PraxisTalk

PraxisTalk: Der richtige Pegel beim Recording & Mixing

Wie wichtig ist korrekter Pegel bei der Aufnahme mit 32/64 Bit Audioprogrammen?  Und was ist "richtiger Pegel" eigentlich? Wieviel Headroom sollte ich lassen?

In der guten alten analogen Zeit musste hoch ausgesteuert werden, um den Rauschstand zu erhöhen. Ausserdem verzerrt das Analogsignal langsam und fährt in die sogenannte "Sättigung". Ein "heißes" Signal ist also sinnvoll.

Wie sieht das aber in der digitalen Welt aus? Eigentlich genau umgekehrt. Da der Rauschabstand bei 24 Bit Wandlern keine Thema mehr ist, sollte man sehr viel Headroom lassen.

Es klingt dann auch tatsächlich besser, da in der der gesamten Recording- und Mixingkette so mehr Headroom vorhanden ist.

Und bitte nicht den Masterfader anfassen, sondern immer auf 0db stehen lassen.

> Hofa Free-TV mit Jonas zum Thema "Aussteuern"

Non Eric aka Widowweed ! abonniert den Youtube "Let´s Play" Kanal von > Dadamission 

Andreas Balaskas > masterlab.de mastert die Creme der deutschen Musikszene, von Rosenberg bis Agro.

Stefan Bahr > mhlabs.de ist Ansprechpartner von Metric Halo in Deutschland

Jonas Schira > hofa-college.de ist Musikproduzent, Mix-Engineer und Tutor bei Hofa-College.

Andrew Levine > blumlein.net ist Fachmann für mobile Tonaufnahmen in Stereo und Surround.

Download > medium > small > audio only

zum Abspielen > VLC oder > Quicktime Player kostenlos herunterladen.

22.11.2012 - Talks und Interviews

Dein Kommentar

  1. #26 Charles schrieb am 06.12.2012
    Hallo Leute. Was denkt ihr, weshalb es Tonmeister gibt? Hinter all dem stecken klare Systeme, auf die ihr nur kommt, wenn ihr das exakt von vonre studiert. Das beginnt mal damit, überhaupt zu studieren, was denn Pegel sind. Ich wette, die wenigsten wissen das, usw. Es gibt da auch keine Meinungen etc. sondern nur systematisches Vorgehen. Mit "Geschmack" usw. hat das nichts zu tun, aber mit Professionalität oder nicht. Trotzdem liebe Grüse! Wollte nur, dass ihr das von vorne studiert. Es lohnt sich! (nicht pröbeln, das bringt fast nichts.)
  2. #25 DaSa schrieb am 29.11.2012
    Tolle informative Sendung wieder mal.
    Teilweise etwas schwer zu verfolgen, was aber auch an der schlechten Tonqualität einiger lag.

    Aber jetzt meine Frage,
    der Andreas sagt zimlich am Anfang, daß NORMALISIEREN eigentlich totaler Blödsinn ist.

    Bitte diese Aussage mal begründen.
    Ich meine, was ist daran falsch mit dem maximal möglichen Signalpegel in den Mix zu gehen (ich spreche jetzt davon, daß die fertig aufgenommene Spur nach der Aufnahme normalisiert wird) ?

    Das habe ich nicht verstanden.

    Danke für Aufklärung.

    DaSa
  3. #24 JochenG schrieb am 28.11.2012
    xD Ja, da sind wir uns jetzt einig ;-)
  4. #23 Andrew Levine schrieb am 27.11.2012
    Hallo nochmal JochenG,

    "Aber wenn ich bei der Aufnahme (die in dem meisten Fällen 24 Bit beträgt) bereits sehr großen Headroom lasse, verschenke ich Wortbreite […]"

    24 Bit = 144 dB Dynamik
    16 Bit = 096 dB Dynamik
    Differenz zwischen Aufnahme- und Wiedergabe-Auflösung = 48 dB

    Fazit: Reichlich Headroom lassen beim Aufnehmen ;-)

