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Special

Rückblick: MusoTalk Ausgabe 15 - Inspiration - Juli 2006

Ein Jahr geht zu Ende und im nächsten wird MusoTalk 5 Jahre alt. Dann feiern wir ausserdem unsere 500. Sendung. Grund genug für einen tiefen Griff in Archiv.
MusoTalk 15 aus dem Juli 2006 mit einem Non Eric Monolog zum Thema "Inspiration". Ausserdem geht es ums mobile Musik machen, vor der Smartphone Revolution.

Download: Leitet Herunterladen der Datei einMusoTalk 490 - Ausgabe 15 - Inspiration.mp3

31.12.2010 - Talks und Interviews

Dein Kommentar

  1. #6 beckstom schrieb am 02.01.2011
    Frohes Neues an alle musotalker!

    Macht weiter so!!! Was wäre der Freitag Morgen ohne euch noch wert????

    LG
    beckstom
  2. #5 Tony Banana schrieb am 31.12.2010
    Gute Ausgabe! Ist bei mir auch so... wenn ich keinen Druck habe, mach ich auch nie was fertig :)
    Und auch bei mir sind die Tracks, die ich am schnellsten mach meistens die besten.

    Schade, dass es schon lange keine "Visionen des Produzenten N." mehr gab!

    Frohes Neues!
  3. #4 Marc schrieb am 31.12.2010
    Inspiration ist schon wichtig... aber Inspiration kommt innerhalb des Prozesses selbst. Das einzige was man machen muss is sich in Arsch treten & mal anfangen. Der Rest ist tagesform. Manchmal hat man gute Tage da gehts locker von der Hand - manchmal Kämpft man sich durch nen 8 bar Loop & es will einfach nichts bei raus kommen.

    Ich habe meine Produktionsumgebung so aufgebaut das ich wirklich nur den Schalter umlegen muss um los legen zu können. Doch wichtiger als das ist ein Setup das einen einläd ohne viel Steckerei (zb. weil man auf bestimmte Kanäle nun n Send Effekt einschleusen will oder so) einen funktionierenden Sound basteln zu können. Darin liegt der Schlüssel zur Inspiration. Darum Mag ich mein Korg Electribe EMX die haben viel "onboard" ohne das man fummeln muss. Auch wenn dieser leider erntshafte Schwächen aufweist wenns um das Interne Mixing angeht.. Seis drum, nichts ist Ausladender als wenn man erstmal ne 3/4tel Stunde das Setup justieren muss. Im Mischpult brauch es dann letztlich 3 Sends Kompressor, n guter Hall und nen sehr guten Chorus/Flanger der das Signal etwas andicken kann.
    Wer nun aber erst die FX zusammen stecken muss.. Nun der wird am Ende möglicherweise erstmal unterbrochen weil das Telefon klingelt - oder was auch immer. Ich erinnere mich da gerne an eine Musotalkausgabe in der Non Eric über den "FLOW" gesprochen hat. Der Flow ist enorm wichtig!
    Man stelle sich das mal vor - ein Delay das ultra geil klingt, aber 2 Stunden braucht ehe es funktioniert & einsetzbar ist. Gut - weit her geholt, doch das zeigt was ich meine.

    Moderne DAW wie Ableton machen es einem einfach. Ich bin mit Reason groß geworden weil ich mir Hardware nicht leisten konnte. Und nach wie vor vermisse ich an meiner Hardware diesen Workflow einfach mal "kurz" ein Effekt zusammen zu fummeln. Und dann noch der Kabelsalat....

    Produzieren ist ein Schaffungsprozess. Ich schreibe auch gerne & grade an ner Geschichte. Das Schwierigste ist die Selbstüberwindung sich hin zu setzen und es zu tun! Anfangs ist sowas leicht - aber es kommt der Moment da hat man keine Lust mehr weiter zu machen. Weil der Loop oder das Lied einem einfach zum Hals heraus hängt. Man die Geschichte schon 200 mal gegen gelesen hat. Das Geheimniss ist sich dessen bewusst zu werden & einen Weg zu finden der einen bei der Sache hällt. Sonst fängt man immer neue Sachen an - stellt aber nichts wirklich fertig. Definiere das Ende am Anfang. Wenn der Track 2x 8 Std. Zeit hat fertig zu werden - setzt man dann einen Punkt und hört auf! Details & Perfektion sind etwas bei dem man sich zu leicht verlieren kann. Und noch schlimmer sind verbrauchte Ohren. Ne Pause kann sehr viel bringen. Danach hört man das Lied oft an und kann die Fehler viel besser und schneller erkennen. Und da hilft es eine positive Arbeitsumgebung zu haben in der man nicht erst nen ultra komplexen EQ dazwischen hängen muss - sondern innerhalb von 2 Handgriffen fertig ist. Dauert es länger - verliert man den Abstand zum Lied.

    Wer ein Album Produzieren will - aber keine Ahnung hat was er überhaupt machen möchte. Der wird nie damit fertig werden! Da kann n Blatt Papier & Bleistift helfen.. "Goa ALBUM" und das hängt man sich an einen Platz. Es erinnert daran das man bei der Sache bleibt & nicht mitten drin mal nen Hip Hop Beat raus haut & das Ziel vor den Augen verliert. Der beste Produzent taugt nix wenn er nichts beendet. Es gibt zu viele die sagen: "Ich will n Album raughauen." Aber oft ist es so dann sind irgendwie alle Tracks so verschieden das man sie nicht auf EIN Album zusammen bringt. Und warum? Weil sie keine Linie haben. Was aber ist überhaupt eine Linie? Nun.. es kann ein Thema sein (Pink Floyd - The Wall) oder auch eine Stilrichtung (Goa) oder aber auch eine Eigenschaft wie ne Wobberbase oder ne Offbeat Baseline die sich wie n roter Faden durchs Album zieht. Es kann auch ein Technisches Detail sein, so das man sagt: Alles auf dem IPAD Produziert. Ein Thema eben.. ohne aber - kommt man von höckschen auf Stöckschen & landet im Nirgendwo. Trotz viel Inspiration..
    ..manche Künstler nutzen das auch um Mädels ab zu schleppen. Oder besser - sie nutzen das "poppen wollen" als Ansporn was auf die Beine zu stellen damit sie jede nacht ne andere haben können. Die Musik ist also in dem Fall zweitrangig aber man hat eine Deadline die klar sagt: Machste nichts biste nichts.. kriegste nix!

    Es ist kein leuchtender Stern am Himmel der den weg weist. Man muss den eigenen Weg finden & ihn auch Leben. Seinen ganz eigenen Flow haben.

    In diesem Sinn - nen Guten Rutsch ins neue Jahr. Und nicht vergessen - Make more Music!

    Marc















  4. #3 hektor schrieb am 31.12.2010
    Hi,
    frohes neues macht weiter so!
    Grüße aus Paderborn...
  5. #2 D3Fragezeichen schrieb am 31.12.2010
    Einen Guten Rutsch ins neue Jahr!
  6. #1 x-men schrieb am 31.12.2010
    Wünsche Musotalk und dem gesamtem Stammtisch ein gutes neues Jahr 2011!

    Freu mich auch im nächsten Jahr auf coole neue Muso- Videos.

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