PraxisTalk

PraxisTalk: Filmmusik & Sounddesign Praxis

 

Die Filmmusik ist sicherlich die Königsdisziplin in der Musikproduktion. Aber welche Voraussetzungen benötigt man? Ist Equipment wirklich so wichtig? Welchen Stellenwert hat das Sounddesign? Wie kommt man an Kontakte und Aufträge? Im Praxistalk, moderiert von Fachdozent Holger Steinbrink (www.audio-workshop.de), beantworten hochkarätige deutsche Filmmusiker diese Fragen und geben zusätzlich nützliche Tipps zum Thema.

Mit dabei:

Achim Brochhausen >achimbrochhausen.de ist Studierter Musiker, Komponist und Musikproduzent

George Kochbeck >monopalast.de ist jetzt erfolgreicher Filmmusiker und hatte mit Georgie Red mit "if i say stop then stop"einen der größten Hits des Jahres 1983.

Prof. Karim Sebastian Elias >eliasfilmmusik wurde 2008 mit dem Deutschen Fernsehpreis für seine Musik zu „Bella Block: Weiße Nächte“ und „Die Schatzinsel“ ausgezeichnet, die er mit dem Brandenburgischen Staatsorchester eingespielt hat. 

Arno Fisser komponiert u.a. Musik für den Tatort, Fall für zwei, Wollf`s Revier und Balko.

Holger "Tsching" Steinbrink  > audio-workshop.de ist Cubase Dozent und arbeitet freiberuflich gelegentlich auch für Steinberg.

Alle Infos zur im Praxistalk angesprochenen Filmmusik & Sounddesign Tutorial-Video DVD von audio-workshop: http://www.audio-workshop.de/index.php/tutorials-literatur/videotutorials/filmmusik-sounddesign

Download:  > medium >small > audio only

13.06.2013 - Talks und Interviews

Dein Kommentar

  1. #15 Holger Steinbrink schrieb am 17.06.2013
    Hallo,

    ich muss mich entschuldigen, ca. 3 min vor Aufzeichnung ist das Netzteil meines RME-Interfaces über den Jordan gegangen, so dass wir unsere Kondensator-Headsets leider nicht nutzen konnten und auf das Rechner-Mikrofon umsteigen mussten. Beim nächsten Mal lieber wieder Bus-powered ;-)
    LG, Holger
  2. #14 Professor Hedera helix schrieb am 17.06.2013
    Professoren haben nicht MEHR Ahnung, meist eher weniger und beschränkt auf ihr Thema! Es gibt Menschen hier die verdienen das auch! Das ist nur ein akademischer Titel! Die verdienen viel zu viel und lehren null! Es kann ja jeder mal googeln was die so NETTO bekommen. Und wofür?! Für Studenten sind die Professoren meist eh nie da! Professoren sind für die Studenten da!
    Zum Glück gibt es immer mindestens 3 bis 7 Profs auf die es ankommt! Erfahrung ist das Stichwort! Wer sich Dr. oder Prof. nennt hat NUR einen akademischen Titel! Es gibt Menschen, die haben "nur" Talent sowie Erfahrung und können Euch mehr zeigen!
    Das Ergebnis zählt!
    Dipl. Ing. und Techniker sowie Autoditakten könne Euch mehr zeigen! Lasst Euch von pseudo Studiengängen nicht über den Tisch ziehen.
  3. #13 Achim R. schrieb am 16.06.2013
    Irgendwie bleiben wichtige Fragen unbeantwortet.
    Bekommt ein Komponist eine CD mit sämtlichen Tatort-Szenen durchnummeriert als mp4-Files, die er in seinen Sequenzer lädt
    und dann vertont ?
    Ist die Bezahlung fest oder wird die mit dem Resisseur verhandelt ?
    In welcher Größenordnung bewegt sich die Entlohnung ?

    Gruss
    Achim R.
  4. #12 Tja schrieb am 15.06.2013
    Wollte ja nicht der erste sein, der rummeckert aber...

    Das Thema ist interessant, aber....

    Von "Profis" so eine Ton-"QUALität"? - Aua.
  5. #11 carsten schrieb am 15.06.2013
    Schade, das der Ton so schlecht war. Aber die Sendung selber war klasse (besser als andersrum), die Gäste hochkarätig. Ein Muss für jeden, den das Thema interessiert!