    Vile Grüße,

    Andrew
  5. #22 JochenG schrieb am 27.11.2012
    Hi Andrew,

    meine Aussage, dass sich das Rauschen verstärkt bezog sich auf den Aufnahmepegel. Klar, wenn ich ein Software-Instrument oder den Pegel nach der Aufnahme reduziere, erhöhe ich das Rauschen natürlich nicht, solange ich auf 32 Bit Gleitkomma bleibe. Aber wenn ich bei der Aufnahme (die in dem meisten Fällen 24 Bit beträgt) bereits sehr großen Headroom lasse, verschenke ich Wortbreite, was zur geringeren Auflösung, also zu einem erhöhten Klirrfaktor und erhöhten Quantisierungsrauschen führt. Ist ganz klar, wenn man bedenkt dass sie der Wertebereich pro Bit verdoppelt und ein Bit 6dB Dynamik ausmachen. Das Ditherrauschen bei der Bitreduktion hat natürlich nichts mit dem Quantisierungsrauschen zu tun. Es überdeckt dieses nur, bzw. sorgt dafür, dass die "Rundungsfehler" vermindert werden.

    Nachzulesen ist das übrigens auch im Buch von meinem Dozenten Peter Bremm: "Das digitale Tonstudio". Da ist das sehr schön erklärt. Und wie durch Ditherring die "Rundungsfehler" vermindert werden, ist im Buch von Bob Katz "Mastering Audio" sehr schön grafisch dargestellt.

    LG
    Jochen
  6. #21 Andrew Levine schrieb am 27.11.2012
    Hallo JochenG,

    Deine generelle Aussage "Wenn ich den Pegel vermindere, erhöhe ich das Rauschen." stimmt nicht! Wenn Du den Pegel eines Signals verminderst senkst Du auch den Pegel des im Signal enthaltenen Rauschens.

    Was stimmt ist, dass sich das Verhältnis dieses Signals im Verhältnis zum inhärenten Eigenrauschen Deiner Post-DA Wiedergabekette verändert, d.h. das nominale Rauschen der Wiedergabekette ist deutlicher zu hören wenn Du weniger Nutzsignal ausgibst. Immer davon ausgehend, dass Du die Gain-Struktur nach der DA-Wandlung nicht manipulierst.

    Außerdem ist es so (/ sollte es so sein ;-) , dass das 32 Bit Float Signal innerhalb der DAW beliebig im Pegel verändert werden kann, ohne dass es sich verschlechtert. Rauschen in Form von Dither kommt notwendigerweise erst bei der Bitratenreduktion, z.B. von 32 Bit Float auf 24 oder 16 Bit Fixed auf.

    Viele Grüße,

    Andrew Levine
  7. #20 Holgi schrieb am 25.11.2012
    Achtung, auf Amazona ist jetzt auch ein MPC Ren Test veröffentlicht worden, vom ehemaligen Marketing-Leiter der deutschen Dependance von Akai Professional. Kein Erich, ich finde, es ist an der Zeit, dass du dich dem Gerät widmest. Danke.
  8. #19 gentler schrieb am 25.11.2012
    @Greg: Nicht nötig, ich glaube Dir :-)
  9. #18 Greg B. schrieb am 25.11.2012
    Gentler...ich schicke dir gern einen meiner Mixe zu. Da ist nichts totkomprimiert, und da clippt auch nichts.
  10. #17 R.K. schrieb am 25.11.2012
    @JochenG:
    Großartiger Beitrag. Dieser Aspekt war mir auch noch neu. Sehr hilfreich.
    Und weiterhin ein erfolgreiches Studium, aber da werden wohl keine Sorgen aufkommen ;)
  11. #16 gentler schrieb am 25.11.2012
    Tja, wenn man nie was anderes als totkomprimierte Mp3s gehört hat, setzt man auch digitales Clipping mit "Sound und Druck" gleich. Traurig.
  12. #15 Greg B. schrieb am 24.11.2012
    Ich finde, hier wird zu pauschal gesagt, dass "-6dB/-12dB Headroom innerhalb von Plugins und DAW" etc. einen besseren Mix hervorbringt. Da muss man ganz klar differenzieren, WAS denn eigentlich gemischt werden soll. Wenn ich in einem meiner Mixe (härtere elektronische Musik) das Kick-Drum Sample aus meinem Native Instruments Battery nicht kurz vor's Clipping bringen würde, hätte dieses schon allein vom Sound und Druck nicht den benötigten Charakter, um den Mix nach vorn zu treiben. Und wenn ihr v.a. mit VST-Instrumenten Musik macht, dann mal halblang - so schnell übersteuern die wirklich nicht.

