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PraxisTalk

Praxisthema Mastering mit Andreas vom Masterlab

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Heute beantworten wir eure Fragen rund um Mastering.

Was ist eigentlich der Zweck einen Track zu Mastern? Es geht nicht immer nur darum der Lauteste zu sein. Mixdefizite können ausgeglichen, Frequenzgang und die Lautheit mehrerer Tracks angeglichen werden.

Wann verändert das Mastering das Feeling eines Songs? Wann geht die Identität eines Titels verloren?

Ein Limiter gehört während des Mixens nicht in die Summer. Allerdings kann man in einen Compressor durchaus hineinmixen.

Was ist eigentlich die EBU Richtlinie R128? Was zeigen die Metering Anzeigen in Ozone 5 an? Wie kann man Lautheit messen?

Warum ist eine genormte Abhörlautstärke beim Mastering wichtig?

Wie gut sind die Bordmittel von Cubase und Co? Welche Plugins können wir empfehlen?

"Mastering Audio" ist das Standardwerk zum Thema von Bob Katz, welche weiteren Bücher rund ums Mastering gibt es?

Friedemann Tischmeyer - > Mastering Academy.de. Hat mehrere Bücher und DVDs veröffentlicht und veranstaltet diverse Mastering Kurse.

Andreas Balaskas - > Masterlab.de. Betreibt ein erfolgreiches Mastering Studio in Berlin-Kreuzberg.

Kai Schwirzke - ist der Icemeister und Fachredakteur, unter anderem für das CT Magazin.

Andre Dupke - > hamburg-audio.de. Baut Audio PC, ist einer der Macher des Nuklear VST Synth und Musikproduzent.

12.01.2012 - Best of MusoTalk

Dein Kommentar

  1. #22 R.K. schrieb am 13.04.2012
    @Paul: Der Vorschlag zum ausführlichen Test der Headphone-Production Tools spricht mir aus der Seele. Hoffe, Non Eric nimmt sich diesem Wunsch seiner Fans an!

    @Elias: Einfach die audio only-Version herunterladen oder den Browser minimieren und schon ists ein Audiocast?!!
  2. #21 Paul schrieb am 08.04.2012
    erst mal riesen kompliment! ich stehe voll auf eure 1h talks mit so kompetenten gästen!
    mich würde folgendes thema sehr interessieren: producing/mixing auf kopfhörern.
    es gibt ja situationen wo man seine monitor-boxen nicht nutzen kann (nachbarn, hotelzimmer, schlechte akustik zuhause etc). bei minute 36 schneided ihr das thema kopfhörer auch an.
    jetzt gibts da schon ein paar plugins und audio-interfaces die kopfhörer-mixes so simulieren dass sie auch auf boxen gut klingen sollen. könntet ihr das mal checken? was ist eine gute lösung wenn man situationsbedingt viel auf kopfhörern arbeiten muss? was taugen diese plugins? wie gut sind die interfaces darauf ausgerichtet? was für kopfhörer sind empfehlenswert und helfen die Frequenzwert-Tabellen der Kopfhörer sich auf Monitor-boxen einzustellen?

    muchas gracias! paul
  3. #20 TBB schrieb am 17.01.2012
    Um es gleich auf den Punkt zu bringen:
    Das war einfach richtig gut!
  4. #19 Elias schrieb am 16.01.2012
    Informative Sendung, sehr schön (obwohl mir Audiocast lieber wäre)

    Mastering, Mixing, Mastering, Mixing. Ich denke, die Grenzen sind fliessend. Jeder hat da bestimmt so "seinen" Weg. Und, auch das war wichtig, es zu erwähnen (wer, weiß ich nicht mehr), Es gibt keine Regel für den Klang eines Tracks und verflixt nochmal, selbst wenn der einzige bin, der das gut findet, was ich da produziere, dann ist es eben so!Und wenn ich finde , das Schlagzeug gehört komplett nach rechts, dann ist das eben so. Oder der Bass von der BD nicht zu unterscheiden ist, dann, ja auch dann ist es so ;)

    Ein Beispiel. Auf einem Stadtteilfest spielt eine Band, sagen wir mal "What's Up". Die Muckerpolizei sagt, boah, kein Bass, der Drummer outoftime, die Gitarre pling-pling. Und was sehen wir um uns herum? Die Menge feiert und freut sich!

