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PraxisTalk

Praxisthema: Song Arrangement und die News der Woche

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Der Stammtisch rund ums Musik machen mit Non Eric und seinen Gästen:

Maya Sternel - DJ Jane, Produzentin und gibt Workshops rund um Ableton LIVE . Autorin des Buchs “Beat Programmierung Phatte Grooves-Beats selbermachen. Öffnet externen Link in neuem FensterHier bestellen>

Andre Dupke - Öffnet externen Link in neuem Fensterhamburg-audio.de - Specialist für Audio PCs, Produzent und einer der Macher hinter dem neuen Nuklear Synthesizer.

Holger “ Tsching” Steinbrink - Dozent bei Öffnet externen Link in neuem Fensteraudio-workshop.de, produziert Workshops DVD rund um Cubase und macht die Öffnet externen Link in neuem FensterVideo-Workshop Serie Cubase-Praxis auf MusoTalk.

Dirk Cervenka - Ex Mitarbeiter beim Steinberg Vertrieb. Ist jetzt für Com-Line tätig und steckt hinter Öffnet externen Link in neuem Fenstermusonik.de

Tom Wendt - Macht PR für die Propellerheads, Celemony und Kemper Digital. Passionierter Songwriter und Performer. Öffnet externen Link in neuem FensterSongs und Infos hier>

Praxisthema: Song Arrangement

Beim Song Arrangement gibt es einige einfache Tricks um schnell an den Start zu kommen. In der Sendung verraten wir die wichtigsten.

Auch wenn sich die Musikstile unterscheiden, gibt es doch in allen Genres eine Struktur die der Hörer erwartet. Ob Pop Song oder Club Track das Arrangement funktioniert nach einer relativ starren Formel.

Ein Club Track ohne gutes “Mix-In” ist zum Beispiel für DJs eine Qual. Auch sollte es in der Mitte des Tracks eine Passage geben in der man gut in den Track rein und wieder raus mixen kann.

Die News der Woche:

“Fazination Drum Computer” was steckt dahinter? Öffnet externen Link in neuem Fenster>Non Eric Special im Thomann Video Blog
Roger Linns Kooperation mit Dave Smith der anlaog Drum Computer Tempest steckt in den Startlöchern. Link>
Die kleine Version von NI´s Maschine Öffnet externen Link in neuem FensterLink>
Massenhaft Content! Wer braucht noch ein paar Gigabyte Sound? Native Instruments veröffentlicht Komplete 8 Ultimate Öffnet externen Link in neuem FensterLink>

Wir suchen einen Teilzeitpraktikanten. Öffnet externen Link in neuem FensterWeitere Infos>

09.09.2011 - Talks und Interviews

Dein Kommentar

  1. #8 Michael G. schrieb am 19.09.2011
    Hi!
    Als Macher und Genießer von progressiver/experimenteller Musik muss ich Maya und NonEric wirklich widersprechen...ich möchte eben gerade NICHT, dass die Musik, die ich höre, festen Regeln/Formeln folgt. Ich will eben nicht immer das selbe hören. Und ich bin da ja nicht der einzige...
    1. #0 DerSchoene schrieb am 20.09.2011
      Du siehst aber schon den Widerspruch? Wenn Du Musik machst, die keinesfalls festen Regeln gehorchen darf., dann ist das ebenfalls eine starre Regel. Dadurch bilden sich besonders in der progressiven und experimentellen Ecke seit den 70ern auch immer wieder die immer gleichen Muster heraus. Wirklich neues ist da schon lange nicht mehr aufgekommen.

      Wenn man Musik nur für sich macht und hofft, dass andere das vielleicht gut finden, dann ist man natürlich völlig frei zu tun und zu lassen, was man möchte. Dann muss man natürlich auch akzeptieren, dass eventuell kaum jemand hören möchte, was man da fabriziert hat. Wenn man damit leben kann, kann man viel Spaß mit der Musik haben.

      Wenn man allerdings seine Musik so gestalten möchte, dass sie in bestimmten Umgebungen funktioniert, dann sind gewisse Regeln nicht zu vermeiden. Auch wenn man ein spezielles Zielpublikum hat, dann muss man sich auch in gewissen Grenzen den Erwartungen der Zielgruppe beugen.

      Im schon angesprochen Club ist es nun einmal so, dass der Fluss nach Möglichkeit bei einem Songwechsel nicht unterbrochen werden sollte damit die Leute nicht beim Tanzen irritiert werden. Und das Tanzen ist der alleinige Zweck der Veranstaltung, nicht das Streicheln des Künstler-Egos. Im Song selber kann man aber trotzdem wieder seiner Kreativität freien Lauf lassen, so lange man es nicht übertreibt. Wer sich da nicht einigermaßen an die Regeln hält, wird einfach nicht gespielt oder eingeladen, egal wie toll der Song oder Künstler sonst ist.

