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Relab Development LX480 Complete Reverb Plugin

Mit dem Relab LX480 Complete lassen sich nicht nur die Original Presets nutzen, sondern Lexicon 480 L User können sogar ihre eigenen User-Presets einladen.

Genial für alle 480L User deren Geräte jetzt langsam in die Jahre kommen.

Meine persönliche Wertung auf dem MusoMeter: 5 von 5 möglichen Punkten.

Für mich, als EX-480L Besitzer, ist dieses Plugin erstmals ein echter Ersatz für meine hießgeliebten Lexicon Hallgeräte.

Der erzeugte Hall hat alle postiven Eigenschaften des Hardware-Klassikers.

Man kann sowohl richtig viel Hall reindrehen ohne das Singal zu vermatschen, aber auch eine fast unhörbare Räumlichkeit erzeugen.

Selbst im Vergleich mit dem schon sehr guten Lexicon PCM Bundle kann das Plugin bestehen.

Eine günstige Alternative gibt es jetzt auch von Native Instruments als RC48 programmiert von Softtube.

Andre Dupke > hamburg-audio.de ist Musikproduzent, baut Audio PCs und ist einer der Macher hinter dem Nuklear VSTi.

Download: > medium >small

25.02.2013 - Software

Dein Kommentar

  1. #40 Klanglabor schrieb am 07.11.2014
    Guten Tag

    Gibt es da auch einen Vergleich mit dem UAD Lexicon® 224 Digital Reverb Plug-In?
  2. #39 Bernhard Wegscheider schrieb am 22.03.2013
    Hallo liebes Team^^

    bitte kann mir jemand sagen,wo ich den Lx480 Complett Hall Online bestellen kann?? kann ihn nirgendwo finden...

    danke im voraus für den link oder mail^^

    lg Bernhard
  3. #38 AndreD schrieb am 19.03.2013
    Hier noch mal ein 1:1 Vergleich mit der Hardware:
    http://www.youtube.com/watch?v=VNDQzFTPcj8

    Liebe Grüße,
    Andre
  4. #37 Hallfetischist schrieb am 28.02.2013
    Danke an Andreas S. und all die anderen für die großartigen Infos. Vielen Dank auch an Andre und NonEric für das Video!!
  5. #36 Andy schrieb am 28.02.2013
    @ Andreas S : Was soll denn ein Pro Tools user denn machen bitteschön? Den fxpansion Wrapper verwenden?
    Das ist inakzeptabel! Ich geb doch keine 300 Euro aus um dann einen Wrapper zu verwenden! Angeblich gibts in kürze auch das RTAS. Aber das haben schon viele Plug-In hersteller behauptet u. dann kams nie ! Schaumamal!

    Zitat : "viele junge Musiker wissen es oft gar nicht richtig zu würdigen, was für tolle Produkte da vor ihren Füßen liegen!"
    Ja klar : Auch mit Hall muß man umgehen können! Da hilft der beste Hall-Algorithmus nix!
  6. #35 Andreas S. schrieb am 28.02.2013
    @Andy
    >Kein RTAS, kein RELAB! So einfach ist das ...

    Tja… das ist mir wirklich zu einfach!

    Dank an Andre und Kirk für eure mühe.
    Hab mir die beispiele im studio angehört und ja, dass Relab Development LX480 ist schon sehr nahe am original und der preis ist wirklich Top.
    Beim Selbsttest zwischen LX480 und meinem Lexicon PCM Native Reverb Plugin würde ich mich aber klar für das Lexicon PCM entscheiden.
    Es klingt für mich noch einen deut (besser) originaler als das LX480.

    Bezüglich Lexicon PCM Native Reverb fällt mir grad noch folgendes ein:
    Ich erinnere mich noch daran, als Anfang 2010 ein Kollege von mir ein Interview mit dem damals verantwortlichen Lexicon-Ingenieur Michael Carnes geführt hatte, (er war federführend auch an der Entwicklung des PCM96) Michael meinte, dass bei der Entwicklung des Lexicon PCM Native Reverb qualitativ keine Abstriche gemacht wurden gegenüber dem PCM 96. Nach seinen eigenen aussagen finden sich hier die selben Algorithmen wie im Hardwareprozessor.
    Anscheinen ist die Anpassung und Portierung der Algorithmen vom PCM96 in das Native Reverb gar nicht so eine große Herausforderung gewesen, denn wer das PCM96 kennt, der kennt auch dessen Schnittstellen. Über die FireWire-Schnittstelle lässt sich die Hardware als gewöhnliches Plug-in im Hostsequenzer der Wahl betreiben.
    Es war somit nur eine frage der zeit bis Lexicon hier ein eigenständiges Natives Plug-in ohne Hardware veröffentlicht. Insbesondere bei Signature-Sounds wie dem Random Hall stellt sich augenblicklich das „Lexicon-Gefühl“ ein, der Hall ist ausgesprochen weich und cremig wie halt all die Attribute, die man stets mit Lexicon Hall in Verbindung bringt.
    Das Programm „Concert Hall“ ist eine Neuauflage eines wirklichen Lexicon-Klassikers. Die Modulationen der Hallfahne treten hier noch deutlicher hervor, es handelt sich um den Klang, der seit den80er-Jahren in der Studiowelt als „Wölkchenhall“ bezeichnet wird.
    Im vergleich zu dem älteren aber immer noch geschätzten PCM70 produzieren die nativen Hall Algorithmen mehr Hi-Fi Feeling, sie präsentieren sich generell klarer, sauberer, etwas weniger körniger als der Klassiker, was sicherlich auch daran liegen mag, dass aktuelle D/A-Wandler eben doch weit akkurater sind als ihre Vorfahren aus den 80er-Jahren.
    Algorithmischen Hall in dieser Qualität hat man aus nativen Prozessoren noch nicht gehört, sodass mit dem PCM Native Bundle ein Meilenstein in die DAW und ins Laptop-Studio erreicht wurde. Nichtsdestotrotz bietet das PCM96 noch einigen Mehrwert in puncto Ausstattung und Einsatzmöglichkeiten.