    In meinem Metier kenne ich so gut wie keinen, der nicht auch schon beim Mix leicht über die Clipping-Grenze geht (seht ihr auch in allen DeLeon-Workshops hier auf MusoTalk), weil man sich das Endergebnis dann viel besser vorstellen kann. Vorm Mastering wird der Mix dann natürlich mithilfe eines Input-Fader-Plugins auf die benötigten -6dB gebracht (NICHT am Master-Fader rumziehen, das wurde ja schon ausführlich erläutert, der bleibt auf 0!). Klappt wirklich wunderbar, zumindest für mich.
  13. #14 JochenG schrieb am 24.11.2012
    Bei dem Thema Pegel habt ihr etwas ganz entscheidendes vergessen zu erwähnen. Oder ich habs nicht mitbekommen. Aber was ich gaaanz wichtig finde und leider nicht jeder Homerecorder weiß oder bedenkt:

    Wenn ich den Pegel vermindere, erhöhe ich das Rauschen.

    Kann ich kurz mal erklären:
    Im analogen Bereich wars ja immer so, dass man möglichst hoch Pegel um einen hohen Rausch-Abstand zu bekommen. Es gab das "analoge Grundrauschen" und das war baulich bedingt, so und so laut. Wenn ich da jetzt den Pegel runter gefahren habe, war der Abstand (also die Dynamik) zwischen dem Grundrauschen und dem Signal geringer, aber das Rauschen blieb gleich laut. Wenn ich das so aufgenommen habe und später lauter gemacht habe (verstärkt), hab ich das Rauschen eben auch im gleichen Verhältnis verstärkt.

    bei er Digitaltechnik ist das leider anders. Dort gibt es nämlich das so genannte Quantisierungsrauschen, was dadurch entsteht, dass aus unserem analogen wertkontinuierlichem Signal ein wert- und zeitdiskretes Signal gemacht wird und dadurch natürlich Quantisierungsfehler passieren. Könnte man grob gesagt auch als "Rundungsfehler" bezeichnen.
    Die "Rundungsfehler" werden natürlich geringer, wenn ich eine höhere Auflösung habe, da ich da ja weniger runden muss. Klar.
    Dreh ich jetzt den Pegel nach unten verringere ich die Wortbreite. Benutze also weniger Bit. In den oberen Bits ist die Auflösung allerdings höher. 1 Bit steht für ca. 6dB Dynamik. (6.02....währe genauer, aber der einfachheitshalber sag ich mal 6) 16 Bit sind somit 96dB Dynamik und 24 Bit 144dB Dynamik. Wenn wir jetzt in den Taschenrechner eingeben 2 Hoch 16, und 2 Hoch 24, dann bekommen wir raus, dass wir bei 16 Bit (also 96dB Dynamik) 65.536 verschiedene Dynamikzustände haben und bei 24 Bit 16.777.216 verschiedene Dynamikzustände, was gleichzeitig unsere Auflösung ist. 2 Hoch 23 ist nur logischerweise die hälfte von den 16 Millionen also 8.388.608 (um genau zu sein). Das heißt, wenn wir nur bis -6dBFS auspegeln, verschenken wir ein Bit Wortbreite und haben somit nur noch 8 Millionen verschiedene Dynamikzustände, was natürlich bedeutet, dass gröber gerundet wird und somit mehr "Rundungsfehler" gemacht werden, die sich als lauteres Rauschen ausdrücken. Allerdings sollte man bedenken, dass 8 Millionen verschiedene Dynamikzustände immer noch mehr sind als die 65.536 die bei 16 Bit möglich sind. Und das ist ja nun mal der Standart fürs Redbook (Audio-CD).

    Das heißt im Ende also, dass wenn ich den Pegel nach unten drehe, ich nicht nur den Abstand zum Rauschen verringere, sondern das Rauschen auch noch verstärke. "Normalisiere" ich das ganze später, verstärke ich dann das lautere Rauschen im Verhältnis zum Nutzsignal.

    Das wollte ich nur hinzufügen, weil ich glaub ihr habt vergessen das zu erwähnen. Dennoch sollte man immer genügend Headroom lassen. Bei uns auf der SAE lernt man auch, dass wir bei Aufnahmen locker die ersten 3 Bits Headroom lassen können. Das heißt wir sollen bei Aufnahmen immer bis -18dBFS pegeln. Clipping ist schlimmer als Quantisierungsrauschen, was nachher durchs Dithering sowieso weitgehend überdeckt wird und was bei der späteren CD, die nur noch 16 Bit Wortbreite hat, sowieso lauter ist.

