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SessionKeys GrandS & GrandY

Eine Klavier, ein Klavier! Mit den SessionKeys Pianos wird sowohl der versierte Pianospieler als auch der Einfingerdiletant glücklich. Warum erfahrt ihr in unserem Testvideo.

Arno´s persönliche Wertung auf dem MusoMeter: 4 von 5 Punkten.

Meine persönliche Wertung auf dem MusoMeter: 4 von 5 Punkten.

Das GrandS und das Grand Y sind liebvoll und detailert aufgenommene Flügel. Während das GrandS, ein gesampleter Steinway Flügel, gut kommt wenn er mehr oder wenige solo zu hören ist, läßt sich der Yamaha Flügel eher im Pop-Umfeld einsetzen.

Auf Grund des großen Umfangs der Samples, klingen die beiden Flügel immer extrem authentisch. Nicht zuletzt, da man auch Störgeräusche, Rumpeln und andern "Dreck" zu mischen kann. 

Das Ganze klingt immer unglaublich echt und läßt sich sehr dynamisch spielen.

Aber wer gar keine Klavier spielen kann, wird auch zufriedengestellt.

Mit dem "Animator" kann man sogar komplexe Figuren nur mit einem Tastendruck erzeugen. Dazu werden vorgefertigte Midi-Phrasen getriggert. Kombiniert mit der Chordfunktion kann man schnell beeindruckende Pianopassage produzieren.

Arno Fisser ist Filmusikkomponist und hat u.a Tatort, Balkos Revier und viele weitere Krimis vertont.

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21.04.2014 - Software

Dein Kommentar

  1. #9 tj-roxxx schrieb am 12.05.2014
    für jemanden der schon immer so tun wollte als ob er klavierspielen kann ist das dingen der hammer. ich krieg damit nachm kneipenabend jede mieze flach. man braucht nur eine taste drücken und hat die andere hand komplett zum fummeln frei. genial, dass da keiner früher drauf gekommen ist.das nenne ich understatement !

    aufm meinem persönlichen musometer 5 von 5 Punkten !




  2. #8 JeZe schrieb am 22.04.2014
    Danke für den Test. Seltsamerweise reichte die kurze Ankündigung in einer eurer letzten Sendungen schon, dass ich mir den GrandS gekauft habe und ich muss sagen: ich bin begeistert.

    Kurz zu euren Problemen: die Einstellungsproblematik des 5-Ecks habe ich auf dem PC nicht. Ich gehe davon aus, dass auf NonErics MacBook das "natürliche Scrollverhalten" (=umgekehrt) für's Trackpad ausgewählt ist und dies zu den gezeigten Problemen führt. Was aber immer funktionieren sollte ist ein Click auf den Text, damit der Zeiger dorthin springt.

    Die gelegentlichen Soundaussetzer hatte ich anfangs auch. Lösen konnte ich es ganz einfach dadurch, dass ich im Kontakt-Player die Größe des initial geladenen Sampleanteils erhöht habe.

    Auf was ihr noch näher hättet eingehen können ist der Unterschied zwischen der Konzert- und der Studio-Einstellung. Im Prinzip sind das zwei völlig unterschiedliche Mikrofonierungen und speziell die Studioeinstellung bekommt man vom Sound her sehr selten bei Sample-Pianos geboten.
  3. #7 Beat schrieb am 22.04.2014
    @Marco: Nein leider nicht. Ich habe auch schon beim Hersteller nachgefragt, dies sein im Moment leider noch nicht Möglich, da die Midi-Ausgabe in Kontakt leider Probleme mache. Sobald Kontakt die Midi Ausgabe sauber erledige, werden sie das Feature einbauen.

    Im Moment bleibt leider nichts anderes als per Melodyne in Midi umwandeln.

