PraxisTalk

PraxisTalk: die besten Tipps zum Mastering Teil 2

VOTING-UPDATE!!! Könnt Ihr rauszuhören welches Master von Andreas wurde rein digital gemastert wurde?

> zum Voting

> In Teil 1 haben wir ein Art "Briefing" zum Mastern des Titels "be my toy" gemacht. Wir diskutierten die verschiedenen Vorgehenweisen im Umgang mit dem "Kunden" und dessen Wünschen.

Im 2. Teil wird es konkret. Andreas, Jochen und Jan präsentieren ihre Master und zeigen detailiert welche Bearbeitungen sie gemacht haben.

Natürlich erfahrt ihr auch alles über das jeweilige Equipment und wir zeigen Plugin- und Automationseinstellungen.

Jochen Sachse von HOFA hat das komplette Mastering in Cubase mit den neusten Versionen der HOFA Plugins gemacht, Jan hat Digital und Analog kombiniert und von Andreas gibt es gleich 3 Versionen.

Andreas Balaskas > masterlab.de mastert in Berlin von Agro bis Rosenberg.

> Master A, B und C

Jan Ohlhorst > finemastering ist Mastering Engineer und moderiert das Recording.de Recording Forum. 

> Jan´s Master als Wave

Jochen Sachse > hofa-college ist Geschäftsführer von Hofa und Musikproduzent.

> Alle Files zum Master von Jochen Sachse auf Hofa-College.de

> Original Mix und Rough Master zum Song "be my toy". Creative Commens Lizenz beachten!


Download:  > medium >small > audio only

13.02.2014 - Talks und Interviews

Dein Kommentar

  1. #40 Tim schrieb am 22.08.2014
    Hallo,
    ich finde Muso-Talk ein tolles Format und habe mit viel Interesse die Sendungen zum Mastering angeschaut.
    Ich habe nicht die fachliche Kompetenz die Arbeitsschritte im Detail nachzzuverfolgen, da ich mich selber nicht mit Mixing oder Mastering beschäftige. Allerdings beschäftige ich mich viel in meiner Freizeit mit Musik und habe auch realtiv gute Kopfhörer und Studioboxen zu hause. Diese stehen nicht in einem klanglich optimierten Raum und dienen daher eher als gute Hifi-Boxen.

    Natürlich gibt es Unterschiede in den Masters. Dabei gefällt mit vor allem Track B von Andreas und das Master von Jan am besten, da die Bass-Linie schön hervorkommt, was diesem modernen electro-Sound zu Gute kommt.
    Unabhängig davon frage ich mich aber, ob dieses bis in kleinste Detail Mastering überhaupt nötig / sinnvoll ist. Natürlich ist ein "gutes" Master immer besser. Aber wer hört denn überhaupt diese kleinen Unterschiede? Wo werden denn die heutigen kommerziell erfolgreichen Songs abgespielt? Im Auto, auf dem Laptop, auf MP3-Playern und Handys mit meist billigen Kopfhörern. Dort wird der normale Hörer niemals unterscheiden können, ob eine Snare 0.5 dB lauter gemacht worden ist im Master. Meist sind dort schon vom Nutzer irgendwelche EQ eingestellt.

    Für mich persönlich ist insgesamt der Höreindruck am wichtigsten und nicht die Philosophie darüber, welche klangverbesserungen in der Theorie und im Freqzenzband am sinnvollsten erscheinen.

    Dennoch macht es ntürlich Spaß, solche Kleinigkeiten zu diskutieren ;-)
    Danke für die Videos!
  2. #39 Vossi schrieb am 26.04.2014

    Sehr interessante Sendung, richtig interessant wird sie aber erst wenn man hinterher die Master vergleicht.

    Psychologisch wäre es vielleicht besser gewesen wenn man nicht gewusst hätte von wem welches Master ist.
    Etwas ungünstig für Jochens Master ist auch dass es in der Lautstärke gegen die anderen abfällt.

    Generell gefällt mir persönlich, sowohl bei Jan als auch bei Jochen, die Bassdrum nicht so gut. Bei Beiden ist im Bereich der Bassdrum zuviel Mulm und Matsch, klingt ein wenig so als ob der Nachbar eine Technoparty feiert von der man nur die Bässe hört.
    Am besten hat hier Andreas die Bassdrumfrequenzen im Griff.

    Wobei ich die Bassdrum bei allen dreien generell etwas zu laut empfinde und diese auch nach kurzer Zeit nervt, dass ist aber vielleicht auch eher dem Mix geschuldet als dem Master.

    Also am angenehmsten empfinde ich die Master von Andreas und da noch eher den A Mix , dann kommt Jan und zuletzt Jochen.

    Diese Entscheidung fälle ich direkt beim Hören der ersten Sekunden des Songs, wenn ich im Wechsel durch alle drei, nur die ersten Sekunden höre dann empfinde ich den Mix von Andreas am aufgeräumtesten.
    Dann kommt Jan und bei Jochen liegt einfach schon von Anfang an zu viel von den unteren Frequenzen auf dem Lied, das klingt einfach zu mulmig.

    Natürlich habe ich mir die Master auch alle drei komplett angehört und letztlich ist dies hier auch nur mein persönlicher Geschmack.

  3. #38 Moofi schrieb am 01.03.2014
    Danke für die interessante Sendung.

    Ich kannte den Song vor den beiden Sendungen noch gar nicht und mir gefällt er, insbesondere der Übergang von Refrain zur Strophe, die Bläser sind echt cool und der Synthi dudelt gemütlich vor sich hin. Schöne Berliner Schule :-D

    Wie auch immer, Master B von Andreas gefällt mir am besten (meinem Hören nach die analoge Signalkette), weil sie eine Klarheit in sich trägt trägt, die die einzelnen Komponenten gut hervorhebt, auch wenn ich grundsätzlich die Drums zu leise finde. Ein bisschen grundsätzliches Balancing im Mix könnte ebenfalls helfen.
    Dicht gefolgt von Jans Master bei dem ich insbesondere den Punch im Bassbereich mag. Eine Kombination der beiden Versionen wär mal interessant ;-)

    Die Hofaversion liegt meines Erachtens weit dahinter und wäre für mich als professionelles Master nicht mehr akzeptal.

    Soviel zu den Versionen.

    Na klar hätt ich mir ebenfalls detailiertere Informationen zu den einzelnen Schritten gewünscht, wie z.B. beim Video vom Besuch im Masterlabsstudio, was allerdings, denke ich mal, den Rahmen der Sendung bzw. deren Dauer gesprengt hätte.

    Ansonsten war es sehr aufschlußreich, drei Herangehensweisen und entsprechende Resultate hören zu können, für mich mit dem Ergebnis das Mastering genauso individuell ist wie beispielsweise Kochen und letztlich Geschmack und Vorlieben auf beiden Seiten der Musik für den Hörgenuss entscheidend sind. Um so schöner, dass es viele Masterstudios und Masteringstile gibt, die in ihrer Gesamtheit ein buntes Klangbild kreieren und jedem Musiker eine entprechend vielfältige Auswahlmöglichkeit bieten.

    Danke an alle Beteiligten.

  4. #37 Jens schrieb am 28.02.2014
    Danke für die tolle Sendung. Ich hab sie leider heute erst gesehen :)
  5. #36 HpunktR schrieb am 23.02.2014
    Ich möchte mich mal bei allen Beteiligten dieser Sendung bedanken.
    Dieses Gestänker hier in einigen Kommentaren ist unerträglich
    und peinlich-zum Fremdschämen.
    Seid einfach froh, daß es so eine Plattform Musotalk gibt.
    Und diese ewige Kapitalismuskritik, die hier auch zu anderen Themen
    immer wieder gebetsmühlenartig bemüht wird, ist widerlich-heuchlerisch.
    Geht in die Politik, da gehört ihr hin.