      Ähnliches im Radio. Da kann man den eingänglichsten Pop-Hit der Welt produzieren aber wenn man mitten im Song ein 6-Minuten-Walgesang-Solo einbaut, landet man schnell im digitalen Papierkorb.

      Eine mehrstündige Freejazz-Session mag vielleicht für sich künstlerisch wertvoll sein aber auf einem irischen Folklore-Festival wird das Publikum wahrscheinlich trotzdem nicht sonderlich erbaut davon sein.

      Oder wie ist mit dem Auftritt einer Modern-Talking-Tribute-Band auf einem Experimentalmusik-Happening? Das wäre doch wirklich mal progressiv oder etwa nicht? Oder lassen das die Regeln in der Progressiv-Musik-Szene nicht zu?

      You get the idea.

      In unserem Kulturkreis haben sich nun einmal gewisse Hörgewohnheiten und Strukturen etabliert. Und gemeinsame Strukturen finden sich in allen Genres vom Freejazz über Dubstep hin zum Grindcore oder in der Volksmusik. Das Ausbrechen aus dem Korsett ist dabei ausdrücklich erwünscht aber man muss sich dabei immer bewusst sein, dass einen das Publikum schnell verlässt, wenn man sich all zu weit von den Gewohnheiten der Zuhörer entfernt.
    2. #0 Maya schrieb am 21.09.2011
      Dann hast Du nicht richtig zugehört. Der Kern der Aussage war, dass Musik, die von vielen gerne gehört wird bzw. sich einer großen Beliebtheit erfreut, bestimmten Hörgewohnheiten folgt. Aus den Mechanismen, auf denen diese Hörgewohnheiten beruhen, lassen sich Regeln ableiten, wie beispielsweise die Harmonielehre, die mittlerweile ja seit einigen Jahrhunderten schon unser kulturelles, musikalisches Schaffen hier bestimmen. Das heißt aber noch lange nicht, das alles gleich klingt.

      Mit dem Wissen um bestimmte musikalische Zusammenhänge verfügst Du lediglich über Techniken, die Du für Deine Produktionen nutzen kannst, oder auch nicht. Und wenn jemand immer dasselbe produziert bzw. so klingt, wie schon 1000mal gehört , dann liegt das eher an seinen limitiierten, kompositorischen Möglichkeiten und nicht an der Umsetzung oder Auslegung bestimmter musikalischer Erkenntnisse, die das eher hätten verhindern können.
  2. #7 sven schrieb am 12.09.2011
    Wie ist das bei den App Stores eigentlich mit dem Rückgaberecht?
    Habe ich auf Sachen die Online erworben werden nicht immer ein 30tägiges Rückgaberecht? Das müsste doch auf die App Stores auch zutreffen.
  3. #6 Marc schrieb am 10.09.2011
    Über Musik zu sagen das man n bestimmten aufbau benutzen muss - das is so ned ganz richtig. Aber auch ned falsch.

    Als DJ steht man vor anderen Herausforderungen die manch Produzent der nicht auflegt - gar nicht kennt.
    Das beginnt etwa bei der Frage: Was funktioniert auf dem Dancefloor nun wirklich?
    Und danach wirds kompliziert weil man noch so die Techniken drauf haben kann - ohne Praxis taugts nix.
    Ohne Fans = no name und ohne Name is man heute ein Niemand schlimmer als früher.

    Wichtig ist denke ich das man für sich glücklich ist mit dem was man tut. Und wenn das anderen Gefällt ist das super. Aber wenn man Musik durch eine Schablone presst - was leider zu oft eh schon passiert durch so dämliche Style unterscheidungen ala "hard tech, Hard Trance, Psy Trance, Industrial Tech usw..."
    forscht man nach gabs einen URTRACK der allen anderen vom Sound her beeinflusste. Und alle anderen bleiben bei Schema F weil der Sound für sich genommen nur mit der gleichen Richtung mischbar is. Geht man also her und macht was das nicht "kompatibel" ist - lehnt es die Masse auch leider oft ab..

    Aber eine Struktur? Wenn überhaupt dann sollte man in Aufbau und Break & Pause zum verschnaufen denken wenns um Clubproduktionen geht anstatt in Intro, chorus, Main, Refrain, etz. das kann funktionieren - aber unterm Strich gehts ums GEFÜHL und gefühle kommen nicht durch eine Schablone.

