PraxisTalk

PraxisTalk: So einfach kann man Schlagzeug aufnehmen

Auch mit einfachen Mitteln kann man eine gute Schlagzeugaufnahme machen. Es muß nicht immer aufwändig sein, oft reichen auch 2 oder 3 Mikrofone. Wie das geht diskutieren wir in unserer Runde.

Mika hat eine Aufnahme ins Berliner MusoTalk Studio mitgebracht, die er nur mit Zoom und 2 Mikros gemacht hat. Er zeigt wie er das gemacht hat und wir diskutieren weitere Möglichkeiten mit wenigen Mikrofonen klarzukommen.

Mika the Elephant > Mika the Elephant ist Schlagzeuger und Elecro Produzent

Raphael Isenhuth > Hofa-College.de ist Audio-Engineer

Jochen Weyer >HOFA-Studios Senior Audio-Engineer.

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02.04.2015 - Talks und Interviews

Dein Kommentar

  1. #10 rootnix schrieb am 06.04.2015
    Richtig Carsten!
    Darum anhören.
    Zu MS: wer das ordentlich will, macht das mit nem Mic mit ner Acht.
    Hofa und der Recorderman ein schützendswertes Geheimnis, das keines ist - lächerlich googeln!
    Sticks:So ist es; das billigste und mit wirkungsvollste Tuning!

    Fazit: ein Beitrag mit einem sehr gutem Studiogast.
  2. #9 Marc schrieb am 05.04.2015
    Hallo erstmal, ich find es ja super das ihr bei der Sache bleibt. Verfolge eure Sendungen schon eine geraume Weile und das recht gern. Muss auch manchmal schmunzeln. Mich persönlich würde es mal reizen ein Review zu folgenden Produkten zu bekommen - und zwar INSBESONDERE mit einem Vergleichstest welcher gerade Psytrance Basslines mal konkret in einen vergleich setzt. Aber auch Vengeance neuen Monster Sampler "Phalanx" ancheckt..

    http://www.vengeance-sound.de/plugins.php?sub=Vengeance%20Producer%20Suite%20Phalanx

    ..doch komm ich mal auf die Grund Idee - Da ich mir überlege den Virus TI2 zu holen. Frage mich jedoch, nach dem ich weis das der Nord Lead 2x sehr beliebt ist in dieser Szene. Könntet ihr mal die Bässe (Fullonline, Tripplet, Offbeat) folgender Geräte mal gegeneinander vergleichen: Nord Lead2x, Virus Ti2, Nord Lead 4, Korg MS20 (2015ed), Omnisphäre, Trillian und evtl. ein paar andere Modelle.. (gern auch ältere Modelle wie Radias und älter) mir geht es insbesondere um die Frage, welche dieser Synthis eignen sich im Vergleich zu einander für welche Art von "Bassline" - es mag etwas verrückt klingen, aber Bass ist nicht gleich Bass. Ich persönlich fand den Bass des Radias wenn ich ihn im Musikhaus anspielte zu schwach. Plastisch. Es geht mir um Begriffe wie "Agressiv" "punchy" "Knarzend" "Schreiend" weniger um den gesamten Umfang dessen was ein Synth kann sondern um das WAS er kann und was er nicht kann wenn es um Bässe geht. Zb. auch Dave Smith Pro2 verglichen mit dem Virus und Nord Lead 4. Selbe Tripplets im direkt a/b Switch mit ner simplen 4/4tel Kick um mal einen Eindruck zu bekommen.

    Ihr habt ja Kontakte zu Thomann, die haben sicher ein paar Geräte die ihr dafür mal hernehmen könntet. Ich weis auf Grund vieler Lobpreisenden Reden auf den MS20 das Non Eric dieses Gerät liebt. Aber ich weis auch das er Trance Erfahrung hat. Es sollte für ihn doch kein Problem sein mal ne gescheite Psy Proggy Bassline mit der Hardware hin zu fummeln. Und was ist euch während dem Vergleich aufgefallen? Konnte der Virus sich nach wie vor behaupten? Toppte Omnispähre2 vielleicht sogar alle? Gibt es Neuigkeiten zu einem Virus Ti3?

