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Special

SNAP! Produzent Luca Anzilotti und 3 P Producer Martin Haas checken das SPL NEOS

  • Teil 1
  • Teil 2

Beide Produzenten traf ich auch dieses Jahr wieder auf der Frankfurter Musikmesse. Unabhängig voneinander erzählten sie mir vom neuen SPL Analogssummierer NEOS.
Noch auf der Messe hatten wir , zusammen mit SPL, die Idee für einen Check des 120 Volt Boliden in Martins USP Studio.

Das USP Studio liegt direkt gegenüber vom Logic Records Gebäude. Dort entstanden Anfang der 90er Jahre die Welthits von SNAP!. In der Strahlenbergerstraße wurden weltweite Mega-Bestseller wie “the Power” und “Rhythm is a dancer “ produziert.

Immerhin habe ich es mit einem Credit auf die CD “The Madmen Returns”  von SNAP!
gebracht. Im 3. Stock habe ich meine ersten Trance Platten, die Releases auf Logic Records, aufgenommen.

Zweifel über den herausragenden Sound des neuen Summiers von SPL kamen zu keiner Zeit auf. Die Transparenz und der Druck waren beindruckend.

Luca hatte sogar seine eigenen Audio-Tracks dabei. Diese hat Martin in sein Pro Tools geladen und über die Interfaces ins NEOS geroutet.

Das NEOS ist ein 12 Kanal Mixer. Eine beliebige  Anzahl der 12 Kanäle kann aber in Stereo genutzt werden, so sind bis zu 24 Kanäle in allen unterschiedlichen Kombinationen möglich.

Martin konnte einen seiner Titel den er noch auf seiner analogen Konsole gemischt hat, jetzt im direkten Vergleich mit NEOS hören.

Download: Leitet Herunterladen der Datei einTeil 1, Leitet Herunterladen der Datei einTeil 2,  (m4v, Quicktime)

weitere MusoTalk Sendungen: Öffnet externen Link in neuem FensterInterview mit Luca Anzilotti, Interview mit Öffnet externen Link in neuem FensterMartin Haas
Links: Öffnet externen Link in neuem FensterSPL NEOS, Öffnet externen Link in neuem FensterLuca Anzilotti und Michael Münzing,Öffnet externen Link in neuem Fenster Acousense.de

Öffnet externen Link in neuem FensterUSP Studio, Öffnet externen Link in neuem FensterNon Eric Discographyhttp://www.discogs.com/artist/Non+Eric#t=Credits_All&q=&p=1

11.07.2011 - Produzenten

Dein Kommentar

  1. #23 Synthfactory schrieb am 09.08.2011
    Warum baut SPL nicht gleich ne komplette Konsole, alle einzelteile sind ja jetzt schon erhältlich.
  2. #22 Daniel schrieb am 20.07.2011
    Ich bin immer wieder erstaunt, wie emotional aufgeladen das Thema Analogtechnik im Digitalzeitalter ist. Nun gut, so ganz kann ich den Gedankengang im „theoretischen Teil“ auch nicht nachvollziehen. Ich denke ich weiß aber was er meint und das ist schon ein interessanter Ansatz. Es ist zumindest mal ein Erklärungsansatz für die praktische Erfahrung vieler Musikprofis.

