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So suchst Du die richtigen Studiomonitore fürs Mixing & Mastering aus

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Mit Andreas Balaskas > masterlab.de mastert in Berlin von Aggro bis Rosenberg, Markus Bertram von >mbakustik und Tom Ammermann von > New Audio Technology.

Was ist bei der Auswahl der richtigen Lautsprecher fürs Studio wichtig?

Aktive oder passive Systeme?

Mit Subwoofer oder lieber ohne?

Und die weiteren Fragen, falls Du mit deinen Boxen auch professionell Mastering oder Mixing willst.

Bei HOFA-College gibt es einen ausführlichen > Vergleichstest aktueller Studiomonitore.

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30.06.2016 - PraxisTalk

Dein Kommentar

  1. #11 Roland schrieb am 05.07.2016
    Frage Subwoofer: Ist es sinnvoll, wenn man Techno macht, einen zu benutzen? Man sagt, dass das typische Magengrube-Wummer-Feeling im Club erst ab < 32 Hz gefühlt (weniger gehört) wird.
    Aber andererseits sagt man, dass alles unter 35 Hz den Sound eines Tracks eher zumatscht. Daher Sub unnötig. Was sagen die Experten dazu?
  2. #10 nativeVS schrieb am 05.07.2016
    Schöne sendung.
    Ich verwend seit einiger zeit PA lautsprecher als meine abhöre; ich benutze ein paar EM Acoustics EMS-51 getrieben von d&b EPACs.
    Bin damit sehr zufrieden, hab aber auch schon die 51s seit 2 jahren intensiv im Theater verwändet und hab mich damit über die zeit sehr gut angefreundet.
    Ich höre sonst auch immer meine aktuellen mixe über die PA mit der ich grad arbeite ab und es ist schon hilfreich wenn man über 4x 18" Subs seinen bass bewerten kann im vergleich zum DJ oder live act.
  3. #9 JMB schrieb am 03.07.2016
    Gute Sendung!
    Für einen zweiten Teil zum Thema wäre für alle, die mit suboptimaler Raumakustik und günstigen Lautsprecher kämpfen, ein Blick auf die Software Sonarworks Reference 3 sehr interessant. Damit kann man die Lautsprecher auf den Raum einmessen und die Korrekturen, um einen möglichst linearen Frequenzverlauf zu erzielen, in ein Plugin laden, das man in den Masterbus der DAW legt. Ich bin gerade dabei, die Software zu testen und die Ergebnisse sind aus meiner Sicht beeindruckend.

    Ich würde mir auch wünschen, dass detaillierter über Quadratmetergrößen von Räumen und Abständen zu den Boxen und das Zusammenspiel mit raumakustischen Maßnahmen eingegangen wird und ab wann z.B. Midrangeboxen sinnvoller sind. Und dann würde ich noch etwas darüber erfahren wollen, welche Faktoren bei Lautsprechern entscheidend für eine gute Abbildung der Tiefenstaffelung sind (mit Boxen unter 600 Euro pro Stück ist da aus meiner Erfahrung kaum was zu machen).
  4. #8 Perry Walczok schrieb am 02.07.2016
    Ich selbst nutze Hifi-Lautsprecher der Firma Bose. Meines Wissens nach gehören diese zur einer sehr seltenen Bauart, welche für Bose eigentlich untypisch war und ist. Ich habe tatsächlich Dreiwege- Bassreflexboxen, welche knapp ein halben Meter hoch sind. Diese widerum werden an einen Ampliver Denon PM717 betrieben. Zumindest ist es so, dass meine Musik über mein IPhone und den dazu genutzten Kopfhörer RHP10 von Reloop so ziemlich genauso klingt. Natürlich wird es baulich bedingt immer Unterschiede geben.
    Ich kann nur von meinem subjektiven Eindruck ausgehen. Diese Lautsprecher, welche in den professionellen Studio's genutzt werden, kann ich mir nicht leisten. Für meine Lautsprecher habe ich damals gut 1200,00DM ausgegeben. Und ich finde sie wie damals immer noch toll. Zumindest bei den Genres Rock,Blue's, Pop und Elektronische Musik bilden sie für mich ein gutes Klangbild. Aber wie gesagt. Es ist nun mal ein subjektiver Eindruck. Ich habe mir mal Lautsprecher angehört, die das doppelte bis dreifache gekostet hätten. Aber ich muss sagen, dass ich davon die wenigsten gekauft hätte. Vorausgesetzt, dass man das nötige Geld dafür hat. Gut Monitor boxen spielen ohne hin in einer ganz anderen Liga. Das ist mir bewusst. Aber irgendwo muss man Kompromisse schließen. Gerade dann wenn man nicht eben mal paar tausende Euro's investieren kann.
    Das zumindest ist meine Meinung dazu.
  5. #7 P.Records schrieb am 02.07.2016
    Sehr schöne Sendung wie sieht es mit Sonarworks aus Boxen kalibrierung
  6. #6 Beat Kaufmann schrieb am 02.07.2016
    Wie im Beitrag gesagt wurde: Studiomonitore sind letztlich Werkzeuge, mit denen man möglichst die richtigen Entscheidungen beim Mixen oder Mastern treffen können sollte.

    Losgelöst vom Raum sollten sie deshalb...
    A) möglichst wenig eigenen Sound machen.
    B) Frequenzen über einen grossen Bereich übertragen können
    C) Positionen im Stereofeld messerscharf wiedergeben können
    D) auch relativ laut noch (als Reserve) verzerrungsfrei Signale wiedergeben können

    Wenn man einen solchen Monitor will, sollte man sich zu all diesen Punkten Audio-Demos beschaffen oder sie selber herstellen.