    Sind wir doch mal ehrlich, bisher dominierten im Hallbereich doch nur die Hardware-Flaggschiffe von Herstellern wie Quantec, Bricasti oder eben Lexicon.
    Endlich gibt es native und dazu sehr gut klingende alternativen die auch noch bezahlbar sind, ja was wollen wir mehr???
    Ich kann hier dem Christoph nur zustimmen, viele junge Musiker wissen es oft gar nicht richtig zu würdigen, was für tolle Produkte da vor ihren Füßen liegen!

    Liebe Grüße,
    Andreas S.
  7. #34 Anjunabeats schrieb am 28.02.2013
    Das LX480 ist natürlich gut, allerdings hat insgesamt die Euphorie bei diesen Plug-ins wohl etwas nachgelassen weil es halt die letzten Jahre schon eine ziemliche Entwicklung bei Reverbs gegeben hat. Galt früher noch IK CSR oder ArtsAcoustic als "das" Plug-in Reverb, fällt es heute vielen nicht mehr so einfach. 2CAudio (Aether, Breeze) oder Overloud ("Breverb"), Exponential Audio... die nativen Lexicon Sachen sowieso, die so bisschen den Standard darstellen und die günstigen von ValhallaDSP. Shootouts sind natürlich immer so eine Sache, ich fand es auf jedenfall interessant das selbst Reverbexperten wie die Entwickler des High-End Reverbs Bricasti nur vom Hören ein $50 Reverb vorne sahen.


    Also ich würde mir jetzt nicht für $400 das Relab kaufen. Ich finde es total überbezahlt und nicht wirklich das Geld Wert.
  8. #33 Andy schrieb am 27.02.2013
    Kein RTAS, kein RELAB! So einfach ist das ...
  9. #32 Andre schrieb am 27.02.2013
    Hi Kirk Monteux,
    vielen Dank für den Link, sehr interesssnt!
    Es klingt hier so, als wäre das Original noch einen Tick konturreicher, vielleicht ist es aber auch nur ein ganz klein wenig lauter?! ;-)

    Liebe Grüße,
    Andre
  10. #31 Peter schrieb am 27.02.2013
    Schön das es nicht nur ein neues sondern auch noch dazu ein gutes Hall-Plugin gibt.

    Ich hatte mir die Demo gezogen um selbst die Qualität beurteilen zu können.
    Die beispiele im Video sind nicht grade glücklich ausgefallen, trotzdem danke für eure mühe!
    Ich hätte mir lieber eine stimme als Hörbeispiel gewünscht, denn nur ein wirklich guter Hallalgorithmus ist in der Lage eine stimme zu vergolden.
    (z.B. Whitney Houston - I Know Him So Well
    Die Beurteilung im mix ist natürlich auch wichtig, doch hier war die Musikrichtung störend, da aber jeder eine andere hat, lässt sich somit die objektive Beurteilung der Algorithmen nicht realisieren.
    Trotzdem aber nett gemacht, danke.

    Liebe Grüße,
    Peter
  11. #30 Andre schrieb am 27.02.2013
    So,
    ich habe mal ein Beispiel zusammengestellt.
    Es handelt sich um einen einfach programmierten Loop und eine Midi Gitarrein in Studio One, die ebenfalls im Midi-Editor gesetzt wurde.
    Zu hören sind Walhalla und das LX480, jeweils ein kurzer Drum-Raum und ein längerer Hall für Instrumente, beides stark überdosiert(!).
    Die Early Reflections wurden nicht berücksichtigt bzw. deaktiviert und alle anderen Einstellungen waren nahezu identisch. Konzentriert habe ich mich auf das so wichtige Attack Verhalten, Pre Delay ist jeweils auf Null.
    Das druckvolle und veredelnde Attackverhalten des LX480 konnte ich mit dem Walhalla in keiner Weise nachahmen.
    http://www.hamburg-audio.de/weblinks/reverb_beispiel.zip
    Ich habe das Beispiel schnell zusammengestellt und es zeigt für mich deutlich denn Unterschied von flachem, drucklosem Attackverhalten und von druckvoller, edel und intressant klingender Hüllkurve.
    Fragt jetzt also bitte nicht, ob man bei dieser Art von Musik 400 EUR für einen Hall ausgeben muss! :-)

    Liebe Grüße,
    Andre
  12. #29 Hallfetischist schrieb am 27.02.2013
    @ Andre

    Für mich muß ein Reverb-Plugin nicht nur - wie du ja schon richtig angemerkt hast - im Mix gut klingen, sondern natürlich auch in Solo-Situationen, und wie gesagt unter Kopfhörer >> blitzsauberes Hallsignal (z.B.) Wenn es bei mir im erwähnten Solo-Hör-Test schon durchfällt, interessiert es mich nur noch wenig ob es im Mix funktioniert. Okay, vielleicht bin ich mit meiner Einstellung zu anspruchsvoll. Aber immerhin wird das PCM meinen hohen Ansprüchen gerecht. Wollte noch erwähnen, dass mir beim Relab die Räumlichkeit über die Monitore durchaus sehr gut gefallen hat.
    Und nicht vergessen, das Breverb2 unbedingt mal antesten. Meiner Meinung nach das einzigste was derzeit an das PCM ranreicht.
  13. #28 TonyR schrieb am 27.02.2013
    Ich habe mir mal das Relab sowie NI als Demo geladen.
    Ich muss erhlich sagen, dass mir das Relab besser gefallen hat. Sie klingen beide sehr ähnlich (Hall), doch das Relab klingt etwas wärmer, vielleicht könnte man evtl. sagen nach Hardware, und das NI RC48 klingt etwas kühler.
    Evtl. wurde beim Relab noch die ins/outs (analoge Schaltung) gemodelt?