    Denn üblicherweise höre ich von den Theoretikern immer nur hoch wissenschaftliche Erklärungen, warum das was in der Praxis Fakt ist nicht sein kann. Das nervt. Dauernd die Leute, die sich mit der Lehrbuchmeinung auf ihrer Seite sicher fühlen und glauben, mit ein bisschen Mathematik die Welt erklären zu können.
    Wie auch in dem Film, gibt es eine ganze Menge Profis, die wissen wo die Grenzen sind. Ja, ich weiß, alles Spinner.
    Analog ist stets ein besonders heißes Eisen. Aber bitte, wenn man 64Bit für einen Marketing-Gag hält, dann muss man noch viel lernen. Beim Protools HD Native muss man schon genau suchen, um zu erfahren, dass die Signalverarbeitung zwar in 32Bit, die Summierung aber in 64Bit gemacht wird. Das wird gar nicht groß vermarktet. Aber dort sind vermutlich auch nur Spinner am Werk, die das aus Einbildung tun, oder wie?
    Nein, natürlich nicht. In der Realität ist – will man wirklich guten Sound – eben alles nicht so einfach wie es in den Lehrbüchern steht. Die CD war vom Marketing getrieben – das stimmt – und seitdem hat man es eben nur mit mehr oder weniger guten Behelfslösungen zu tun. So gibt es auch eine stetige Weiterentwicklung. Heute arbeitet ja auch kein Studio mehr mit 16Bit/44kHz.
    Vieles ist ein Segen. Digitalaufnahmen bei 96kHz oder höher möchte ich nicht mehr gegen Band tauschen. Genauso habe ich aber bis heute noch keine wirklich überzeugende Digitalsummierung gehört. Wenn wir mal durchgängig 192kHz und 64Bit float arbeiten, dann werden vielleicht allmählich die Analogdiskussionen verstummen. Dann wird es vermutlich immer noch ästhetisch argumentierbare Präferenzen für Analog geben. Bis das mal soweit ist - und selbst dann muss man erst mal abwarten, macht Analog meiner festen Überzeugung nach, die auf reichlich praktische Erfahrung baut, aber einfach bestimmte Dinge besser als Digital. Egal was so mancher Theoretiker davon hält. Da bin ganz bei den Leuten im Film. Danke!
    1. #0 DerSchoene schrieb am 21.07.2011
      Der Punkt ist nicht, dass die wissenschaftlich denkenden Menschen das nicht kapieren, sondern dass die Analogies nicht kapieren wollen, das sie heutzutage mehr nicht mit ihren uralten Kistenm Knöpfen und Kabeln hantieren sondern mit einem Computer. Und ein Computer ist eben ein Computer und nichts anderes.

      Dies beweist ja schon die Tatsache, dass man an die Analogies locker das 1000te EQ--Plugin für viel Geld verkaufen kann solange es nur viele schön gerenderte Drehknöpfe und einen netten Namen hat. Da spielt der Preis auch keine Rolle auch wenn das Plugin beim Phasendrehungs-Test mit fast jedem anderen digitalen EQ eine perfekte digitale Null ergibt (Und Null ist Null - da gibt es keine irgendwie gearteten, wissenschaftlich nicht erfassbaren Schwingungen mehr, die die armen Sterblichen nur nicht hören können). Solange die Analogies nur mit der Maus auf irgendwelchen Bildern von alten Rackgeräten herum klicken können sind sie aber glücklich.

      Natürlich klingen digitale Summierungen anders als analoge denn Computer rechnen immer gleich und ohne Fehler (völlig egal ob 32 oder 64 Bit, BTW). Wer damit ein Problem hat und und unbedingt Fehler im Sound haben möchte, muss sie eben selber hinzufügen. Das geht heute selbst mit Freeware wunderbar, Total Recall und Automation inklusive. Da braucht man keine zig tausend Euro teuren externen Wunderkisten.
    2. #0 Anjunabeats schrieb am 21.07.2011
      Ach das mit der Analogtechnik... Ich denke das ist bei vielen eine gewisse Reflexhaltung. Analog ist schlecht, braucht kein Mensch mehr, bringt nix usw. Wenn man sich dann mal mit den Leuten näher unterhält ist es in nahezu allen Fällen eher der Kostenfaktor.

      Nahezu jeder mit dem ich so gesprochen habe, würde sich gerne irgendeinen sündhaft teuren analogen EQ, Compressor, Summingeinheit etc. hinstellen und auch benutzen. Da man es sich aber sowieso nicht leisten kann, redet man es sich dann halt selber schlecht ;) Normal und auch verständlich. Trotzdem wird das nix daran ändern das nahezu alle die es sich leisten können auch hier investieren.
      Fast alle grossen Namen setzen zumindest teilweise auf Analog. Viele arbeiten Hybrid und schwören auf den besseren Klang. Schiller ("Christopher von Deylen") fällt mir da z.B. gerade ein. Er arbeitet mit Logic, summiert aber über ein Mackie Pult. Nach seine eigenen Aussage findet er den Klang besser.

