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Reverb und Delay Effekte richtig einsetzen - PraxisTalk

Reverb und Delay sind Effekte mit denen man künstlich Räumlichkeit erzeugen kann.

Besonders rein elektronische Musik benötigt Hall und Delay um nicht künstlich zu wirken.

Aber wann sollte man Reverb und wann ein Delay einsetzen? Technisch sind Hall und Delay stark miteinander verwandt. Oft kann man deshalb statt einem Raumeffekt lieber ein Echo benutzen.

Um das Signal nicht zu vermaschten ist ein Pre-delay, eine Vorverzögerung, des Reverbs sehr wichtig. 

Es gibt zwei grundsätzlich verschiedene Arten Hall zu erzeugen, entweder mit einem Faltungshall oder einem sogenannten Algorithmischen Reverb.

Der Faltungshall "samplet" einen echten Raum und kann eine sehr realistische Räumlichkeit erzeugen. Algorithmische Halleffekte sind deutlich flexibler und lassen sich besser anpassen.

Andrew Levine > blumlein records macht mobile Recordings in Stereo und Surround.

Tom Ammermann > mo-vision betreibt das Luna Studio in Hamburg und arbeitet an einem Plugin für Headphone Surround.

Andre Dupke > Hamburg-Audio ist unser Mann in Malaga, er baut Audio PCs und arbeitet als Musikproduzent.

Download > medium (~ 480MB) > small iPhone, iPad (~ 420MB) > audio only (~ 65MB)

zum Abspielen > VLC oder > Quicktime Player kostenlos herunterladen.

12.07.2012 - Talks und Interviews

Dein Kommentar

  1. #5 Frankie Fresh schrieb am 22.07.2012
    Hallo...alles nicht schlecht, aber was fehlt ist -als Produzent by Techno, House...wird nie richtig eingegangen. Schade, denn wenn ich wenig Geld zur verfügung habe+nur mit dem Mac/Pc arbeite -was setze ich da richtig ein, um gut zu klingen?
  2. #4 pimpifax schrieb am 15.07.2012
    Andrew Levines Video "Setting up to record with Cantabile Hamburg"
    http://www.youtube.com/watch?v=4_gHWrJtu4o&feature=plcp
  3. #3 Chris schrieb am 13.07.2012
    @fabian

    natürlich machen nicht reihenweise die tonstudios zu, nur weil alle glauben, sie kriegens selber genauso hin!
    und ein homi mit seinem homestudio mit tonnen von plugins wird auch niemals einen erfolgreichsten mixing engineer ersetzen können.
    ich stelle aber in den letzten 5 jahren bei einigen kunden vermehrt fest, dass diese sich immer darüber beklagen, dass sie trotz ihrer 2 DAW’s und den 250 plugins auf der platte, keinen ausgewogenen mix hinbekommen.
    eigentlich wurde ich wegen des mastering jobs gebucht, doch letztlich muß ich auch noch den missglückten mix neu fahren.
    das dieser schritt auch wieder zeit und geld kostet, können einige kunden überhaupt nicht verstehen, sie glauben, dass ich mit meiner masteringkette wunder vollbringen kann und somit in der lage bin jede missglückte mischung letztlich zu vergolden… .
    wäre das wirklich so einfach, dann wäre ich der allmächtiger… ;-)
    nur zu gerne wird die eigene unfähigkeit an den masteringengineer übertragen, in der hoffnung, dass mastering wird es schon richten.
    zusammenfassend würde ich hier sogar behaupten, das in der letzten 11 jahren es enorm günstig geworden ist mit seiner DAW musik zu produzieren, außerdem haben wir noch nie so viele hobbymusiker bzw. hobbyproduzenten wie heute gehabt.
    richtig ist aber auch, noch nie haben wir soooo viel minderwertige musik und schlecht gemixte tracks gehabt wie heute! L E I D E R

    @tom

    lieber tom,
    sei so gut und setze dich bzw. stelle bitte deine wab-cam anders auf!
    das gegenlicht ist echt störend!
    das licht könntest du sicherlich vorne besser gebrauchen. D A N K E !

