PraxisTalk

Raumakustik für das Projektstudio

Andre aka Mondero hat bereits einige Maßnahmen in seinem neuen Studio ergriffen um die Akustik zu verbessern. Allerdings gibt es noch einige Defizite.

An Hand Andre´s Messungen, Photos und Skizzen diskutieren wir die weiteren Akustikmaßnahmen.

Wo liegen die Probleme des Raums. Sind die bereits vorgenommen Dämmungen effektiv? Welche Frequenzbereich müßen noch optimiert werden?

Grundsätzlich kann man mit Breitbandabsorbern und Diffusoren arbeiten. Dazu sind sogenannte Bass Traps wichtig.

Auch Glasflächen wie große Fenster müßen berücksichtig werden.

Jonas Schira > hofa-college ist Tutor und Musikproduzent in den Hofa-Studios.

Thorsten Walter > studio tools. Ist Berater für Studioakustik, nicht nur für Tonstudios.

Andreas Balaskas > Masterlab.de mastert in Kreuzberg alles von Angro bis Rosenberg.

Andre Dupke > hamburg-audio hat viel Erfahrung mit günstigen DIY Akustiklösungen.  

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16.05.2013 - Talks und Interviews

Dein Kommentar

  1. #32 2black8668 schrieb am 21.10.2014
    @André
    Servus, hier mein Tip für dein Projektstudio um den Raummoden in den unteren Mitten und tiefen unter Kontrolle zu bekommen.
    1. KEINE Nahfeldmonitore mit Bassreflex zu nehmen!
    2. nimm geschlossene Boxen
    3. stell eine 20-30 Grad Schräge Wand hinter der Abhöre auf die mit Pyramidennoppenschaumstoff/Basotect bedeckt ist Stärke ca 5cm, bis auf ca 50cm über der Abhörposition gehend in der Höhe!
    4. und du wirst einen fantastischen annähernd linearen Modenfreien Frequenzgang im unteren Bereich bis 1kHz bekommen
    5. kostet nicht viel wenn du es selber machen kannst ( ich habe ca 100€ aufgewendet)
    6. den Rest bekommst Du mit dem lifeend/deadend Prinziep sicher auch gut unter Konttrolle
    Viel Erfolg , bei Fragen dazu melden
    Gruß Roberto

  2. #31 Andre schrieb am 29.05.2013
    Ich meine natürlich Aspest, da hat die Autovervollständigung mal wieder voll zugeschlagen ;-)
  3. #30 Andre schrieb am 29.05.2013
    Hi rootnix,
    Mineralwolle halte ich für unbedenklich, da die Faser im Gegensatz zu Aspekt in einer definierten Zeit im Körper abgebaut werden..
    Das Problem bei Aspekt ist ja die nahezu unbegrenzte Haltbarkeit und die Eigenschaft, dass es in immer kleinere Faser zerfällt.
    Diese Problematik ist bei modernen Dämmstoffen nicht gegeben.

    Natürlich kann hier bei Bedenken aber auch auf natürliche Dämmstoffe wie Thermohanf oder Homatherm zurückgegriffen werden..

    Liebe Grüße,
    Andre
  4. #29 rootnix schrieb am 24.05.2013
    Hallo Andre,

    ich bin mir sicher, dass dein Ansatz 18cm + 8cm preislich und akustisch aufgeht. Nur gibt es das Problem mit Stein- oder Glaswolle. Wie du in einem früheren Beitrag schon bemerktest "das Zeug möcht ich nicht am Körper haben" ist mir immer noch nicht klar, wie du das letztlich verarbeitest. Laut "Baubibel ( = Ökologisches Heimwerkerbuch Ausgabe 1980)" muss es gasdicht verarbeitet werden, da die mikroskopischen Fasern kaum unbedenklicher sind als Aspest.
    Verändern sich die akustischen Eigenschaften wenn ich es komplett in Folie verpacke?
    In unserer Sporthalle haben sie der Glasfaser Papier vorgelegt und mit einer Lattung 10cm Holz - 3cm Luft verkleidet. Papier ist natürlich inzwischen in Greifhöhe völlig zerfetzt und die Glasfaser kann sich frei verteilen. Will aber keiner genauer wissen.