      Diese Summingsache ist sicherlich bisschen speziell aber komischerweise schwören fast alle grossen Namen darauf. Viele mischen auch heute noch letztlich über einen Konsole und schwören steif und fest der Klang wäre besser, mehr differenziert, 3D...
    3. #0 Kuno schrieb am 25.07.2011
      >>Dauernd die Leute, die sich mit der Lehrbuchmeinung auf ihrer Seite sicher fühlen und glauben, mit ein bisschen Mathematik die Welt erklären zu können.<<

      Du ignorierst dabei, daß es eben nicht nur um "Lehrbuchmeinung" ("Lehrbuchfakten" wäre zutreffender) geht, sondern auch um praktische Tests.

      Fakt ist doch, daß kein Mensch jemals hören kann (nichtmal im direkten Vergleich), ob etwas in 64bit, 32bit oder 48bit gemischt wurde.
      Und ohne direkten Vergleich kann auch kein Mensch heraushören, ob ein bestimmter Song analog oder digital summiert wurde.

      Wer das Gegenteil !beweisen! kann, möge den ersten Stein werfen. Ist ja eigentlich ziemlich einfach:
      Beaufsichtigten Blindtest machen und jedesmal die einzelnen Files richtig zuordnen.

      Und daß man suchen müsste, um herauszufinden, daß Protools HD native nun auch in 64bit summiert, ist nicht wahr. Das wird direkt bei den Features mit einem eigenen Absatz angepriesen, und davon abgesehen ist bei solchen Dingen auch klar, daß sie sofort in Foren wie GS breitgetreten werden.

      Auf KVR hat ein Entwickler von Live mal geschrieben, daß die 64bit mixing-engine ein reiner Marketing-Move ist. Und jeder, der etwas Ahnung von digitaler Signalverarbeitung und Fehlerabschätzung von Rechensystemen hat, bestätigt das.

      Wenn du's nicht glaubst, teste dich halt selbst ... blind.
  3. #21 Kuno schrieb am 16.07.2011
    Nehmt's bitte nicht persönlich, aber was der "richtige Fachmann" da erzählt, zieht mir als angehender Ingenieur/Wissenschaftler wirklich die Schuhe aus.

    Die Behauptung, ein DA-Wandler könne die Summe vieler Spuren weniger gut ausgeben als ein einzelnes Signal, ist ebenso falsch, wie das Kommentar zur Summierung von Fehlern irreführend ist.

    Fehler summieren sich bei der analogen Summierung ebenso wie bei der digitalen. In beiden Fällen macht das jedoch garnichts, da die Fehler unterschiedlicher Signale in keiner Korrelation zueinander stehen.

    Darüber hinaus rechnen alle DAWs mit ausreichend hohen Auflösungen, um jegliche Rundungs/Truncation-Fehler weit unter dem hörbaren Bereich zu platzieren.
    Das sind i.d.R. 32bit. 64bit Summierung wurde aus reinen Marketing-Gründen eingeführt, 32bit ist bereits mehr als ausreichend. Ein hörbarer Unterschied existiert nicht.
    Digitale Summierung ist daher absolut transparent. Der Klang wird dabei nicht angetastet und schon garnicht 2D oder platt.

    Der Grund, warum analoge Summierung besser klingen kann, sind Sättigungs- und sonstige Artefakte, die manchmal gut klingen.
    Solche Effekte gibt es jedoch auch im digitalen Bereich. Das Gefühl von mehr Tiefe und besserer Halldarstellung beim analogen Summing kann leicht mit einem entsprechenden Sättigungs/Kompressions-Plugin auf der Summe digital reproduziert werden.

