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Stammtisch

Software und Ergonomie

Der Stammtisch rund ums Musik machen. Diese Woche mit Non Eric und seinen Gästen: Kai Schwirzke, Andrew Levine (Öffnet externen Link in neuem Fensterblumlein-records), Mark Ziebarth (Öffnet externen Link in neuem FensterAdvertunes), Tom Ammermann (Öffnet externen Link in neuem Fenstermo-vision.de), Sebastian Dittmann (Öffnet externen Link in neuem FensterSound-Prism) und Wolfgang Kundrus  (Öffnet externen Link in neuem FensterPresonus Software)

Wir haben nur ein Thema: Software und Ergonomie. Wie wird die Multi-Touch Bedienung das Musik machen verändern? Wann ist eine Software eigentlich "benutzerfreundlich"?

Link: Öffnet externen Link in neuem FensterSound-Prism, Öffnet externen Link in neuem FensterPresonus Studio One

Download: Leitet Herunterladen der Datei einMusoTalk 476 - Software und Ergonomie.mp3

12.11.2010 - Talks und Interviews

Dein Kommentar

  1. #11 Richie schrieb am 05.03.2012
    Tom Wendts Vorschlag hinsichtlich Analizer-EQ-Verknüpfung ist großartig!
    Als ich mich in das Thema Mastering etc. erstmals beschäftigt habe und vor dem Analizer saß, hätte ich es auch intuitiv absolut logisch gesehen durch eine "blockierende" gerade Linie einfach die Frequenz "runterzuschneiden".
    Solche intuitive Bedienung vermisst man doch wirklich häufig!
    Dafür lobe ich mir z.B. die NI Maschine!
  2. #10 dizzmac schrieb am 18.11.2010
    Zum Thema Soundprism. Ich habe mir die Videos angeschaut und es ist natürlich nett. Trotzdem geht es für mich eher in die Richtung "man-kann-nix-falsch-machen-also-drück-einfach-drauf". Was mir bei diesen ganzen Tools fehlt, ist das innere Hören. Man tippt mit den Fingern auf einem Gerät herum, empfindet das als mehr oder weniger wohltuend, aber mit dem gefühlvollen Musikmachen aus dem inneren heraus hat das m.M.n. nichts zu tun. Diese Tools wollen einen schnellen Einstieg ermöglich. Auf dem Klavier braucht man dafür Jahre, ehe man zu vergleichbaren Ergebnissen kommt. Das ist jetzt nicht abwertend für das Tool gemeint, es zeigt mir nur, das Soundprism dem User einiges an Wissensbildung erpart. Ob das gut ist, ob damit neue Musik entsteht, die auch noch in 10 Jahren gehört werden will, ob man damit die eigenen Gefühle innerhalb der Musik zum Ausdruck bringen kann, mag jeder für sich entscheiden.

    Ich würde Soundprism und ähnliche Tools als eine Art Plug-In außerhalb des Rechners oder coole Gadgets bezeichnen. Sobald hier aber der Begriff "Professionalität" auftaucht, muß ich dementieren: dahin ist es noch ein weiter Weg, auch nach iOS 4.2.

    Dennoch zeigen mit diese Tools, dass sich eine neue Art, Musik zu machen, ergeben könnte. Wer kann sich nicht vorstellen, Kids (auch die älteren wie wir ;-) irgendwo in der Bahn sitzen zu sehen, Kopfhörer auf und an Sounds und Grooves bastelnd? Dann geht man mit dem Zeug zuhause in sein Studio, zieht die Spuren in die DAW rüber und feilt die dort aus. Schöne neue Welt.
  3. #9 pete kcor schrieb am 17.11.2010
    netter stammtisch! warum werden youtube-links in den kommentaren geblockt?
    1. #0 Nils schrieb am 17.11.2010
      Was genau meinst du mit "geblockt" ?
  4. #8 Andreas schrieb am 14.11.2010
    Also Soundprism sieht interessant aus. Habs mir auch gleich geholt. Macht fun, aber die eingebauten Sounds sind dann auf Dauer nicht so mein Fall. Bin da echt mal auf die MIDI Geschichte von iOS4.2 gespannt. Also Soundprism bekommt dann MidiOut, richtig? Nirgends gibt es Details darüber wie das nun genau funktionieren soll. Kann mir z.B. Midi über Wifi schlecht vorstellen, dann muss ja ein Treiber oder so auf dem Rechner installiert werden. Die Frage ist, ob sowas dann von Apple kommt oder man sich da selbst kümmern muss...
  5. #7 Kahlbert schrieb am 13.11.2010
    Bin ich eigentlich der einzige, der keine E-Mail-Benachrichtigungen mehr bekommt?
    1. #0 Nils schrieb am 13.11.2010
      Bekommt noch jemand keine Emailbenachrichtigung ?
  6. #6 TBB schrieb am 13.11.2010
    Sehr interessante Ausgabe!!!

    Wer kann mir mal erklären, wie und warum ich einen Sequenzer mit dem iPhone steuern kann/sollte?