    Ist aber trotzdem ein Hammerplugin!
  4. #6 Thomas schrieb am 22.04.2014
    Knacken sollte im Animator nichts, vorausgesetzt Kontakt hat alle Samples geladen (in der Kontakt-Titelzeile sollte unter "Purge" das rechte Segment grau dargestellte werden). Die Phrasen lassen sich auch nachträglich über die Keys Switches C-2, D-2, E-2, F-2, G-2 und A-2 umschalten.
  5. #5 Bodo schrieb am 22.04.2014
    Ich hab mir den S-Piano gekauft und bin größtenteils begeistert, aus ähnlichen Gründen wie Non Eric, Tom Wendt et al. Habe aber mit dem Animator/ Chorderkombo oft stockendes Playback. War auch bei NE in der Sendung zu hören.Man muß anscheinend die Phrasen einmal durchspielen sodass sie ohne Stocken und Knacken spielen. Wäre auch schön wenn sich der Phrase selector nach der Performance noch automatisieren ließe.
  6. #4 Rob schrieb am 22.04.2014
    Die harmonische Logik hinter den "Smartchords" ist eigentlich ganz klar:

    erst entscheidet man sich oben rechts ob Dur, Moll Dominantsept usw.

    Danach wird über die weißen oder schwarzen Tasten ja folgendes gesteuert:

    Die weißen Tasten steuern normalerweise die funktionalen Harmonien der Tonleiter in C-Dur. Die weiße Taste mit Bb anstelle eines B(also h in Deutschland) zu belegen ist der Auswahl oben rechts Dom7 geschuldet. Die fügt ja ein b beim C-Akkord hinzu, daher vermutlich auch das entstandene Edim und der resultierende Gm.

    In Major wäre vermutlich die normale Reihe der Tonleiter angezeigt worden:

    C Dm Em F G Am (B)Dim (Also Heim in Deutschland)


    Alle anderen Sachen sind auch klar:

    C + erste Schwarze Taste rechts daneben: erste Umkehrung
    C + zweite schwarze Taste rechts daneben: zweite Umkehrung
    C + sus4 als Quartvorhalt

    +7 und +9 dürften auch klar sein

    Im Bass die Auswahl Grundton oder die Quint. Schade, mir fehlt die Terz im Bass! mit Ihr können spannende harmonische Durchgänge entstehen.

    Dennoch hat man schon funktionsharmonisch recht viel abgedeckt.

    Damit wird aber auch gleichzeitig folgendes Problem deutlich:

    ohne dieses Wissen über die Funktionsharmonielehre ist das Spielen eigentlich umkreativ, da man die Parameter kennen muss, um intuitiv die richtigen Entscheidungen zu treffen.

    Allerdings eignet es sich wiederum gut zum Hören lernen, also zur Gehörbildung.


  7. #3 Marco schrieb am 22.04.2014
    Sehr interessantes Plugin und informatives Video! Danke dafür!

    Mich würde brennend interessieren, ob die Phrasen als Midi Files exportierbar sind, um damit andere Instrumente anzutriggern. Noch schöner wäre es ja, wenn man die Phrasen, die man live einspielt auf eine weiteren Midi Spur live aunehmen könnte. Hat damit jemand Erfahrung?
  8. #2 Jens schrieb am 22.04.2014
    Schade das es keine Demo gibt probiert hätte ich die Grands schon ganz gerne.
    Allerdings interessiert mich mehr das Spielgefühl in Kombi mit meinem Keyboard und weniger der ganze Automatik Schnickschnack.

    @Michael
    Hab die Trial geladen und die Presets kurz angespielt und ja der Grundklang spricht mich ja leider nicht so an, da gefallen mir die viele GB großen Instrumente doch um einiges besser.
  9. #1 Michael schrieb am 21.04.2014
    Danke Non Eric für die Sendung.
    Zum Thema, verstehe nicht warum sample basierte Pianos immer noch so gefragt werden.
    Bin selbst sehr wählerisch was Piano Sound angeht, mein Wünsch nach dem perfekten Piano hat (nach elend langer suche) Pianoteq von Modartt vollkommen erfüllt.
    Angefangen von Sound über bedienungsfreundliche und sehr logisch aufgebaute (sogar Resizable) GUI bis hin zu guten Presets Auswahl.
    Es ist ein lächerliche 20-30 mb grosses Instrument (sogar für Linux) der sich Physikalische Modellierung zu nutze macht.
    Möchte nicht hier gross Werbung machen, aber dieses Produkt bzw. Pr. Philippe Guillaume (dessen Erschaffer) hat nicht weniger Lob bzw. Ehrung dafür verdient wie z.B. Peter Neubäcker für Melodyne.
    Jeder der sich mit Tonnen an Piano Samples herumschlagt sollte wirklich das erwähnte Instrument genau unter die Lupe nehmen.

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