    Bei A) kann man z.B. eine gute klassische Musikaufnahme laufen lassen und sich die Musik mal im Nebenzimmer anhören. Allein dieser simple Trick lässt einige Monitore schnell ausscheiden. Da tönen schnell die einen wie aus dem Topf oder aus der Käseschachtel. Eigentlich müsste es ja tönen, wie wenn das Orchester probt im Nebenraum...

    Zu B) z.B. einen Orgelsound (für passende Akkorde) aussuchen und mit einem tiefen Sinus-Synthi-Basston der schrittweise nach unten geht, unterlegen. Bei "C2"=62Hz beginnen und bis hinab nach G0 = 25Hz). Schnell hört man, welcher Monitor wirklich tiefer reicht. Der tiefe Ton darf ruhig sehr laut sein, dann hört man auch gleich, ob einer Box die Puste ausgeht oder ob die Windgeräusche in der Boxenöffnung überhand nehmen. Ebenso hört man, ob der Orgelakkord durch die tiefen Basstöne (die man vielleicht gar nicht mehr hört) ins schwingen und wobbeln geraten.

    Bei C) genügt z.B. ein "Weisses-Rauschen-Signal" in-mono. Bei einigen Lautsprechern bildet sich als virtuelle Mitte damit ein "Ei", bei anderen ein messerschafer "Strich" zwischen den Lautsprechern. Jener Monitor mit dem "scharfen Strich" ist natürlich das bessere Werkzeug. Ferner kann man verschiedene Monosignale (z.B. Marimba) in relativ kleinen Schritten von rechts nach links pannen und sie jeweils für eine kurze Weile an einer "Stelle" zwischen L und R spielen lassen. Nicht alle Lautsprecher lösen diese kleinen Schritte gleich deutlich auf...
    Das selbe kann man tun mit Aufnahmen, die Instrumente bis weit nach hinten auf der Bühne abbilden. Welche Monitoren zeigen diese Tiefe besser auf?

    Zu D) muss man wohl nicht viel sagen... je mehr Reserve desto besser.

    Auf diese Weise kann man in jeder Budgetklasse generell jene Monitore aussuchen, die diese paar Punkte am besten bewältigen. Dies natürlich nur, wenn man Studiomonitore auch als "Audio-Werkzeuge" benutzen will. Auch kann man eine solche Grundauslese relativ schnell im Laden durchspielen, so dass man nur noch 2-3 Favoriten nach Hause nehmen muss für einen Schlussentscheid.

    Zwei weitere Kriterien sind vielleicht auch noch zu erwähnen.
    - Oft spielen Lautsprecher bei verschiedenen Lautstärken nicht die gleichen Qualitäten aus. Dies ist mir z.B. bei KRK-Monitoren (VXT8) aufgefallen (laut machten sie einen besseren Job)
    - Einige Monitoren können bei längerem Arbeiten ziemlich nerven - mit anderen gibt's keine solche Probleme...

    Soweit mein Beitrag zum Thema.
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  7. #5 Charles schrieb am 01.07.2016
    auch: was die Idee des Subwoofers überhaupt ist, wurde wohl nicht verstanden vom Team...
  8. #4 Charles schrieb am 01.07.2016
    unter 80Hz gibts kein Stereo
  9. #3 Charles schrieb am 01.07.2016
    Hallo Non-Eric, leider wurde nicht erwähnt, was wirklich der Vorteil von aktiven Lautsprechern ist... was die ursprüngliche Idee überhaupt für Aktivlautsprecher ist. Ausserdem steht es ausser Frage, dass im Studio- und insbesondere Masteringstudio eine möglichst lineare, also ungefärbte Wiedergabe angestrebt werden muss. Dies war hier leider etwas "wisschi-waschi" dargestellt. Wichtig ist auch zu erwähnten, dass letztlich jeder Lautsprecher auch einen mechanischen Kompressor darstellt. Wenn man also einen grösseren Verstärker nimmt, dann macht der Lautsprecher nicht unbedingt schlapp sondern komprimiert, was sich dann in einem subjektiv empfundenen "satteren" Klang bemerkbar macht. usw. - Ein Monitor sollte die Realität möglichst darstellen, genauso wie ein Videomonitor im prof. Fernsehstudio: exakte Farbe bzw. im Tonstudio: exakte Klangfarbe. Eigentlich sollte ein Studiomonitor nur eines tun: das elektrisch eingegeben signal exakt WANDELN, nichts zufügen, nichts weglassen. Das nenne ich einen Monitor: Richtig, das ist wunschdenken, man sollte einen Lautsprecher wählen, der genau das zum Ziel hat und nicht einen bestimmten Klang, wie das häufig der Fall ist. usw. usw. habe fertig :)
  10. #2 D.Strauß schrieb am 01.07.2016
    die Phase am SUB stufenlos einstellen kann zB. der Yamaha HS 8S muß kein riesiger Preis sein...;)
  11. #1 elaborate press schrieb am 30.06.2016
    Wichtiges Thema! Ich persönlich benutze Lautsprecher, die ich gut kenne und mit denen ich vom Klang her etwas anfangen kann. Ich möchte keine Monitore, die in Frequenzen zu stark färben, was ich EQ-seitig meine, aber ich habe auch festgestellt, dass selbst meine linearen Nahfeldmonitore einen erheblich großen Tiefbass-Headroom haben, während es auf den meisten gewöhnlichen Abspielgeräten durch Subbass u.a. zu Übersteuerungen kommt. Ich verwende für Nachvertonungen und Mixes daher auch kleine, einfache Aktiv-Lautsprecher. Zum HOFA Vergleichstest -einheitliche Mess-Diagramme wären für mich als Leser zwingend notwendig gewesen.

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