    Und daraus ergibt sich das nächste. Solange die BD auf die Viertel kommt, HH auf's Off, ein Synth geheimnissvoll mysteriöse Fläche macht, die Leute stürmen die Tanzfläche.

    Und weiter. Wie Dirk sagte, das Material entscheidet, nicht der Sound.

    Trotzdem. Es macht mir persönlich Spaß, die differenzierte Wiedergabe im Herrn der Ringe zu genießen.

    Also. Haste 'ne Hookline, liegen Dir alle zu Füßen ;)
  5. #18 Peter_P schrieb am 14.01.2012
    Hallo Musotalk Team,

    das war ja eine super Sendung.

    Ihr habt genau die Themen angesprochen, mit denen ich mich auch gerade beschäftige.

    Hier ein bisschen Futter für die Theoretiker unter uns:
    (auch die in der Sendung angesprochene EBU Empfehlung R128)

    http://www.itu.int/dms_pubrec/itu-r/rec/bs/R-REC-BS.1770-2-201103-I!!PDF-E.pdf

    http://tech.ebu.ch/docs/r/r128.pdf

    http://www.atsc.org/cms/standards/a_85-2011a.pdf

    Dabei jedoch nicht vergessen:
    Make more music!

    Peter
  6. #17 Clooney schrieb am 14.01.2012
    Hallo Non Eric und Mitstreiter,

    SO GEHT DAS! Als regelmäßiger Muso-Talk-Zuschauer bin ich in den vergangenen Monaten in eine Tiefschlafphase gefallen. Entsprechend des Podcast 'Musiker-Bastler-Sammler' schien mir seit langem der Fokus viel zu viel auf hippen Technikkram und trendy Elektronikspielzeug zu liegen. Musiker kamen zu kurz.

    Der heute Stammtisch hat eine Richtung vorgeben, deren Weg eingeschlagen werden sollte. Praxisorientierte Diskussionen, Tipps und Erklärungen rund ums Musizieren und Produzieren. Nichts gegen Technikjünger und Marken-Afficionados, aber vergesst das Motto nicht: Make more Music.

    Noch zwei Tipps:

    1. Wenn solche Themen behandelt werden und die entsprechend kompetenten Gäste vorhanden sind (heute: Andreas und Friedemann), dann räumt denen mehr Platz ein. So nett und kompetent Andree und Kai sind - heute hätte ich gerne ein paar Sätze mehr von den Experten gehört.

    2. Non Eric, du bist ein alter Hans Dampf, aber für eine solch professionell produzierte Sendung gehört auch eine professionelle Gesprächsführung. Ein bisschen weniger 'Höckschen auf Stöckchen' und etwas mehr Konzept und stringente Moderation (mit entsprechender Vorbereitung;-) wäre dienlich.

    Aber: Statt Jammern auf hohem Niveau auch mal ein fettes Danke Schön, dass solche Inhalte kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

    Grüße aus Göttingen

    Clooney
  7. #16 Anjunabeat schrieb am 13.01.2012
    Stimmt, der Andreas Balaskas ist eine wirkliche Bereicherung. Sehr souverän und locker. Bei der Referenzliste kann man sicherlich auch davon ausgehen das er weiss wovon er redet.
    Das wäre wirklich mal interessant für ein Special bei ihm im Studio. Vielleicht ein Mastering-Special anhand eines Beispiel Songs? Vielleicht lässt sich Andreas dazu überreden.
  8. #15 Thomas R. schrieb am 13.01.2012
    Hi Musotalk Team !

    Das war mal wieder ein netter und interessanter Stammtisch.
    Ich hoffe nur, das die Teilnehmeranzahl bald ansteigt. Die alten
    Audiostammtische mit 5 oder mehr Teilnehmer finde ich bringen einfach
    mehr als nur 4 Leute.

    Besonders Bedanken möchte ich mich dei Andre Dupke !

    Habe mir gerade den Limiter BuzMaxi3 runtergeladen und ausprobiert. Ich muss
    schon sagen für ein freeware Plugin ist das ziemlich gut !

    Wegen meinem bescheidenen oder nicht vorhandenen Budget bin ich auf freeware
    angewiesen.


  9. #14 Andreas Balaskas schrieb am 13.01.2012
    Hallo zusammen!

    Es freut mich ungemein, dass der Stammtisch so gut bei euch ankommt.

