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Sendung vom 11.07.2011

SNAP! Produzent Luca Anzilotti und 3 P Producer Martin Haas checken das SPL NEOS

Non Eric

Non Eric arbeitete bei Steinberg mit an Cubase 1.0 ST, war mit SNAP im Studio und ist Gründer des Trance Labels Lunatec.

Beide Produzenten traf ich auch dieses Jahr wieder auf der Frankfurter Musikmesse. Unabhängig voneinander erzählten sie mir vom neuen SPL Analogssummierer NEOS.
Noch auf der Messe hatten wir , zusammen mit SPL, die Idee für einen Check des 120 Volt Boliden in Martins USP Studio.

Das USP Studio liegt direkt gegenüber vom Logic Records Gebäude. Dort entstanden Anfang der 90er Jahre die Welthits von SNAP!. In der Strahlenbergerstraße wurden weltweite Mega-Bestseller wie “the Power” und “Rhythm is a dancer “ produziert.

Immerhin habe ich es mit einem Credit auf die CD “The Madmen Returns”  von SNAP!
gebracht. Im 3. Stock habe ich meine ersten Trance Platten, die Releases auf Logic Records, aufgenommen.

Zweifel über den herausragenden Sound des neuen Summiers von SPL kamen zu keiner Zeit auf. Die Transparenz und der Druck waren beindruckend.

Luca hatte sogar seine eigenen Audio-Tracks dabei. Diese hat Martin in sein Pro Tools geladen und über die Interfaces ins NEOS geroutet.

Das NEOS ist ein 12 Kanal Mixer. Eine beliebige  Anzahl der 12 Kanäle kann aber in Stereo genutzt werden, so sind bis zu 24 Kanäle in allen unterschiedlichen Kombinationen möglich.

Martin konnte einen seiner Titel den er noch auf seiner analogen Konsole gemischt hat, jetzt im direkten Vergleich mit NEOS hören.

Download: Leitet Herunterladen der Datei einTeil 1, Leitet Herunterladen der Datei einTeil 2,  (m4v, Quicktime)

weitere MusoTalk Sendungen: Öffnet externen Link in neuem FensterInterview mit Luca Anzilotti, Interview mit Öffnet externen Link in neuem FensterMartin Haas
Links: Öffnet externen Link in neuem FensterSPL NEOS, Öffnet externen Link in neuem FensterLuca Anzilotti und Michael Münzing,Öffnet externen Link in neuem Fenster Acousense.de

Öffnet externen Link in neuem FensterUSP Studio, Öffnet externen Link in neuem FensterNon Eric Discographyhttp://www.discogs.com/artist/Non+Eric#t=Credits_All&q=&p=1

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Kommentare

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#33 Synthfactory schrieb am 09.08.2011 16:17 answer
Warum baut SPL nicht gleich ne komplette Konsole, alle einzelteile sind ja jetzt schon erhältlich.
#29 Daniel schrieb am 20.07.2011 20:49 answer
Ich bin immer wieder erstaunt, wie emotional aufgeladen das Thema Analogtechnik im Digitalzeitalter ist. Nun gut, so ganz kann ich den Gedankengang im „theoretischen Teil“ auch nicht nachvollziehen. Ich denke ich weiß aber was er meint und das ist schon ein interessanter Ansatz. Es ist zumindest mal ein Erklärungsansatz für die praktische Erfahrung vieler Musikprofis.