    gruß rootnix
  5. #28 Andreas schrieb am 22.05.2013
    Dem post von Rouven kann ich nur zustimmen.
    Visaton hatte solche Tests und Selbstversuche bereits schon 1988 und auch später in den 90ern durchgeführt und auch veröffentlicht.
    Ich hatte mir mitte der 90er HiFi Standboxen nach solcher Anleitung gebaut.
    Jeder der sich solche Gehäuse selbst herstellen möchte, dem empfehle ich statt einer Zement-Sand Selbstmischung, lieber zum Fertigestrich. Den gibt es fertig im Baumarkt im 25kg Sack, nur noch Wasser dazu und los geht’s.
    Der Vorteil von Fertigestrich ist, dass er viel feiner in der Struktur ist als eine selbst erstellte Betonmischung. Dadurch bekommt das Gehäuse nicht nur eine schöne, glatte Oberfläche, es bilden sich auch keine gravierenden Lufteinschlüsse wie Luftblasen im Gehäuse, was wiederum eine akustische Schwachstelle darstellen würde.
    Bezüglich akustische Resonanzen, Eigenvibrationen usw. kann ich hiermit aus eigener Erfahrung bestätigen: so etwas sucht man bei solchen mächtigen Konstruktionen, zum glück, vergeblich.
    Ein Nachteil ist jedoch, dass enorme gewicht. (lieber nicht umziehen) ;-)
    Dafür wird die ganze mühe mit einem absolut resonanzarmen bzw. resonanzlosen Gehäuse belohnt.
    Ich bin grad dabei Studio Monitorgehäuse aus Granit zu entwerfen.
    Sobald die Zeit es zulässt, werde ich mich an die Umsetzung machen und mit dem bau beginnen. Ich finde Granit ist ein ästhetisch schöner Baustoff.
    Bezüglich Resonanzen und Eigenvibrationen braucht man sich hier ebenfalls keine nennenswerten Gedanken zu machen (solang es keine 5 mm starken Granitplatten sind).
  6. #27 Rouven schrieb am 21.05.2013
    @Andre

    Bei meiner Aussage beziehe ich mich auf eine Studie von Visaton. Die sind der Meinung das Beton das Beste ist. Ich bin übrigens auch dieser Meinung. Ich hatte schon mal Betonboxen auf Betonständer und das war der stärkste und gleichzeitig perfekteste Sound den ich je hatte. Quasi "null" Eigenvibrationen bei unglaublich hoher Lautstärke. Wenn ich dran denke trauere ich den Boxen immernoch nach. Mein Bruder hat irgendwann eine fallen lassen und dann war sie kaputt. Ersatz zu holen war nicht möglich da Hersteller verschwunden. Ein ehemaliger von der Firma hat mir aber erklärt wie man es selbst machen könnte, ein ganz wichtiger Punkt ist den Beton nach dem Aushärten mit Primer einzupinseln, wie eine Lackschicht. Das Gehäuse wird "ganz einfach" per Gussverfahren hergestellt, in einer Form aus Holz.

    Grüße
    Rouven
  7. #26 Andre schrieb am 21.05.2013
    Hi Rouven,
    Ich hatte auf der Musikmesse ein längeres Gespräch mit den Towersonics,
    die motorisierten Boxenstative mit Presetmöglichkeit um mal eben im Stehen weiterzumischen fand ich genial, wenn auch für den Moment unbezahlbar.
    Sie haben unbedingt von Stein-Ständern abgeraten, da diese Schwingungen wohl besonders gut leiten.
    Wie auch immer, ich habe mir Steinständer gebaut und bin so weit zufrieden, es scheint akustisch kein Problem zu bereiten..

    Liebe Grüße,
    Andre
  8. #25 Rouven schrieb am 20.05.2013
    @Kai
    Im Idealfall stehen die Lautsprecher auf Beton/Stein und sind aus Beton/Stein.

    Die hängende Konstuktion würde ich sofort abschaffen.
    Stative oder Ständer würde ich ebenfalls niemals in Dienst stellen.
    Die Idee mit der Entkopplung kommt daher, dass die Leute die Boxen ins Möbel, auf Holz stellen, das sehr gerne als Resonanzköper wirkt. Mit den Entkoplungsmechanissmen (relativ hatre Schaustoffmatten oder Gummifüsse) soll dieser Rsonanzeffekt abgeschwächt werden. Hierbei ist darauf zu achten, das die Box durch den Entkopplungsmechanismus nicht selbst ins Schwingen geraten kann, siehe Text in Klammer.
    Grüße
    Rouven
  9. #24 Kai schrieb am 20.05.2013
    Hallo zusammen!