    Also nochmal ausdrücklich:

    Danke Non Eric und Team
    Danke Steinberg, Waldorf un Co.
    Danke an alle Dienstleister vom Fach)

    Allen sei ihr Brot und die Werbung gegönnt.

  6. #35 rawe schrieb am 20.02.2014
    hi noneric,
    wann erfährt man denn, welches file der abstimmung das richtige (rein analoge) ist?
    beste grüsse!
  7. #34 Thilo schrieb am 20.02.2014
    @Tobias - guten Morgen allerseits

    Deinen Hinweis auf die Bedürfnisse des Publikums in Sachen erhellender Informationen über die Produktion, finde ich sehr sinnvoll.

    Andererseits ist es aber viel verlangt, alle möglichen Einzelheiten, Techniken und Kniffe zu offenbaren. Ich persönlich glaube, so etwas ließe eher in Seminar-Form vermitteln, durch praktische Arbeit in einem Studio oder vielleicht auch Unterricht, bzw. eben Studium, es gibt die entsprechenden Möglichkeiten allesamt und es ist ein weites Feld, um es mit Fontane zu sagen.

    Zu verlangen, dass sich hier jemand zum „gläsernen Musikanten“ macht, ist vielleicht auch viel zu viel verlangt und von Demokratie in der Kunst kann ich aus meiner Erfahrung dringend abraten.

    Die Erkenntnis, dass Mastering keineswegs auf transzendente Weise aus jeder Produktion etwas grandioses machen kann, wenn sich Nachteile oder kleine Fehler, die während der Komposition, der Produktion und in der Mischung nicht gelöst oder vermieden wurden übermäßig summieren, ist aber für sich genommen wertvoll. Mastering ist wichtig, aber nicht allein selig machend.

    Trotzdem finde ich besonders die Frage interessant, welche der Versionen aus dem Masterlab ausschließlich mit Plugins hergestellt wurde und bin echt gespannt, ob ich mit meinem Tip (Nummer Eins ist diejenige welche) richtig gelegen habe.
    Wann und wo gibt’s eigentlich die Auflösung?

    Ich würde letztlich zu bedenken geben, dass besonders ästhetische Kritik an „Be My Toy“ an dieser Stelle eigentlich keinen Erkenntnisgewinn leisten kann und trotzdem ich auch denke, dass Produktion mangelt, ist das eine total persönliche Sache. Mir tut es fast leid, dass ich mich dazu selber geäussert habe, es war eigentlich irrelevant. Man kann auch mit vereinten Kräften keinen perfekten Song schreiben. In meiner Praxis kommen die besseren Ideen wie die Jungfrau zum Kind - hier haben wir den legitimen Hort der Transzendenz.
  8. #33 tobias_kleine schrieb am 19.02.2014
    "Es wäre ausserdem auch total der falsche Fokus, ausgerechnet Hans Jörgs Song hier ins Zentrum der Kritik zu stellen."

    Wieso? Es ist seine Seite und seine Musik. Natürlich muss man ihm anrechnenen und zugute halten, dass er ein gewisses Risiko eingeht, indem er eigene Tracks benutzt. Die meisten von uns würden das vermutlich nicht machen. Ich bin aber dennoch der Meinung, dass er einen grundlegenden Fehler macht. Er spricht nun seit bestimmt sechs Sendungen über be my toy, und zwar nur über die endfertigung des songs. nicht über die eigentliche produktion. musotalk wird von der netten dame zu beginn als "music production podcast" angeküdigt. produktion kommt hier eindeutig zu kurz. was ist produktion. nun, auf alle fälle nicht mastering und in der regel auch nicht mixing. das kann man an den credits bei plattenaufnahmen ablesen. beispiel: der neue longplayer von u2 wird z.zt. im dubliner hanover-studio abgemischt -- nicht von danger mouse, der die platte zuvor über zwei jahre in new york produzierte. gemastert wird die scheibe dann vermutlich wieder in den usa bei masterdisk oder wo auch immer. zurück zu be my toy. warum hat non eric nicht die midi-files mit dem publikum gesharet? auf diese weise hätte es ein kollaboratives arbeiten gegeben. das publikum hätte sounds austaschen und den song verbessern können -- echte produktion halt. non eric hat an dieser stelle eine chance verpasst. er hätte der kritik, die jetzt auf ihn -- teilweise zurecht -- einprasselt, entgegnen können: machts doch besser, ihr habt die midi-files und damit die chance, etwas besseres draus zu machen. niemand hätte sich über diesen approach aufregen können, weil er demokratischer natur ist. es wäre gut, wenn non eric beim nächsten mal nicht nur die audio-stems freigibt, sondern auch die midi-files, damit man synth-plugins zur not austauschen kann. mir haben z.b. die drums überhaupt nicht gefallen. auf den drum-spuren passierte mir zu wenig. grüße aus minden/westfalen.
  9. #32 Thilo schrieb am 19.02.2014
    @ Steve Taggs - guten Tag allerseits.

    Dein Beispiel (Dylan) ist sehr interessant und es impliziert einen wichtigen Punkt: wir unterscheiden besser nicht zwischen richtig und falsch, es geht um Musik, nicht um Sport. Es kann immer passieren, dass einer - wie ich - seine Ansichten über einen Song hat, die er auch argumentativ darzulegen vermag und in sechs Monaten kann in Deutschland trotzdem jeder „Be My Toy“ mitsingen. Ist Erfolg also Wahrheit und die Abneigung des Publikums ein Qualitätsurteil?

    Wir sind uns einig - Fehlerfrei bedeutet nicht Perfektion. Ungefähr jeder, der zwei Finger hat und auf der einen Gitarre Em Accord zustande bringt, kann „Maggie’s Farm“ spielen. Aber kann auch jeder den Song zu einer Ikone der Popmusik machen? Nun - ich finde Dylans Musik im Allgemeinen perfekt - „Bringing It All Back Home“ ist mir aber lieber, als „Infidels“, ich empfinde es als authentischer und weniger poliert. Dies könnte ein gutes Beispiel für den Unterschied zwischen guter und weniger gelungener Produktion sein: Sly Dunbar und Robby Shakespeare halte ich zusammen mit Bob Dylan für unerträglich, aber Black Uhuru zieht mir nichtsdestotrotz die Schuhe aus.

    Gerade als Komponist kann man von Dylan viel lernen. Er hat die musikalische Struktur verschiedener Strömungen ganz persönlich in sich vereint und daraus entstand eine neue und eigene Richtung. Man könnte auch theoretisch kritisieren oder die Reinheit eines Stils fordern. Es gibt genügend Beispiele dafür, dass man gerade eigenartige Qualitäten nicht unbedingt sofort erkennt. Als Steve Reich in Köln seine Kompositionen vorgelegt hat, wurde ihm der Legende nach von einem deutschen Hochschullehrer beschieden, dass es vielleicht ausreicht, um als Student angenommen zu werden. Damals hatte Reich Juilliard schon hinter sich und er hatte eine gänzlich neue kompositorische Gliederung begründet. Dies wurde im deutschen akademischen Betrieb übersehen und noch heute wird Innovation eher in einem elitären Bereich gewürdigt. Sobald Neues populär wird, vermutet man hierzulande Schund. Aber das hat auch viel mit der schwachsinnigen traditionellen Gliederung von E- und U-Musik zu tun.