Denn üblicherweise höre ich von den Theoretikern immer nur hoch wissenschaftliche Erklärungen, warum das was in der Praxis Fakt ist nicht sein kann. Das nervt. Dauernd die Leute, die sich mit der Lehrbuchmeinung auf ihrer Seite sicher fühlen und glauben, mit ein bisschen Mathematik die Welt erklären zu können.
Wie auch in dem Film, gibt es eine ganze Menge Profis, die wissen wo die Grenzen sind. Ja, ich weiß, alles Spinner.
Analog ist stets ein besonders heißes Eisen. Aber bitte, wenn man 64Bit für einen Marketing-Gag hält, dann muss man noch viel lernen. Beim Protools HD Native muss man schon genau suchen, um zu erfahren, dass die Signalverarbeitung zwar in 32Bit, die Summierung aber in 64Bit gemacht wird. Das wird gar nicht groß vermarktet. Aber dort sind vermutlich auch nur Spinner am Werk, die das aus Einbildung tun, oder wie?
Nein, natürlich nicht. In der Realität ist – will man wirklich guten Sound – eben alles nicht so einfach wie es in den Lehrbüchern steht. Die CD war vom Marketing getrieben – das stimmt – und seitdem hat man es eben nur mit mehr oder weniger guten Behelfslösungen zu tun. So gibt es auch eine stetige Weiterentwicklung. Heute arbeitet ja auch kein Studio mehr mit 16Bit/44kHz.
Vieles ist ein Segen. Digitalaufnahmen bei 96kHz oder höher möchte ich nicht mehr gegen Band tauschen. Genauso habe ich aber bis heute noch keine wirklich überzeugende Digitalsummierung gehört. Wenn wir mal durchgängig 192kHz und 64Bit float arbeiten, dann werden vielleicht allmählich die Analogdiskussionen verstummen. Dann wird es vermutlich immer noch ästhetisch argumentierbare Präferenzen für Analog geben. Bis das mal soweit ist - und selbst dann muss man erst mal abwarten, macht Analog meiner festen Überzeugung nach, die auf reichlich praktische Erfahrung baut, aber einfach bestimmte Dinge besser als Digital. Egal was so mancher Theoretiker davon hält. Da bin ganz bei den Leuten im Film. Danke!
#30 DerSchoene schrieb am 21.07.2011 11:20 answer
Der Punkt ist nicht, dass die wissenschaftlich denkenden Menschen das nicht kapieren, sondern dass die Analogies nicht kapieren wollen, das sie heutzutage mehr nicht mit ihren uralten Kistenm Knöpfen und Kabeln hantieren sondern mit einem Computer. Und ein Computer ist eben ein Computer und nichts anderes.

Dies beweist ja schon die Tatsache, dass man an die Analogies locker das 1000te EQ--Plugin für viel Geld verkaufen kann solange es nur viele schön gerenderte Drehknöpfe und einen netten Namen hat. Da spielt der Preis auch keine Rolle auch wenn das Plugin beim Phasendrehungs-Test mit fast jedem anderen digitalen EQ eine perfekte digitale Null ergibt (Und Null ist Null - da gibt es keine irgendwie gearteten, wissenschaftlich nicht erfassbaren Schwingungen mehr, die die armen Sterblichen nur nicht hören können). Solange die Analogies nur mit der Maus auf irgendwelchen Bildern von alten Rackgeräten herum klicken können sind sie aber glücklich.

Natürlich klingen digitale Summierungen anders als analoge denn Computer rechnen immer gleich und ohne Fehler (völlig egal ob 32 oder 64 Bit, BTW). Wer damit ein Problem hat und und unbedingt Fehler im Sound haben möchte, muss sie eben selber hinzufügen. Das geht heute selbst mit Freeware wunderbar, Total Recall und Automation inklusive. Da braucht man keine zig tausend Euro teuren externen Wunderkisten.
#31 Anjunabeats schrieb am 21.07.2011 12:01 answer
Ach das mit der Analogtechnik... Ich denke das ist bei vielen eine gewisse Reflexhaltung. Analog ist schlecht, braucht kein Mensch mehr, bringt nix usw. Wenn man sich dann mal mit den Leuten näher unterhält ist es in nahezu allen Fällen eher der Kostenfaktor.