    LG
    Jochen

    PS.: Non Eric, wann kommt denn endlich das Interview (glaub als Praxis-Talk), welches du auf der SAE Alumni Convention gedreht hast (von dem ich live leider nur die Hälfte mitbekommen hatte) und ich dich anschließend gefragt hab, wann du es uploaden wirst. Weißt du wen ich mein? Weiß nicht, ob ich schon den Namen deines Interviewpartners nennen darf; möchte den anderen MusoTalk-Zuschauer nicht die Überraschung verderben. Du meintest damals 4-6 Wochen. 5 sind jetzt rum, also kommts nächsten Donnerstag xD oder wie? ;-)
  14. #13 flushlog schrieb am 24.11.2012
    Jaja, finde das alles ganz interessant, aber ich schließe mich meinen Vorrednern an. Die neue MPC-Linie sollte jetzt dringend besprochen werden. Wenn nicht als Test, dann zumindest im Rahmen des Stammtisches. Am 2. November ist übrigens ein Interview mit Roger Linn wie eine Bombe in die MPC-Community eingeschlagen.

    BBOY TECHREPORT: What are your thoughts on the new MPC hybrid controllers?

    ROGER LINN: From what I’ve seen, Akai seems to be making slight changes to my old 1986 designs for the original MPC, basically rearranging the deck chairs on the Titanic.

    BBOY TECHREPORT: What brought on the split between Roger Linn and Akai?

    ROGER LINN: Akai went out of business and the assets were purchase by Numark, headed up by a very unscrupulous fellow named Jack O’Donnell. Once he bought Akai, he immediately stopped my royalty payments, refused to take my calls and had his lawyer send me threatening letters. I checked around and learned that he has a reputation of being a real bastard, so given that challenging him would have been long and expensive, I let it go.

    Darüber hinaus gabs ne wichtige Info in Sachen LinnDrum II.

    BBOY TECHREPORT: When will the LinnDrum II finally be ready for prime time?

    ROGER LINN: Unfortunately, I don’t yet have a ship date nor estimated price, largely because the maker of the needed pressure-sensitive, multi-touch sensor I was planning to use for both LinnStrument and LinnDrum II was purchased by Amazon and shut down a while back. However, a new maker of such an input surface has emerged in the market so I’m hoping this will speed up the schedule.

    http://bboytechreport.com/2012/11/02/interview-roger-linn/
  15. #12 Pablo77 schrieb am 24.11.2012
    Gebe Jochen in toto recht. Die Situation um die Akai Renaissance eskaliert langsam, die Stimmung bei MPC Forums ist mittlerweile vollends gekippt. Es wird Zeit, dass ein ausgewiesener MPC head wie Non-Eric sich des Themas annimmt. By the way: Folgende Statements auf MPC Forums kamen allesamt in den letzten 48 Stunden rein. Erschütternd ist untertrieben, würd ich mal sagen.

    ”This 16bit situation is a major fail on Akai´s part, as is the pad design which early 1K owners know is a ticking time bomb. Also the ´vintage´ 3K output stage BS, inability to work in patterns without crashes/plugins being duplicated, no Step Edit, gimped legacy file import, lagging screens, lack of waveform zooming on the LCD... the list goes on and on.”

    “Akai has to be aware of the issues and provide a better line of support communication than ´Are you using ASIO on your OS X´. I mean c'mon man.”

    “My mpc Ren has been collecting dust the past few months, I want half my money back for akai delivering not even half the product they advertised, **** ridiculous and I supported this product 100 percent from the start, now Im trying to figure out how to make up for my losses and buy something that actually works, mpc2500, maybe an mv8800, the Ren completely sucks right now in my opinion, it's probably the most unfinished, falsely advertised, over hyped, under powered piece of **** I ever bought for my studio. There's now way this thing should cost more than $250. As of now all it can accomplish is very basic sampling and sequencing. My fantom x, fantom g, mpc 1000, mpc 2500 all make this thing seem like a broken disfunctional toy. I would be willng to trade back any of those for my ren right now. I feel like punching every employee at akai in the face for being such sneaky snakes.”