    Beim Nachdenken über die Sache bemerke ich gerade, dass es einfach nicht meine Aufgabe oder Kompetenz ist, Musik zu beurteilen. Kunst ist nach Goethe eine Hervorbringung zum Zwecke der Erbauung. Adornos Ansatz wird häufig missbraucht, wenn der Spießer nicht weiss was ihm gefällt und die Frage nach Qualität beantwortbar scheint, während ein persönlicher Zugang über bekannte Hörgewohnheiten hinaus offene Ohren, ein offenes Herz und eben mehr als Kompetenz braucht. Es wäre ausserdem auch total der falsche Fokus, ausgerechnet Hans Jörgs Song hier ins Zentrum der Kritik zu stellen. Im Gegenteil ist es sehr freundlich und nützlich, dass er sich hier so exponiert. Ob ich die Musik mag, ist wirklich Nebensache.
  10. #31 Peter schrieb am 19.02.2014
    Hallo Andreas B.,

    Da du mich hier etwas gefragt hast.. .
    Nun, ich werde mich hierzu nicht weiter äußern, es wurde nämlich hier in den Comments
    schon genug geschrienen, zum teil, - fast zu viel -!
    Man sollte nicht noch weiter Benzin ins Feuer gießen!

    Ich wundere mich aber schon über Beiträge von Leuten, die zwar zum Thema nichts konstruktives hier beigetragen haben, aber in Ihren Comments, auf die Anonymität hier verweisen.
    Zur Beruhigung aller, auch in Foren mit Anmeldepflicht und eigenem AVATAR, ist man weiterhin anonym(wenn man das möchte).
    Was mich aber wirklich beunruhigt, ist die Tatsache, dass jetzt in einem anderen bekanten Musikerforum Stimmungsmache gegen die User hier gemacht wird!
    Diese Protagonisten müssen wohl extrem viel Freizeit haben.
    Die Energie die in so etwas unsinniges investiert wird, sollten man lieber in etwas sinnvolleres stecken, z.B. in “MUSIK“!
    LG Peter
  11. #30 Steve Taggs schrieb am 18.02.2014
    @Thilo: ich verstehe Deine Argumentation, jedoch frage ich mich, wie man entscheiden will, ob die Produktion problematisch ist, oder ob der Künstler es einfach so haben wollte? Ein perfekt komponiertes, arrangiertes und produziertes Stück erzeugt andere Emotionen als ein Stück, welches in diesen Belangen nicht perfekt ist. Also hat in der Musik auch die Nichtperfektion ihre Berechtigung. So ist jedenfalls meine Denkweise. :)

    NonErics Track erzeugt ja definitiv irgendwelche Gefühle beim Hörer. Wenn Du davon sprichst, dass die Produktion besser sein könnte - welches Ziel liegt dem dann zu grunde: die vorhandenen Emotionen zu verstärken, sie zu ergänzen oder sie zu verändern?

    Würden wir z.B. Bob Dylan sagen, dass die Produktion vieler seiner Songs überdenkenswert ist? Hierzu würde mich Deine Meinung als Komponist interessieren.

    Ich finde das, was Andreas gesagt hat eigentlich recht sinnvoll: er nimmt das, was er bekommt erstmal ernst in dem Sinne, dass der Künstler es so gemeint hat. :)
  12. #29 Anthony Rother schrieb am 18.02.2014
    vielen dank für die Sendung :-)
  13. #28 Thilo schrieb am 18.02.2014
    @ Steve Taggs

    Das es einen "Mix-Contest" gegeben hat, war mir schon bewusst und wie ich schon gesagt habe meine ich, dass diesem Track nicht nur, beziehungsweise nicht in erster Linie, eine bessere Mischung fehlt, sondern Produktion. Konkret finde ich persönlich, dass beispielsweise Sounddesign oder handwerkliche Korrekturen wie das sinnvolle aufeinander abstimmen des Microtimings der verschiedenen Elemente besser sein könnten. Als Komposition gefällt mir die Sache auch nicht besonders - in meinen Augen ist die Harmonisierung nicht das Gelbe vom Ei und das Ganze ist auch in melodischer Hinsicht nicht so unheimlich umwerfend (nichts für ungut - ist nur meine unwichtige subjektive Wahrnehmung und weder eine Be- oder gar Verurteilung noch böse gemeint).

    Wieso nun ausgerechnet ich, der meint, die Mischung sei nicht so sehr ein Problem (bei diesem Wettbewerb waren ja einige sehr gute Ergebnisse dabei) sondern die Produktion, eine Mischung machen soll, verstehe ich nicht. Ich habe auch leider sehr wenig Zeit für so etwas und arbeite bis auf seltene Ausnahmen ausschließlich an meinen eigenen Sachen (ich bin Komponist). Also muss ich Deine Bitte leider ablehnen. Nach einem acht bis zwölf Stunden Arbeitstag im Studio, habe ich keine Lust an einem Wettbewerb teilzunehmen. Selbst wenn mich der Song reizen würde - ich brauche die Freizeit, damit sich das Gehör auch mal entspannt und während "Be My Toy" läuft, kann ich mich äusserst schlecht entspannen.

    Andreas Balaskas hat vollkommen recht - ich meine auch die lustige Email à la: "Sag mir was ich kaufen soll, ich werd' auch Profi", zeigt einen Irrtum, der sich zunehmend verbreitet. Ich kann die Aggressionen und die hohen Wellen nicht verstehen, die der völlig selbstverständliche und unschuldige kleine Hinweis darauf hervorgerufen hat, dass manches sich nicht im Handumdrehen erklären lässt. Es kann niemand ernsthaft erwarten, dass Leute, die selbst davon leben müssen ihre Ausbildung, ihr Wissen und ihre Erfahrung zu vermarkten, hier im Handumdrehen jeden anonymen Teilnehmer in eine Koryphäe verwandeln können und wollen.

    Also, die unterhaltsamen Bemühungen von Hans Jörg und seinen ehrenamtlichen Mitstreitern sind dankenswert. Kritik daran sollte man daraufhin überprüfen, ob man die auch von Angesicht zu Angesicht äussern würde oder etwa lieber nur im Schutze der Anonymität.
  14. #27 Dirk schrieb am 18.02.2014
    Mir bleibt hier bei einigen Comments, auch wirklich die Spucke weg.
    Und diese anonymen, entschuldigt, "Seppels" schreiben auch noch von "Anstand"?! Unglaublich!

    Hier ist teils schon echt Fremdschämen aller erster Güte, angesagt.

    @Andreas
    lass Dich niemals von solchen anonymen Nörglern ärgern und
    macht bitte genauso weiter wie bisher.

    beste Grüße und dank an alle Teilnehmer, vor und hinter der Kamera, für diese informative und "kostenlose" Lehrstunde.

    Dirk
  15. #26 tdh schrieb am 18.02.2014
    Menschenkinder, ich frage mich, in was für einen asozialen Umfeld mache Leuten aufzuwachsen scheinen. Seit wann gibt es einen Anrecht auf Beantwortung der Fragen? Hab ihr den Teilnehmern bezahlt oder worauf besteht euren Anspruch?
    Zitat: "das Format “Musotalk“ absolut auf den Kopf stellen"
    Dann wäre das die Sorge Non Erics sein und nicht eure. Die Freiheit von Internet besteht auch darin, dass man Inhalten ignorieren kann. Wenn die angebotene Sendung nicht eurem (verzerrten) Weltbild entspricht, dann habt ihr die freie Wahl, diese nicht an zu schauen.
  16. #25 Michael schrieb am 18.02.2014
    Absurd finde ich die Forderung das Andreas nach provokativen Äusserungen auch noch seine damit Zeit verschwenden soll . Ich würde einen Teufel tun !
    Normaler Weise zahlen die Interessenten doch dafür das sie derartige Kurse buchen können, hier aber sind die Protagonisten aus freien Stücken am informieren und müssen sich dann mit destruktiven Situationen auseinander setzten. Das ist einfach nicht tragbar.
    Ich habe auch schon so einige aus Kursen entfernt und das war im Nachhinein auch gut so.
  17. #24 Backbeat schrieb am 18.02.2014
    Ich würde mir "besseres", dichteres und aktuell an Clubcharts ausgerichtetes Mastering Material wünschen.
    So wäre der Unterschied sicherlich deutlich grösser ausgefallen.
  18. #23 Andreas Balaskas schrieb am 18.02.2014
    @Peter:
    "Wenn Du dem Andi ein Anrecht auf die Beantwortung der Fragen, in Frage stellst, so ist das nicht nur höchst unanständig, es würde auch das Format “Musotalk“ absolut auf den Kopf stellen!"