Nahezu jeder mit dem ich so gesprochen habe, würde sich gerne irgendeinen sündhaft teuren analogen EQ, Compressor, Summingeinheit etc. hinstellen und auch benutzen. Da man es sich aber sowieso nicht leisten kann, redet man es sich dann halt selber schlecht ;) Normal und auch verständlich. Trotzdem wird das nix daran ändern das nahezu alle die es sich leisten können auch hier investieren.
Fast alle grossen Namen setzen zumindest teilweise auf Analog. Viele arbeiten Hybrid und schwören auf den besseren Klang. Schiller ("Christopher von Deylen") fällt mir da z.B. gerade ein. Er arbeitet mit Logic, summiert aber über ein Mackie Pult. Nach seine eigenen Aussage findet er den Klang besser.

Diese Summingsache ist sicherlich bisschen speziell aber komischerweise schwören fast alle grossen Namen darauf. Viele mischen auch heute noch letztlich über einen Konsole und schwören steif und fest der Klang wäre besser, mehr differenziert, 3D...
#32 Kuno schrieb am 25.07.2011 23:55 answer
>>Dauernd die Leute, die sich mit der Lehrbuchmeinung auf ihrer Seite sicher fühlen und glauben, mit ein bisschen Mathematik die Welt erklären zu können.<<

Du ignorierst dabei, daß es eben nicht nur um "Lehrbuchmeinung" ("Lehrbuchfakten" wäre zutreffender) geht, sondern auch um praktische Tests.

Fakt ist doch, daß kein Mensch jemals hören kann (nichtmal im direkten Vergleich), ob etwas in 64bit, 32bit oder 48bit gemischt wurde.
Und ohne direkten Vergleich kann auch kein Mensch heraushören, ob ein bestimmter Song analog oder digital summiert wurde.

Wer das Gegenteil !beweisen! kann, möge den ersten Stein werfen. Ist ja eigentlich ziemlich einfach:
Beaufsichtigten Blindtest machen und jedesmal die einzelnen Files richtig zuordnen.

Und daß man suchen müsste, um herauszufinden, daß Protools HD native nun auch in 64bit summiert, ist nicht wahr. Das wird direkt bei den Features mit einem eigenen Absatz angepriesen, und davon abgesehen ist bei solchen Dingen auch klar, daß sie sofort in Foren wie GS breitgetreten werden.

Auf KVR hat ein Entwickler von Live mal geschrieben, daß die 64bit mixing-engine ein reiner Marketing-Move ist. Und jeder, der etwas Ahnung von digitaler Signalverarbeitung und Fehlerabschätzung von Rechensystemen hat, bestätigt das.

Wenn du's nicht glaubst, teste dich halt selbst ... blind.
#28 Kuno schrieb am 16.07.2011 19:21 answer
Nehmt's bitte nicht persönlich, aber was der "richtige Fachmann" da erzählt, zieht mir als angehender Ingenieur/Wissenschaftler wirklich die Schuhe aus.

Die Behauptung, ein DA-Wandler könne die Summe vieler Spuren weniger gut ausgeben als ein einzelnes Signal, ist ebenso falsch, wie das Kommentar zur Summierung von Fehlern irreführend ist.

Fehler summieren sich bei der analogen Summierung ebenso wie bei der digitalen. In beiden Fällen macht das jedoch garnichts, da die Fehler unterschiedlicher Signale in keiner Korrelation zueinander stehen.

Darüber hinaus rechnen alle DAWs mit ausreichend hohen Auflösungen, um jegliche Rundungs/Truncation-Fehler weit unter dem hörbaren Bereich zu platzieren.
Das sind i.d.R. 32bit. 64bit Summierung wurde aus reinen Marketing-Gründen eingeführt, 32bit ist bereits mehr als ausreichend. Ein hörbarer Unterschied existiert nicht.
Digitale Summierung ist daher absolut transparent. Der Klang wird dabei nicht angetastet und schon garnicht 2D oder platt.

