818210.html

    LG
  23. #7 carsten schrieb am 21.03.2013
    Ihr redet jetzt wirklich darüber, wie man Musik -noch- konformer und ähnlicher zu machen? Bitte nicht...
  24. #6 Markus schrieb am 21.03.2013
    Danke für die informative Sendung.
    Eine kleine Anmerkung mit Augenzwinkern: Gibt es auch Produzenten, die nicht das Wort "funktioniert" verwenden? Dieses völlig abstrakte Wort scheint irgendwie immer zu funktionieren :-).
  25. #5 Ralf B. schrieb am 21.03.2013
    Servus zusammen,
    da hat der Non-Eric aber ein feines Büchlein ausgegraben...das legendäre "KLF"-Handbuch, damit jeder schnellstmöglich zu seinem Nr.1-Hit kommt ;) Hab das Buch jahrelang gesucht und es war irgendwie nirgends zu erwerben...musste nach jahrelanger Suche (ein Tipp der Woche von mir*g*)auf die von BelaB. gelesene Hörbuch-Version des Buches zurückgreifen...aber auch unbedingt lesens-bzw. hörenswert!!!
    Musikalische Grüße aus dem Schwabenland an das gesamte "Stammtisch"-Team
  26. #4 Hendrik schrieb am 21.03.2013
    Ja natuerlich, Groove ist selbstverstaendlich wichtiger als Text !!
    Denn nicht nur der deutsche singt jeden Schei.... mit - wie hier in den Niederlanden fuer kurze Zeit im TV zu sehen war ;-)

    https://www.youtube.com/watch?v=cG4Sm3upxno

    ....nur mal so zum Schmunzeln .... ;-)

    Groetjes
  27. #3 NON_ERIC schrieb am 21.03.2013
    Hi Motor,
    vielen Dank für den Link. Was kostet das CPU Upgrade?
  28. #2 Sven schrieb am 21.03.2013
    Und wenn ihr jetzt alle genau das Gegenteil von dem macht was hier erzählt wurde, dann wird die Welt gut.

    Olé


  29. #1 motor schrieb am 21.03.2013
    Hi Non Eric,

    weil das Thema "SSD zu klein" ja nun fast in jeder Sendung auftaucht, hier nun folgender Tipp: Der SSD Drive ist im Retina nicht fest verbaut und kann nachträglich aufgerüstet werden. Ist zwar nicht ganz billig, aber ne Option. Vllt. werden solche Ersatz-SSDs ja auch irgendwann günstiger.

    Link: http://eshop.macsales.com/shop/SSD/OWC/Aura_Pro_Retina_2012/

    Gleiches gilt übrigends auch für ein Prozessor Upgrade deines alten Mac Pro. Habe selbst das erste Model, dass es dank quad Xeon 3 GHz - Upgrade noch mit jedem aktuellen macbook aufnehmen kann.

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