    Höchst unanständig??
    Es gibt also ein ANRECHT auf Beantwortung seiner Fragen?
    Hmmm, das sollte ich dann wohl auch meinem Anwalt so erklären, wenn er mir das nächste Mal eine Rechnung vorlegt....

    "Nach einer Sendung dann aber so einen Sch…. hier zu Schreiben ist absolut unpassend gewesen.
    Des Weiteren, finde ich den persönlichen Angriff auf Andi voll daneben, denn wenn man die Post von Andi richtig liest, so hatte er für alle User hier gesprochen."

    Das ist echt interessant!
    Du schreibst von einem persönlichen Angriff auf Andi, den ich nirgends finden kann, im gleichen Absatz mich aber angreifst und der Meinung bist ich würde "Sch... schreiben".
    Zitiere doch bitte den persönlichen Angriff meinerseits, sollte es so sein, lerne ich gerne dazu.

    Ich sehe es gibt sehr unterschiedliche Auffassungen über das was man Anspruchshaltung nennt.
    Vielleich schaut der eine oder andere auch mal im recotdind.de Forum vobei, da gibt es auch so einige Kommentare zu dem Ganze.

    Anscheinend eigne ich mich auch besonders gut als Zielscheibe, da meine Mitstreiter bisher noch nicht ins Visier genommen wurden ;-)
    Aber kein Problem, ich halte das aus :D

    Wünsche noch einen schönen Tag.

    Andreas
    www.masterlab.de


  19. #22 Steve Taggs schrieb am 18.02.2014
    @Thilo: zu diesem Song gab es einen Mixcontest, da konnte jeder dran teilnehmen – ev. gibt’s die Spuren hier auch noch zum Download. Da du ja eine klare Vorstellung davon hast, wie das alles genau ablaufen muss, würde mich natürlich auch interessieren, wie einvon dir gemischte und gemasterte Version klingt. :)

  20. #21 Peter Kunz schrieb am 18.02.2014
    Um ehrlich zu sein, ich verstehe nicht die Aufregung hier?
    @Andreas
    Wenn Du dem Andi ein Anrecht auf die Beantwortung der Fragen, in Frage stellst, so ist das nicht nur höchst unanständig, es würde auch das Format “Musotalk“ absolut auf den Kopf stellen!

    Das Fragen zu# Sendung(auch wenn sie vielleicht schon vor 1,5 Jahren mal besprochen wurden) von den Protagonisten Beantwortet werden sollten, ist wohl selbsterklärend.
    Nach einer Sendung dann aber so einen Sch…. hier zu Schreiben ist absolut unpassend gewesen.
    Des Weiteren, finde ich den persönlichen Angriff auf Andi voll daneben, denn wenn man die Post von Andi richtig liest, so hatte er für alle User hier gesprochen.
    Außerdem kann ich in seinem post wirklich nichts verwerfliches finden.
    Das jeder Protagonist der an der Sendung teilnimmt, seine kostbare Freizeit dafür opfert, dass sollte dann auch jedem klar sein.
    Wird aber auch von den Musotalkern hier in den Kommentaren regelmäßig honoriert.
    Deshalb verstehe ich die ganze Aufregung nicht?

    @ Christoph
    da kann ich dir nur beipflichten!
    Du bist ja auch ein –PRO-
    Ich erinnere mich noch an eine Sendung (hmmm ich glaube) zumindest hattest Du recht umfangreich über verschiedene Kompressoren und deren praktische Anwendungen hier sehr ausführlich geschrieben.
    Nicht nur fundiertes Fachwissen, sondern auch die praktischen beispiele, die Du aufgezeigt hast, haben viele hier sehr beeindruckt.
    Vielleicht könntest Du öfters mal hier vorbeischauen und einfach deinen -fachlichen Senft-
    dazu geben. Vielleicht aber sehen wir dich auch mal in einer Sendung auf Musotalk!

    AN DIESER STELLE SOLLTE MAN VIELLEICHT EIN GANZ, GANZ, GROßES LOB UND EIN HERZLICHES -D A N K E- AN ALLE PROTAGONISTEN UND TALKTEILNEHMER AUSSPRECHEN!!!

    Mit musikalischen Grüßen
    Peter
  21. #20 Thilo schrieb am 18.02.2014
    Guten Tag allerseits und herzlichen Dank den drei Mastering-Gladiatoren. Sich in einer solchen Arena zusammen mit einem Song wie "Be My Toy" ("Be My Tod" insinuiert die Rechtschreibkorrektur) zu exponieren - meine Güte, Respekt vor Eurer gelassenen Zuversicht.

    Dieser kleine Versuch zeigt vielleicht auch sehr schön exemplarisch, was man im Mastering nicht erreichen kann, wenn in einer Mischung und vielmehr noch in jenem Bereich, der guten handwerklichen Traditionen folgend, einst dem so genannten Produzenten zugeschrieben wurde, so vieles im Argen liegt, wie beim vorliegenden Stück.

    Den Hinweis, dass man hier vor dem mastern zunächst ordentlich mischen sollte, würde ich also gerne ergänzen: auch die Produktion ist hier vernachlässigt worden. Der Job des Produzenten wird hierzulande sehr oft nicht so ernst genommen, wie beispielsweise bei unseren Freunden auf der britischen Insel und die betrüblichen Folgen liegen auf der Hand.

    Darüber würde ich mich aber in diesem Fall nicht allzu sehr aufregen. Ich kenne ja auch niemanden, der eine Erfolg versprechende, gut gemachte Produktion einfach so zur Verfügung stellt. Es bleibt also dennoch ein schöner Überblick. Über Musik zu sprechen ist wirklich nicht so einfach. Herr Ohlhorst gebührt nach diesem Auftritt zwar zweifellos der Titel des "Metaphern-Königs", aber die Wahrheit liegt eben im Wein (nicht im Etikett).

    Die Idee, dem Song etwas brutales zu addieren finde ich übrigens sehr lustig. Produzieren eben - wie so etwas gehen kann hört man zum Beispiel auf "Crown on the Ground" (https://itunes.apple.com/de/album/treats/id370695810). "Clown" vermutet die Rechtschreibkorrektur. Schon wieder ein Treffer.
  22. #19 Andi schrieb am 18.02.2014
    @Andreas

    Danke für deine Antwort!!!
    Ich denke, jeder hier schätzt es, wenn Leute aus dem Probereich mit ihrem Fachwissen die gestellten Fragen zu Sendung beantworten. Ich wage auch zu behaupten, dass jeder Musotalker sehr dankbar ist, für die hier erworbenen Fachinfos.
    Ich persönlich bin sehr froh, das Leute wie Du, aber auch einige andere Talkteilnehmer Ihre
    Meinungen und persönliche Arbeitsweisen hier kundgeben.
    Nicht zu vergessen, es gibt einige nette Leute aus dem Probereich, die keine Talkteilnehmer sind, man findet sie gelegentlich in den Kommentaren, auch denen gebührt Dank und Respekt.