    Das NI RC48 besitzt wohl auch nicht alle Algos, wenn ich mir nicht irre.

    Nur die Bedienung gefällt mir nicht ganz so gut.

    Gruß
    TonyR
  14. #27 Andre schrieb am 27.02.2013
    Hi Anjunabeats ,
    ich kenne Martin von Relab und auch die Jungs von Softube noch aus ihrer Grunderzeit, beide hatten ihr Debüt (wie auch Brainworx) auf dem Creamware DSP System und ich habe zu der Zeit bei CW gearbeitet.
    Für die Dynatube (ersten PlugIns von Softube) habe ich damals die GUI gebaut. Die Qualität der Emulationen war bereits damals gigantisch, auf den DSPs lief das nahezu latenzfrei und ich erinnere mich da an eine extrem rockige Messe, wir hatten das großen System von KRK inkl. Subwoofer ans Scope angeschlossen und geniale Gitarristen am Stand.
    Martin hatte damals bereits 2 Plugins basierend auf dem Ambience und Plate Algorithmus für Scope gebaut die unübertroffen auf der Plattform waren.
    (leider auch was den damals sehr begrenzten RAM anging)
    Mit Dirk habe ich damals an der ersten Version vom bx_digital gebastelt und ihm bei der Einarbeitung in Scope DP geholfen..
    Ich kenne den Werdegang der Jungs sehr gut uns weiß, dass Martin der absolute Lexicon Spezialist ist und die Softubes genial sind wenn es um Röhren und Ampsimulation geht.

    Liebe Grüße,
    Andre
  15. #26 Christoph schrieb am 27.02.2013
    @Anjunabeats

    Bezüglich deinem Hinweis auf IK CSR Hall Plugin möchte ich hierzu nur darauf hinweisen das dieses effiziente und auch sehr sparsame (18MB) plugin absolut unterschätzt wird.
    Auch hier wird das Lexicon Hall emuliert mit den Algorithmen CSR Hall, CSR Room, CSR Plate und CSR Inverse.
    Es lassen sich nicht nur Nachhallzeit oder Höhendämpfung regeln sondern auch das Ausklangverhalten genauso beeinflussen, wie die Amplitude der frühen Reflektionen oder die Nachhallzeit im unteren Frequenzspektrum. Ganz Lexicon-like gibt’s dort auch eine Schaltung, die die Hallfahne moduliert und so einen dichteren Raumeindruck schafft.
    Einfach herrlich wie ich finde um z.B. den Gesang exakt mit Hilfe des Halls im mix zu platzieren oder gar flüssig einbetten. Dies gilt vor allem für den Plattenhall und das Room Modul.
    Nicht nur optisch vermittelt er diesen 80er Flair auch klanglich erinnern die Algorithmen sehr stark an die -schönen guten alten zeiten- (als man noch jung war…) ;-))
    Ich hatte damals das plugin mit dem Lexicon PCM91 und dem 480er verglichen und ja ich gebe zu, es ist schon etwas unfair´und das nicht nur angesichts des Preises.
    Die Ausklangsphase der Hallen jenseits der zwei Sekunden reproduziert das plugin absolut zuverlässig, trotzdem klang das PCM91 im direkten vergleich mehr räumlicher als das plugin. Nichtsdestotrotz ist es ein gutes und sparsames plugin. Als es (ich glaube) 2006 veröffentlicht wurde, hatte es nur einen ernsthaften Konkurrenten und das ist das heute leider nicht mehr erhältliche WizoosW2 gewesen.
    Aus heutiger sicht würde ich natürlich das IK CSR Hall Plugin nur noch als zweit hall einsetzen. Der Marktführer im nativen Hallmarkt ist nach wie vor das Lexicon PCM Native Reverb Plugin. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass u.a auch das Relab Development LX480 auf sehr vielen DAWs seinen festen platz finden wird.

    Bezüglich der 1176/LA Emulationen von Native Instruments, habt ihr sicherlich auch feststellen müssen, dass NI die GUI seiner drei plugins VC76, VC2A & VC160 geändert hat bzw. ändern musste. Ursprünglich hatte NI nämlich diese plugins mit der original GUI verkauft und plötzlich wurde kurzerhand die GUI geändert. Auch wenn jetzt die GUI nicht mehr das original darstellt sind alle Funktionen übernommen worden und man findet sich sofort zurecht. Und ja, diese Dinger klingen auch noch absolut amtlich, RESPECKT Softube!

    Es ist unglaublich interessant zu sehen, wie viel wirklich gute native Software es heute schon für Hobbyisten und Tonschaffende gibt. Es ist noch gar nicht so lange her, da habe ich ein vermögen gezahlt für ein komplettes DSP-System von TC-Electronics und das nur um einen amtlichen Hall im Rechner zu haben.
    Da mein Jahrgang noch weit-weit in die analoge-Ära hineinreicht, weiß ich wie schwer und umständlich allein das Schneiden von Takes gewesen ist. Heute in der DAW ist es nicht mehr als drei Klicks. Ich habe aber auch leider manchmal das Gefühl, das viele jüngere Musiker es überhaupt nicht wertschätzen, was für tolle Werkzeuge sie da eigentlich vor sich haben.
    Da wird auf biegen und brechen überall nur plugins gesammelt und gleichzeitig wird über diese lautstark geschimpft!
    Scheinbar macht der Werteverfall auch nicht vor den Tonschaffenden halt.
    Ich hoffe trotzdem, dass die musotalker anders sind, denn ihr seid unsere Zukunft!

