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Sendung vom 13.02.2014

PraxisTalk: die besten Tipps zum Mastering Teil 2

Non Eric

Non Eric arbeitete bei Steinberg mit an Cubase 1.0 ST, war mit SNAP im Studio und ist Gründer des Trance Labels Lunatec.

VOTING-UPDATE!!! Könnt Ihr rauszuhören welches Master von Andreas wurde rein digital gemastert wurde?

> zum Voting

> In Teil 1 haben wir ein Art "Briefing" zum Mastern des Titels "be my toy" gemacht. Wir diskutierten die verschiedenen Vorgehenweisen im Umgang mit dem "Kunden" und dessen Wünschen.

Im 2. Teil wird es konkret. Andreas, Jochen und Jan präsentieren ihre Master und zeigen detailiert welche Bearbeitungen sie gemacht haben.

Natürlich erfahrt ihr auch alles über das jeweilige Equipment und wir zeigen Plugin- und Automationseinstellungen.

Jochen Sachse von HOFA hat das komplette Mastering in Cubase mit den neusten Versionen der HOFA Plugins gemacht, Jan hat Digital und Analog kombiniert und von Andreas gibt es gleich 3 Versionen.

Andreas Balaskas > masterlab.de mastert in Berlin von Agro bis Rosenberg.

> Master A, B und C

Jan Ohlhorst > finemastering ist Mastering Engineer und moderiert das Recording.de Recording Forum. 

> Jan´s Master als Wave

Jochen Sachse > hofa-college ist Geschäftsführer von Hofa und Musikproduzent.

> Alle Files zum Master von Jochen Sachse auf Hofa-College.de

> Original Mix und Rough Master zum Song "be my toy". Creative Commens Lizenz beachten!


Download:  > medium >small > audio only

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Kommentare

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#39 Vossi schrieb am 26.04.2014 13:30 answer
Sehr interessante Sendung, richtig interessant wird sie aber erst wenn man hinterher die Master vergleicht.

Psychologisch wäre es vielleicht besser gewesen wenn man nicht gewusst hätte von wem welches Master ist.
Etwas ungünstig für Jochens Master ist auch dass es in der Lautstärke gegen die anderen abfällt.

Generell gefällt mir persönlich, sowohl bei Jan als auch bei Jochen, die Bassdrum nicht so gut. Bei Beiden ist im Bereich der Bassdrum zuviel Mulm und Matsch, klingt ein wenig so als ob der Nachbar eine Technoparty feiert von der man nur die Bässe hört.
Am besten hat hier Andreas die Bassdrumfrequenzen im Griff.

Wobei ich die Bassdrum bei allen dreien generell etwas zu laut empfinde und diese auch nach kurzer Zeit nervt, dass ist aber vielleicht auch eher dem Mix geschuldet als dem Master.

Also am angenehmsten empfinde ich die Master von Andreas und da noch eher den A Mix , dann kommt Jan und zuletzt Jochen.

Diese Entscheidung fälle ich direkt beim Hören der ersten Sekunden des Songs, wenn ich im Wechsel durch alle drei, nur die ersten Sekunden höre dann empfinde ich den Mix von Andreas am aufgeräumtesten.
Dann kommt Jan und bei Jochen liegt einfach schon von Anfang an zu viel von den unteren Frequenzen auf dem Lied, das klingt einfach zu mulmig.

Natürlich habe ich mir die Master auch alle drei komplett angehört und letztlich ist dies hier auch nur mein persönlicher Geschmack.
#38 Moofi schrieb am 01.03.2014 18:13 answer
Danke für die interessante Sendung.

Ich kannte den Song vor den beiden Sendungen noch gar nicht und mir gefällt er, insbesondere der Übergang von Refrain zur Strophe, die Bläser sind echt cool und der Synthi dudelt gemütlich vor sich hin. Schöne Berliner Schule :-D

Wie auch immer, Master B von Andreas gefällt mir am besten (meinem Hören nach die analoge Signalkette), weil sie eine Klarheit in sich trägt trägt, die die einzelnen Komponenten gut hervorhebt, auch wenn ich grundsätzlich die Drums zu leise finde. Ein bisschen grundsätzliches Balancing im Mix könnte ebenfalls helfen.
Dicht gefolgt von Jans Master bei dem ich insbesondere den Punch im Bassbereich mag. Eine Kombination der beiden Versionen wär mal interessant ;-)

Die Hofaversion liegt meines Erachtens weit dahinter und wäre für mich als professionelles Master nicht mehr akzeptal.

Soviel zu den Versionen.

Na klar hätt ich mir ebenfalls detailiertere Informationen zu den einzelnen Schritten gewünscht, wie z.B. beim Video vom Besuch im Masterlabsstudio, was allerdings, denke ich mal, den Rahmen der Sendung bzw. deren Dauer gesprengt hätte.

Ansonsten war es sehr aufschlußreich, drei Herangehensweisen und entsprechende Resultate hören zu können, für mich mit dem Ergebnis das Mastering genauso individuell ist wie beispielsweise Kochen und letztlich Geschmack und Vorlieben auf beiden Seiten der Musik für den Hörgenuss entscheidend sind. Um so schöner, dass es viele Masterstudios und Masteringstile gibt, die in ihrer Gesamtheit ein buntes Klangbild kreieren und jedem Musiker eine entprechend vielfältige Auswahlmöglichkeit bieten.