    Rechtfertigungen wie: “wir machen das in unserer Freizeit – wir werden dafür nicht bezahlt – ich hätte kein Anrecht auf Beantwortung meiner Fragen.. bla..bla..bla… .
    Sind einfach voll daneben und auch absolut unnötig.
    Sorry, aber das ist keine Diskussionsgrundlage und das weißt Du auch selbst!
    Vermutlich werden wir demnächst hier darüber noch reden, - wer am meisten von den Pro-Leuten verdient, der besitzt auch das beste Fachwissen…

    Niemand wird zum Talkteilnehmer genötigt, wenn man sich aber dazu entscheidet als Talkteilnehmer in der Sendung mitzumachen, der sollte sich dann auch nicht darüber beschweren, dass er dafür seine kostbare Freizeit geopfert hat und auch nicht dafür bezahlt wird. Ganz im Gegenteil, eine bessere und dazu noch kostenlose Werbeplattform wie Musotalk kann jedem Talkteilnehmer immer nur nutzen. Und ja, ich gönne es jedem!
    Also lassen wir mal lieber die Kirche im Dorf stehen.
    Bezüglich meiner “irrigen Annahme ich hätte ein Anrecht auf die Beantwortung meiner Fragen“:
    Selbstverständlich gehört es auch dazu, gestellte Fragen die vor der Sendung aufkamen, zu beantworten. Mag natürlich sein, dass bestimmte Fragen schon in der Vergangenheit gestellt und auch beantwortet wurden, aber es ist ein Bestandteil der Musotalk-Videos.
    Sind eigentlich recht einfache Spielregeln hier, die jedem Talkteilnehmer aber auch Besucher geläufig sein sollten.

    Sorry, für das etwas spitzige statement von mir, aber nach deinem post von 14:22h konnte ich es nicht so stehen lassen.
    Mit deinen unbegründeten Rechtfertigungen erweckst du nämlich den Anschein, jeder FRAGENDE und jeder BESUCHER (mich inbegriffen) möchte immer nur nehmen, nehmen, nehmen….
    Ich darf dich aber beruhigen, dem ist wirklich nicht so!

    MMM
    Andi
  23. #18 Andreas Balaskas schrieb am 18.02.2014
    Hallo Christoph,

    mir ist durchaus bewusst, dass sich bei musotalk alle Arten von Musikern und Tonschaffenden, jeglichen Standes tummeln.
    Gerade nach dem Hausbesuch bin ich so oft von Freunden aus der prof. Szene darauf angesprochen worden, dass ich mich fast schon wunderte, wann sie denn die Zeit dafür aufbringen hier rein zu schauen. Aber gut so!

    Sollte ich in der letzten Post aus irgendeinem Grund arrogant rübergekommen sein, entschuldige ich mich dafür, war weder so gemeint noch gefühlt.

    Was du ansprichst sind die Fragen die VOR dem Stammtisch eingebracht werden.
    Diese unterliegen aber letztlich NonErics Moderation.
    Ich kann ihm nicht das Zepter aus der Hand nehmen und bestimmen, dass wir jetzt unbedingt diese Fragen beantworten müssen.
    Ganz nebenbei, ist er kurz vor Schluss darauf eingegangen und hat gesagt, dass einige der Fragen sehr umfangreiche Anworten erfordern und er mit uns ggfls eine weiter Sendung zu dem Thema machen möchte.
    Leider weiss ich nicht wie ich die Fragen die dort VOR der Sendung gestellt wurden jetzt noch einzusehen sind.
    Ich erinnere mich auch nicht ob da Fragen explizit an mich gerichtet waren.

    Worauf ich mich, auch schon in der Sendung, bezog, waren Fragen die in den Kommentaren erschienen sind, beantwortet wurden und doch immer wieder auftauchen.

    Nix für ungut, aber nehmen wir mal an, ein Live-Tontechniker wird zum 100sten Mal gefragt, ob das "so laut" sein muss, wird er evtl. auch seine Antwort knapp halten.... oder gar nicht mehr reagieren.

    Das möchte ich nicht tun, allerdings fehlt mit ab und an einfach die Zeit, Fragen zu beantworten, die manchmal auch so unspezifisch gestellt sind, dass man fast schon ein Buch darüber schreiben könnte.

    Gerade vor ein paar Minuten erreichte mich das hier:
    " Hallo, ich grüße sie Herr Balaskas. Ich bin Songwriter und Sänger, und habe mir vorgenommen in Zukunft dahin zu kommen um selber professionell produzieren zu können. Sprich Mixing und Mastering. Bräuchte aber Rat da ich nicht weiss welches equipment für meine Anforderungen ausreichen würde. Mache Pop-Rock Musik. Vllt könnten wir einmal telefonieren oder auf Facebook das ein oder andere Wort wechseln.LG"

    Wie gerne würde ich helfen, aber dafür gibt es Ausbildungen!
    Man müsste erst mal den Bedarf und das Know how ermitteln, usw.

    Also meine Bitte:
    Nicht immer alles auf die Goldwaage legen!
    Auch die Videos sind ungeschnitten, d.h. was da manchmal aus einem herausplappert ist dann halt draussen.
    Wir kämpfen hier immer an mehreren Fronten, manchmal wird eine Flanke dann vernachlässigt.

    Nichtsdestotrotz begrüsse ich konstruktive Kritik, sonst würde sich keine Entwiklung mehr ergeben...

    Und zum guten Schluss @Andi:
    Welche Frage steht denn noch zur Beantwortung aus?
    Solltest du sie jetzt nochmal stellen wollen, verspreche ich sie zeitnah zu beantworten! Indianerehrenwort!

    Grüsse
    Andreas
    www.masterlab.de
  24. #17 J. Salvador schrieb am 17.02.2014
    Hi,

    das ist doch mal eine schöne Idee! 3 Mastering-Fachleute im Vergleich! Das ist schon wie eine Art Bewerbung ;-) (Wen könnte ich beim Mastern meiner Titel mal anfragen?)

    Und ich denke, wie schon im Kommentar deutlich wurde, das das keine Selbstverständlichkeit ist und es schon ein wertvolles Geschenk ist, was dem User gegeben wurde.
    Jedenfalls meine vollste Unterstützung für solch kluge Ideen.

    Jetzt aber zum Mix, zum Inhaltlichen:

    Allgemein find ich den Mix A von Andreas B. am besten, wie einige andere hier auch schon. Der klingt halt sehr luftig.
    ABER, rein musikalisch fand ich den Mix von Jan O. am besten. Der hatte jedenfalls in den Tiefen den meisten Druck und die meiste Power.
    Das kann aber nun heißen, das der Song dann in anderer Umgebung vielleicht schon zu viel Untenherum hat.
    Insofern würde ich dem Mix A von Andreas B. doch die größere Reichweite zusprechen oder anders formuliert, er ist am kompromißbereitesten - also mit dem Mix kann man wahrscheinlich im Club wie im Radio problemloser landen als mit dem von Jan O. weil er eben, ich sag mal neutraler klingt und was dann im Club oder Radio noch dazugegeben wird, das klingt dann immer noch gut, während beim Mix von Jan O. möglicherweise schon etwas Verzerrung eintreten könnte.
    Der Mix von Jochen S. fällt da in der Tat etwas ab, wie man auch leicht an der Wellenform der Wave-Dateien sehen kann wenn man sich das mal in der DAW ansieht. Also da war noch Luft nach oben und man hat auch gesehen, das die Wellenformen an einigen Stellen nicht so prägnant herausgearbeitet sind wie bei den Mix's von Jan und Andreas.

    Aber jetzt mal ehrlich liebe Mastering-Fachleute: das war keine so wirklich einfache Sache mit dem Mix, oder? Besonders die Bassdrum.
    Meiner Meinung nach viel zu mumpfig. Ich schätze, Non-Eric wollte das so, wg. des analogen Gefühls. Dennoch muß da einfach noch irgendwas geändert werden, das klingt jedenfalls viel zu mumpfig.

