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Stammtisch

Raumakustik: Besserer Sound in Aufnahmeraum und Regie

Der Stammtisch rund ums Musik machen. Diese Woche mit Non Eric und seinen Gästen: Andrew Levine (Öffnet externen Link in neuem Fenstermobile.blumlein.net), Tom Wendt, André Dupke (Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.hamburg-audio.de) und Jonas Schira (Tontechniker und Tutor bei Öffnet externen Link in neuem FensterHofa-Training.de)

Am Montag ab 6 Uhr online: Vorgestellt! Erik von B4 Distribution präsentiert im MusoTalk Studio den SPL Transpressor 

Themen:
04:00 Praxisthema Raumakustik
42:00 Musikproduktion mit DVD-Tutorials lernen

Für die kostenlose Workshopwoche Öffnet externen Link in neuem Fensterbei Hofa hier anmelden!

Es sind noch Plätze frei! Ausbildung zum Sound Designer/ Music Producer mit Bildungsgutschein Öffnet externen Link in neuem Fensterbeim L4 Institute.


Download: Leitet Herunterladen der Datei einMusoTalk 449-Stammtisch-Raumakustik.mp3

01.10.2010 - Talks und Interviews

Dein Kommentar

  1. #14 Bodo schrieb am 16.11.2010
    Ich finde Noppenschaum als günstige Lösung gar nicht schlecht, aber lieber kleinere Flächen mit mehreren Lagen um tiefer runter zukommen. z.B..: 20cm Rahmen (Standard Baumarkt Bretter) bauen, 2x 10cm Noppenschaum rein und mit Stoff bespannen, ist ne super Lösung wenn man nur 20-30€ für 1-2 Module ausgeben will. Aber wie weit runter wirkt das jetzt im Frequenzgang?


    [Klugscheißermodus AN]

    poröse Absorber (Noppenschaum etc.) sind Schallschnelle Absorber. d.h. sie haben maximalen Wirkungsgrad beim Schallschnellemaximum (das ist wenn man sich ne Sinuswelle vorstellt der Nulldurchgang).

    An der Wand wird die Schallwelle reflektiert, dort hat sie ihr Schalldruckmaximum (Scheitelpunkt der vorgestellten Sinuswelle... dort wo die max. Amplitude ist).

    Das Schnellemaximum liegt also eine 1/4 Wellenlänge vom Druckmaximum entfernt.

    d.h. die Dicke des Absorbers wirkt bei ner 1/4 Wellenlänge aufwärts.

    [Klugscheißermodus AUS]

    Beispielrechnung:

    geg:

    c = 343m/s

    Absorbertiefe: 20cm = 0,2m = 1/4 Lambda



    L:

    Lamda = 4x 0,2m = 0,8m

    f = c / Lambda

    f = 343 / 0,8m = 428,75Hz

    Das Teil wirkt also relativ weit runter und kostet fast nix.


    Schöner Frühstückspodcast übrigens, danke!
    wie wär es nochmal mit akustischer Bekämpfung von Raummoden? elektrisch mit dem EQ ist fürs Studio nicht so gut, weil du deinen Program halt auch immer beschneidest Tom.

    Gruss aus Kölle
  2. #13 TBB schrieb am 06.10.2010
    Auf jeden Fall ist ein guter Abhörraum wichtiger als das "Upgrade" von einer 32bit auf eine 64bit DAW.
    1. #0 PoCr schrieb am 09.10.2010
      das ein hat mit dem anderen ja nicht zwingend etwas zu tun.

      ich musste jetzt unbedingt auf 64bit umsteigen, da ich omnisphere + trillian + kontakt + independence auch mal gleichzeitig verwenden will, und da reichen die 3,5gb ram unter windows xp einfach nicht aus.