Der Grund, warum analoge Summierung besser klingen kann, sind Sättigungs- und sonstige Artefakte, die manchmal gut klingen.
Solche Effekte gibt es jedoch auch im digitalen Bereich. Das Gefühl von mehr Tiefe und besserer Halldarstellung beim analogen Summing kann leicht mit einem entsprechenden Sättigungs/Kompressions-Plugin auf der Summe digital reproduziert werden.

Dazu sei allerdings noch gesagt, daß der Großteil des besseren Klangs bei analogen Summierern reine Einbildung ist, und daß selbst viele Leute, die auf deren Klang schwören, nicht in der Lage sind, ihn in einem Blindtest zu identifizieren.
Generell liegen die Unterschiede zur digitalen Referenz (zumindest bei HighEnd-Geräten) in einem Bereich, der kleiner ist als der eigene Entscheidungsradius.
#25 Ronald schrieb am 14.07.2011 12:28 answer
Ich meine das Teil sieht ja schon mal oberge.l aus, da wäre ich sicherlich auch schwer begeistert.

Und in der Euphorie der Hapitk kommts wies kommen muss, zum Aberglaube.
Weil "experimentel bewiesen" ist was anderes. (Ich spar mir technische Ausführungen, haben die im Video ja auch möglichst vermieden)
Aber mich entzückt auch immer wieder ein analoges Gerät ins Bending zu fahren, hat was, definitv. Obs die anderen in dem Moment auch hören können, das ist die große Frage.

Hätte ich die nötigen Gelder würde ich mir so ne schweizer TaucherUhr schon holen, zeigt die Zeit einfach besser an....mehr Tiefenstaffelung und so, wieso auch immer...
#24 randy schrieb am 14.07.2011 01:16 answer
Ich verstehs nicht.

Bei einem Mixdown in der DAW hat der Wandler doch rein gar nichts zu tun. Die Erklärung vm SLP-Man ist daher vöilig am Weg vorbei.

Selbst wenn man diese Kette verfolgte: Der Wandler NACH dem dem Summierung muss ja GENAU DAS wieder tun: ein komplexes Signal wandeln!

Ich verstehs nicht :-)

Trotzdem ein schönes authentisches Video mit Noneric :-)

LG, Randy
#22 york schrieb am 12.07.2011 17:38 answer
Hi,
ist doch mal sehr interessant was die Top Profis von dem Teil halten. Martin mixt ja schon immer sein Pro Tools analog, der weiß bestimmt mehr als viele die hier Comments posten.
Ich fand es imformativ und objektiv.
Grüße aus Bern, York
#23 xnor schrieb am 12.07.2011 23:09 answer
Ja, bestimmt. Genauso wie die Männer im weißen Kittel in den Fernsehwerbungen.
#26 Anjunabeats schrieb am 16.07.2011 10:08 answer
Man sollte aber trotzdem auch bei den sogenannten Top-Profis vorsichtig sein. Die erzählen teilweise auch den grössten Unsinn oder die Resultate klingen eher nach Homerecording als nach einem 100.000€ Studio.
Wie es so schön heisst: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser ;) Gerade in der Musikindustrie trifft das mehr zu als wo anders. Es gibt glaube kaum eine Branche wo es mehr Selbstdarsteller und Schaumschläger gibt die auch gerne mal anderen zu Munde reden wenn es von Vorteil ist (=vielleicht hat ja SPL noch eine Testversion übrig die man behalten kann...)

Bei solchen Geräten würde ich mich nie auf die Meinung anderer verlassen. Das sind alles Teilchen die man selber Testen muss und dann entscheiden ob sie es für einen bringen oder nicht. Zumal das ja auch preislich eine ziemliche Hausnummer ist.
#21 Roland schrieb am 12.07.2011 17:04 answer
Irgendwie kommt mir der Beitrag vor wie aus der Waschmittel-Werbung, wo unseres noch "weißer" wäscht als das der anderen. OK! Wer's weißer will als weiß... !?