    Oder ist die Bass Station 2 gar erstaunlicherweise mit on Top? Kurz - macht mal ein Rundumschlag.. Testet doch auch mal die Kleinen Synthis durch was davon was Taugt - vergleiche der aktuellen 303er Clones von Roland über XoxBox. Konnte da vielleicht einer der kleinen was den "Acid" Kreische Sound angeht sogar den Großen den Rang abkaufen weil der Body des Bass einfach fetter klang? Meine Erfahrung ist das Saw nicht gleich Saw ist. Und es Unterschiede gibt wie die einzelnen SAW Wellen mit den Filter und Amp Hüllkurven interagieren. Manche Synthis schaffen es einfach nicht das Low End zu bedienen es sei den man jagt mega EQing drüber. Komprimiert etz. Andere haben einfach nicht den Biss in der Hüllkurve und es fehlt die Fähigkeit Punchy und gleichzeitig Boomy zu klingen. Nur entweder / oder. Andere können es gar nicht. Sind aber geil für weiche lange Bässe (Offbeat). Bin zb. immer wieder verblüfft wie der Alien303 alle meine anderen Plugins aus dem Weg räumt, in the end the bass was killed by the Alien..
    Für mich ist der Basstest stets das was den Synth als "Tauglich" Klassifiziert. Hat er kein gescheiten Bass - und es GIBT Synthis die sind einfach schwach und drucklos im Sub und Low End. Oder kriegen sich einfach mit jeder Kick in die Haare während andere bei fast gleichem Sound oder egal welchem sitzen wie ne 1. Ein Sequenzer 3 Midi Clips je Instrument, und dann mal einfach vergleichen. Bass ein passen und mal a/b hin und her switchen.

    Der Kommentar muss nicht frei gegeben werden. Is auch nicht Thema bezogen. Aber wäre klasse wenn ihr das mal evtl. als Anregung nehmen könntet. Macht ne Talk Session - diskutiert darüber was euch beim Test auffiel, und seien es sie mangelhaften Drehregler die einfach irgendwie den Spass nahmen. Eine Sendung die mal aufzeigt ob es wirklich Ti oder Nord sein muss. Und ob vielleicht der 2x verglichen mit dem 4 sogar in dem Test besser klingt.

    Access regiert ja bereits seit ewig mit dem Virus die Trance Szene, aber seit dem Erscheinen des ti2 - 2013 ist es ziemlich ja beinahe Besorgnis erregend Still geworden. Außer optischen "variationen" und OS Updates scheint es mir ist die Synthi Sparte bei Access nun dem Amp Design stark gewichen. Und in Anbetracht der Qualität heutiger VSTs hat der Virus DEUTLICH mehr Konkurrenz bekommen als noch vor einigen Jahren. Nexus 2, Omnisphäre - sogar Zeitschriften veröffentlichen VSTs ala Synthmaster aber auch Plugins wie Sylenth1 und Zebra2 sind klare Konkurrenz zu der Hardware. Und in einer Zeit in der PCs 8Kern Prozessoren haben - unmengen an Ram, ist es die Frage: Was Plant Access für die Zukunft - ist ÜBERHAUPT etwas geplant? Wird an der Total Integration weiter entwickelt und evtl auf USB3.0 (Ti3?) oder gar ein Wlan Gigabit Modul als Überträger erfolgreich Integriert? Als jemand der Immer schon von einem Virus Ti2 geträumt hat in sich bisher nicht leisten konnte. Blutet mir das Herz nun sagen zu müssen das 2000€ neupreis für einen Virus heute einfach nicht mehr Zeit gemäß sind. Zumal die angepriesene Totale Integration nach meinen Recherchen sich als doch recht schwach brüstig darstellt. Weil der USB nur 3-4 Spuren in Echtzeit übermitteln kann. Und mehrere Instanzen des Plugins auch nicht ladbar sind. Es zu Latenz Problemen kommen kann etz. Und es ist mir bis heute ein Rätsel ob sich die 500€ mehr für ein Keyboard lohnen oder nicht. Access selbst schweigt sich hier zu Tode, und verkennt meiner Meinung nach das der TI2 ein deutliches Leistungs Upgrade erhalten muss in dem DIESE Defizite beseitigt wurden. Von mir aus kann auf USB auch verzichtet werden und man sagt klar: Die Verbindung geht über Gigabit Lan. Zugriff via Webinterface für OS Update oder Backup - vorstellen könnt ich mir gar viel.. fakt ist - Access ist zu still.. und gerade solche Modernen Synths wie SERUM lassen allmählich den Virus Ti sehr sehr alt aussehen. Was sind eure Gedanken dazu? Was würdet ihr davon halten wenn der Virus eine zweite Ebene als "Sampler" bekäme? Und somit dem Omnisphäre versucht die Stirn zu bieten.. klar Recording is cool. All die Anderen Thema sind auch nice aber letzten Endes das was ich gern über die Neuen Synthis sehen würde - kommt irgendwie nirgends. Auch mal ein Check von Hardware Workstations und deren Klang Palette (zb. Ethno Percussions, Piano bis hin zu Flöten gitarren und choirs etz) wäre nice to know. Roland hat da ja erst ein neuen Rompler den Integra 7 released.. den mal genauer an zu schauen wäre sicher interessant!!!!! in dem Sinne - Make more Musik :) und Fröhliche Ostern.
  3. #8 carsten schrieb am 04.04.2015

    Super Sendung, endlich mal ein neues Thema (und ein neues Gesicht). Ladet Mika doch mal öfters ein!