  3. #12 Ausgebeuteter Zeitarbeiter schrieb am 06.10.2010
    @ Kriss

    Schau mal im Casakustikforum nach, das sollte ein guter Startpunkt sein.
  4. #11 aLf schrieb am 04.10.2010
    Witzig - das Poster mit dem Bluesbreaker und dem Autogramm von Jim Marshall.
    Wer hat das im Studio nicht hängen :-)

    Meins ist aus dem Jahr 1993!
  5. #10 Kriss schrieb am 03.10.2010
    FRAGE ZU RAUMAKUSTIK...

    ich möchte ein homestudio machen aber mein raum ist sehr kelein und ich habe ein schrägdach mit 45grad winkel... einen anderen raum hab ich nicht...
    ich hab gehört das wen der schall auf den winkel trifft geht er immer rauf und runter und durch dass hör ich die bässe nicht schön... wobei ich bin ein neuling und hab nicht wirklich ahnung ... kan mir jemand gute tipps geben um meinen raum billig zu verbessern... vorallem würde mich das mit dem winkel wunder nehmen was ich da machen kann...

    viele grüsse kriss

    1. #0 Andre schrieb am 06.10.2010
      Hi Kriss,
      das Thema ist zu komplex für einen Komment hier,
      helfe aber gerne weiter, melde Dich einfach mal...

      Zum Thema "Bass" gibt es sehr unterschiedliche Meinungen.. Fast immer fehlt mir Bass in fremden Regie-Räumen.
      Linearität bin runter auf 30 Hz gibt es nur mit Subwoofer..
      Das aber auch nur bei optimaler Akustik!

      Habe zum Beispiel das Blue Sky System One mal in der Wohnung getestet. Schon bei Sub-Level bei 1 von 10 wummert es aus jeder Ecke, eine vernünftige Einstellung ist nicht zu finden, es dröhnt immer.

      Habe das Setup dann im Studio getest und kann den Sub-Level fast ganz aufdrehen und habe unglaublich fetten, trockenen und druckvollen Bass bis gaaanz tief runter...
      Mein Studio klingt sehr ähnlich den SAE Studios in Berlin. Ich Wette, 98% von euch da draussen hat noch nie wirklichen Bass im Studio gehört ;-)
      Gerade bei Club-Mixen ist das aber fast eine Voraussetzung, ansonsten funktioniert es nicht.
      Eine minutenlange Einleitung zur fette Kick ist ohne "echten" Bass nicht zu verstehen...

      Viele Grüße,
      Andre
  6. #9 John G.G. Tucker schrieb am 02.10.2010
    Lern DVD´s sind ne tolle Sache. Ich finde man kann 10 Bücher lesen und lernt daraus nicht soviel wie aus einer guten DVD. Frequenzen zu hören ist eben doch was anderes, als über Frequenzen zu lesen ;)

    Wer sich für Dance Music interessiert, dem kann ich die "Club Music Production Tutorial" DVD von Dominic de Leon und Holger Steinbrink wärmstens empfehlen!

  7. #8 Stefan Eggers schrieb am 02.10.2010
    Betreff: Lern-DVD
    Was haltet ihr von den verschiedenen DVDs von multiplatinumprotools.com? Mir haben diese sehr gut gefallen und empfehle sie immer gerne.


    Liebe Grüße an alle, Stefan
  8. #7 AndreD schrieb am 01.10.2010
    Und hier noch mal der Link zum Breitband-Dämmstoff.
    Besser als jeder Chemie-Schaumstoff..
    http://www.homatherm.com/produkte-neu/flexible-daemmmatten/holzflexR-protect.html
  9. #6 Hendrik schrieb am 01.10.2010
    Hier noch ein Link fuer Deckentreatment mit Schlaufen aus schwerem Vorhangsstoff oder Teppich :
    (im Hintergrund zu sehen - das Bier ist sicher auch interessant ....)

    http://www.prosdocimirecording.com/GallerySessions/CharitySession/4CS.html
  10. #5 Hendrik schrieb am 01.10.2010
    Hier noch ein Link fuer das Prinzip 'IKEA-BILLY' Breitbandabsorber' :

    http://www.gearslutz.com/board/bass-traps-acoustic-panels-foam-etc/61293-diy-broadband-absorber-pictures-posted.html
    1. #0 Andre schrieb am 03.10.2010
      Sieht alles ganz gut aus!