    Mit musikalischen Grüßen
    Christoph
  16. #25 Kirk Monteux schrieb am 27.02.2013
    http://youtu.be/v_2teopplG8
    Ich habe aus gegebenen Anlass noch mal ein älteres Video hochgeladen. In dem Video vergleiche ich das Relab Plugin mit dem Original Lexicon 480L. Der Vergleich soll völlig wertfrei sein. Hört euch die Sound-Beispiele an und macht euch eine eigene Meinung.
    http://youtu.be/v_2teopplG8
  17. #24 Andreas schrieb am 27.02.2013
    danke andre & noneric,
    danke christoph,

    für eure einschätzungen.

    also ich hätte mir auch gerne einige einzelspuren gewünscht!
    ich stimme dir andre und noneric zu, dass ein guter hall sich gut im mix integrieren muss.

    da die auswahl des hallpresets und deren beurteilung beim mischen aber grundsätzlich erst mit der einzelspur beginnt, hätte ich auch lieber kritische signale wie stimme, gitarre und snare einzeln gehört.
    das wovon noneric sprach „homogenen sound mehrere instrumente mit dem gleiche raum verhallen“ stimme ich dem auch voll zu, jedoch würde ich es eher auf die summe im mix anwenden.
    ich und viele andere mixingengineers machen bei vielen produktionen im summenkanal einen dezenten(oder auch zwei) hall drauf der das “gesamtsignal“ verdichten soll.
    hier darf das plugin auch ruhig etwas ressourcenhungrig sein dafür aber qualitativ hochwertiger.
    ich glaube, dass was der christoph hier meinte ist, dass es beim mixen sehr wichtig ist die einzelnen algorithmen auf den spuren vorher vorhören zu können und das geht nun mal nicht in einem vollen mix sondern nur auf den einzelspuren und hier hat er vollkommen recht.
    eine vocalspur zb. beurteilt man immer erst solo mit dem entsprechenden hall und danach vergleicht man das ergebnis im mix.
    doch die arbeitsweise richtet sich üblicherweise nach der erforderlichen situation.

    bezüglich walhalla reverb hmmm…. der ist überhaupt nicht mit LX480 oder NI-RC48 oder gar mit lexicon PCM native reverb plugin vergleichbar.
    er besitzt zwar ein recht ordentliches early reflections doch das shape ist nicht wirklich gut gelungen.
    schade, denn eigentlich ist das walhalla reverb recht übersichtlich und auch preiswert, auch wenn die gui eher an mitte/ende der neunziger erinnert.
    in einigen magazinen/tests wurde aber das Walhalla Reverb als absoluter Favorit genannt, bezogen aber eher auf das preisleistungsverhältnis.

    ich denke man sollte hier mal anregen eine eigene sendung zum thema hall, delay, chorus zu machen.
    es ist nämlich echt spannend einen kompletten mix zu machen ohne jedoch einen einzigen hall einzusetzen.
    viele die das endergebnis hören, können es fast nicht glauben, doch man vermisst nichts denn mit etwas geschick und flexiblem einsatz von delay kann man in bestimmten mixsituationen problemlos ganz auf hall verzichten.
    doch das ist ein ganz anderes thema… .

    liebe grüße andreas s.
  18. #23 Anjunabeats schrieb am 27.02.2013
    Mit dem 480 und dem PCM Native... In der Hardware sind meiner Meinung nach noch Algorithmen vom Griesinger drinnen. Als Michael Carnes bei Lexicon das Erbe von Griesinger angetreten hat, existierten wohl auch nicht mehr alle Algorithmen im Quellcode. Da ist also vieles eher neu weil es halt vom dem alten nichts mehr gab was man nutzen konnte.
    Das Lexicon PCM Native und LXP sind ja beide vom Michael Carnes programmiert. Er hatte dann ja bei Lexicon gekündigt und seine eigene Firma "Exponential Audio" gegründet wo der Phoenix und R2 die ersten eigenen Produkte sind. Gleichzeitig hat Lexicon die Preise extrem dauerhaft nach unten korrigiert (man kann nur vermuten warum).
    Martin Lind hatte ja das CSR Reverb programmiert was es heute noch bei IK Multimedia gibt und ist auch für das X-Verb der SSL Duende zuständig und halt seit einiger Zeit bei Relab für das LX480.
    Sean Costello ("ValhallaDSP") hat lange bei Analog Devices gearbeitet (Sharc DSPs), er kennt wohl auch Michael Carnes und sicherlich auch Martin Lind...

    Nunja, es hängt schon alles ein wenig zusammen. Manchmal ist es vielleicht auch gar nicht so verwunderlich.
    Es gibt z.B. auch Leute die sagen das IK CSR nun auch nicht soviel schlechter klingt als das LX480...
    Sean Costello ist so bisschen in der Mitte finde ich. Einiges was er macht erinnert bisschen an Eventide oder Alesis anderes an Lexicon.