    da wir ab den 23 auch schließen und uns in den verdienten urlaub abseilen, wünsche ich euch, euren familien und allen musotalk freunden schöne, sonnige und erholsame urlaubstage und ja, kommt alle gesund wieder.
    in diesem sinne: - make more music - ;-)
    chris (AUDIOCONCEPT24)
  4. #2 Marc schrieb am 13.07.2012
    Ich für meinen kleinen unbedeutenden Teil finde man sollte zuerst einmal WISSEN was man sucht/braucht. Da muss man klar unterscheiden ob man Räumlichkeit sucht, Weite, oder Effektvolle Hall Teppiche mit allem Scheiss der nur denkbar ist. Oder gar ein wie ichs nenn Real Raum.

    Die Mixing Technik innerhalb des Mix bleibt ja meist gleich. Und is hinlänglich bekannt & überall nach zu lesen. Doch das abslout wichtigste bei dem Einsatz von Delay und Hall is wie ich finde und das is meine Meinung, das man aufpasst wie sau das des ganze Raumgefummle den Bass ned untergräbt und den Track schwammig oder schlimmer gar undefiniert klingen lässt. Druck Weg? Wie wärs mal das Hall raus zu nehmen...

    Der Rest is absolut der Künstlerischenfreiheit und Kreativität überlassen. Klar gibts sicher Plugins die besser oder schlechter sind - aber ich finde das wir im Jahr 2012 nun wirklich n paar nette leicht zu erwerbende Reverbs auf dem Markt haben. Beatles Stones und co hättet dafür gemordet.. und inzwschen beklagen sich Leute über Sachen bei denen jeder klar denkende Mensch nur noch den Kopfschütteln kann. Zumal wie bei Kompressoren und auch synthis viel schundluder getrieben wird. Die einzige Disziplin bei der viele echt abkacken is das Echthall. Und da is SIR als Freeware grade zu ein echter Leckerbissen. Mal von den Teuren Leckerbissen abgesehn.. Und Trotzdem - es gibt nur wenige Hallplugins die ich bisher hatte die WIRKLICH dafür was taugten. Die den Eindruck vermittelten da is ein Raum! Nicht nur Hall.

    Viel wichtiger aber find ich das man seine Konzentration auf das Arrangement legen sollte. Auf den Flow des Tracks und vorallem darauf was ich die Goldene Regel nenne - so wenig wie möglich, aber interessant gehalten! Weil man mit dem was man hat arbeitet anstatt sich in 50 oder mehr Spuren zu verlieren. Damit erreicht man MEIST mehr und erhällt zugleich den Mix Sauber.

    Mehr gibts zu dem Thema eigentlich nix zu sagen. Obwohl.. ja doch Sourround Hall is nochmal n gänzlich eigenes Thema und ne eigene Welt und das sollte man ned mit dem klassischen Mixing in einen Topf werfen. Man vergleicht ja auch keine 2d Zeichentrick Figur in 800x600pix mit einer 3D HD variante des gleichen Films.
  5. #1 Fabian schrieb am 13.07.2012
    Die Leute sollten endlich mal aufhören nach irgend welchen Plug-Ins oder Effektketten zu fragen, sondern vielleicht mal lernen wie man richtig aufnimmt u. zu verstehen was das jeweilige Tool genau macht!
    Viele verwenden tonnenweise Plug-Ins ohne diese "Wekzeuge" genau zu kennen!

    Für den einen Typ im Chat, Klaus, der seine Mixe nicht so gut hinbekommt :
    Vielleicht liegts ja an deinen Ohren?

    Sorry aber das ist echt schlimm : Die Leute glauben echt sie können sich zu Hause in ihrem Homestudio mit den erfolgreichsten Mixing Engineers messen! Die Tonstudios machen reihenweise zu, weil alle glauben sie kriegens selber genauso hin! Aber an den Fragen bzw Interesse der Leute bezüglich dieses Themas kann man ersehen, das es nun doch nicht so ist!
    Vielleicht erleben wir ja bald eine Renaissance der Tonstudios oder zumindest fähiger Audio Engineers ?

    Mich würds freuen!
    Grüße, Fabian

    Sorry das Off Topic ;-), aber ich mußte das mal loswerden!

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