    Also da ja im Video auch darüber gesprochen, wie man als Mastering-Mensch mit dem Kunden und dem was seine Musik ist umgehen soll, hätte ich hier gesagt: "Lieber Non Eric, schick mir das ganze Mal ohne die Kick und die Bass-Spur vielleicht nur als Midi-File"
    Dann hätte ich als Mastering-Mensch selber mal andere Kicks ausprobiert und als Vorschlag zurückgesendet.
    Also diese Kick zu mastern, das es druckvoll klingt aber gleichzeitig nicht alles zudrückt, das ist fast nicht möglich, oder?
    Also für meinen Geschmack war es jedenfalls nicht die richtige Bassdrum und auch nicht der richtige Bass, der macht irgendwie auch nicht so richtig Spaß.

    Und dann ist mir noch aufgefallen, in der ersten Strophe kommen so kurz Geräusche wie bei einer Pistole oder Peitsche oder so ähnlich mit drin vor, aber die sind so leise, das sie eigentlich unnötig sind. Also da hätte ich als Mastering-Mensch auch wieder gesagt, gib mir diese Spur extra, damit ich das anhören und dann mach ich es lauter, damit es auch wirklich hörbar ist oder lass es ganz weg. Denn wirklich hilfreich ist das so ja nicht.

    Und zu guter Letzt: Da war im Übergang von der 1. Strophe zum Refrain immer noch mal ein Stück Vocals zu hören, wie als wären die da vergessen worden oder war es sowas wie ein Delay, keine Ahnung, jedenfalls passten die da nicht rein und keiner hat es im Mix weggemacht. Das kann man natürlich nicht unter professionellen Bedingungen anbieten, das würde ich auch als Mastering-Mensch noch mal klären, was da genau passieren soll.

    Die ganzen Hihats müssten auch viel sauberer und klarer sein, die versinken m.E. immer noch viel zu viel im Mix.

    Nach all der Kritik aber noch mal was positives: Ich finde, der Song ist gut, hat durchaus Potenzial, das machen diese coolen Analog-Sounds, wenn sie auch manchmal sehr brachial daher kommen, aber das hat was UND ich find auch die Stimme der Sängerin sehr, sehr angenehm.
    Ich hab den Song immer noch im Ohr obwohl ich das vor 3 Stunden angehört hatte.
    Also Textaussage und Sängerin passen sehr gut.
  25. #16 Christoph schrieb am 17.02.2014
    Ähmmmm… sorry das ich mich da jetzt einmische, aber ich hatte mir grad die Kommentare hier durchgelesen und kann den unterschwelligen und teils arroganten post von Andreas B. nicht nachvollziehen…

    wie z.b.:
    >Wir machen das in unserer Freizeit, wir werden nicht dafür bezahlt, ihr bezahlt nichts für unser zum Teil in jahrelanger Arbeit erworbenes Fachwissen, also wie kommt es zu der irrigen Annahme du hättest ein Anrecht auf Beantwortung deiner Fragen??

    Natürlich wird hier niemand zu antworten gezwungen, doch Musotalk basiert darauf, das fragen, die vor der Sendung an die Talkteilnehmer gestellt wurden, auch beantwortet werden sollten.
    So habe ich auch den Post von Andy verstanden, ich sehe das übrigens genauso!
    Andreas, natürlich gebe ich auch dir Recht, viele machen sich das auch sehr einfach und fragen immer wieder das selbe, ohne vorher die suche auf Musotalk oder Google zu bemühen.

    Um hier aber vorab Missverständnisse auszuräumen, möchte ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass ich auch gelegentlich hier vorbeischaue und auch schon einige hilfreiche Infos, Technische Vorgehensweisen mit fundiertem Fachwissen aber auch persönliche geheimnise den Musotalkusern verraten habe und das, obwohl ich selbst Tonschaffender bin und mit meiner Arbeit meinen Lebensunterhalt bestreite.
    Ja… auch ich mache das gelegentlich “in meiner kostbaren Freizeit und auch ganz ohne Bezahlung “!
    Tatsächlich soll es so etwas doch noch gelegentlich geben.

    Es überrascht mich immer wieder wie viele noch glauben das auf musotalk sich nur Hobbymusiker herumtreiben, dass das nicht so ist, sind wir doch wohl der beste beweis… .

    MAKE MORE MUSIC!!!
  26. #15 Andreas Balaskas schrieb am 17.02.2014
    @Andi

    Evtl. war es missverständlich ausgedrückt, aber es wurde keine Fragen schriftlich im Chat beantwortet, die man jetzt nicht mehr lesen könnte.
    Ich nahm schon Bezug auf die Kommentarfunktion, die auch ich gerade benutze.

    Also ich kann deine Kritik nicht ganz nachvollziehen, denn, und ich habe gerade nachgesehen, ich habe sehr wohl auf den Großteil der Fragen nach dem Hausbesuch geantwortet.
    Da würde mich doch brennend interessieren, welch entscheidende Frage ich deiner Meinung nach ignoriert habe!?!

    Und NEIN, keiner der Talkteilnehmer hat irgendeine VERPFLICHTUNG auf Fragen die von meist anonymen Zuschauern gestellt werden zu antworten!
    Ich habe es zum ersten Teil dieser Serie schon mal geschrieben:
    Wir machen das in unserer Freizeit, wir werden nicht dafür bezahlt, ihr bezahlt nichts für unser zum Teil in jahrelanger Arbeit erworbenes Fachwissen, also wie kommt es zu der irrigen Annahme du hättest ein Anrecht auf Beantwortung deiner Fragen??

    So weiter an die Arbeit...
    Grüsse Andreas
  27. #14 Andi schrieb am 17.02.2014
    Schöne Sendung!

    @NonEric: ich finde es gut, dass die User Fragen vor der Sendung an die Gäste stellen können. Schade nur das viele Fragen nicht im Video sondern schon im Chat beantwortet wurden. Das Video verweilt jetzt unendlich auf Musotalk und YouTube. Die Leute die sich aus Zeitgründen die Videos erst jetzt anschauen können, konnten die Inhalte aus dem Chat nicht wahrnehmen und im Video bleiben viele gestellte Fragen leider Unbeantwortet. Es ist dann für viele User nur noch ein ganz schwacher Trost, wenn der Andreas Balaskas im Video darauf verweist (1:10:21), dass die meisten gestellten Fragen bereits beantwortet wurden, SORRY!!! Googeln ist ja OK, aber wenn User explizit Fragen zum Thema Mastering vor der Sendung an die Gäste stellen, so sollten die geladenen Gäste diese auch bitterschön beantworten.
    Mir ist u.a. auch aufgefallen, das bereits nach der ersten Sendung “PraxisTalk: die besten Tipps zum Mastering Teil 1“ einige User Fragen an den Andreas Balaskas in den Kommentaren gestellt hatten. Bedauerlicherweise blieben diese ebenfalls unbeantwortet.
    Wenn man an einer Sendung als Gast im Video Teilnimmt, dann sollte man danach auch die gestellten Fragen beantworten.
    Der Andre Dupke z.B. schaut (wenn er mal als Gast eingeladen wurde) einige Tage nach der Veröffentlichung des Videos in den Kommentaren der User nach und beantwortet diese gegebenenfalls auch. So etwas ist für viele User nicht nur hilfreich, ich persönlich finde diese Vorgehensweise als sehr anständig. Bedauerlicherweise denken leider nicht alle Geste so vorbildlich.
    Sorry, aber das ist nicht nur mir hier aufgefallen, deshalb musste das auch mal gesagt werden!

    @Roger: da stimme ich dir zu, wenn Menschen Musik gut finden, kaufen sie sie auch!
    Egal ob hier Analog oder Digital gemastert wurde. Musik muss einfach gut klingen und gut gemacht sein.