    Kleine Idee zur Ton: wenn jeder der Beteiligten seine Sprachspur zu Hause gleichzeitig auf Festplatte aufnimmt und anschließend als Datei zu den Musotalk-Headquarters sendet, hätte man einen einwandfreien Ton in der ganzen Sendung.

    Vorteile
    +Unabhängigkait vom Internetwetter
    +Skype/Softwareeinstellungen und gesendete, eingeschränkte Tonqualität vor Ort machen sich nicht mehr bemerkbar
    +mehrere Möglichkeiten zur Durchführung: Die Originalspur kann per Software im Rechner abgezweigt werden, oder ein zweies Mikro(oder HD-Recorder) läuft zeitgleich mit.

    Nachteil
    -Nachbearbeitung und zeitliche Anpassung (Achtung, Klappe!) der Tonspuren nötig (falls das Skype-Original zu schlecht ist)



  6. #10 hans-peter schrieb am 14.06.2013
    ja, besonders die qualität des skype-tons von karim ist als mangelhaft zu werten.
    ungeachtet der schlechten tonverbindung und des ungünstigen raumhalls, machte letztendlich das integrierte noise-gate ein verstehen von karim unmöglich.
    schade, schade, denn mit einem einfachen headset hätte man die meisten probleme umgehen können.
  7. #9 Marius schrieb am 14.06.2013
    Interessantes Thema und schöne Einblicke!

    Aber auch ich muss sagen, der Ton war unterirdisch!
    Ich hab das ganze erstmal durch Auphonic (auphonic.com) gejagt und, siehe da, man konnte es sich anhören, ohne Schmerzen. ;)
    Und was Algorithmen können, sollten auch Audioprofis hinbekommen....
  8. #8 Rockzock schrieb am 14.06.2013
    Hey Holger "T"S,
    Immer Super wenn du durch die Sendung führst !
    Gute Fragen, kein durcheinander. Die Gäste kommen zu Wort. Das ist ja bei NonEric nicht immer der Fall.
    Das finde ich gut.:-) Tolles Thema, Top Gäste, Super Sendung !

  9. #7 gentler schrieb am 14.06.2013
    Gratulation an Rolf Wöhrmann für die Nave-Synth-App, eine Vorstellung/Test/Tutorial an dieser Stelle wäre super. Viele Grüße aus Berlin!
  10. #6 rouven schrieb am 14.06.2013
    Ich fand den Ton erbärmlich.
  11. #5 gentler schrieb am 13.06.2013
    Sehr, sehr wichtig ist die Fähigkeit zum Netzwerken.
  12. #4 Wellenstrom schrieb am 13.06.2013
    Zitat Marc: Für mich besteht kein Zweifel dain, dass Filmmusik als Königsdisziplin gesehen werden kann. Ich habe größten Respekt vor diesen Musikern und Soundkünstlern, die sowohl in so ziemlich jeder Musikrichtung zu Hause sein müssen, um erfolgreich zu sein...

    @ Marc
    Quatsch! Filmmusik ist Funktionsmusik - und bewegte Bilder müssen gestützt werden. Ob ich nun eine Stimmung mit Blues, Electro oder klassischem Gebimmel erzeuge, spielt doch gar keine Rolle. Der Musiker sollte höchstens dur von moll unterscheiden können. Ein guter Film kann immer kompositorische Schwächen ausbügeln. Eine Musik für sich allein stehen zu lassen hingegen ist viel schwieriger, also Stimmung zu erzeugen ohne bewegete Bilder. Wenn ich denn Filmmusiker bewundern sollte, dann eher wegen Fragen des Timings und der Fähigkeit, genau auf den Punkt die richtige Stimmung richtig zu legen. Aber, das Schaffen m.E. nicht wirklich viele. Und hier in Deutschland gibbet da kaum Leute, die das beherrschen. Die Guten zieht es dann leider auch schnell nach Hollywood (Beispiel: Reinhold Heil) und dort werden sie dann dazu verbraten, Hans Zimmer oder John Williams Gedöns zu kopieren (wenn sie sich nicht ewig im Independentmoviebereich bewegen).
    Nee, ehrlich... bewundern tu ich da keinen von, weil die Jungs eben nur funktionieren müssen/dürfen im Getriebe eines Filmprojekts. Ich denke, dass es da nur wenige gibt, die es sich leisten können, ihre eigenen künstlerischen Ambitionen ausleben zu können. Ich fürchte, dass da einige Idealisten über kurz oder lang desillusioniert sind und auf kreativer Ebene veröden.