    Dazu sei allerdings noch gesagt, daß der Großteil des besseren Klangs bei analogen Summierern reine Einbildung ist, und daß selbst viele Leute, die auf deren Klang schwören, nicht in der Lage sind, ihn in einem Blindtest zu identifizieren.
    Generell liegen die Unterschiede zur digitalen Referenz (zumindest bei HighEnd-Geräten) in einem Bereich, der kleiner ist als der eigene Entscheidungsradius.
  4. #20 Ronald schrieb am 14.07.2011
    Ich meine das Teil sieht ja schon mal oberge.l aus, da wäre ich sicherlich auch schwer begeistert.

    Und in der Euphorie der Hapitk kommts wies kommen muss, zum Aberglaube.
    Weil "experimentel bewiesen" ist was anderes. (Ich spar mir technische Ausführungen, haben die im Video ja auch möglichst vermieden)
    Aber mich entzückt auch immer wieder ein analoges Gerät ins Bending zu fahren, hat was, definitv. Obs die anderen in dem Moment auch hören können, das ist die große Frage.

    Hätte ich die nötigen Gelder würde ich mir so ne schweizer TaucherUhr schon holen, zeigt die Zeit einfach besser an....mehr Tiefenstaffelung und so, wieso auch immer...

  5. #19 randy schrieb am 14.07.2011
    Ich verstehs nicht.

    Bei einem Mixdown in der DAW hat der Wandler doch rein gar nichts zu tun. Die Erklärung vm SLP-Man ist daher vöilig am Weg vorbei.

    Selbst wenn man diese Kette verfolgte: Der Wandler NACH dem dem Summierung muss ja GENAU DAS wieder tun: ein komplexes Signal wandeln!

    Ich verstehs nicht :-)

    Trotzdem ein schönes authentisches Video mit Noneric :-)

    LG, Randy
  6. #18 york schrieb am 12.07.2011
    Hi,
    ist doch mal sehr interessant was die Top Profis von dem Teil halten. Martin mixt ja schon immer sein Pro Tools analog, der weiß bestimmt mehr als viele die hier Comments posten.
    Ich fand es imformativ und objektiv.
    Grüße aus Bern, York
    1. #0 xnor schrieb am 12.07.2011
      Ja, bestimmt. Genauso wie die Männer im weißen Kittel in den Fernsehwerbungen.
    2. #0 Anjunabeats schrieb am 16.07.2011
      Man sollte aber trotzdem auch bei den sogenannten Top-Profis vorsichtig sein. Die erzählen teilweise auch den grössten Unsinn oder die Resultate klingen eher nach Homerecording als nach einem 100.000€ Studio.
      Wie es so schön heisst: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser ;) Gerade in der Musikindustrie trifft das mehr zu als wo anders. Es gibt glaube kaum eine Branche wo es mehr Selbstdarsteller und Schaumschläger gibt die auch gerne mal anderen zu Munde reden wenn es von Vorteil ist (=vielleicht hat ja SPL noch eine Testversion übrig die man behalten kann...)

      Bei solchen Geräten würde ich mich nie auf die Meinung anderer verlassen. Das sind alles Teilchen die man selber Testen muss und dann entscheiden ob sie es für einen bringen oder nicht. Zumal das ja auch preislich eine ziemliche Hausnummer ist.


  7. #17 Roland schrieb am 12.07.2011
    Irgendwie kommt mir der Beitrag vor wie aus der Waschmittel-Werbung, wo unseres noch "weißer" wäscht als das der anderen. OK! Wer's weißer will als weiß... !?
  8. #16 Tino Schulz schrieb am 12.07.2011
    Leute..Bitte!

    Das war ein Hausbesuch und kein Test oder sonstwas.

    Ich finds ja immer lustig das sich die Leute nicht entscheiden können (manche in den Kommentaren)

    Einerseits wollen alle die absolute Wärme, Röhren etc. haben aber hauptsache es verfälscht den Klang nicht...BITTE? -.-

    Für wen sich dieser Summierer lohnt, muss jeder selber herausfinden.

