PraxisTalk

PraxisTalk - Drum-Recording und Mikrofonierung

Wo plaziert man am Schlagzeug welches Mikrofon und warum? Wir erklären wie man ein Drum-Kit optimal mikrofoniert.

Ein Schlagzeug "abzunehmen" kann ein ziemliche Heraussforderung darstellen. Welche Mikrofone benötigt man? Wo müßen diese plaziert werden?

Mit vielen Mikrofonen am Schlagzeug ist man zwar ziemlich flexibel, man kann sich aber auch ne Menge Probleme einhandeln.

Die Mikrofone nehmen natürlich auch einiges von benachbarten Schlaginstrumenten auf. Das ist schnell zuviel "Übersprechen". Auch die Laufzeiten müßen kompensiert werden.

Auch die unterschiedlichen Mikrofonkonstruktionen wirken sich auf den Sound aus.

Mit dem kostenlosen Drum-Player von Sennheiser > Drum-Mica läßt sich das sehr schön simulieren.

Jochen Weyer >HOFA-Studios Senior Audio-Engineer.

 

Fabian Freitag >HOFA-Studios Audio-Engineer.

Andrew Levine > Blumlein Records macht mobile Aufnahmen in Stereo und Surround.

Download > HD >medium >small >audio only

01.05.2014 - Talks und Interviews

Dein Kommentar

  1. #13 VirusTI82 schrieb am 12.05.2014
    http://www.youtube.com/watch?v=ZSwiJcQNKxw

    Das hat Style, alles live!
    Kommt kein anderes Instrument nach!



    Synthesizer forever!!!



    Gruß
    VirusTI82
  2. #12 Christoph schrieb am 06.05.2014
    @carsten
    Ich denke das man mit 100-200 Dollar, auch in China, leider nicht auskommen wird.
    Was ich bisher von Yamaha und Steinberg gehört und gelesen hatte, werden wohl in den Geräten sehr hochwertige Bauteile und Komponenten verbaut. Daher werden vermutlich die reinen Materialkosten wohl nicht unter 500 Dollar zu bekommen sein (auch nicht in China)!
    Die Entwicklungskosten sind nach aussagen von Yamaha wohl der grüßte Batzen gewesen und logischerweise müssen diese erst einmal aufgefangen werden.
    Trotzdem, 10.000 knöpfe ist schon ein sehr stolzer Preis!

    Das rechtfertigen auch keine Argumente einiger User hier wie, “der Icon Controller kostet sogar um die 32.000 Euro“, ein recht schwacher Trost und hat weder was mit der Sache selbst noch mit Yamaha zu tun.
    Obwohl ich mir meine Semmeln im Post Pro-Bereich verdiene, kann ich jetzt auch nicht einfach aufjubeln und mir gleich morgen für 10.000 € ein Nuage bestellen.
    Meine Kollegen aus dem Pro-Bereich sehen das übrigens auch alle sehr ähnlich.
    Es wird nämlich immer noch angenommen, dass Leute die ihren Lebensunterhalt mit der Studioarbeit bestreiten, auch immer gleich einen Sack mit Geld unter dem Schreibtisch liegen haben müssen.
    Schön wäre es aber schon… .

    Make more Music
  3. #11 Marius schrieb am 05.05.2014
    Hey,
    sehr interessante Sendung! Bin auch froh, dass es mal wieder um klassisches Handwerkszeug ging.

    Leider kam die Recorder-Man Technik etwas kurz. Dabei ist sie wunderbar geeignet, um mit wenigen Mitteln einen guten Sound zu erzielen. Nicht nur im Jazz, sondern auch in anderer akustischer Musik.
    Hier gibt es ein Video, dass die Vorgehensweise und Positionierung der Mikrofone gut erklärt:
    https://www.youtube.com/watch?v=8X_kMItRI2s

    Es wird auch deutlich, dass es bei Overheads sinnvoll ist, den Abstand beider Mikrofone zu Bassdrum und Snare gleich zu halten. Die gezeigte Methode eignet sich nicht nur für Recorder-Man, sondern auch für andere Mikrofonierung, bei denen die Kapseln nicht Koinzident sind.
  4. #10 and-y schrieb am 04.05.2014
    Sehr gute, informative Sendung!
    Finde es gut, dass zwischen den vielen "digitalen" Sendungen auch mal wieder eine Sendung dabei ist, wo es um das Handwerk an sich und um akustische Musik geht!Sehr kompetente Gäste! Gerne mehr davon!