    Ich hätte mir gewünscht, dass der vorsichtige aber korrekte Einwurf von Andreas Balaskas zu einer allgemeinen Richtigstellung geführt hätte - gerade von den anderen Akustikspezies:

    Worüber hier zu geschätzen 98% geredet wurde (und wie ich auch vor Jahren an einem bek. Institut für Tontechnik gelernt habe) ist die sog.

    1. Akustische DÄMPFUNG = Minimierung von unerwünschen Reflexionen/stehenden Wellen innerhalb eines Raumes.

    ...und NICHT...

    2. DÄMMUNG = Schutz vor störenden Außengeräuschen bzw. auch umgekehrt: Schutz vor durchdrehenden Nachbarn, die einem an die Gurgel wollen ;-). Also massivste Wände und mit dem hier angesprochenen Budget und meist auch physikalisch nie zu erreichen (außer man hat sich schon einen Bunker gemietet).

    Ansonsten bin ich aber wenn's um den Klang geht bei Euch:
    Nr. 1: Ein bestmöglich opt. Raum
    Nr. 2: Eine "anständige" Abhöre nebst ebenso anständigen Mikro(s)
    Nr. 3: Sukzessive Verbesserung von Nr. 1
    Nr. 4 - N: Irgendeine DAW, akt. Audio Interface, PlugIns....weniger ist mehr...nicht verzetteln, sondern "more music maken" ;-)


    Ach ja - noch eine Frage:
    Meine Boxen sind und sollen auch weiterhin an jew. 4 Stahlseilen aufgehängt bleiben. Irgendwann in einem Eurer ältern Podcasts sagtet Ihr dass das totales Gift und unmöglich sei.
    Habt Ihr da physikalische Beweise bzw. eindeutige Doppelblindtests, die das untermauern?
    Soweit ich mich wieder Schlau gemacht habe gilt hier der Impulserhaltungssatz (das was auch Raketen treibt):
    Aus dem Lautsprecher ("der Rakete") wird eine Masse - nämlich die LS-Membran und -Spule ("der verbrannte Treibstoff") herausgeschleudert ud versetzt den LS möglicherweise in Bewegung.
    ABER:
    Im Gegensatz zur Rakete wechselt die Rückstoßrichtung der Membran/Spule ständig - im Mittel ist sie sogar bei Null.
    Wenn überhaupt müßte die Eigenfrequens des LS/Stahlseil-Pendels angeregt werden - und da pendelt hier der 12kg LS mit ca. 1Hz, die in einem Audiosignal nicht mehr vorkommen.

    Und selbst so ein professionelles Einbein-LS-Stativ wird ein wenig schwingen und hat damit das gleiche "Problem(?)".

    Hat einer von Euch Akustik-Profs hierzu nochmal eine untermauerte definitve Aussage?

    Viele Grüße,

    Kai
  10. #23 Andreas schrieb am 20.05.2013
    Hi Andre,
    Danke für deine Antwort.
    Es hatte mich nur so mal interessiert…

    Ich kenne hier bei uns auch einen Schäfer, von dem ich bei bedarf die gesamte Schafswolle gegen einen kleinen Obolus haben könnte.
    Da wir unsere Studioräume schon 2007 optimiert haben, besteht diesseits zwar kein direkter bedarf, aber es interessiert mich persönlich schon sehr, ob und wie gut sich Akustikprobleme in Studioräumen mit Schafswolle in der griff bekommen lassen.
    Ich muss an dieser Stelle auch noch dazu sagen, dass ich Naturstoffe grundsätzlich synthetischen Materialien vorziehe.

    Die von Dir genannten Formantfrequenzen um 300-400 Hz sind wirklich ein nicht zu unterschätzendes Problem.
    Bei unseren Messungen stolperten wir genau über dieses besagte Problem.
    Da unser Raum recht groß ist, haben wir letztendlich mit 20 cm Hanfmatten gearbeitet die auf eine Lattenkonstruktion, in einer Wandentfernung von 10 cm, befestigt wurden.
    Mit entsprechend großzügig dimensionierten Bassfallen in den Raumecken, haben wir letztendlich einen recht ausgewogen, linearen Raum erhalten.
    Hanfmatten sind zwar grundsätzlich teurer als konventionelle Materialien, doch da ich den Raum gewerblich nutze und mind. 10Std. am Tag darin verbringe, habe ich mir diesen kleinen Luxus gegönnt.
    Ich kann dieses material jedem nur empfehlen!