    Btw. die Softube/NI Sachen sind auch ziemlich gut. Preislich auch sehr interessant. Ich hatte mir mal die 1176/LA Emulationen gekauft. Die Reverbs hatte ich nur ganz kurz getestet, fand die recht gut.
  19. #22 lockolo schrieb am 26.02.2013
    die von non ausgewählte musik erschien mir ungünstig . da gab es strings im hintergrund, also ein sound, der bereits selbst vermutlich mit einem chorus und hall ausgestattet war. die testbedingungen waren suboptimal, to put it mildly.
  20. #21 Andre schrieb am 26.02.2013
    @Anjunabeats
    Zu deinem Vergleichs-Thread bei GS:
    Die Decay Phasen sind deutlich unterschiedlich,
    auch wenn die Parameter scheinbar gleich eingestellt wurden.
    Anhand einer einzigen Einstellung die alle Plug Ins auf den kleinsten gemeinsamen Nenner reduziert und noch dazu hörbar unterschiedliche Resultate in der Decayzeit, Lautstärke und Predelay liefert die Qualität des gesamten Halleffektes beurteilen zu wollen halte ich für fragwürdig.
    Das Walhalla Reverb z.B. hat mich bei meinen Tests insbesondere vom Shape ganz und gar nicht überzeugt, im Vergleich zum LX480 z.B. klang es drucklos, unrealistisch und flach, keine Spur von raumerfüllender Tiefe! (Vielleicht bounce ich die Test-Beispiele noch mal)
    Das wird bei dem verlinkten Thread überhaupt nicht berücksichtigt, auch nicht das verhalten der Early Reflections.
    Für mich ist es daher eher ein vernebelnder Vergleichstest als eine sinnvolle Kaufempfehlung.
    Leider ist das LX bei mir aber aufgrund des benötigten Iloks wieder rausgeflogen, ich möchte mich nicht mehr an USB Dongles binden..
    Schade, dass das LX nicht bei der Plugin Alliance erschienen ist, der Kopierschutz ist echt vorbildlich und der Vertigo z.B. läuft auch auf meinem Acer W700 bestens ;-)
    (im Gegensatz zu Ilok, der offensichtlich Probleme an USB 3 Ports macht)

    Liebe Grüße,
    Andre
  21. #20 Andre schrieb am 26.02.2013
    Hallo Christoph,
    vielen Dank für deinen Beitrag, da sind viele interessante Informationen enthalten!
    Dieser Test war übrigens kein Workshop zum Thema Aufbau von Räumlichkeit mittels Hall im Mix ;-)
    Interessant ist in jedem Fall beim selbst testen auch den Envelope der Hallfahne miteinzubeziehen denn hier klingen die Plugins echt extrem unterschiedlich..

    Liebe Grüße,
    Andre
  22. #19 Christoph schrieb am 26.02.2013
    @Andre und NON_ERIC!

    Nur um vielleicht ein Missverständnis hier auszuräumen… .
    Ich stimme euch voll zu, “Grundsätzlich muss man für einen homogenen Sound mehrere Instrumente mit dem gleiche Raum verhallen“
    Doch ganz se einfach kann man ein Testsetup damit nicht rechtfertigen.
    Ich mische Auftragsarbeiten seit 1991 und wenn ich mich das erste mal mit einem Song beschäftige (bezüglich Thema Hall) versuche ich fast immer einen Hallsound auf einer Solospur zu legen um den Hall zu beurteilen.
    Das kann ich aber nicht, wenn ich alle spuren vom Arrangement offen habe.
    Bin ich vorab zufrieden mit dem Hallanteil in den einzelnen Solospuren, so wird man jetzt auch das ganze im Zusammenhang beurteilen wollen.
    Das ist übrigens nicht nur meine persönliche Vorgehensweise beim mischen, viele Tonschaffende arbeiten genau so.

    Es gibt aber auch Balladen Produktionen wo z.B. nur eine Sologesangsstimme von einer gezupften Gitarre begleitet wird. Hier ist es genau so, nach einer Solobeurteilung wird das ganze schließlich im Zusammenhang beurteilt.

    Selbstverständlich gibt es auch unterschiede in der Arbeitsweise, Produziert nämlich jemand ausschließlich nur für sich oder nur für einen Künstler, wird er vermutlich fast immer seine gewohnten zwei Hall-Presets einsetzen.
    Für mich, der u.a. Auftragsproduktionen erledigt, habe ich ständig mit verschiedenen Musikstils und Kundenwünschen zu tun. Hier muss ich fast immer individuell entscheiden.
    Doch von vornherein alle spuren offen halten und einfach etwas Hall auf bestimmte spuren drauf, dass funktioniert nur sehr selten wirklich gut.
    Ich muss auch sagen das während meines Studiums die Vorgehensweise (bei Hall) immer erst Einzelspuren, Subgruppen und letztendlich der Zusammenhang bearbeitet und beurteilt wurde. Untypisch ist eher die Arbeitsweise von hinten. Deshalb wäre hier nicht schlecht gewesen, auch mal zwei audio/video beispiele mit Hall in den Solospuren zu hören.
    Natürlich bleibt es auch jedem selbst überlassen wie er seine spuren hört, was er mutet und wie er seinen Hall einsetzt.
    Andre, ich gebe dir Recht, jeder kann sich ein Demo ziehen und es bei Interesse selber ausführlich testen.