    Gruß and-y
  5. #9 Jan S. schrieb am 03.05.2014
    Schöne Sendung, eigentlich gar nicht meine Welt, aber gut gemacht und informativ.
    @VirusTi82: niemand zwingt dich doch, so eine Sendung über Drums anzugucken. Ich finde es gut, dass musotalk alle Bereiche der Musikproduktion abdeckt, reine Special-Interest-Sites gibt es doch schon genug. Auch bei mir kommen die Drums aus pragmatischen Gründen aus der Dose, aber gerade als Musiker sollte man doch offen für neues und anderes sein, sonst suppt man nur noch in der eigenen Soße rum...
  6. #8 Elias57 schrieb am 02.05.2014
    Gute und informative Sendung ;) Bekanntes nochmals theoretisch aufgefrischt, hier und da weitere Hintergrund-Infos.

    So, NonEric, wie sieht es eigentlich mit Keyboardern aus, die quasi ohne Plugs bzw. einer DAW auskommen? Die werden immo nicht von Musotalk bedient, es sei denn man ist 80er-Synthie-Schrott Fan ;)

    Was machen die Emulationen ausserhalb einer DAW von z.B. eines Pianos, einer B3, des Wurmflitzers? Ja, es gibt ein Leben abseits von DAW und Plugins!

    Wie jemand hier zu Anfang schrieb, er würde alles mit Plugs machen, der hat, sry, nie mit echten Drums zu tun gehabt!
  7. #7 reudiger schrieb am 02.05.2014
    @Doc

    ganz deiner Meinung, wobei du MP3 erst aus den Köpfen bekommen musst,
    was wohl ein gewaltiger aufwand wird.
    marketing-technisch kaum zu stemmen, aber einen versuch wert, und einen überzeugt man immer...

    die fakten sind einfach so: auf den meisten consumer-geräten zum genuss von musik ist kaum bis kein unterschied zu hören. Das ist die wahrheit, und die kommt meistens ans licht, früher oder später.

    wenn dann profitieren eher die hardware-hersteller von teuren kopfhörern, die mittlerweile das dreifache kosten wie zu DM zeiten.


    p.s. schlechte musik verkauft sich dann aber auch nicht besser. ist also unabhängig vom format. irgendwie hat doch alles sein lc
  8. #6 DocSteve schrieb am 02.05.2014
    Was wäre, wenn MP3 verschwinden und z.b. hierdurch endlich ersetzt würde, bevor noch mehr Schaden angerichtet wird?
    http://de.wikipedia.org/wiki/Pono
  9. #5 JeZe schrieb am 02.05.2014
    Lockere und sympathische Runde.

    @VirusTi82: es gibt auch sowas wie richtige Bands, die haben dann meist auch einen Schlagzeuger aus Fleisch und Blut und spielen ihre Songs live. Dem Schlagzeuger zu sagen, dass man keinen SInn darin sieht, ihn aufzunehmen weil es sein Instrument bereits in gutert Qualität als VSTi gibt ist in etwa so sinnvoll wie einem Synthie-Freak zu sagen, dass seine Soundschrauberei unnötig ist, weil es fest alle guten Sounds schon als Sample gibt. :)

  10. #4 Thorsten schrieb am 02.05.2014
    Moin,

    gute Sendung die natürlich das ganze Thema nur oberflächlich ankratzen kann, aber die mir wieder Lust macht mehr zu experimentieren.