    Gruß nach Malaga, Andreas
  11. #22 Andre schrieb am 20.05.2013
    Hi JeZe,
    Ja, das stimmt absolut!
    Unter den Homerecordlern sind auch viele Ärzte, Anwälte, Unternehmer und Professoren mit dem nötigen Kleingeld für ihr Hobby.
    Hier ist eine Investition oft schneller mal getan als in einer Produktionsumgebung in der auch die Brötchen damit verdient werden müssen..

    Liebe Grüße,
    Andre
  12. #21 Hans-Peter schrieb am 19.05.2013
    ich glaube, hier gibt es auch keine missverständnisse!
    eine optimale raumakustik ist oftmals sehr hilfreich für einen guten ausgangsmix.

    klar kann man min 1000 euro schon viel an seiner raumakustik verbessern, doch im hobbybereich ist es eben eine minderheit die es wirklich auch tut.
    und mal ehrlich… .
    eine tolle raumakustik ist wiederum noch lange kein garant für eine erfolgreiche produktion.
    es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass sehr viele top veröffentlichungen, in räumen mit teils schlechter akustik oder unter erschwerten bedingungen, entstanden sind.
    manchmal erreicht man schon recht gute ergebnisse, wenn man das mobiliar oder den arbeitsplatz anders positioniert.

    @ andre
    >In jedem Fall macht es sinn in eine amtliche Akustik zu investieren, bevor man 5.000 EUR für Plugins ausgegeben hat in der Hoffnung, dass sie den Sound entscheidend verbessern

    dem würde ich auch nicht widersprechen wollen, nur solltest du hier nicht den fehler machen und die raumakustik gegen die plugins ausspielen.
    sind nämlich zwei absolut unterschiedliche bereiche, die nicht wirklich etwas miteinander haben.
  13. #20 Rouven schrieb am 19.05.2013
    Ein wirklich schlauer Gedanke von JeZe, aber die Kohle für das Nebengebäude mit 1 Meter dicken Betonwänden und so weiter, ich meine die FETTE Aufnahme, ihr wisst schon, wer hat die denn in der Portokasse, und wie hat er es gemacht?
  14. #19 JeZe schrieb am 19.05.2013
    Ich frage mich, warum hier jeder immer ganz genau weiß, dass die Zielgruppe von Musotalk Homerecorder sind, welche keine Kohle haben?

    Ich selbst bin im semiprofessionellen Umfeld unterwegs und meine Erfahrung ist die, dass diejenigen, die auch noch einen Hauptjob haben meist die sind, die exorbitant viel Kohle für Equipment ausgeben können, während derjenige, der ausschließlich von der Musik lebt eingeschränkter ist, weil er sinnvoll wirtschaften muss. Wer sich iPhone, iPad, Flach-TV und Urlaub leisten kann, hat grundsätzlich auch die Möglichkeit die Ausgaben mal so zu organisieren, dass er seine Raumakustik professionell abstimmen lassen kann.

    Talent, Musikalität und Virtuosität lässt sich meiner Erfahrung nach auch nicht am Berufsstatus festmachen, von daher hasse ich diese Hobby/Semiprofi/Profi-Diskussionen.
  15. #18 Andre schrieb am 19.05.2013
    Hi Andreas noch mal,
    hatte deine zweite Frage total übersehen..

    Wir haben letzte Woche versucht die Schafswolle zu waschen,
    die ist dabei aber leider total verfilzt ;-)
    Da brauchen wir noch mal mehr Hintergrundwissen, wenn man die Säcke in die Ecken stellt wird aber klar, das Schafswolle eine gute Alternative zu den gängigen Absorbermaterialien sein könnte..