    Der Titel "so einfach" hatte sich zwar schnell erledigt, ich persönlich fände es aber auch schade, wenn der Musotalk nur noch Einsteigerinfos gibt. Der wichtigste Satz wurde für mich von Mika bei 41:45 min gesagt: Ausprobieren, hören.

    fast schon O.T.:
    Inhaltlich habe ich noch zwei Details, interessiert aber vermutlich keinen. Nur der Vollständigkeit halber:

    1."phasengenau" mit ist natürlich immer schwer. (35.42min<->53.12min) Bei 10kHz ist die Phase schließlich in ein paar Millimetern vorbei. Wenn nicht auf den Millimeter genau positioniert wird (und bleibt!) gibts dann sowieso wieder Kammfilter, sprich Färbungen, zumindest in den Höhen. Bei einigen Zentimetern auch im mittleren Frequenzbereich hörbar. Und von welchem Quadratzentimeter des Snarefells geht das Signal genau aus? Kesselklang? Unterfell? Es bleibt schwierig...

    2.(true) M/S ist 100% monokompatibel, und die Signalbreite ist am Mischer stufenlos regelbar. Klar. Aber da hier ja nicht Niere/Acht sondern X/Y aufgenommen wurde, verliert man leider die meisten Vorteile von M/S im Stereodownmix wieder. Ob sich der logistische Aufwand dann noch lohnt, weiß ich nicht.
  4. #7 arressdeeeff schrieb am 03.04.2015
    Wirklich eine super Sendung.

    Auch für mich als Gitarristen, bei dem das Schlagzeug normalerweise nur aus der Tube kommt, sehr interessant und informativ.

  5. #6 Thomas K. schrieb am 03.04.2015
    TOP PraxisTalk-Filmchen!!!

    Mika ist genial, toll erklärt, Hammer Fachwissen, angenehm zuzuhören - gerne öfter!

    Vergesst Addictive Drums, BDF2, EZDRummer, Groove Agent & Co!
    Lieber ein Schlagzeug selbst mal aufnehmen!
    Eigenes machen und das dann selber mixen!
    Es muss nämlich nicht alles perfekt "quantisiert" sein oder total perfekt hifi-mässig brillant klingen. (!)
    Denn persönlicher Charakter, etwas "Dreck" und sowieso Eigens ist oftmals viel geiler und macht einen Song erst interessant...
    :-)
    Gruss Thomas (hat selbst mit 2 Micros schon mal geile Drums abgenommen)



  6. #5 OllP schrieb am 03.04.2015
    Der Studiogast hatte tolle Sachen vorbereitet. Schade, dass er nicht dazu kam mal die Vergleiche seiner Routings vorzuspielen. Mich hätte das durchaus noch detaillierter interessiert auch wenn eurer Meinung nach (Non Eric und die Hofa Jungs) das ja alles viel zu kompliziert sei und euer Publikum "überfordert".
    Aus meiner Sicht darf dass hier gerne etwas anspruchsvoller sein, vor allem wenn es so toll vorbereitet wurde.

    Also, weniger labern und mehr zeigen/vorspielen wäre mein Kredo.
  7. #4 macbass schrieb am 03.04.2015
    Sehr interessante Runde. Kompetent und kurzweilig. Die Zeit verging wie im Fluge :)) Angenehme Gäste. Sehr informativ. Bitte weiter so! Thanx.

    MAKE more music :)
  8. #3 JeZe schrieb am 03.04.2015
    Gute Sendung, toller Studiogast, angenehme Hofa-Runde.

    Das ist exakt die richtige Dosierung in Bezug auf eine solche Thematik. Zum einen adressiert das Thema diejenigen, die einfach zu guten Ergebnissen kommen wollen, zum anderen hat gerade Mika einige Sachverhalte auf den Tisch gebracht, wo auch der Fortgeschrittene "Nicht-Schlagzeuger" Denkanstöße bekommen hat.

    Generell freue ich mich immer, wenn eine Runde nicht versucht zu erklären, wie etwas generell gemacht werden muss (das führt immer ins Generalisierungs-Nirvana), sondern wenn die Teilnehmer einfach erklären, wie sie persönlich vorgehen um ein von ihnen definiertes Ziel zu erreichen.

    Das war bei dieser Runde der Fall - weiter so!
  9. #2 ZA-Studio-CH schrieb am 03.04.2015
    Super spannende Sendung!Neue Gesichter !TOP! Guter Studiogast und auch die Hofa-Audio-Engineer sind spannend anzuhören.
    Danke Non für die Sendung.
  10. #1 Elias57 schrieb am 02.04.2015
    Nur ein paar Worte : Sehr schön!

    Und ein paar mehr Worte ... Ein sehr guter Studiogast. Hat Spaß gemacht, zuzuhören.

    Bitte mehr davon.

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