    Peace



  4. #5 Tricky Loops schrieb am 10.09.2011
    "Nur wer die Regeln kennt, kann sich auch erfolgreich davon lösen." - Das sehe ich genauso wie Non Eric. Es gibt einfach gewisse Regeln, die einen Song club- und tanz-tauglich machen. Wenn z. B jemand mit einer Snare-Roll und Noise Spannung aufbaut und da-da-da-da.....dann kommt statt dem Höhepunkt der Breakdown, dann passt das einfach nicht. Und dann gibt es noch Musiktheorie über Akkorde und Harmonien, die auch immer gelten wird. Aber man kann trotzdem schräge Songs machen, und genau das sehe ich als meine Aufgabe - andere Musik zu machen als billigen 4-on-the-floor-Dance, auch wenn ich damit vielleicht erst später Erfolg habe.

    Dass die Musik zu Non-Eric-Zeiten so schlecht war, finde ich aber nicht - das war eine unglaublich kreative Zeit. Im New-Beat-, Eurodance- und Hiphop-Bereich gab es viele spaßige und ungewöhnliche Arrangements, z. B. Snap! ("Cult of Snap" etwa ist eine ganz schräge und witzige Weltmusik-Mischung). Heute hat man ja das Gefühl, dass 80 % aller Songs ähnlich klingen. Und das obwohl man sich heute durch tausende Synthesizer-Presets und Abertausende an Sample-Libraries wühlen kann, bis einem alle Noten vor den Augen verschwimmen.

    Vielleicht ist genau das der Grund: Der ganze Überfluss hemmt die Kreativität, und dann greifen alle zum einfachen 4/4-Beat und dem nächstbesten Trance-Preset, und dann noch ein Blick auf das "So-machst-auch-du-noch-Dance"-Tutorial und fertig ist der Song...von 10 deutschen Dance-Songs sind ein oder zwei gute bzw. einfallsreiche dabei, mehr nicht...
  5. #4 Sven schrieb am 09.09.2011
    Ja, es kann ganz intressant sein Funktionelle Trax für den Club zu bauen. Ja, es gibt Formeln. Ihr solltet euch mal selber bei der Disskusion zuhören. Ich schätze euch echt sehr, aber in dieser Frage hört ihr euch an wie BWLer und VWLer. Gewiss, gibt es Leute wie Dieter Bohlen, die mit solch einem Ansatz Musik machen. Macht das aber Spass? Muss jeder für sich entscheiden. Da sind aber auch nicht meine Vorbilder, die liegen eher da wo die Strukturen aufgebrochen sind. Autechre, Aphex Twin, Die Detroit Garde, Jimi Hendrix, Pink Floyd etc. haben zum Glück nicht so Gedacht. Auch Bach nicht, der sich nicht nach den Kompositionsvorschriften der damligen Zeit gehalten hat. Er hat geschlampt aus damaliger sicht, aber deswegen ist er unsterblich. Queen hätten nie Bohemian Rhapsody gemacht, weil das geht ja gar nicht, weil es zu der damaligen Zeit niemand so gemacht hat. Die Beatles wären nur eine Cover Band geblieben, genau wie die Stones und Mick oder John hätten nur regionalen Erfolg, weil einer mal dann wie Heinz Strunk vor ein paar Jahren Fleisch ist mein Gemüse geschrieben hätte.
    Ein ganz anderes Problem der eurem Vorschlag inneliegt: geht mal auf ein paar Technoforen und es gibt massig Leute die auf den Einheitsbrei kein bock mehr haben und der Minmalkonsenz ankotzt, was aus der uniformität der Produktionen herrührt, die ihr hier auch noch födert anstatt die Meute da drausen zu ermutigen inovativ zu sein und musikalische Risiken einzugehen. Egal ob elektronisch oder akkustisch, populär oder klassik. Denn wo kann man das so ungestraft wie in der Musik?
    Aber vieleicht redet ihr hier auch dem Zeitgeist nach dem Mund, der Angst verbreitet und unsicherheit schürt, weswegen man es sich im Gewohnten bequem macht.
    Vieleicht wollt ih auch nur eure Bücher und Kurse zum Thema Musikproduktion verkaufen. Ich will jedenfalls weniger Einheitsbrei hören, ich brauche keine neuen Rolling Stones, Trance Musik, die sich noch genauso anhört wie zu Non Eric Zeiten (deine Trax würden in dem Genre heute null auffallen, wie alles gute aus Frankfurt oder Offenbach). Ich will mutige neue Musiker hören die sich was trauen und abgehen. Die paar, die dass heute tun haben jetzt schon den Hauch einer Legende an sich. Gewiss, die werden auch nicht im Formatradio gespielt. Aber wer will da schon hin?