Danke an alle Beteiligten.
#37 Jens schrieb am 28.02.2014 21:24 answer
Danke für die tolle Sendung. Ich hab sie leider heute erst gesehen :)
#36 HpunktR schrieb am 23.02.2014 22:32 answer
Ich möchte mich mal bei allen Beteiligten dieser Sendung bedanken.
Dieses Gestänker hier in einigen Kommentaren ist unerträglich
und peinlich-zum Fremdschämen.
Seid einfach froh, daß es so eine Plattform Musotalk gibt.
Und diese ewige Kapitalismuskritik, die hier auch zu anderen Themen
immer wieder gebetsmühlenartig bemüht wird, ist widerlich-heuchlerisch.
Geht in die Politik, da gehört ihr hin.

Also nochmal ausdrücklich:

Danke Non Eric und Team
Danke Steinberg, Waldorf un Co.
Danke an alle Dienstleister vom Fach)

Allen sei ihr Brot und die Werbung gegönnt.
#35 rawe schrieb am 20.02.2014 14:56 answer
hi noneric,
wann erfährt man denn, welches file der abstimmung das richtige (rein analoge) ist?
beste grüsse!
#34 Thilo schrieb am 20.02.2014 10:19 answer
@Tobias - guten Morgen allerseits

Deinen Hinweis auf die Bedürfnisse des Publikums in Sachen erhellender Informationen über die Produktion, finde ich sehr sinnvoll.

Andererseits ist es aber viel verlangt, alle möglichen Einzelheiten, Techniken und Kniffe zu offenbaren. Ich persönlich glaube, so etwas ließe eher in Seminar-Form vermitteln, durch praktische Arbeit in einem Studio oder vielleicht auch Unterricht, bzw. eben Studium, es gibt die entsprechenden Möglichkeiten allesamt und es ist ein weites Feld, um es mit Fontane zu sagen.

Zu verlangen, dass sich hier jemand zum „gläsernen Musikanten“ macht, ist vielleicht auch viel zu viel verlangt und von Demokratie in der Kunst kann ich aus meiner Erfahrung dringend abraten.

Die Erkenntnis, dass Mastering keineswegs auf transzendente Weise aus jeder Produktion etwas grandioses machen kann, wenn sich Nachteile oder kleine Fehler, die während der Komposition, der Produktion und in der Mischung nicht gelöst oder vermieden wurden übermäßig summieren, ist aber für sich genommen wertvoll. Mastering ist wichtig, aber nicht allein selig machend.

Trotzdem finde ich besonders die Frage interessant, welche der Versionen aus dem Masterlab ausschließlich mit Plugins hergestellt wurde und bin echt gespannt, ob ich mit meinem Tip (Nummer Eins ist diejenige welche) richtig gelegen habe.
Wann und wo gibt’s eigentlich die Auflösung?

Ich würde letztlich zu bedenken geben, dass besonders ästhetische Kritik an „Be My Toy“ an dieser Stelle eigentlich keinen Erkenntnisgewinn leisten kann und trotzdem ich auch denke, dass Produktion mangelt, ist das eine total persönliche Sache. Mir tut es fast leid, dass ich mich dazu selber geäussert habe, es war eigentlich irrelevant. Man kann auch mit vereinten Kräften keinen perfekten Song schreiben. In meiner Praxis kommen die besseren Ideen wie die Jungfrau zum Kind - hier haben wir den legitimen Hort der Transzendenz.
#33 tobias_kleine schrieb am 19.02.2014 21:39 answer
"Es wäre ausserdem auch total der falsche Fokus, ausgerechnet Hans Jörgs Song hier ins Zentrum der Kritik zu stellen."

Wieso? Es ist seine Seite und seine Musik. Natürlich muss man ihm anrechnenen und zugute halten, dass er ein gewisses Risiko eingeht, indem er eigene Tracks benutzt. Die meisten von uns würden das vermutlich nicht machen. Ich bin aber dennoch der Meinung, dass er einen grundlegenden Fehler macht. Er spricht nun seit bestimmt sechs Sendungen über be my toy, und zwar nur über die endfertigung des songs. nicht über die eigentliche produktion. musotalk wird von der netten dame zu beginn als "music production podcast" angeküdigt. produktion kommt hier eindeutig zu kurz. was ist produktion. nun, auf alle fälle nicht mastering und in der regel auch nicht mixing. das kann man an den credits bei plattenaufnahmen ablesen. beispiel: der neue longplayer von u2 wird z.zt. im dubliner hanover-studio abgemischt -- nicht von danger mouse, der die platte zuvor über zwei jahre in new york produzierte. gemastert wird die scheibe dann vermutlich wieder in den usa bei masterdisk oder wo auch immer. zurück zu be my toy. warum hat non eric nicht die midi-files mit dem publikum gesharet? auf diese weise hätte es ein kollaboratives arbeiten gegeben. das publikum hätte sounds austaschen und den song verbessern können -- echte produktion halt. non eric hat an dieser stelle eine chance verpasst. er hätte der kritik, die jetzt auf ihn -- teilweise zurecht -- einprasselt, entgegnen können: machts doch besser, ihr habt die midi-files und damit die chance, etwas besseres draus zu machen. niemand hätte sich über diesen approach aufregen können, weil er demokratischer natur ist. es wäre gut, wenn non eric beim nächsten mal nicht nur die audio-stems freigibt, sondern auch die midi-files, damit man synth-plugins zur not austauschen kann. mir haben z.b. die drums überhaupt nicht gefallen. auf den drum-spuren passierte mir zu wenig. grüße aus minden/westfalen.