      Sinn macht es meiner Meinung nach aber erst ab min 12 cm Stärke, ansonsten hat man im wichtigen Bereich von 200 - 1000 Hz genau die gleichen Probleme wie vorher..
      Nur, dass dannn die Höhen fehlen...
  11. #4 Hendrik schrieb am 01.10.2010
    Haha - die Idee mit der Fertigdusche im Baumarkt hatte ich auch ;-)
    Als Voiceover-Sprecher habe ich auch so meine Erfahrungen gemacht und das Eine oder Andere ausprobiert.
    Eine sehr felxible Idee ist das IKEA BILLY-Regal als Breitbandabsorber (mit Schaumstoff oder Naturfasern a la Vorschalg von Andre gefuellt mit Stoffbespannung) und die IKEA (oder anderer Hersteller) - Nackenrolle 25x80cm als Akustiktubes.
    Vorn und an den Seitenwaenden des Regieraums IKEA-BILLY mit Schaumstoff als Absorber - und hinten an der Rueckwand IKEA-BILLY mit vielen verschieden Buechern als Diffusor.
    Noppenschaum oder Schaum unter 7-10 cm ist meist mehr etwas fuer's Auge.
    Schaumstoffmatrazten sind meist nicht offenporig genug fuer hohe Frequenzen - koennen aber hochkant als Dreieck in einer Ecke auf Grund ihrer Masse fuer tiefe Frequenzen probiert werden
    DIe Waende der Akustikkabinen niemals parallel aufstellen - immer min 14 Grad ausser Flucht.
    Sehr gut ist das Diamantformprinzip - also die Waende der Kabine in der Ecke in Form eines Diamanten plazieren.
    Fuer Deckenkonstruktionen empfiehlt sich die abgehaengte, 'schraege' Gipsplattendecke (also das Zeug was in den meisten Buerogebeuden unter der Decke anzutreffen ist) mit offenporigen Gipsplatten und min 10cm Schaumstoff hinter der Verschalung - Vorsicht bei eingelassenen Leuchten die an den Schaumstoff grenzen - 'Brandgefahr' !!
    Was ich in vielen Dubbingstudios (ebenso im Studio von 'Heino' - ja ist witzig ... ) und auch Parkhaeusern an den Waenden und Decken angetroffen habe, sind Heraklitplatten.
    Diese Platten wurden bereits vor 50 Jahren vor der Entdeckung der Rigipsplatte zum Trockenbau eingesetzt.
    Es ist eine offenporige Holzfaserplatte (gleiches Material, welches Andre hier vorschlaegt), aber zur Versteifung und stabilen Verarbeitung mit Anteilen von Gips/Zemetfrabe.
    Diese Platten sind sehr guenstig zu bekommen und koennen in mehrern Layern auch schwingend angebracht werden.
    Fuer Altbauten empfiehlt sich die grosse Deckenhoehe fuer Schlaufen aus schwerem Vorhangsstoff oder Teppichen.
    Einfach mehrere Stahldrahtseile a la Halogensystem durch den Raum spannen und den Vorhangsstoff in Schlaufen 50/60 cm herabhaengen lassen.
    Schalufenabstand so um die 40cm.
    (wuerde ich auch fuer non Erics TV-Studio empfehlen).

    Hier noch ein schoener Link zu einem der von TOM erwaehnten SoundOnSound Videos (sehr empfehlenswert) : http://www.youtube.com/watch?v=HdEYNdzi4kw&p=873D84F63773595F

    Und hier ein Link zu einigen Fotos meines alten Voiceover-Bueros, in dem die IKEA-Nackenrollen stark zum Einsatz kamen : http://www.google.com/profiles/HendrikDettmer

    Gruesse, Hendrik
  12. #3 gentler schrieb am 01.10.2010
    Natürlich werden die richtigen Mixgeheimnise nicht verraten, die muss man sich selbst erarbeiten durch jahrelanges tägliches Mischen. Aber wie heisst es so schön: "Wenn's gut klingt, ist es gut", auch wenn es gegen die heiligen Mixgebote verstösst.

    viele Grüße aus Berlin!
  13. #2 Jens schrieb am 01.10.2010
    zur Alan Parsons DVD: ich find den Preis ziemlich happig! Danke an Tom Wendt für die Info´s zur DVD ... ich hab so was oder ähnliches befürchtet.
  14. #1 oLsen schrieb am 01.10.2010
    7:55 doch schon hochgeladen, ja? ich warte seit um 6 auf meine dosis stammtisch. :-)

    gruß

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