    Und jetzt habt euch mal wieder lieb :)
    Amen :)

  9. #15 Anjunabeat schrieb am 11.07.2011
    Leute mit geschultem Gehör hören den Unterschied, selbst in einem Blindtest. Das hört man selbst bei den Summing Emulationen.
    Die feinen Unterschiede hören allerdings nicht alle, weswegen fälschlicherweise dann oft daraus geschlossen wird, das es ja sowieso keiner hört und es deswegen Unsinn ist.
    Das ganze Ding fängt beim übersprechen ("Cross-Talk") der Kanäle an und endet bei nicht-linearen Frequenzverläufen der kompletten Summingeinheit. Genauso wie immer noch viele letztlich den Mixdown nochmals über ein Tape schauffeln oder irgendwelchen Röhrenkram. Die Sachen klingen in fast allen Fällen anders und zwar so anders das man es als Verbesserung zu einem rein in der DAW produzierten Track bezeichnen kann.

    Die Frage stellt sich hier nicht ob es eine Verbesserung bringt oder nicht. Die Frage ist eher ob die wenigen Prozent Verbesserung bei vielen Sinn machen und ob sich dann der finanzielle Aufwand zum Nutzen rechnet.
    Für ein Mp3 Demo für Myspace? Mit Sicherheit nicht.
    Bei den meisten Homerecording Produktionen würde ich mit ziemlicher Sicherheit sagen: es bringt nix! Die Tracks haben oft ganz andere Probleme die viel stärker ins Gewicht fallen. Bei allen anderen ist es eine Option. Ob nun genau diese von SPL oder eine andere ist ja letztlich Wurscht ;)
  10. #14 Sascha schrieb am 11.07.2011
    Schön, wie immer wieder versucht wird, den Zuschauern einzutrichtern, dass Analog besser als Digital ist. Hätte es auch nicht gereicht einfach eine Mischung da durch laufen zu lassen und das einem DAW-Mix kommentarlos gegenüberzustellen?

    Diese Session mit den beiden Musikern taugt für mein Empfinden gut als Einstimmung auf das Gerät und es ist ja auch immer ganz nett, die Leute aus der Praxis zu Wort kommen zu lassen. Auch gut fand ich die Erklärungen des SPL-Chefs und die ganze Aufmachung dieses Teils. Deren Meinung aber einfach so als gegeben stehen zu lassen ohne, dass sich der Zuschauer selbst ein Urteil bilden kann, ist schon sehr grenzwertig. Das Interview mit dem "Fachmann" hätte man sich sparen können - er kommt überhaupt nicht kompetent rüber und seine Aussagen (wie auch ein Vorkomentator bereits erwähnt hat) sind für mich wenig plausibel.

    Zum Produkt: Ok, es ist ein Summierer mit ein paar Fadern und einem Mastersättigungseffekt. Es wird sich sicherlich gut in ein High-End Studio mit erstklassigen Wandlern und Analog-Outboard Zeugs integrieren lassen. Ich denke auch, dass SPL den Weg weiter geht und weitere Geräte mit mehr Möglichkeiten (Inserts, ...) auf den Markt bringen wird. Schlussendlich bleibt es aber dem High End Bereich vorbehalten. Ein Home- oder Projektstudio wird damit wenig bis gar nichts anfangen können (vom Preis mal ganz abgesehen).

    Von daher: Nett, dass ihr das Video gemacht habt. Einen Mehrwert hats für mich aber nicht gebracht.
  11. #13 Matthew schrieb am 11.07.2011
    interessanter Beitrag / Hausbesuch.

    aber...

    was mich immer wundert, wenn es um analoge Summierung geht und von deutlichen Klangunterschieden, besserer Tiefenstaffelung, mehr Räumlichkeit, bessere Bassabbildung, etc im Vergleich zu DAWs gesprochen wird ist, dass es nirgendwo (unter seriösen Umständen entstandene) Klangbeispiele gibt, die genau dies belegen.

    Es wäre doch auch im Sinne der Hersteller somit die Qualität des eigenen Produkts demonstrieren zu können.

    Ich kann daraus nur schließen, dass die hörbaren Unterschiede zwischen analoger und digitaler Summierung so gering sein müssen, dass der Einsatz eines analogen Summierers und der damit verbundene Aufwand wohl nur in den seltensten Fällen lohnenswert ist.