    Noch was zum Lexicon PCM Native Reverb Plugin, die Algorithmen wurden aus dem PCM96 portiert, diese stammen wiederum hauptsächlich aus dem 960L, er wiederum beinhaltet Emulationen vom 480L und 224 und natürlich die eigenen.
    Ich hatte mir 2010 das Lexicon PCM Native Reverb Plugin deshalb gekauft, weil ich schon im Studium und in anderen Studios auf 960, 480L & 224 gearbeitet hatte.
    1994 bin ich endlich ein stolzer Besitzer eines gebrauchten 480L geworden.
    Bedauerlicherweise wurde das 480 im Jahr 2004 durch einen tragischen Hausbrand zerstört.
    Als Lexicon das hauseigene Plugin herausbrachte und ich die Algorithmen hörte, wusste ich sofort, das teil muss ich haben. Von der Bedienung her ist es eher an das 960L angelehnt und klanglich hatte es im Jahr 2010 definitiv keine Konkurrenz im nativen plugin bereich.
    Es ist auch heute in vielen Studios, was native Hall in DAW betrifft, absoluter Standard.
    Jedes Hall Plugin was heute auf den Markt geworfen wird, wird und muß sich mit dem Lexicon PCM Native Reverb Plugin messen lassen.
    Ich hoffe nicht, dass ich jetzt zu ausschweifend geworden bin…

    Mit musikalischen grüßen
    Christoph
  23. #18 Anjunabeats schrieb am 26.02.2013
    Leute die wirklich was von Reverbs verstehen wie z.B. Casey von Bricasti voten eher für Exponential Audio R2 oder ValhallaVintageReverb
    Z.B. in diesem Thread
    http://www.gearslutz.com/board/gear-shoot-outs-sound-file-comparisons-audio-tests/806456-reverb-sound-test-relab-lx480-ea-r2-ni-rc48-vvv-trumpet-hall.html

    Das Relab ist Ok aber 2013 gibt es einfach besseres. Ich finde das Martin damit eigentlich zu spät ist. Wäre er mit der Vollversion vor 2-3 Jahren gekommen und dann zu einem moderaten Preis, hätten ihm das die Leute sicherlich noch eher aus den Händen gerissen.

    Btw. Schiller nutzt nur noch Plug-ins für Reverbs (hat er in einem Interview 2012 nach erscheinen des "Sonne" Album gesagt). Was genau hat er nicht verraten bzw. wurde nicht nach gefragt, vermutlich aber Lexicon (entweder PCM oder von der UAD da er sehr viel auch die UAD benutzt).
  24. #17 Bastian schrieb am 26.02.2013
    Hi NonEric und Andre,

    wäre es möglich die Musikbeispiele als höher aufgelöstes .mp3 anzubieten.
    Dann könnten wir Zuschauer und -hörer Eure Eindrücke besser nachvollziehen.

    LG, Bastian
  25. #16 R.K. schrieb am 26.02.2013
    Ich denke, manche Kritik, die hier geäußert wird, ist nicht zu Ende gedacht.
    Was NonEric und Andre gemacht haben, ist das Produkt vorzustellen, auf Vorteile und Mängel in der Bedienung und im Klang hinzuweisen und dem Zuschauer bereits einige Hinweise zu geben, worauf man besonders achten sollte. Es wäre natürlich völlig vermessen anzunehmen, dass sich einzig und allein aufgrund der Klangbeispiele über Youtube oder sogar auch noch Skype ein differenziertes Urteil über das Plugin fällen lässt. Die Klangbeispiele runden gelungen die Sendung ab und geben einfach Hinweise auf das, was auch gesagt wird.
    Am eigenen Test mit einer Demo geht aber meines Erachtens sowieso kein Weg vorbei, denn schließlich wird die Mehrheit sowieso eher Musik anderer Stilrichtungen produzieren und daher gut daran tun, auch im eigenen Produktionskontext die Beurteilung des Produkts zu erarbeiten.
    Auch zählt ja das EQing eines Halls zu den unbedingt notwendigen Dingen, die man persönlich tun muss und letztlich muss man selbst auch mit der Bedienung zufrieden sein.
    Wer mit dem Gedanken spielt, die mehreren 100 Euro auf den Tisch zu legen, sollte sich wohl die Zeit für einen kleinen Test zuvor nehmen, oder aber Geld spielt sowieso keine Rolle, dann kann man auch gleich nach dem Bauchgefühl kaufen.
  26. #15 Andre schrieb am 26.02.2013
    Hallo Hallfetischist,
    Natürlich kann man testen, wie sich Einzelsignale im Hall verhalten, entscheidend ist für mich aber immer, ob es im Mix funktioniert.
    (Es sei denn, ich mache mal einen Track in dem nur eine Snare vorkommt)
    Es ist oft so, dass zum Beispiel mit einem EQ bearbeitete Signale solo "schlechter" klingen obwohl sie im Mix dann besser funktionieren.
    Alle Signale Solo schalten und dann getrennt filtern und jedes Spur für sich fett mischen ist übrigens DER Anfängerfehler..
    Die Beispiele von Martin zeigen für mich doch deutlich, was im Mix durchkommt und was nicht:
    http://forum.relab.dk/showthread.php?404-How-to-determine-the-quality-of-reverbs

    Liebe Grüße,
    Andre
  27. #14 Hallfetischist schrieb am 26.02.2013
    Hallo Andre