    In der Gesangskabine haben wir jetzt erst mal wieder 16 cm Mineralwolle, dahinter ca. 8 cm Platz.
    Die Ergebnisse sind für mich wieder absolut überzeugend,
    nun muss noch die Regie gemacht werden..
    Weniger (dünnere) Dämmung macht meines Erachtens überhaupt keinen Sinn, da insbesondere die Formantfrequenzen bei 300-400 HZ die _wirklichen_ Probleme machen.. Wird dieser Bereich nicht weitreichend mit absorbiert, klingt es "scheiße", aber nicht mehr räumlich.
    Es ist ein Irrglaube, dass in diesen Fall (klein, dumpf und tot klingender Raum) zu viel gedämmt wurde..
    Es wurde nur der obere Mittenbereich gedämmt und das führt zu einem schlechten Sound ;-)
    In der Wüste klingt es ja auch nicht "dumpf", obwohl hier keine Reflektionen zurückkommen..
    Von Absorbern die nicht unter 200 Hz gehen würde ich daher in jedem Fall abraten.. Auch wenn es nicht mehr "hallig" klingt werden die Aufnahmen nicht besser, ganz in Gegenteil...

    Liebe Grüße,
    Andre
  16. #17 Rouven schrieb am 19.05.2013
    Zu den Mikrofonen weis ich auch noch was, mal abgesehen von der Tatsache, dass viele Welthits auf schrottigem Equipment gemacht wurden. Mit nem Tbone für 60EUR mit Popfilter. Wenn du zuhause aufnimmst, dann brauchst du ein Mikrofon, das relativ "taub" ist, sonst kommen allerhand Störgeräusche drauf. Es sollte schon in 1 Meter Entfernung nix mehr auf dem Mikro hörbar sein. Daher muss der Sänger recht laut singen und deshalb brauchst du die gute Akustik. Desweiteren nimmst du dann die Band ohne den Sänger auf und den Sänger dann mit der Aufnahme auf dem Kopfhörer alleine, dann hast du die Stimme ohne den leisen hintergrunganteil, der von den Instrumenten kommt. Das gibt dann gute Möglichkeiten den Sound zu bearbeiten. Zuhause empfielt es sich auch die E-Gitarren direkt aufzuhemen, nicht über Mirko und Amp sondern direkt mittels DI in den MicPreamp, das killt alle Störgeräusche. Wenn es kein echtes Schlagzeug sein muss sondern E-Drum sein darf, dann kannst du damit ebenfalls alle Störgeräusche killen. Bleibt nur noch das Problem mit dem Sänger. Der ist ja nicht so groß wie ein Schlagzeug mit Gitarristen undsoweiter, den könntest du in einen Gut isolierten und gedämmten (innen und außen, vielleicht eine variante, die man schnell zusammenschrauben kann und nach der Aufnahme auseinanderschraubt und in den Keller stellt) Schrank packen und schon klingt es wie im teuren Studio. Oder beinahe so gut. Es ist auf jeden fall besser als ein nackter Raum oder ein Raum mit ein paar Akustikelementen.

    Grüße
    Rouven
  17. #16 Rouven schrieb am 19.05.2013
    Mal die Kohle beiseite.
    Es gibt da noch den großen Unterschied, ob einer Zuhause nur sein Techno,Trance,Dance abmischt oder ob er tatsächlich Sänger und akustische Instrumente aufnimmt. Erster wird wohl mit einfachen Mitteln professionellste Ergebnise erreichen können, weil die Störgeräusche eben nicht bis auf das Aufnahmemedium vordringen können, natürlich können da Störgeräusche beim Abhören stören, aber du kannst es ja nochmal anhöhren, und auch im leisesten Studio findet man irgend etwas das stört. Die zweiten, die tatsächlich einen Sänger oder Instrumente aufnehmen, kommen auch mit der besten Akustik nur mit viel viel Glück zu einer perfekten Aufnahme, so das ich sagen würde, fahr lieber ins Studio um die Aufnahmen zu machen, mischen kannst du das ganze dann Zuhause, besser noch mache einen zweiten Mix zu dem den du vom Studio bekommen hast, das macht auch Spaß. Aber aufnehmen zu Hause bringt doch was, denn du kannst da üben, für das richtige benehmen im Studio, das spart Zeit und Geld. Da brauchst du auch nicht das teure Euipment, was günstiges rascharmes reicht da völlig.