    Ich selbst bin der Meinung (eigene Tests und Messungen haben dies bestätigt), dass der oft herbeigeredete klangliche Mehrwert einer analogen Summierung im Vergleich zu einer digitalen Summierung (ab 32bit FP) in hörbarer Form nicht existent ist.
  12. #12 xnor schrieb am 11.07.2011
    Zitat Ralf: "Ein DA-Wandler der eine digitalisierte Aufnahme wieder abspielt und der nur eine Einzelspur einer Mehrspuraufnahme abspielen muss, der kann das Signal aus dieser Einzelspur viel genauerer reproduzieren als ein DA-Wandler am Ende eines digitalen Mischpultes, weil der die gesamten Einzelfehler der Einzelspuren summiert behandeln muss bevor er daraus sein Analogsignal rekonstruieren kann."

    Mm nach macht die Aussage nicht viel Sinn und es sprechen einige Gründe gegen die genannten Punkte.

    1) Ein DA-Wandler kennt keinen Unterschied zwischen einem, zwei oder zehn Instrumenten die gleichzeitig spielen.

    2) Selbst wenn ein DA-Wandler ein einzelnes Instrument besser in ein analoges Signal wandeln kann, ist dies grundsätzlich völlig egal, weil der Dynamikumfang, Rauschabstand etc. eines DA-Wandlers das der Aufnahmekette (zB.: Mic, Kabel, Vorverstärker, AD-Wandler) bei weitem übertrifft.

    3) Eine einzelne DA-Wandlung nach dem digitalen Summieren degradiert, wenn man etwas Hausverstand hat, das Signal weniger wie zuerst alle Einzelspuren DA zu wandeln, dann analog zu summieren, dann diese Summe wieder AD zu wandeln und schließlich wieder DA wandeln zu müssen.

    4) Von welchen Einzelfehlern wird hier gesprochen? Quantisierungsfehler? DAWs arbeiten intern mit mindestens 32-bit floating point, wenn nicht sogar 64-bit. Selbst 24 Bits stellen die Möglichkeiten modernster elektronischer Komponenten (somit auch analoger Summierung) in den Schatten.

    5) Summierung von Fehlern erklärt die Veränderung des Basses nicht. Vielmehr ist dies auf Nichtlinearitäten des analogen Geräts zurückzuführen.
    Das kann man auch mit Plugins in einer DAW erreichen. Wie gesagt sind die Fehler, die digital durch "Rundung" enstehen, viel kleiner als die Fehler (bzw. Degradierung des Signals) die auf analogem Wege enstehen.

    6) Die Aussage, dass digitale Summierung in einem 2-dimensionalem, plattem Sound resultiert ist wohl die unterhaltenste Aussage im Video.

    7) Keinen interessiert ob die 110-V Technik 110 oder 130 dB Rauschabstand oder was auch immer ermöglicht, wenn selbst die unbehandelten Aufnahmen in einem Orchester kaum mehr als 60 dB Dynamikumfang erreichen. Siehe auch 4.

    usw.
    1. #0 xor schrieb am 11.07.2011
      @xnor
      Komm schon...bitte nicht wieder diese Kindergarten-Diskussion "analog vs digital". Meiner Meinung nach wird die hauptsächlich von Leuten geführt, die den Unterschied sowieso nicht hören. Anders ist das ja nicht zu erklären.
    2. #0 Anjunabeats schrieb am 16.07.2011
      Das ist wohl anders gemeint.
      Mehrere Spuren digital zu summieren, hat natürlich den Effekt das überall Rundungsfehler etc. in den einzelnen Tracks sich dann summieren. Wenn die einzelnen Tracks analog summiert werden, gibt es diese Rundungsfehler natürlich nicht dafür hat man dann die typischen anderen möglichen Beigaben, wie Rauschen, Cross-Talk etc

      Aber.... die einzelnen Tracks müssen natürlich auch erstmal ausgespielt werden über den DA/AD Wandler bevor sie in den Summierer gehen können. Da werden dann die Rundungsfehler halt nur in die Wandler vor dem Summierer verlagert. Allerdings ist das Signal ja weniger komplex was dort gewandelt wird, es handelt sich ja nur um Einzelspuren oder Gruppen. Weniger komplex = weniger Wandlungsfehler.