    Wie Christoph ja bereits erwähnte, lässt sich ein Reverb z.B. sehr gut mit ner Snare testen, was ich gemacht hatte. Zum Testen des Plugins hab ich ungefähr 15 unterschiedliche Sounds (Kontakt-Mapping-Set) verwendet (Vocals, Percussions, Leads etc.) Wie mir hier auffiel, scheint keiner darauf zu achten wie das reine Hall-Signal unterm (Studio)KOPFHÖRER klingt: Denn dieser Test ist absolut UNERLÄSSLICH!! Und genau DA klang mir bei sämtlichen Einstellungen das Relab nicht fein aufgelöst genug, um nicht zu sagen zu rauh.(z.B. Snare) Bestreiten will ich allerdings nicht, dass es das LX480 perfekt emuliert! Denn das kann ich nicht beurteilen. Das PCM klingt unterm Kopfhörer definitiv feiner und aufgelöster.
    Das EINZIGSTE was derzeit an den sauberen Klang des PCM's bzw. herranreicht ist meiner Meinung nach definitiv das BREVERB2: Von daher landet dieses bei mir auf Platz 2
    Und wie gesagt: Entscheidend ist letztlich, dass es auch unterm KOPFHÖRER überzeugt!!!!!!! - also nicht vergessen! =)
  28. #13 AndreD schrieb am 26.02.2013
    Hi Christoph,
    wirklich aussagekräftige Audiobeispiele hier über Youtube und das ganze Kabelgedöns im Studio von Noneric zu verbreiten macht wenig Sinn,
    dass kann jeder zu Hause viel besser mit der Demo.
    Vielmehr ging es um den (subjektiven) Eindruck und wie sich das PlugIn in Nonerics Produktionsumgebung so macht.
    Und was soll man sonst machen, in einem Stil wildern den man weder kennt noch den man technisch umsetzten kann?!
    Noneric hatte ein 480L, er hat damit kommerziell in seiner Stilrichtung Produziert, mit dieser Erfahrung hat er den Hall beurteilt und für mich kann das mehr wert sein als ein technisch perfekter Test von jemandem der noch nie wirklich Musik damit produziert hat.
    Ich hatte auch angefangen Audiobeispiele anzufertigen, aber im Test mono über eine Skype Leitung macht das kaum Sinn und sie zum Download anzubieten auch nicht, da kann man sich doch gleich die Demo ziehen und sein eigenes Material durchjagen..
    Ob ein Muten der Pads sinnvoll wäre oder nicht lasse ich mal dahingestellt, schließlich geht es ja nicht darum wie ein Hall alleine klingt sondern wie er sich im Mix durchsetzt und das lässt sich sicher nicht darstellen wenn man andere Signalquellen mutet ;-)

    Liebe Grüße,
    Andre
  29. #12 NON_ERIC schrieb am 26.02.2013
    Hi,
    @Christoph und Jochen!
    Da bin ich gänzlich anderer Meinung. Einen Effekt, Sound oder Plugin muß man immer im Zusammenhang beurteilen. Gerade bei Halleffekte ist das Zusammenspiel mit anderen Sound wichtig. Grundsätzlich muß man für einen homogenen Sound mehrere Instrumente mit dem gleiche Raum verhallen. Dann ist wichtig wie klar im Zusammenhang diese Sounds noch zu orten sind. Im Beispiel achtet daruf wie gut die Attacks der Melo und auch der Strings wahrzunehmen sind.
    Auch Synthisoudn ect nie SOLO sondern immer im Context beurteilen.
    Grüße aus Berlin
    Non Eric
  30. #11 Christoph schrieb am 26.02.2013
    Ich muss hier leider Jochen recht geben, die Stringpad-Akkorde hätten gemutet werden müssen um hier das potential der Algorithmen beurteilen zu können.

    Es hätte auch nicht geschadet hier eine snare oder vocals zu verhallen!
    Die Qualitäten eines gut programmierten Hallalgorithmus lassen sich besonders bei der snare und beim Gesang gut vergleichen.
    Ich finde das der Relab seinen job recht ordentlich erledigt, trotzdem ziehe ich den Lexicon PCM Native Reverb vor, er klingt in meinen Ohren noch dezenter und angenehmer … jaaaaaa…. weicher (analoger) und ist voll automatisierbar.

    Meinen platz 2 vergebe ich aber nicht an Relab sondern an Native Instruments RC 48 Hall. Die Algorithmen kommen aus dem hause Softube, die dafür bekannt sind, gute Codes zu schreiben. Ich finde ihn auch klanglich sehr ausgewogen und voll automatisierbar. Besonders für akustische Signale eignet sich dieser Hall hervorragend.

    Relab würde von mir den platz 3 erhalten, was aber überhaupt nicht abwertend zu vertehen sein sollte.

    Ein kleiner Tipp noch am rande:
    Probiert doch auch mal die Demo vom RC 24 von Native Instruments. Auch wenn es keine offizielle Stellungnahme von NI zu dem emulierten Hallgerät gibt(betrifft auch RC 48), deutet der Name und das Aussehen auf das in den 80er- und 90er-Jahren sehr beliebte Lexicon 224 hin.
    Um die Software zu realisieren, hat Native Instruments mit dem in Schweden ansässigen Unternehmen Softtube zusammengearbeitet, das sich auf die Emulation von alter Hardware spezialisiert hat. Bereits die Vintage Compressors und Premium Tube Series gingen aus dieser Kooperation hervor.
    Für den kreativen Einsatz eignet sich der RC 24 vor allem deshalb, da er nicht nur sehr harmonisch klingt, sondern er auch einen sehr vielfältig klingenden Hall erzeugen kann und durch seine völlig unrealistischen Hallräume interessante Ergebnisse liefert. Legt man eher Wert auf hohe Natürlichkeit, liegt man wiederum mit dem RC 48 genau richtig.

    Probiert es doch mal aus!
    Der preis für dieses Hall-Plugin ist mehr als fair und die Qualität ist wie schon beim RC 48, einfach Top.
    Übrigens, als ich mein Lexicon PCM Native Reverb Plug-In im April 2010 gekauft hatte, musste ich noch 1200 euronen auf die Ladentheke legen. Da sind ja die o.g. Hall-Plugins reinste Taschengeld Tools.