    Achso nochmal ein kleiner Kommentar zu den Drumtracks die ich dir damals eingetrommelt hatte, Non Eric:
    Ich habe natürlich darauf geachtet, dass die Trommeln in sich gut gestimmt sind, aber meiner Meinung nach macht es in den meisten Fällen keinen Sinn, Trommeln auf konkrete Töne zu stimmen, bzw. diese soweit herauszuarbeiten, dass er vordergründig erscheint, da es ansonsten innerhalb jedes Songs zu Disharmonien kommt. Stell dir vor der Gitarrist würde auf jeder 2. und 4. Zählzeit z.B. ein Dis spielen. Das kann für einen Part funktionieren, aber im nächsten kommt dann plötzlich ein anderer Akkord oder gar ein kompletter Tonartwechsel und das ganze passt nicht mehr. Der Gitarrist kann jetzt einfach umgreifen und was anderes spielen, aber als Drummer hat man i.d.R. nur eine Snare, die durch den ganzen Song passen muss. Außerdem prouzieren Trommeln ja von Natur keine reinen Töne mit ausschließlich harmonischen Obertönen wie z.B. Kesselpauken sondern bekommen ihren typischen Charakter ja gerade über das Frequenzgemisch. Da macht es meiner meinung nach ein keinen Sinn einen genauen Ton so herauszuarbeiten. Meistens modulieren Trommeln den Grundton auch im Ausklang, was mit der unterschiedlichen Stimmung von Schlag und Resonanzfell zu tun hat. Das ist dann zumeist ein erwünschter Effekt.

    Und noch zum Thema AC/DC. Ich hab mal in einem Interview mit Phil Rudd (ich glaub in der Zeitschrift Sticks) gelesen, dass der die Snare deswegen so oft tauscht, weil der mit einem solch krassen Punch reinhaut, dass die Felle regelrecht nach 2-3 Songs so weich gespielt sind, dass die Gefahr eines Risses einfach zu groß wird Und der Sound einfach nur noch Müll ist. ;) Ich frag mich wie sowas geht, ich spiel meine Felle i.d.R. ca. ein halbes Jahr bis die nicht mehr klingen!

    So, ist ja doch ein halber Roman geworden. ;) Vielleicht hört man ja mal wieder was voneinander! :)

    LG Thorsten
  11. #3 Kirk schrieb am 02.05.2014
    Mich chillt diese hin und her Kamera überbaut nicht. Ich werde davon eher Seekrank
  12. #2 Carsten schrieb am 01.05.2014
    Informative Sendung, die einem sicher die Grundideen erklärt.
    Für etwas mehr Details kann ich - für Rock/Pop-Produktionen ;) - den Drum-Recording-Workshop von den Kollegen von Bonedo empfehlen:
    http://www.bonedo.de/artikel/einzelansicht/basics-drumset-mikrofonierung.html
  13. #1 VirusTI82 schrieb am 01.05.2014
    Guten Tag!
    Ich seh leider keinen Sinn darin Schlagzeug selbst aufzunehmen.
    Wenn man natürliche Drums möchte gibt es so viel weltklasse Vsti Instrumente.
    Die klingen schon perfekt.Besser als man es je selbst aufnehmen würde.
    Und wer umbedingt irgendwo drauf herumkloppen muss kann sich ja ein Schlagzeug holen, dass das Vsti Schlagzeug ansteuert.
    Da ich nur Musik elektronischer Natur mache interessiert mich das Thema eigentlich Null.Sorry!Für mich total uninteressant!
    Das einzigste und wahre Hardwareinstrument das ich spiele heisst ' Synthesizer '.
    Für Drums benutze ich von Vengeance Metrum, das ist mein Schlagzeug.
    Vielleicht interessiert sich ja jemand für dieses Thema, ich leider nicht sorry!
    Ich freu mich immer auf die Musotalk Sendungen weil ich schon seit Jahren Fan bin.Musotalk ist für mich das GZSZ für Hausfrauen, Die Sportschau für Fussball Fans, der Porno für Perverse.Ich liebe es!Deshalb schmerzt es, wenn so langweilige und uninteressante Themen kommen. Wieder eine Woche warten bis zur nächsten Sendung.Eine ausführliche mehrteilige Sendung über den Vergleich von den über 50 Softwaresynthesizer da draussen wär mal eine Marke.Oder das ganze über Hardwaresynthesizer.

    Vielleicht das nächste mal.
    Musotalk forever.Make more Music.

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