      Ob man das hört. Tja, das ist halt die Frage die jeder dann für sich entscheiden muss. Sicherlich zudem noch abhängig von der Qualität der Wandler die man hat, der Projektauflösung, den benutzten Plug-ins (eventuellem Oversampling) usw.

      Ich bin eher der Meinung das der wirkliche Unterschied durch das hinzufügen von harmonischen Obertönen, eventuellen Frequenzverläufen der Summierers, Cross-Talk usw. kommt. Diese Dinge können natürlich einen hörbaren Unterschied bringen. Ob die Rundungsfehler beim wandeln jetzt der ausschlaggebende Punkt sind? Wer weiss....
  13. #11 lucafan schrieb am 11.07.2011
    Toll endlich wieder was von SNAP zu hören. Bin großer Fan und freue mich. Danke für das schöne VID...klasse gemacht.
  14. #10 Hans schrieb am 11.07.2011
    Blindtest! :)
  15. #9 the hitman schrieb am 11.07.2011
    wirklich schade, dass musotalk zu einer einzigen werbeplattform verkommt. da fühlt man sich als zuschauer schon veralbert, wenn sich vermeintliche "tests" als werbeveranstaltung entpuppen.

    dabei war ich immer ein großer fan von euch...
    1. #0 noneric schrieb am 11.07.2011
      hey hitman,
      wo steht hier was von "test"?? das war ein "hausbesuch"
      greetz aus Berlin:)
  16. #8 Andre schrieb am 11.07.2011
    Schade,
    A/B Vergleich wäre schon interessant gewesen,
    so kann man sich nicht wirklich ein Bild machen ;-)
  17. #7 MichaelP schrieb am 11.07.2011
    Interessantes Teil, technisch gesehen, preislich leider nicht. :-)

    Da ich auch analog summiere (aus einem Pro Tools 003 Rack in ein Mackie 1642) und hier schon gigantische unterschiede wahrnehme, kann ich durchaus erahnen, wie das wohl über so ein High-End Teil klingen muss.

    Schade ist halt nur, dass man keinen EQ oder Kompressor einbinden kann. Denn gerade da fängt für mich der Spaß erst richtig an.

    Aber gut, der Preis ist für meine Zwecke eh utopisch. :-)
  18. #6 Anjunabeats schrieb am 11.07.2011
    Interessantes Teilchen geht aber irgendwie doch schon eher in Richtung Mixer und nicht als reiner Summierer? Fehlen halt wirklich nur noch die Inserts...

    Cross-Talk existiert da sicherlich auch oder ist das ganze so diskret aufgebaut das man sowas nicht hat?

    In dem Zusammenhang hätte mich mal interessiert wie die Softwarelösungen abschneiden. Z.B. VCC von SlateDigital. Sowas mal im direkten Vergleich von paar professionellen Ohren bewertet , wäre mal interessant.
  19. #5 labatasche schrieb am 11.07.2011
    Danke für das interessante Video. Bin ein großer Snap Fan und das war für mich super interessant! Wie hat den Luca die Audio Files aufgenommen? mit LOgic ?
    Bernd
  20. #4 peter schrieb am 11.07.2011
    Grüsse an das MusoTalk team,
    geiles Video! Ist das die neue Scheibe von SNAP die da immer im Hintergrund läuft?
    Non eric ???
    Peter
  21. #3 betterman schrieb am 11.07.2011
    Soll das Ding wirklich 10 Mille kosten? Der Sound scheint gigantisch zu sein aber der Preis?
    Ansonsten beste MusoTalk Video bisher!
    Grüsse vom Bodensee
  22. #2 bollwerk schrieb am 11.07.2011
    Hi,
    grüße an die Frankfurter Posse...the Omen rules!
    Geile Sendung bitte mehr!
  23. #1 turboman schrieb am 11.07.2011
    Heh,
    ist das ein neuer Track von Snap der da zu hören ist?
    Ist ja fett! Wer weiß mehr?

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