    1. #0 Wellenstrom schrieb am 09.09.2011
      Yep! Ich schließe mich da so in etwa dem Sven an. Natürlich kann man anno 2011 nichts mehr grundlegend neues schaffen, denn wir bewegen uns mittlerweile in Zeiten der Subsubgenres. Aber es ist auch heute noch durchaus möglich, nicht wie die x-te Kopie von irgendjemandem zu klingen. Und das wäre ja auch schon mal was.
      Thementipp für die nächste Sendung: Kann/darf Popmusik politisch sein? Darf ein Song, der sich z.B. mit den Riots in London beschäftigt, tanzbar sein? Darf ein Lied über NATO-Kriege schön sein? Muss soetwas pathetisch klingen? Hui oder Pfui! Kann Musik in dem Bereich etwas bewirken oder wirkt Sie heuchlerisch (siehe U2, Bono Vox usw.) wenn damit dann auch noch groß Kohle gescheffelt wird. Das wäre doch mal ein Thema. Mal weg von Schema F.
  6. #3 Anjunabeat schrieb am 09.09.2011
    Zu den Sounds von bekannten Künstlern. Das ist ein Ding was für den Produzenten sowieso eine Sackgasse ist. Lustigerweise sind gerade Einsteiger immer sehr scharf auf die Sounds von XYZ, derweilen die Profis selber möglichst versuchen gerade nicht wie ihre Kollegen zu klingen ;)

    Das man sich andere Vertriebsmedien ausdenkt finde ich sehr gut. Anstelle von Festplatten könnte ich mir auch USB-Sticks vorstellen.

    Danke Tom mit der sonoren Stimme aus dem Bass Keller ;) Er bringt es immer irgendwie auf den Punkt. Sehr gut auch die Vorbehalte mit dem Arrangieren.

    Das die Software aus dem Handel verschwinden wird, ich denke auch das wird passieren. Die Apple-Stores sind nur der Anfang die letztlich dann auch allen zeigen: hey es funktioniert.

    Mit dem Arrangieren... Es gibt natürlich Formeln, sogar ein Buch darüber "Die Pop-Formeln" wie Harmonien und Kram funktionieren kann weil es halt bei X erfolgreichen Songs genauso funktioniert hat. Diese Theorie zu kennen bedeutet aber noch lange nicht, das man damit automatisch einen erfolgreichen Song baut.
    Es sind alles halt nur Ansätze und Ideen. Genau wie die bekannte 8-Takte Vorgehensweise die in vielen elektronischen Stilen benutzt wird. Genauso wie ein längeres Intro oft gut funktioniert, gerade wenn der DJ mehrere Songs zusammenmischen will.
    Andere sitzen wirklich am Klavier oder an der Klampfe und versuchen eine Melodie oder Harmonien zu finden und basteln dann letztlich im Sequenzer alles zu einem Song. Da aber wenige wirklich noch ein Instrument beherrschen funktioniert das natürlich nicht überall.
    Holger bringt es irgendwie auch auf den Punkt das man wirklich sich nicht zu sehr an "das muss man so machen" halten soll. Ein verbogen gespieltes Instrument aus einer Samplelibrary kann halt gerade deswegen weil es nicht wie ein gespieltes Instrument klingt, den einschlagenden Erfolg für den ganzen Song bedeuten. Wer da zuviel nach Regeln sich ausrichtet wird letztlich nie was wirklich neues und interessantes bringen und nix wirklich weiterentwickeln.
    Man sollte sicherlich wissen wie man es machen sollte aber das mehr als Idee betrachten. Anders sein/klingen als die anderen, das ist meiner Meinung nach schon sehr wichtig wenn man sich von den 1000 anderen Musikern die alle auf der gleichen Welle schwimmen positiv hervorheben und unterscheiden will.



  7. #2 peace schrieb am 09.09.2011
    Wieder ein geiler Podcast und viel gelernt!
    Thanx an Non Eric und das Team aus Bochum
    Peace
    1. #0 noneric schrieb am 09.09.2011
      Hi,
      alles im Prinzip richtig, nur wer die Regeln kennt kann sich auch erfolgreich davon lösen!:)
      Grüße
  8. #1 hopelesssinner schrieb am 09.09.2011
    hilfe ! : wie ist das nun mit der festplattenproblematik ???
    der inhalt von komplete ultimate muß auf die rechnerfestplatte kopiert werden ???
    ich habe ein altes macbook mit 120GB festplatte und des öfteren schon mal dran gedacht,was man da machen könnte... was für einen externe festplatte kann man bedenkenlos für die installation von daws,plugins und contents nutzen,wenn die onboard-festplatte an ihre grenze kommt ?? vielleicht ne firewireplatte ??
    bitte bitte und im voraus danke für jeden konkreten profitip !!!
    make more music
    ps.: ich bin generell der meinung,das native mit komplete ultimate ein top-rankin-produkt mit unglaublich gutem preis-leistungs-verhältniss anbietet,erst recht wenn man das mit den preisvorstellungen anderer pluginhersteller aufrechnet...

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