PraxisTalk

PraxisTalk: Parallele Soundbearbeitung

Parallele Compression, auch New York Kompression genannt, ist angesagt. Aber wie genau funktioniert das und welche Vorteile gibt es? 

In Reason gibt es die Funktion "Parallel Processing", was macht die und wie lege ich Spuren in Cubase & Co dafür an?

Neben paralleler Compression geht aber noch mehr, auch EQ Bearbeitung ist spannend. 

Wichtig ist immer auf die Laufzeiten zu achten. Da Plugins Latenzen erzeugen, können Phasenverschiebeungen entstehen. Darauf ist immer zu achten.

Max Rehbein ist Musikproduzent und produziert Reason-Tutorials.

Mark Ziebarth > Loop Studio produziert u.a. Film- und Werbemusik in Hamburg.

Andreas Balaskas > Masterlab mastert in Berlin die Hits der Welt.

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30.05.2013 - Talks und Interviews

Dein Kommentar

  1. #12 thechillingone schrieb am 24.04.2016
    Hi, wenns mal wieder hapert bei REASON : einfach die Buffergröße erhöhen, dann klappts auch mit dem Abspielen ;-)
    oder einfach weniger RE´s einbinden :-p
  2. #11 Tim schrieb am 05.06.2013
    Ich bastel da viel mit Ableton, dort ist das auch sehr schön umgesetzt einfach ein Effekt Rack in der Kette erstellen und zwei Ketten parallel fahren.

    Seit kurzem bin ich drauf gekommen, beim Mastering auch so'n Art Crosstalk mit einzurichten. Also beim Parallelen Kanal L & R tauschen mit LP & HP bearbeiten mit dem Panorama spielen ggf. leicht komprimieren - etwas Hall - Overdrive whatever ... leicht druntermischen ...

    ... machen die Profis das auch so???
  3. #10 Andreas schrieb am 03.06.2013
    @ Wolfgang
    >Dry/Wet Regler sind kein echter ersatz für Parallel Processing, da man nach einem Schritt nur mit dem Kombinierten Signal weitermachen kann. D.h. man kann zwar erst einen EQ und danach einen Kompressor jeweils zum aktuell veränderten Signal parallel dazugeben, aber man kann nicht einmal einen Kompressor und gleichzeitig einen EQ usw. parallel zum Ausgangsmaterial nutzen.

    Eigentlich würde das stimmen was du da schreibst… .
    Doch es gibt auch Kompressor Plugins mit einer integrierten kleinen EQ Sektion und mit einem Dry/Wet Regler, somit wäre das von dir geschilderte Problem, kein wirkliches Problem mehr!
    Wer wirklich sucht, wird genau das finden was er braucht.

    >“Auch kann man mit Dry/Wet keine Effektkette z.B. aus Hall/Kompressor/EQ parallel schicken.“

    Da stimme ich dir zu, doch hier würde man von einem Dry/Wet Funktionsregler auch ein bisschen zu viel verlangen!
    Wer so extrem kritisch ist, der sollte die eigentliche Idee der Parallelen Kompression nicht vergessen…
    Erinnern wir uns doch was die Parallele Kompression eigentlich erreichen soll:

    -Dieser Mixkniff ermöglicht gleichzeitig sehr kompakte, durchsetzungsfähige Sounds, die aber dennoch über ein großes Maß an Dynamik verfügen, die bei hoher Kompression normalerweise verloren gehen würde-

    Und genau hier tut der integrierter Dry/Wet Regler das was er machen soll. Nicht mehr und nicht weniger.

    Wer hier mehr will, der kommt ohnehin nicht daran vorbei, dass Signal auf zwei Kanäle zu verteilen und dafür einen Send/Return-Kanal zu benutzen. Hier kann der User dann Hall/Kompressor/EQ parallel schicken und weiter nachbearbeiten.
    Doch nicht immer ist diese Vorgehensweise wirklich nötig, so das man sehr oft mit dem Dry/Wet Regler mehr als ordentlich arbeiten kann.

    Ein wirklich guter und preislich Fairer Kompressor mit integriertem Dry/Wet ist der Fabfilter Pro
  4. #9 Wolfgang schrieb am 02.06.2013
    Dry/Wet Regler sind kein echter ersatz für Parallel Processing, da man nach einem Schritt nur mit dem Kombinierten Signal weitermachen kann. D.h. man kann zwar erst einen EQ und danach einen Kompressor jeweils zum aktuell veränderten Signal parallel dazugeben, aber man kann nicht einmal einen Kompressor und gleichzeitig einen EQ usw. parallel zum Ausgangsmaterial nutzen. Auch kann man mit Dry/Wet keine Effektkette z.B. aus Hall/Kompressor/EQ parallel schicken.