    Mit musikalischen grüßen
    Christoph
  31. #10 Andre schrieb am 26.02.2013
    Hallo Hallfetischist,
    in der tat sind aktuelle Hallplugins trotz teilweise dichterer und gleichmässigerer Hallfahne nicht unbeding "edler" vom Klang.
    Martin hat da ein Paar sehe hilfreiche Audiobeispiele gemacht die zeigen, das der Envelope den entscheidenden Unterschied macht.
    http://forum.relab.dk/showthread.php?404-How-to-determine-the-quality-of-reverbs

    Liebe Grüße,
    Andre

  32. #9 Jochen schrieb am 26.02.2013
    Hi Jochen,
    ich denke nicht, dass es hier darum ging für alle geschmacksmässig gültige Soundbeispiele zu generieren, das kann und muss jeder für sich selbst tun, ansonsten kannst du noneric ja gleich deine Produktionen machen lassen ;-)
    Es gibt von allen PlugIns Demos, du bist NICHT auf die Infos hier beschränkt, du kannst und musst das für dich selber tun..
    Dafür ist das einfach zu sehr eine Frage des persönlichen Geschmacks und irgendwie macht genau das Musik ja aus, oder nicht?! ;-)

    Liebe Grüße,
    Andre
  33. #8 Jochen schrieb am 26.02.2013
    Mein Gott, was war denn das für eine Beispielmucke?! Du hattest da im Hintergrund Stringpad-Akkorde drin gehabt! Die hätten -- um den Hall beurteilen zu können -- vorher zwingend gemutet werden müssen! Oh jee, oh jee...
  34. #7 Hallfetischist schrieb am 25.02.2013
    Hi,
    Wenn ich mir das aktuelle SCHILLER-Album "Sonne" bezüglich des Reverbs so anhöre, kann ich mir kaum vorstellen, dass man diesen dort verwendeten, super edel klingenden Hi-End-Hall wirklich mit nem 80er Jahre-Hallgerät hinbekommen soll. Selbst wenn es damals das beste war und durchaus auch heute noch sehr gut klingt, und für vieles ne sehr gute Wahl ist. Aber "HI-END" klingt 2013 anders als ein LX480. Auf jeden Fall werde ich mir jedoch das Relab anhören und ausprobieren. =)

    schöne Grüsse
  35. #6 Funkybob schrieb am 25.02.2013
    Hallo, man kann beim PCM Bundle die Attack Phasen einstellen und beim Relab auch den Stereo Spread ;)
  36. #5 Andre schrieb am 25.02.2013
    Hi Anjunabeats,
    die Modulation der Hallfahne ist nur ein ganz kleiner Teil des gesamten Effektes, ausschlaggebend für den Klang im Mix ist aber der “Shape”, das “Attack Verhalten” der Reverbfahne.
    Hier werden wohlklingende Konturen erzeugt die sich im Mix durchschmeicheln und auch der Druck bei kleinen Drum-Räumen z.B.
    Es ist damit der endscheidende Faktor der bestimmt wie der Hall bzw Raum wahrgenommen wird, ob er Druck hat (scheppernder, krachender Drum Raum) und ob der Hall edel und konturreich im Mix durchkommt..
    Und gerade hier zeigt der LX480 seine Stärke, die Modulation der Hallfahne ist da ein eher zweitrangiger Parameter..

    Liebe Grüße,
    Andre
  37. #4 Anjunabeats schrieb am 25.02.2013
    Das Relab ist schon recht gut wenn auch mit eines der teuersten Plug-ins überhaupt. Selbst das aktuelle Lexicon PCM Bundle dürfte nach den Preissenkungen von Lexicon günstiger sein.

    Der Unterschied für mich ist oft in der Art der Modulation. Die neuen Reverbs von Exponential Audio (von dem ehemaligen Lexicon Entwickler) modulieren so gut wie unhörbar (zumindest der Phoenix). Die Lexicon Teile modulieren im Grunde alle mehr oder weniger hörbar... diese nicht-modulierenden Reverbs sind halt optimal für natürliche Sounds (Klavier, Strings,...) derweilen man bei Synth oft gerade eine etwas modulierendes Reverb besser findet (wo dann auch der LX480 eine Option ist)

    Btw. das Larc finde ich grossen Mist beim LX480. Gefällt mir überhaupt nicht und ich würde jederzeit eine moderne Reverb GUI dem vorziehen.

    Ich finde das LX480 kommt eigentlich zu spät, da hat sich Martin zuviel Zeit gelassen. Heute aktuell würde ich eher da Richtung Valhalla oder die neuen von Exponential Audio gehen. Von Lexicon sind aktuell gerade LXP interessant weil man für sehr wenig Geld ein Top Lexicon Reverb bekommt. Das LXP kostet ca. $130 bei einigen Resellern.. das ist nix.
  38. #3 Non_Eric schrieb am 25.02.2013
    Hi,
    an alle deren Kommentar nicht oder noch nicht freigschaltet wurden.
    Wir waren leider unerwartet in Europas größtem Funkloch ! und mit meinem iOS 6 kam ich in kein WLAN rein:)
    Deshalb bitte etwas Nachsicht!
    Grüße
    NON ERIC
  39. #2 Kaydee schrieb am 25.02.2013
    Hallo kein Erich,

    Danke an euch Jungs, wiedermal eine gelungene Sendung!
    Mich hätte dennoch interessiert wobei es sich um den Track
    "Boy can you feel it" handelt .... Eigenständige Prod. oder ein Remix?
    Hat auf jeden Fall Ohrwurmqualität!!
    Bitte um Infos (:

    beste Grüße, und macht weiter so!
  40. #1 Mic schrieb am 25.02.2013
    Hab auch endlich mein Reverb gefunden: Das Classic Reverb Bundle von Native.Klasse Klang! Hab auch lange ein (sehr)gutes gesucht.Das PCM ist auch gut. Finde aber den Klange bei Native etwas sanfter bzw. gutmütiger :)

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