    Grüße
    Rouven
  18. #15 Andre schrieb am 19.05.2013
    Hi Andreas,
    In jedem Fall macht es sinn in eine amtliche Akustik zu investieren, bevor man 5.000 EUR für Plugins ausgegeben hat in der Hoffnung, dass sie den Sound entscheidend verbessern ;-)
    Und das ist (insbesondere) unter Homerecordlern keine Seltenheit..
    Mit 100% Eigeninitiative ist so eine Akustik für unter 1.000 Eur machbar, das sollte dann eine Grundlage für Entscheidungen über weitere Investitionen auf Plugin Ebene sein..
    Anders ist diese gar nicht möglich ;-)

    Liebe Grüße,
    Andre
  19. #14 Andreas schrieb am 18.05.2013
    @ Thorsten Walter
    > ich bekomme Anfragen von Homrecordlern die weit über die 5000 hinausgehen. Das ist ganz individuell. Ich bin schließlich Dienstleister

    Anfragen sind noch lange keine Auftragsvergaben!
    Natürlich gibt es auch mal einen homi der 5000 und mehr in seine Akustik investieren möchte, doch das sind wohl die absoluten ausnahmen, die tatsächlich auch einen Auftrag in dieser Höhe erteilen.
    Ich sehe das ganze ähnlich wie der Christoph.
    Die meisten homis haben doch schon Probleme, allein für ihr Hauptmikrofon mehr als 300 € auszugeben, da wird keiner von ihnen 1000 und mehr Euronen für die Akustik ausgeben.
    Trotzdem wünsche ich jedem User einen optimierten Raum zu haben, denn es mach einfach doppelt so viel Spaß Mischungen in solchen Räumen zu fahren.
    An dieser Stelle sollte natürlich auch nicht unerwähnt bleiben, dass viele Optimierungen sich aber auch mit sehr geringen mitteln selbst realisieren lassen, es muss nicht immer gleich das Angebot für 2000 € sein.

    @ Andre

    Ich wollte dich mal fragen ob du mittlerweile schon deine Schafswolle gewaschen hast und ob du schon es Akustisch verbauen konntest?
    Wie sind die Ergebnisse?

    Grüßle nach Malaga
    Andreas
  20. #13 Rouven schrieb am 18.05.2013
    Habt ihr es gesehen, im Newsletter von Presonus ist eine Einladung zu einem Mixcontest, mit Preisen im Wert von 18000$, und man bekommt noch 6 Lehrvideos Gratis.

    http://www.presonus.com/community/blog/index.php/2013/04/17/killer-prizes-up-for-grabs-in-this-puremixsweetwater-mixing-competition/

    Grüße
    Rouven
  21. #12 Thorsten Walter schrieb am 17.05.2013
    Es gibt ja nicht wirklich akustische 'Magie' ... das hat schon alles Hand und Fuß auf physikalischer Ebene. Die Kunst ensteht auch nicht im akustisch perfekten Raum, sondern den Köpfen der Musiker. Aber um die Musik technisch und künstlerisch ordentlich umzusetzen ist eine gute Akustik auch für Heimanwender eigentlich unverzichtbar. Eine gute akustik bedeutet im Heimbereich ja nicht das gleich wie in einem Studio. Da reicht es auch mal einfach die Türen der Schrankwand aufzumachen um einen trockeneren Raumklang zu bekommen. Und eine Gesangsaufnahme klingt halt ohne scheppernden Hall oder fiese Kammfiltereffekte einfach besser.

    Und was das Budget angeht, ich bekomme Anfragen von Homrecordlern die weit über die 5000 hinausgehen. Das ist ganz individuell. Ich bin schließlich Dienstleister, da sind wir alle flexibel ;-)
  22. #11 Jens schrieb am 17.05.2013
    Super Sendung ! Aber könnt ihr nicht mal bei solchen Themen, damit ihr nicht so springen müsst und es hektisch wird einfach 2 Sendungen dazu machen ? 2x60 Minuten wäre doch toll zu dem Thema, dann müsste man eben nicht immer springen.
  23. #10 Christoph schrieb am 17.05.2013
    Schöne Sendung Non!

    Nach erfolgtem Gebäudeanbau und der peniblen Akustikplanung, fange ich jetzt an, den Raum mit den entsprechenden akustischen Maßnahmen zu modifizieren.
    Das von mir bereitgestellte, aber auch benötigte Budget, beträgt € 1.600,00
    Nach meiner Berechnung und Einschätzung sollten die Maßnahmen und somit auch das Budget absolut ausreichen um die gewünschte Arbeitsumgebung zu erreichen.
    Da ich das Studio ausschließlich beruflich nutze, sind die o . g. Maßnahmen ein zwingend erforderliche muß gewesen.