    Mir erschließt sich da kein Vorteil.
    1. #0 dulac schrieb am 13.11.2010
      @TBB

      Ich auch nicht.
      Ich bin mit Tastaturkommandos und der Maus garantiert schneller.
      Das einzig sinnvolle ist meiner Meinung nach die remotesteuerung (z.b. aus dem aufnahmeraum)
  7. #5 John G.G. Tucker schrieb am 13.11.2010
    @Non Eric.

    So einen Compressor, bei dem die Kompression auch optisch dargestellt wird, also wo Du praktisch die direkte Auswirkung auf die "Wellenform" siehst, gibt es. Und zwar ist das der Fabfilter Pro C.

    http://www.fabfilter.com/products/pro-c.php

    http://www.youtube.com/watch?v=RkeJqtJGn0I
  8. #4 Saitenlage schrieb am 12.11.2010
    Gute Folge, interessantes Thema!
  9. #3 beckstom schrieb am 12.11.2010
    Interessante Sendung! Danke!

    Sobald die Multituch-Geschichte auf den "richtigen" Rechnern wirklich angekommen ist, wird sie für mich wirklich interessant. Im ersten Schritt wird es wohl eher eine Mischung, also "touch" als zusätzlichen Faktor, z.B. beim Durchblättern einer langen PDF, oder für die "groben" Arbeiten.

    Wenn ich mir aber Windows-Lösungen ansehe, die einfach nur mit dem Finger bedienbar sind, aber die ganze Optik unverändert bleibt, dann verstehe ich das nicht. Eine Fingerspitze ist dicker als ein Mauszeiger, also müssen die Elemente, Abstände etc. vergrößert werden, sodass ich bequem arbeiten kann. Hier gibt es doch ganz andere, neue Anforderungen an die usability.

    Für mich soll es nicht "cool" sein, sondern es muss im Endeffekt SCHNELLER gehen, als das Arbeiten mit der Maus. Und da hat "touch" doch ein riesen-Potential, denn ich komme ohne "Krücke" direkt dorthin, WO ich hin will. Nur das "WIE" ist m.e. noch nicht ganz so toll... Vielleicht gibt es ja mal Standards, wie: Detail-Änderungen (z.B. in 0,1 db-steps) werden mit 2 Fingern gemacht etc... Am besten sollte man es sich frei konfigurieren können.

    Werden eigentlich Sensoren verbaut, die erkennen wie leicht oder feste ich auf den Screen drücke? Das wäre ja auch noch eine Ebene, die hier und da nett sein könnte (Drum-Programming etc.)

    LG
    beckstom
    1. #0 TBB schrieb am 13.11.2010
      Das leuchtet ein.

      Maus und Tastatur haben sich bewährt und werden nur schwer vom Touchscreen zu verdrängen sein.

      Ein wirklicher Fortschritt wäre für mich eine Bedienung nur über Gehirnströme.
      Das hätte allerdings zur Folge, daß die komplette Damenwelt von dieser Technologie ausgeschlossen wäre... hrhrhrhrhr (nur Spaß).

      Soundengineering per Gehirnstrom, arrangieren per Geistesblitz - das wäre echt geil.

      Das wird bestimmt irgendwann kommen. Aber wohl erst, wenn ich mir die Radieschen schon von unten angucke.
  10. #2 Kahlbert schrieb am 12.11.2010
    Sorry, dass ich schon wieder motzen muss, aber aus dem hochinteressanten Thema Software-Ergonomie, mit dem Ihr eigentlich angefangen hattet, hätte man wesentlich mehr machen müssen, als am Ende dann doch wieder nur bei iPhone und Co. zu landen.

    Insbesondere mit Wolfgang in der Runde hätte da mehr drin sein müssen, zumal Studio One vielen anderen Applikationen in Sachen Bedienbarkeit eine lange Nase dreht.

    Schade.
    1. #0 TBB schrieb am 13.11.2010
      Ja, Kahlbert,

      das habe ich auch gedacht.
      Warum soll ich mit meinem Telefon Musik machen sollen. ;-)
      Das riecht mir doch arg nach Spielerei.
    2. #0 TBB schrieb am 13.11.2010
      Ich betrachte es als Riesengewinn, daß ich 2010 alles mit einem einzigen Rechner machen kann und somit Total Recall habe.

      Und jetzt soll ich zig Telefone zusammenschalten und megaumständlich Bearbeitungen zwischen Applikationen hin und her schicken???

      Geht's noch?

      Kann es sein, daß sich da ein Entwickler auf dem Holzweg befindet?

      Da würde ich doch glatt Tom's Zitat aus dem Podcast bemühen: "so arbeitet doch keiner "

  11. #1 John schrieb am 12.11.2010
    @ Wolfgang Kundrus

    Ist für Studio One eigentlich eine Touchvariante geplant?
    Das wäre echt toll, da das Programm jetzt schon (mit Maus) sehr intuitiv zu bedienen ist.
    Wenn nächstes Jahr die ganzen Windows 7 Tablets und das Macbook Touch kommt wäre das für mich der Renner.

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