    Zum Thema, dass eigentlich jeder DAW ein Dry/Wet Regler überall gut tun würde muss ich sogar anfügen, dass auch M/S Processing und einfaches aufsplitten von L/R (oder eben auch M/S) in einzelne Spuren eigentlich unspektakuläre und selbstverständliche Bedienelemente sein sollten.

    Tolle Sendung, bitte mehr davon
  5. #8 Michael schrieb am 02.06.2013
    finde die Sache mit dem Voxengo Latency Delay spannend.
    Ist ja eigentlich nur eine dll die ich bei Cubase in den Plugin-Ordner
    packe. Lade ich das Latency Delay dann in den Masterkanal? Wie muss ich
    vorgehen um die Angelegenheit ans Laufen zu bekommen?
    Mit bestem Dank
    der Michael

  6. #7 DerSchoene schrieb am 02.06.2013
    @Carsten & Hans-Peter:

    >Warum den parallel fahren, wo er doch ein internes Dry/Wet Feature hat?

    Ich würde sogar soweit gehen und fragen, warum nicht gleich jede DAW in jedem Plugin-Fenster einen Dry/Wet-Regler für alle Effekte hat.

    Ich kenne das bisher nur von REAPER und finde das da einfach genial umgesetzt. Ein einfacher Dreh an einem einzigen Regler erspart einem dieses ganze Herumgehampel mit extra Spuren anlegen, Sends einrichten, Routing anpassen, Fader auf verschiedenen Spuren synchronisieren und und und.
  7. #6 Hans-Peter schrieb am 01.06.2013
    @ Carsten
    >Warum den parallel fahren, wo er doch ein internes Dry/Wet Feature hat?


    Diese frage ist tatsächlich berechtigt… .
    Mittlerweile hat doch jedes zweite Kompressor plugin, einen Dry/Wet Regler/Funktion mit der man ohne lästiges doppeln der Spur, eine absolut unkomplizierte “Parallele Compression“ fahren kann.

    Trotzdem schön, dass man sich hier die mühe gemacht hatte, mal zu zeigen wie man diese wichtige Funktion ganz klassisch realisiert.
  8. #5 MikeMarsh schrieb am 01.06.2013
    Hi,

    wirklich ausgesprochen gute Sendung mit tollen und sympathischen Leuten, die auch wissen was sie da sagen.

    Sehr interessant - so macht das Spass!

    Jetzt noch ein paar kleine vorbereitete Demos von Andreas zu seiner interessanten Trick-Kiste und das wäre sogar komplett perfekt gewesen.

    Super!

    M :)

    ... und vielleicht noch für den Max einen ma(c)ximierten Computer
  9. #4 Carsten schrieb am 30.05.2013
    Zum Softtube FET Comp: Warum den parallel fahren, wo er doch ein internes Dry/Wet Feature hat?
  10. #3 Rouven schrieb am 30.05.2013
    huch fehlerteufel:
    moment mal, kanal auf null, das hätte "minus unendlich" heissen müssen, ich verwechsel das zu oft,
    aber trotzdem applaus, danke

    grüße
    rouven
  11. #2 Rouven schrieb am 30.05.2013
    BUS-Plugin
    du machst erst auf dem (quell)kanal vom signal alle Plugins die du haben willst, dann den send auf den paralel kanal, und den fader von deinem (quell)kanal auf null, dann einen zweiten send vom (quell)kanal auf einen zweiten neuen kanal(quell2) und dann kannst du beispielsweise den EQ auf den zweiten kanal(quell2) machen. der ist dann erst nach dem paralel aktiv, sozusagen, und du mischst dann den send von paralel und den zweiten kanal(quell2).
    applaus bitte, danke

    grüße
    rouven
  12. #1 gentler schrieb am 30.05.2013
    Sehr schöne Sendung, Top-Gäste. Wie Mark sagt, schließt die Parallelkompression eine zusätzliche moderate Kompression auf den einzelnen Kanälen nicht aus (kleine Ratio, lange Attak, 2-3 dB Reduktion). Sehr gerne steuere ich auch dezent einen Distortionbus an, um einen Bandsättigungseffekt zu simulieren.

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