    Mastering ist ein riesiger Bereich in der heutigen Audioproduktion, welcher immernoch durch einen "Voodoo Schleier" verdeckt erscheint. Dabei ist diese Aufgabe, wie alle anderen beim Musik produzieren, hauptsächlich durch Erfahrung und stetiges neu Erarbeiten von Techniken geprägt.
    Wie ihr schon gemerkt habt, geht es beim Mastern um mehr als reines "Lautmachen".
    Wichtig bei all der Schrauberei ist es, den Focus zu behalten und die "Musik" nicht aus den Augen (bzw. Ohren) zu verlieren.
    Das druckvollste und lauteste Master fällt evtl. durch, weil der Sänger nach dem Mastern seine Stimme nicht wiedererkennt.... ;-)

    Aber das Thema Mastering an sich, sowie der Umgang mit den verschiedensten Tools, ob analog oder digital, und der damit erzielten musikalisch emotionalen Wirkung ist höchst spannend.

    Schreib uns doch was euch genau interessiert und wir werden sehen ob es möglich ist noch spezifischer bestimmte Themen zu behandeln.
    Wir werden auch versuchen euch Einblicke zu geben in den Alltag eines Masteringstudios und worauf es ankommt, wenn ihr eure Tracks zum Mastern schickt.
    Der Besuch von Non Eric und seinem Team bei uns im Masterlab ist quasi schon gebucht.

    An dieser Stelle möchte ich mich bei Andre Dupke bedanken, dass er mich für den Stammtisch bei Non Eric im MusoTalk Studio angefragt hat!
    Ich werde auf jeden Fall so oft wie möglich für den Stammtisch zur Verfügung stehen!

    In diesem Sinn: Macht mehr Musik!!

    Grüsse
    Andreas Balaskas
  10. #13 Rob_Bounce schrieb am 13.01.2012
    Hallo Leute!

    Mein Kompliment...ein hervorragender Stammtisch-Podcast! Bitte mehr davon..!

    Hat mich sehr gefreut, dass ein paar meiner Fragen im Podcast angesprochen wurden.

    Der Andreas Balaskas hat auf mich einen sehr kompetenten Eindruck gemacht - Daumen hoch! Er hat sein Wissen und Aufassung gut vermittelt!
    Gerade diese Insider-Tipps und Ansichten finde ich sehr interessant. Genauso, als im letzten Stammtisch der Kollege Ammermann die Grundregel der Abhörlautstärke erzählte. Für Anfänger sind solche Tipps super..!

    Non Eric...ich wünsche mir, dass du noch mehr von solchen Stammtischen mit praxis-relevanten Themen machst.

    Gruß...
  11. #12 WerWieWas schrieb am 13.01.2012
    Andreas Balaskas war eine super Erweiterung der Runde. Kompetent, freundlich und völlig ohne zu versuchen dick Werbung zu machen oder mit seinen Erfolgen zu prahlen.
    Dabei hätte er letzteres problemlos gekonnt - hab mir mal die Referenzen angeschaut. Der macht ja richtig große Sachen die jeder aus dem Radio kennt. Da wirkt sein Auftritt rückblickend noch souveräner und seine Meinung erhält noch mal mehr Gewicht.
    Wäre fein gewesen wenn er noch ein bisschen ausführlicher zu Wort gekommen wäre.
  12. #11 feelKlang / Steffen Brucker schrieb am 13.01.2012
    Eines der besten Shows die ich bis jetzt auf Muso Talk gesehen habe. Und ich kann Andreas' seiner Einstellung voll und ganz teilen, relaxter Typ.
  13. #10 Ralf Kurtsiefer schrieb am 13.01.2012
    Hi,

    erst mal das war eine extrem schöne Sendung. Die hat mir viel spaß gemacht.