    Da aber viele(oder die meisten) musotalker eher Musik als Hobby betreiben, kann ich mir beim besten willen nicht vorstellen das sie den Thorsten Walter oder den Andre Dupke damit beauftragen, mit ihrer Hilfe, ihr heimisches Musikzimmer für 1000 oder 3000 euronen akustisch optimal auszukleiden.
    Von den hier genannten € 5000 mal ganz zu schweigen!

    Viele arbeiten mit condenser microphone aus dem Low Budget bereich, zwischen 99 und 300Euro.
    Wen man wiederum ließt, dass die Leute schon Probleme damit haben € 500 für ein besseres Mikrofon auszugeben, so kann man davon ausgehen das dieses Thema an der besagten Zielgruppe einfach vorbeigeht.

    Jetzt könnte man natürlich sagen: schön das wir darüber gesprochen haben… .
    Nun ich würde jetzt noch etwas weiter gehen und sagen: ja es ist wichtig das hier darüber gesprochen wurde!
    Ein Hobby Musiker der nur für sich, aus Spaß an der Freude, aufnahmen machen möchte, braucht nicht zwangsläufig seinen Raum für viel Geld auszubauen und er wird es auch nicht machen.
    Trotzdem finde ich es richtig und auch wichtig, diesen musikbegeisterten Menschen die Wege der “akustischen Magie“ aufzuzeigen. Vielleicht nimmt der eine oder andere für sich und seine Kunst etwas davon mit, dann wäre diese Sendung schon ein erfolg!
  24. #9 BerndBasstronaut schrieb am 17.05.2013
    Andreas Balaskas ist wirklich ein sympatischer Typ ! Eine echte Bereicherung bei den Stammtischen. Wenn mein Soloalbum mal fertig wird und ans mastering geht könnt ich mir schon vorstellen beim Masterlab mal anzuklopfen. @pascal: Ich hab auch Dachschrägen vorne und hinten, würd mich auch interessieren !! Ich denk mal schrägen sind generell eher von Vorteil, da sich die Refektionen eher diffus auswirken. Ich hab vorne viel gedämmt, hinten Sofa, Bett, Regal und Hofadiffusoren an den Schrägen. Ob optimal ist?? Keine Ahnung, Ich misch mich so durchs leben ;)
  25. #8 Hermjo schrieb am 17.05.2013
    > Dann nimm doch bei Andre in Malaga den Dark-Rider Gesang
    > nochmal auf
    Nee, bloß nicht! Die Lara kann das zehntausendmal besser. Non, nimmst du deine Frau eigentlich mit nach Andalusien?
  26. #7 Pleini schrieb am 16.05.2013
    Der Regie-Andre hatte sich zu leise gepegelt. Wie geht das denn?
  27. #6 Harald schrieb am 16.05.2013
    In dem Gesichtsbereich zwischen Oberlippe und Nase glänzte Non Eric sehr. Schweiß. Und das schon beim cold open-Start. Konnte das nicht vorher jemand abtupfen?
  28. #5 Rouven schrieb am 16.05.2013
    @pascal
    dann lass den sound am besten von der einen schräge in die andere schräge schallen, da brauchst du links und rechts, an den geraden wänden, wahrscheinlich nicht viel dämmmaterial, bzw akustikelemente.
  29. #4 Rouven schrieb am 16.05.2013
    Das Akustikelement über der Heizung müßte 20cm höher oder so ungefähr.

    Wie sieht es eigentlich mit dem Schutz vor Geräuschen von außen aus. Macht doch mal eine Sendung in der die Magier dieser Welt mit einfachen Mitteln zeigen, wie man den Lärm von tausend Panzern ohne Probleme abweisen kann. Ich glaube es würde euch Weltbrühmt machen.

    Übrigens nehme ich euch die Zensur, meiner überaus schlauen und hilfreichen Kommentare zur "Beyerdynamik Kopfhörer Kalusche" immer noch übel.

    Grüße
    Rouven
  30. #3 carsten schrieb am 16.05.2013
    Dann nimm doch bei Andre in Malaga den Dark-Rider Gesang nochmal auf, Non Eric! Auf den Unterschied wäre ich mal gespannt...
  31. #2 sol waan schrieb am 16.05.2013
    andreas balaskas ist einfach ein geschmeidiger und sympathischer typ. hut ab!
  32. #1 pascal schrieb am 16.05.2013
    wie sieht das ganze aus wenn man zwei Dachschrägen hat

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