    @Lunch: Du hast es schön auf den punkt gebracht, die T-Racks 2 ist ein wirklich unterschätztes und mächtiges Werkzeug. Ich kenne einen Masteringburschen der vor einigen Jahren ein ganzes Album mit T-Racks 2 gemastert hat und dem Kunden erst viel später es verraten hat. Der Kunde war fassungslos und wollte es nicht glauben.
    Das soll jetzt hier nicht falsch verstanden werden, ich würde niemanden empfehlen nur allein mit den T-Recks plugins zu mastern, aber ermutigen auch mal andere Wege zu gehen oder eben auch mal die einfachen, aber doch sehr effektiven und dazu sehr günstigen Werkzeuge auzuprobieren. Den Kunden interessiert letztendlich das Endergebnis und nicht mit welchen Tools hier gekocht wurde.
    Übrigens, mittlerweile gibt es das T-Racks in V 3 mit wirklich noch besseren Emulationen.
  28. #13 Dieter Gärtner schrieb am 17.02.2014
    Hallo Non Eric,

    der Mix A ist Digital, Mix B "Anna lügt oder log", Mix C ist der mit Clipping.

    Kann ich meinem Ohr vertrauen?
  29. #12 Roger schrieb am 16.02.2014
    @Andreas

    Na ja , was heißt "ohne Erfolg" ... "Erfolg" mißt sich doch immer noch einzig und allein an den Verkaufszahlen, bzw wieviel Geld man damit verdient. Über den künstlerischen Wert oder Inhalt der Musik sagt er gar nix aus!
    Das ist ja das große Dilemma: Sogar Leute (Musiker wie Techniker), welche die Sensibilität oder das Talent besäßen, mit ihrem Können quasi noch mehr in die Tiefe zu gehen u. dem Ganzen mehr Aussagekraft zu verleihen, sind - mit wenigen Ausnahmen - gezwungen sich dem Mainstream unterzuordnen, und das ganze einfach platt zu drücken, damit sich diese Einheitswurst ihren Weg auch bestimmt durch jeden auch noch so renitenten Gehörgang bahnen kann! - Übrigens: Der Loudness War ist noch lange nicht vorbei!
    Es ist und bleibt eine Gratwanderung!
  30. #11 VirusTI82 schrieb am 16.02.2014
    Hallo!
    Als erstes kommt es auf die Musikart an um zu entscheiden ob da jetzt nur analoge oder digitale Geräte in die Kette kommen. Ich bin Musiker der elektronischen Natur, bei der ja eigentlich eine digitale Kette reichen würde, wie es der Dominik de Leon ja zeigt. Aber das ist eben Geschmacksache. Also den Song von Non Eric finde ich klasse, besser als manche Pop Produktionen von Heute. Und jetzt lehne ich mich mal ganz weit aus dem Fenster...:-) Da ich ja überzeugt davon bin,
    dass Andrea's "Master B" von "Be my toy" mit der analogen Kette gemastert wurde, sage ich dass da viel mehr wärme drin steckt, was zu so einer Nummer besser passt. (Wenn ich mit B falsch liege vergesst alles was ich geschrieben habe und macht beim Mastern was ihr wollt)
    Letztendlich finde ich auch eigentlich gut, dass Non Eric bei dem Song nicht perfekt gemischt hat, so bleibt der Song lebendig. Muss ja nicht alles perfekt sein, ein gewisser Charme muss jeder Song haben. Heute wird das aber leider alles so eng gesehen. Zu Zeiten von "Age of Love - The Age of Love" , "Metal MAster Spectrum" oder "Humate - Love Stimulation"... war garnichts perfekt. In heutiger Sicht sind die Songs alle fehlerhaft, aber gerade das verleiht Ihnen den Charme. Ich hör die Heute noch. Absolut endgeil kann ich da nur sagen. Vom Mixing und Mastering zwar nicht so perfekt wie Heute, aber inhaltlich viel geiler!
    Leider wird man als Musiker in diese perfekte Ecke des Mixing & Mastering gedrückt, weil ohne das will deine Songs ja keiner mehr.
    Da muss alles 1000% passen, sonst kann man das ja nicht laufen lassen.
    Traurig aber wahr.

    Muss aber jeder selbst wissen wie er es gerne hätte...
    Hauptsache geile Musik!!!
    Deshalb mein Schlusswort, das hier absolut passt:

    MAKE MORE MUSIC!!!

    Gruß
    VirusTI82
  31. #10 michael schrieb am 15.02.2014
    Nun als erstes muss ich doch grinsen über einige Kommentare unten, die vor lauter Selbstüberschätzung
    gar nicht merken in was für einen Blindflug sie sich begeben.
    Nun ich arbeite selbst als Ton-und Mastering-Ing. und weiß auch um die unterschiedlichsten Arbeitsmethoden der Kollegen.
    Das wurde souverän erledigt auch mit den vorgegeben Ziel bei Andreas die klassische Weise und bei Jan mehr modern..zu erstellen, soviel mal dazu.
    Jochen Sachse hat das meiner Meinung nach nicht erreicht, da es ihm wohl mehr um seine Hofawerbung ging.
    Der Mix ist flach, die Eingriffe haben den Song nicht wirklich klanglich geöffnet wie bei Andreas, ..zbs. der matschige Mitten- Bereich wurde nicht erfolgreich gesäubert..insgesamt fehlten hier die Feinheiten.
    Mich hat es eher geschockt das er das Ergebnis ernst meint.
  32. #9 Andreas schrieb am 15.02.2014
    Hallo,