    Jetzt meine Frage: "Ich würde meine CD´s gerne Mastern lassen, die Bringen aber noch nicht soviel ein das es sich für mich Lohnen würde.
    Gibt es nicht sowas wie Mastering studenten die darauf lust hätten die sachen mal zu Probezwecken zu Masten. Villeicht könne ich im gegenzug auch was für diese Studenten tun. Oder es musste eine Art Tauschbörse für musiker geben...Ich Master deins du meins...so das beide ein paar frische Ohren für Ihr master bekommen. Oder noch anders gibt es Mastering Studios die villeicht weil sie von einem Künstler überzeugt sind das Mastering machen ...dafür aber auch den aftrag bekommen wenn das ganze richtig Geld einbringt?"
  14. #9 AndreD schrieb am 13.01.2012
    Hi Huba,
    Friedemanns Arbeit kenne ich persönlich nicht, Andreas vom Masterlab gehört aber mit zu den Besten, das bestätigt nicht nur seie Referenzliste sondern für mich auch meine zusammenarbeit mit ihm.
    -Sehr gutes Feedback zum Mix und ein extrem teuer klingedes Master :)
  15. #8 Andre schrieb am 13.01.2012
    Hi Jochen,
    es ist krass, wie schnell sich unsere ohren an einen sound gewöhnen,
    ich würde immer einen oder mehrere Referenztracks mitlaufen lassen und zwischendurch die Ohren immer wieder "resetten".
    Man kann schnell vergessen wo man man hin will und sich in Freuqnzbändern velieren ;-)

    Liebe Grüße,
    Andre
  16. #7 sven schrieb am 13.01.2012
    Hallo,
    Erst mal danke für die Beantwortung meiner Fragen.
    Ein sehr komplexes Thema und leider gelang es nicht immer die Komplexität in einfachen Worten darzustellen.Puuhhh....bei einer evtl. Veröffentlichung werde ich wohl auch diesen Punkt an Profis abgeben und solange verlasse ich mich wie Kai auf meine Ohren und verschiedenste Abhörsituationen. Wobei ich wie Friedemann vorgeschlagen hat, niemals das an Lautheit rauszuholen würde, was der Dynamik grad noch zuträglich wäre sondern dazu tendiere mehr Dynamik zuzulassen.
    Zum Thema verschiedene Musikstile mastern muss ich schon sagen, dass was schief gelaufen sein muss, wenn nicht schon im Mix die Bassdrum in der Dancemusik rumst. Ein Master sollte diese Elemte doch noch mal akzentuieren bzw. wie Andreas es gesagt hat bei diesem Prozess sollte der Künstler/Produzent anwesend sein.
    Ich finde übrigens, dass Andreas Balasskas sehr gut in eure Runde passen würde, ladet ihn doch öfters ein, vieleicht hat er ja auch zu anderen Themen gute Anmerkungen zu machen.
  17. #6 Huba schrieb am 13.01.2012
    Sorry, aber ich frage mich warum man überall auf solchen Seiten, wenn es um das Mastering geht, von Friedemann Tischmeyer liest.... er hat leider überhaupt keine Referenzen von irgendwelchen großen Produktionen die er gemastert hat. Und seine Herangehensweise hat relativ wenig mit dem richtigen Musikbiz zu tun.....daran brauche ich mich also nicht orientieren..




  18. #5 Jochen schrieb am 12.01.2012
    Schönes Video.

    Ich habe heute viel gelernt.
    Im Mastering-Bereich bin ich sowieso alles andere als ein Profi.
    Danke auch an Andre für den Link des Plug-Ins, werde ich am Wochenende mal testen.

    Vielleicht habt ihr aber noch einen Tipp für mich.
    Ich habe letzte Woche einen Electro-Song von mir gemastert.

    Ziele waren:
    natürlich laut zu machen, weil der Mix sehr leise geworden ist, die Bässe zu verstärken und den ganzen eine gewissen wärme zu geben.
    Nach Stunden langen mastern, hatte ich mir irgendwann den Song "schön gehört" und war erst mal zufrieden. Solange bis ich ihn als A-B Vergleich gehört hab. Natürlich war er dank Limiter erst ma ordentlich laut und klang besser, aber nach dem die Lautstärke wieder nach unten gezogen wurde, war das Schock groß. Der Bass klang zwar super verstärkt, aber zum einen ging die Snare Drum unter. Sie war zwar noch zu hören, aber relativ leise und hatte nicht mehr den aggresiven "Kick"-Effekt, der sehr sehr wichtig für den Song war. Und der weiter Punkt war, dass der gemasterte Song statt einen wärmeren Klang (den ich ursprünglich erreichen wollte) einen kälteren trocknen Klang hatte. Hörte sich schon richtig unnatürlich an. Der original Mix war im Endeffekt besser als der gemasterte. Was hab ich also falsch gemacht? Das ganze wurde eigentlich nur mit einem Multi-Band-Compressor bearbeitet (der hauptsächlich die Bässe hervor gehoben hat) Danach mit einem 6 Band-EQ. Der noch mal Bässe und verschiedene höhere Bereiche (1kHz, 5kHz etc) leicht angehoben hat. Und danach durch einen Limiter, der das alles noch mal schön laut gemacht hat, aber ohne wirklich viel zu verzerren (darauf hab ich geachtet). Das Ende der Geschichte war dann, dass ich alle Mastering Plug-Ins ausgeschaltet hab und nur mit dem Limiter den Mix lauter gemacht hab. Das hat sich dann im AB-Vergleich (natürlich auf gleicher Lautstärke) fast gleich angehört und ich habs erst mal so gelassen.

