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Stammtisch

Selbstvermarktung was geht da wirklich?

Wir diskutieren mit dem Produzenten Öffnet externen Link in neuem FensterSleepwalker, u.a. Öffnet externen Link in neuem FensterSamy Deluxe, die Möglichkeiten für Musiker sich heute selbst zu vermarkten.

Mit dabei: Tom Wendt als Host, Tom Ammermann (Öffnet externen Link in neuem FensterMOVISION), Andre Dupke (Öffnet externen Link in neuem Fensterhamburg-audio), Andrew Levine (Öffnet externen Link in neuem Fensterblumlein records), Maya Sternel (Öffnet externen Link in neuem FensterRudel Records) und Kai Schwirze.

Wir sprechen über das Musikgeschäft heute, wie sich die ganze Situation neu ordnet, nachdem die althergebrachten Labelstrukturen sich auflösen, was man heute als Künstler alles selbst leisten muss, so dass die Zeit zum Kreativ sein immer weniger wird und welche Funktionen wir uns wünschen um besser promoten, vermarkten und verkaufen zu können. Wo sind die neuen Booker und Manager? Wir brauchen eine professionelle Musik-Community!!

Links: Öffnet externen Link in neuem FensterTunecore | Öffnet externen Link in neuem FensterCD Baby | Öffnet externen Link in neuem FensterAudiomagnet

 

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03.12.2010 - Talks und Interviews

Dein Kommentar

  1. #13 britta klein schrieb am 30.12.2010
    Toller Podcast. Jetzt wäre es für mich mal interessant über den sog. Tellerrand zu schauen. Ja, ich habe das Buch vom "Wendler" gelesen. Auch er hatte mit Selbstpromotion angefangen. Er verdiente Geld mit der GEMA (mit Schlager Radio plays), verkaufte am Ende für einige Millionen seine im Lauf der Jahre selbst produzierten Titel an ein Major. Ok, seine Musik ist nicht mein Ding. Der Werdegang des Selfmademusikers bemerkenswert.
    # zu CD BABY: Die verkaufen leider nicht über rein deutsche Shops wie musicload oder Mediamarkt.
  2. #12 Amadeumodi schrieb am 20.12.2010
    Gutes Programm und nette Redebeiträge!
    Sleepwalker und der Vorsprechtermin, sympathische Gäste und Frau Sternel glänzt, bei allen Auftritten, mit Professionalität.
  3. #11 André J. schrieb am 18.12.2010
    Für mich ist das der "Musotalk-Podcast of the year".

    Klar "Make more music" ist super.

    Doch "Make more music - da draussen" wäre noch besser.

    Dieser Podcast bringt so super die Hürden auf den Punkt warum viele gute Musik nie eine Hörerschaft zu hören bekommt und liefert Ideen und Infos was man dagegen tun kann. Mehr davon bitte.

    Ich denke man leidet etwas unter dem Zwang alles selber machen zu wollen, weil die technischen Möglichkeiten immer wie erreichbarer werden, vergisst aber dabei, dass es am Schluss daran scheitern wird diese zu managen und sieht oft nicht ein, dass man in diesen Bereichen Dinge lieber anderen überlässt die dies können und deren Leidenschaft es ist. Je nach dem was man erreichen will natürlich.

    Die Lösung ist, wie hier gut erklärt, sich ein Netzwerk aufzubauen. Ein Netzwerk aus Menschen versteht sich. Sich das eigene Ziel zu definieren und dies stehts im Auge zu behalten.

    Doch auch das bietet seine Stolpersteine und ist trotz www und modernen Kommunikationsmöglichkeiten für Künstler nicht einfach.

    Ich würde mir eine Internetseite wünschen welche mir einen Überblick und fundierte Informationen liefert wie so verschiedene Netzwerk-Modelle je nach Ziel aussehen können/müssen um sich und seine Musik "zu vermarkten" (unabhängig davon wer dies dann tut) und Informationen was es dazu braucht oder eben nicht braucht.
    Es ist auch wichtig zu wissen was nichts bringt um dieses Ziel zu erreichen, wie das Beispiel mit den Plakaten zu den klassischen Konzerten zeigt.