    ich kann dem Roger nur beipflichten, ich habe diese Sendung mit einem gewissen Lächeln verfolgt. Ich habe allerhöchsten Respekt vor allen drei Mastering Technikern, deren Erfolg ihnen bestimmt recht gibt. Auch weiß ich, dass es sich hier bestimmt nicht um die weltbeste Mischung handelt. Aber bei so einigen Mastering Ketten kommen mir Fragen, man konnte die Geräte kaum mehr zählen. Und von "Transformator-Sound" zu sprechen, bei Songs die später eine doch sehr kompakte Lautheit von -8, -7 oder mehr dB im RMS Pegel aufweisen, erschließt sich mir auch nicht recht. Ich selber besitze Geräte mit Lundahl, Ed Anderson und Cinemag Transformatoren, welche bei sehr dynamischen Songs oder Einzel Signalen, sehr unterschiedlich klingen können. Das sind aber Nuancen, diese in einer Stereo Mischung dieser Lautheit kaum mehr auszumachen sind! Der Jochen Sachse hatte es sehr galant ausgedrückt, als er meinte wie manche die "Übersicht" behalten. Ich bin der Meinung bei 2-3 eq's, 2 Kompressoren und dann noch Plugins (Multiband mit 5! Bändern), behält man das eben nicht. Dreht man vorne, hat das Einfluss auf den Rest der Kette! Es ist immer viel Esoterik dabei, ich kenne selber die Sucht nach analoger Hardware. Diese befriedige ich mit dem Bau solcher Geräte, daher weiß ich von deren Soundqualitäten.
    Genug mit der Nörgelei, ich bin nur ein Nobody ohne Erfolg, der in seinem Kellerchen sitzt und bestimmt von nix ne Ahnung hat....;-)
  33. #8 Lunch schrieb am 15.02.2014
    Wer selber Mastern möchte sollte unbedingt T-Racks2.0 ausprobieren.Dieses alte geniale Programm schlägt alles andere um längen inclusive seinem Nachfolger.Habe immer wieder neue sehr teuere Programme z.b. L316 von Waves... ausprobiert mit viel schlechterem Ergebniss.Be my toy mit T-Racks2.0 gemastert und gegen masterlab versionen antreten lassen.Im Bass hinkt die T Racks version ein wenig hinterher,klingt wie die A Version ansonst ist TRacks noch ein bischen durchsichtiger und Kraftvoller und wäre easy noch ein Stück lauter ohne Loudnesswar mäsig zu klingen.Da wahr ich echt mal wieder überascht was das Teil kann.Hatte meine eigenen Songs auch schon ein paar mal beim Mastern. Gefallen hats mir und den Testhörern letztendlich nicht so gut wie die eigenen Masters.
  34. #7 Roger schrieb am 15.02.2014
    Mal ehrlich : Bei einem richtig guten Mix sollte der Mastering Engineer nicht mehr viel zu tun haben! Man kann sogar so mixen, daß das Mastering ganz weg fällt! - Tut mir leid aber ist schon passiert!
    Nichts gegen Mastering Studios und deren Betreiber, aber der Hype der allgemein darum gemacht wird, ist kaum mehr zu ertragen! Bei den Mixing Engineers ist es ähnlich. Man sollte die Kirche doch mal wirklich im Dorf lassen. Wenn ich mir anschaue wer sich beispielsweise bei der Grammy-Preisverleihung alles auf der Bühne tummelt, muß ich doch wirklich grinsen. - Glaubt ihr im Ernst, daß die Leute einen Song kaufen weil die Snare geil klingt, oder weil die Aufnahmekette des Vocal-Recordings besondere Einstellungen aufweist, oder gar weil das Mastering so fett ist ? - Die Menschen finden Musik gut u. kaufen sie, wenn sie in ihnen etwas anspricht etwas auslöst. Da gehts um Gefühle, um Texte, um Interpretation!
    Natürlch hilft ein ausgezeichnetes Engineering Alledem, aber das Wichtigste bei einem Hit ist immer noch der Künstler bzw die Musik! Ohne den geht gar nix, und die ganzen Superstar-Mixer wäre arbeitslos!
    Sorry, aber das mußte ich mal loswerden!
    ps.: Nix gegen den kreativen Non Eric, aber wäre es nicht besser statt zum X-ten male diesen Track mal einen anderen zu benutzen? Einen der richtig Bässe hat u. amtlich gemixt ist? ( beispielsweise mit richtigem Schlagzeug usw )
  35. #6 mondero schrieb am 14.02.2014
    @marc
    das masterfile von jochen(hofa) ist im projektordner enthalten.also lade dir es ruhig runter und höre dir das masterfile in deiner daw an.
  36. #5 marc schrieb am 14.02.2014
    Das Master als Wave-Datei (Download) aus dem Hofa-Institute(Jochen Sachse) wäre für mich auch sehr interessant gewesen. Das ganze Projekt brauche ich nicht und kann es als Cubase 7 Projekt auch nicht öffnen. Trotzdem hätte mich gerade hier der Vergleich zu den anderen Tracks sehr interessiert, da es ja ausschließlich digital gemastert wurde.
    Leider wurde es auch im Video nicht angespielt.
    Es wäre schön, wenn ihr das noch zum Download bereit stellen könntet.
  37. #4 Frank Arnold schrieb am 14.02.2014
    Der Song ist *räusper* ziemlich übel aber darum geht es ja hier nicht.
    Ich finde auch das man beim Mastering nicht zu viel verändern sollte und es nicht darum geht sich dort selbst zu verwirklichen. Es sollte schon so klingen wie der Original Mix aber halt bisschen aufpoliert und das der Song möglichst gut auf unterschiedlichen Systemen klingt und halt Frequenzmässig einigermaßen ausgewogen ist.

    Mir gefällt der offene und ausgewogene Mix A vom Andreas Balaskas am besten.
    War auch nicht anders zu erwarten, er ist schließlich der mit der meisten Erfahrung.
    Jochen Sachse dicht hinterher, der Mix klingt etwas weniger offen hat dafür unten rum etwas mehr Druck. Für Dance/RnB nicht verkehrt.
    Jan Ohlhost ist auch kein schlechter Master aber es muss ja auch bei 3 einen geben der auf dem Dritten Platz ist :P

    Mit dem Analyzer Mastern da schlagen viele die Hände über dem Kopf zusammen aber das sind letztlich auch nur Hilfsmittel und wie Jochen Sachse den benutzt macht das durchaus auch Sinn. Es musst aber natürlich nicht unbedingt der von Hofa sein :P Cubase 7 hat den Voxengo CurveEQ kostenlos mit an Bord der ähnliches kann (Referenztracks können dort auch direkt als Wave geladen werden).

    Frank
    Web: http://4damind.com |Soundcloud: http://soundcloud.com/52degree

  38. #3 Mixflop schrieb am 14.02.2014
    Interessante Sendung. Alle drei Mastering Engis haben Ihre eigene Philosophie aber ich denke, soweit ich dass beurteilen kann, alle sind in sich stimmig. Mir gefallen die Versionen von Jan Ohlforst und Version A von Andreas Balaskas am besten.
  39. #2 Pascal schrieb am 14.02.2014
    Der Balaskas ist ne coole Sau, und der von Recording.de ist auch sehr sympatisch.

    gruss aus Belgien

    Ps. Lieber Non Eric, vor ein und halb Jahren hatte ich mal gefragt ob endlich die Soundkarten presonus vsl bei dir mal auf dem Pruefstand kommen. da hast du gemeint....gute idee!!

    Aber leider noch nichts da ;)

    Lg Pascal
  40. #1 carsten schrieb am 14.02.2014
    Eine sehr interessante Einsicht in die Mastering-Welt, ich fand die Sendung super.
    Etwas vergleichbares (drei Mastering-Profis nebeneinander mit Innenansichten der Arbeit) habe ich bisher im weiten Internet nicht gefunden. Danke an alle Beteiligten!
    Vor allem der Unterschied zwischen Jochen Sachse mit der visuellen Methode (erst Analyser, dann hören) und Andreas Balaskas (erst hören, dann nochmal hören) war spannend.

    ----

    Ein Gedanke, der mir zum Thema Mastering immer im Kopf rumgeht:

    -Ist Mastern -=hauptsächlich=- das Beseitigen von Fehlern und Schwächen im Mix? (das war hier zum großen Teil so)

    -Oder ist Mastern eher ein sehr leichtes "Polieren" des vorhandenen, bereits sehr guten Klanges einer Stereomischung unter Zuhilfenahme frischer Ohren, mit besonderer Hinsicht auf die technischen Gegebenheiten der anschließenden Vervielfältigungsmethode (Vinyl,CD,24bit,MP3youtube,Film..)?


    Ich befürchte, das Mastern besonders im "nicht-Profimusikerbereich" leider keine Schlusskontrolle mit leichtem polieren ist, sondern oft eine Not-Operation. Ich finde "we fix it when we mix it" schon falsch, aber beim Mastern grobe Fehler bügeln zu wollen, ist eher keine gute Idee. Vielversprechender wäre es für kleine Bands mit mäßigem Mischergebnis dann doch eher, ihr Material als Cubase (oder beliebige DAW-Einsetzen), OMF oder einfach Wavs an ein gutes Mixingstudio zu schicken.
    Oder wenigstens Stems zum Mastern geben.


    ---

    Schluss und Epilog:

    Zum Mischen/Mastern mit den Augen:
    Ich habe vor ein paar Wochen mit zwei guten Bekannten versucht, Welthits der letzten 50 Jahre zu erraten, indem wir auf verschiedene Analyser starrten (ohne Ton). Der Pool bestand aus Radiohits, persönlichen Lieblingsliedern und Totalgurken (z.B. Cindy+Bert, die Flying Stratocasters aus Bad Salzdetfurt oder auch Modern Talking B-Seiten).

    Die Trefferquote lag innerhalb der statistischen Wahrscheinlichkeit.

Weitere Videos