    @ Mike Pal
    Nee, in so'nem Kaff wirste wohl nicht glücklich werden. Vielleicht kriegste da höchstens mal deine Musik in irgendeinem Bühnenstück des örtlich Laientheaters untergebracht. Gibbet denn keine Fachhochschule oder Uni in deiner Ecke. Muss ja nicht unbedingt gleich 'ne Filmhochschule sein. Abschlussarbeiten filmischer Art finden sich z.B. auch oft dort, wo in Sachen Werbung oder Design gelehrt wird.

  13. #3 Jakob Eisenbach schrieb am 13.06.2013
    Denken Sie, bzw denkt ihr das es auch hilfreich ist, selber einen Eindruck davon zu bekommen, "selbst" Filme und Videos? zu drehen, erstellen und zu bearbeiten?

    Könnte das nicht auch eine sinnvolle, andere Seite zeigen um ein besseres Gefühl "für" die Filmmusik zu bekommen?

    Was vielleicht auch ergänzend zum Umgang und dem "Gefühl für das richtige Instrument bekommen" genannt werden könnte, ist die Idee, sich mal mit vielen verschiedenen, speziell Orchesterinstrumenten außeinander zu setzen und alle isoliert kennenzulernen, um zu wissen "was" auf einem Instrument besser klappt als auf anderen!

    Übrigens ein sehr gutes und hilfreiches Interview, viele brennende Fragen sind mir hiermit beantwortet worden! :)
    Danke, Gruß Jakob
  14. #2 Mike Pal schrieb am 13.06.2013
    Filmkomponist,der [?f?lmk?mpon?st] Substantiv, maskulin

    -meist gescheiterter Bandmusiker oder Musiker der auf der Suche nach gleichgesinnten,
    gleichbegabten oder gleichbegeisterten Mitmusikern erfolglos blieb und sich deshalb
    in ein eigenes Studio zurückzieht, um unabhängig von anderen Mitmusikern in Personalunion
    seinen Traum vom Musik machen auszuleben.

    Ich glaube, diese Beschreibung trifft auf einen sehr großen Teil der (Hobby-)Filmkomponisten zu.:-)

    Achim Brochhausen sagt in dem Video (ca 11:00) über das Arbeiten mit einem realen Orchester:
    "...unfassbar, dass man heute noch die Möglichkeit hat, etwas schreiben zu können
    und das direkt auch mal hören zu können, was ich schreibe..."
    ...
    "aber wo haben wir diese Gelegenheit heute noch, dass man im generellen schreiben kann und direkt
    hören kann, sich entsprechend dann auf dieser Art und Weise verbessern kann..."

    Dazu möchte ich einen kleinen Denkanstoß geben.
    Ich wohne auf dem Land in einer kleinen Gemeinde mit rund 5.000 Einwohnern.
    Hier gibt es eine sehr gute Feuerwehr Marschkapelle, ein Streichquartett, einen Männerchor, einen Frauenchor,
    zwei pensionierte ehemalige Wiener Philharmoniker (Bratsche, Violine) und diverse Musikvereine.

    Nun habe ich als (Film-)Komponist mit eigenem Studio und Massen an Plugins und Virtuellen Musikern zwei Möglichkeiten:
    Entweder ich brate weiter mein Ei im stillen Kämmerlein, oder ich gehe raus und nutze das was vor meiner Haustür verfügbar ist.

    Es ist auch nicht verboten, sein eigenes Orchester zu gründen oder ein bereits vorhandenes Laienorchester aufzusuchen. Dazu muss man aber unter umständen mit Menschen sprechen.
    Und das auch noch persönlich.
  15. #1 Marc schrieb am 13.06.2013
    Für mich besteht kein Zweifel dain, dass Filmmusik als Königsdisziplin gesehen werden kann. Ich habe größten Respekt vor diesen Musikern und Soundünstlern, die sowohl in so ziemlich jeder Musikrichtung zu Hause sein müssen, um erflolgreich zu sein sowie eine Menge von Klang als solches und dessen technische Umsetzung verstehen müssen. Danke für diesen tollen Podcast! Bitte künftig mehr davon.

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