    Vielleicht habt ihr ja noch einen Tipp. Danke schon mal.

    Vom Thema Mastering gerne mehr ;-)
    LG
    Jochen
  19. #4 Anjunabeat schrieb am 12.01.2012
    Mastering ist halt echt ne schwierige Kiste.
    Mit sehr viel Erfahrung kann man sicherlich auch in einer nicht optimierten Umgebung sehr gute Resultate hinbekommen. Die meisten haben aber einfach nicht die Zeit hinter sich um Erfahrung sammeln zu können weil hier reden wir von einem Zeitrahmen in Jahren! Solange machen die meisten oft noch gar kein Homerecording, geschweige das sie mal ein Blick in "Mastering Audio" oder ähnliches getan haben.

    Das Mischen gegen den Compressor finde ich auch sehr sinnvoll und wird auch wirklich von vielen propagandiert. Das komplette Gleichgewicht ist einfach ein ganz anderes wenn man bereits beim Mischen die "Masteringsituation" emuliert. Also auch ruhig mal nen Limiter mit reinnehmen. Beim Mixdown bevor es zum Mastern geht aber alles wieder raus.
    Spezielle Tools wie Maximizer sind halt keine Limiter und arbeiten mit psycho-akustischen Effekten. Einfach gesprochen könnte man sagen "Lautheit durch Verzerrung". Das sind so Tools die eigentlich eher für mich zum Mischen gehören. Sie fügen dem Signal etwas hinzu, in dem Fall den Eindruck grösserer Lautheit und effektiv harmonische Obertöne.

    Ansonsten ist es halt auch leider so das sich alle möglichen Leute heute Masteringexperten nennen und wenn man sich die Resultate anhört haut es einem aus den Socken. Ich erinnere mich z.B. an Master von Sascha Bühren "Busy" die richtig schlecht und verzerrt klangen (die erwähnte Seeed! gehört meines Wissens auch zu Bührens Werk).
    Es gibt auch unterschiedliche Erfahrungen von bekannten Masteringstudios wie Sterling. Einige die absolut nicht zufrieden mit den Resultaten waren.
    Man sollte da auf jedenfall sich vorher Referenzaufnahmen anhören oder auch ein Probemastering machen lassen. Ansonsten schmeisst man das Geld zum Fenster raus. Nicht überall wo "Mastering Experte" drauf steht ist auch wirklich einer drinnen :P

    Und... wer es sich zutraut, viel Zeit investiert und viel Ausdauer hat: wenn die eigenen Master mit professionellen Masters verglichen werden und die eigenen mithalten können... Selber machen!
    Es gibt einige auch bekannte Musiker die irgendwann auf den Trichter gekommen sind das nicht alles Gold ist was glänzt und letztlich wirklich sie selbst die besten Resultate beim Mastern hinbekommen (als Beispiel fällt mir da jetzt Robert Babicz aka "Rob Acid" rein)
  20. #3 Ronald schrieb am 12.01.2012
    Ich wäre mal für einen outboard vs. inbox roundup, bekannte emulationen gegen bekannte Hardware. Esoterik, ja oder nein....Check it out Eric!

    Täte den HardwareHerstellern ganz gut, denke ich, wenn die Mythen als True geflagt werden.
    Leichter analoger Overdrive, juhuuuuu!

    bye
  21. #2 xnor schrieb am 12.01.2012
    Tolle Sendung. Besonders Andreas "Einsprüche" und Erklärungen haben mir gefallen - sehr sympathisch und die Antworten waren gut durchdacht. *thumbs up*

    noneric, ich freu mich echt schon auf den Besuch bei ihm. :)
  22. #1 AndreD schrieb am 12.01.2012
    Hier noch mal der Link zum Buzzmaxi:
    http://www.x-buz.com/BuzMaxi3.html

    Beste Grüsse,
    Andre

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