    Danke für diesen Podcast
  4. #10 Dima schrieb am 04.12.2010
    Hey Leute,
    es ist ein sehr interessantes Gespräch gewesen, aber eins wie es scheint hab ihr alle noch gemeinsam, außer die Musik, ihr seid Einzelkämpfer die versuchen sich durch zuschlagen.
    Wie ihr auch schon gesagt habt wäre es wirklich besser ist ein Team zu gründen das die Verschiedene Talente zusammenbringt, nur dadurch schafft man ein Durchbruch. Ich hab es auch früher lange alleine versucht und musst doch feststellen das der Erfolg größer ist in einem Team, denn eine einzelne Person kann einfach nicht die nebensächlichen Sachen machen ohne ihren eigen Job zu vernachlässigen.
  5. #9 sopor79 schrieb am 04.12.2010
    Hallo Muso(s)talker,

    ich habe eine Frage zum kürzlich von NonEric vorgestellten WaveLab7. Dieses enthält die Plugins "DeNoiser, DeBuzzer und DeClicker" von Sonnox. Wo sind da die Unterschiede zu den Plugins, welche man als RestoreBundle für sehr sehr viel Geld kaufen kann? Kann mir nicht vorstellen, dass die "baugleich" sind. Wenn doch kauf ich mir Wavelab Essential für 100€ und packe die 3 Plugins in mein Vst-Ordner...(mit der Demo-Version funktioniert das- habe ich schon getestet;))
    Freu mich auf Antwort....
    ps sehr informativer "Stammtisch" wiedermal!
  6. #8 gentler schrieb am 04.12.2010
    schöner podcast, ja so sieht es aus. Im Filmbereich ist die Realität ähnlich. Ich behaupte mal 80 % der Produktionen sind Low Budget b.z.w. No Budget. Mit den heutigen Möglichkeiten (Computer/Internet) wird natürlich auch viel mehr Masse produziert als früher und da sollte man sich auch mal ab und zu selbstkritisch die Frage stellen, ob meine Produktion jetzt auch noch veröffentlicht werden muss. Allerdings sehe ich für außergewöhnliche, originelle Sachen plus Marketing nach wie vor Chanchen
  7. #7 the hopelesssinner schrieb am 04.12.2010
    ziemlich konfus die ganze gema & gvl - geschichte...
    sehr hilfreich wäre mal eine genaue,kurze und knappe definition und kostenaufstellung für alles was man wirklich braucht,wenn man alles alleine managen will,also
    wie gründe ich ein label,wie melde ich meine künstleridentität und mein album bei der gema an,was muß ich sonst beachten (gewerbe,steuer,gebühren...),
    also einfach eine leitfaden vom album auf der heimstudiofestplatte bis zu i-tunes und amazon in kompletter eigenregie
    das wärs echt !!!
    greeeeeets
  8. #6 CzumR schrieb am 03.12.2010
    Nice sache! weiter so! macht mehr solche pods mit guten gästen die ahnung haben und nicht abgehoben sind... top sache und gut ma davon zu hören das es nich nur bei den kleinen so is!

  9. #5 schmökel schrieb am 03.12.2010
    was der herr sleepwalker da erzählt zeugt einfach nur von purer realnezz, denn er hat ahnung von dem was er sagt...prooooobs und bidde mehr davon
  10. #4 Do Waizt schrieb am 03.12.2010
    Gute Sache Leute!
    Connecting People ist meiner Meinung nach das
    A&O heutzutage...Man muss langsam weg von dem typischen Marionettendasein der Musikindustrie...Nur zusammen kann man sich weiterentwickeln.Das man mit HipHop realistisch gesehen kein Geld verdienen kann sollte Allen klar sein,deshalb finde ich es sinnvoller die Energie und die Liebe in den Vordergrund zu stellen.
    In Hamburg gibts wieder eine wachsende Szene,die ich persönlich seitens Radio und mit Veranstaltungen supporte.
    Dadurch entsteht gerade auch wieder sowas wie eine Familie,und das ständige gehate hat mal ein Ende.
    Peace & Love
  11. #3 Roland K. schrieb am 03.12.2010
    ...wirklich toller Stammtisch, seit langem wieder ehrlich gesagt... Die Wissenslücken sind, unter Vielen in diesen Bereichen, riesig... bitte mehr!
    1. #0 Andre schrieb am 03.12.2010
      @ Roland K
      Tolle Sachen macht Ihr da!
      Mal eine Seite mit echtem musikalischem Inhalt! :-)
      Sehr selten geworden, freue mich immer wieder wenns auch mal was schönes zu hören gibt!
      MAKE MORE MUSIK (und Video)! :-)
  12. #2 sven schrieb am 03.12.2010
    Hallo,

    vernetzen finde ich soooooooooo wichtig. Deswegen ohne grosses rumgelabere; Wer hat Lust in München an regelmäßigen Stammtischen teilzunehmen um sich kennenzulernen, vernetzten, klönen etc...

    wer Bock hat melde sich bei

    fischfond@gmail.com

    oder kontaktiere mich auf soundcloud oder myspace

    www.myspace.com/svensyntetics
    www.soundcloud.com/svensyntetics

    P.s.

    Es ist egal was ihr für Musik macht. Ich bin offen für alles und scheue diesbezüglich auch keine Kooperatioenen....Musik lebt !


    Sven

  13. #1 Marc schrieb am 03.12.2010
    Die Professionelle Musik Community gibt es schon, viel wichtiger ist das Musik aber vorwiegend der KÜNSTLER in der Entwicklung gefördert wird.

    Denn in der Regel läufts doch so ab das nur je die schon durch Liveauftritte oder durch Referenzen schon "groß" sind. Auch interessant für das Geschäfft sind. Man nehme etwas das schon gut is - und mache es besser. Etwas von grund auf zu erschaffen ist heute out. Geld wird durchs verheizen gemacht. Übrig bleibt eine Gruppe konformer immer gleichklingender Musiker. Und weil der Sound im Weichspüler gewaschen wurde ist er auch gut hörbar. ABER nicht innovativ und neu.

    Wie soll jemand der auf Harz4 ist effektiv Musizieren können? Insb. wenns um Moderne Elektrische Musik geht. Selbst in Foren wird man schon doof angelabert wenn man sich Behringer zulegt. Professionalität in Ehren aber mir fällt auf das der Künstler nach wie vor Hängen gelassen wird. Musik ist brotlose Kunst - hat man was gutes - verdient der Kümstler immer am wenigsten. Das MUSS sich ändern. Denn ohne die Musiker gäbe es keine Musik! Und Cover will doch keiner meh hören.


    1. #0 Icemeister schrieb am 03.12.2010
      "Selbst in Foren wird man schon doof angelabert wenn man sich Behringer zulegt."

      Muss man sich halt nicht anlabern lassen. Musiker, denen es wichtig ist, was andere von ihrem Equipment halten, vergeuden a) ihre Zeit und haben b) verm. noch nicht genau verstanden, worum es beim Musikmachen im Kern geht. :o) Gruß, Kai
    2. #0 Andre schrieb am 03.12.2010
      >Die Professionelle Musik Community gibt es schon,
      >viel wichtiger ist das Musik aber vorwiegend der KÜNSTLER in der Entwicklung gefördert wird.

      Von wem und wie soll ein Künstler gefördert werden?
      Soll er zurechtgebogen werden, bis er in die Mühlen der Plattenindustrie passt oder soll er klassischen
      Gesangsunterricht bekommen?
      Denke, wer wirklich was zu sagen oder zu geben hat, der findet seinen Weg auch ohne industrielle Förderung.

      >Etwas von grund auf zu erschaffen ist heute out. Geld wird durchs verheizen gemacht. Übrig bleibt eine Gruppe konformer immer
      >gleichklingender Musiker. Und weil der Sound im Weichspüler gewaschen wurde ist er auch gut hörbar. ABER nicht innovativ und neu.

      Man ist nicht gezwungen FM Radiomusik zu hören!
      Das wird in erster Linie zur "Nebenbeiberieselung" eingesetzt, Innovation ist hier fehl am Platz.
      Da es jedoch viele Menschen erreicht steckt ein höheres finanzielles Potential dahinter.

      >Wie soll jemand der auf Harz4 ist effektiv Musizieren können?
      >Insb. wenns um Moderne Elektrische Musik geht.
      >Selbst in Foren wird man schon doof angelabert wenn man sich Behringer zulegt.

      Also für amtlichen Elektro brauchst Du keine Hardware von Behringer,
      es reicht FL Studio, Reason, Cubase, Studio One oder Reaper.
      Wenn es damit nicht rockt, hat man einfach nicht genug zu sagen oder zu geben :- )
      Da hilft dann auch kein Neve-Pult.

      >Professionalität in Ehren aber mir fällt auf das der Künstler nach wie vor Hängen gelassen wird.
      >Musik ist brotlose Kunst - hat man was gutes - verdient der Kümstler immer am wenigsten.
      >Das MUSS sich ändern. Denn ohne die Musiker gäbe es keine Musik! Und Cover will doch keiner meh hören.

      Wer sagt denn, dass man nur Musiker ist wenn man damit reich wird?!
      Ich kenne viele, die unglaublich fetten und clubtauglichen Kram Produzieren, ein paar Freunde z.b. haben mit ihrem Sound auf dem letzen Fusion-Festival live gespielt.
      Hast Du eine Ahnung, was da abging???
      Leben könne sie trotz dem nicht davon, wollen sie vielleicht auch gar nicht..
      Ganz sicher fühlen sie sich aber nicht "hängen gelassen", von wem auch?!

      Ich frage mich, was hier erwartet wird.
      Eine europäische Subvention für erstellte Cubase Files?!
      Schau Dir doch mal an was so mit professionellen, studierten Musikern so los ist.
      Die haben jahrelang klassische Gitarre oder Klavier studiert und finden nicht mal mehr Jobs um ihre Miete zu bezahlen...
      Und so ein Studiengang hat es in sich, da sei dir sicher.

      Es war nie einfacher seine Werke in amtlicher Qualität der Welt zu präsenteiren, JUST DO IT :)

      Beste Grüße,
      Andre

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