    “when i delete a sample by double clicking it or holding down erase and pressing the corresponding pad, it will delete the sound, but it doesnt delete the note which you can see on the grid, but if you then save the project and load it up again, the note on the grid disappeares! this thing will give me a brain tumor. anyone wanna buy a mpc ren?”

    “Ok, so almost 3 months and we still have all these damn bugs, crashes, missing functions, functions that dont work properly, poorly designed product interface, the damn cds that come with the ren dont even load/install for many people, insane! Akai being quiet, massive false advertising, support is terrible. I go on their support site and theres pages of problems with 1 akai employee giving NO solutions, pathetic. I could go on a 100000 word rant but I just gotta say the Ren sucks, please update it at least so when I sell it I can tell the buyer it works. As of now the Ren is a complete failure, this thing shouldnt cost a fraction of what it cost me, complete bs, I hate akai and all their employees with a passion. How could they mess up such a good product like the MPC. It's a shame, lol. Before it came out, we saw Andy and Dan parading everywhere showing it off. Now where are they???? lmao, gone with our money i'd guess. Now that **** hit the fan you dont see none of these guys showing there faces. This thing needs MASSIVE, HUGE UPDATES, and SOON. I wonder if anyone at akai got fired over this catastrophe. Honestly, when the 5000 came out I dont even remember it being this bad.”

    ”1.1 did address issues found in 1.0 but obviously not all of them. 1.2 should do the same. But I doubt it will address every issue found in 1.1 and it wouldn't be a surprise if something that worked fine in 1.1 doesn't work at all in 1.2. This is the nature of low quality programming and similar issues are found in all software products when the company uses its customers to beta test.”
  16. #11 Ryan Finley schrieb am 23.11.2012
    Servus...

    Das Thema Pegel ist wirklich sehr umfangreich.
    Darüber könnte man bestimmt Stundenlang diskutieren... bis die Ohren bluten.

    Vielleicht demnächst mal vorher genau das Thema etwas mehr eingrenzen, damit es nicht so ausschweifend wird.

    Ich finde auch das der Andreas von Masterlab das immer sehr gut erklären kann anhand von simplen Beispielen.
    So das man das auch versteht... als nicht Profi.

    Die Idee mal einen User einzuladen finde ich auch interessant.
    Mal nicht nur Profis die eh schon permanent in dem Bereich tätig sind.
    Ein wenig mehr Dynamik... hehe


    Gruß

    Jungs last es krachen...


  17. #10 Jochen schrieb am 23.11.2012
    Kannst du mal langsam die MPC Renaissance testen? Delamar (mit Video) und de:bug hatten sie bereits am Start.
  18. #9 gentler schrieb am 23.11.2012
    ein paar Infos:

    16 Bit kann 65.536 Dynamikstufen darstellen,
    bei 24 Bit sind es bereits 16.777.216!

    Bei einer 24-Bit-Aufnahme hat ein Headromm von z. B. 12 dB nur eine "Verschlechterung" von zwei Bit zur Folge (6 dB entspricht einem Bit),
    also immer noch 22 Bit.

    Deshalb immer genügend Headroom lassen.

    Der Master bleibt immer auf null dBfs!!!

    Limiter, wie Andrew richtig sagt, auf minus 0,3 dB (Bei 0,4 dB ist man auf der ganz sicheren Seite.

    Andreas ist eine große Bereicherung, viele Grüße!
  19. #8 petzer schrieb am 23.11.2012
    Wirklich klasse thema. und verständlich dass es dabei schnell aus dem ufer gerät. das ist ein thema für ne 10 Stunden Diskussion oder sogar mehr irgendwie.


    Die Idee mal einen User einzuladen finde ich übrigens super!

  20. #7 Elias schrieb am 23.11.2012
    Demnächst wird ja Studio One 2.5 ausgeliefert, vielleicht könnt ihr dann auch so eine Werbeveranstaltung, wie neulich für Cubase 7 veranstalten, z.B. mit W.Kundrus ;)
  21. #6 Elias schrieb am 23.11.2012
    Hi, sehr guter Beitrag! Danke.

    Ich als Homerecorder mache es genauso, wie Andreas es sagt, einpegeln und dann meine Abhörlautstärke nach Gefühl einstellen. Beim Solo z.B. muss es krachen, da achte ich nur drauf, dass ich alles soweit höre, dass das Feeling beim Einspielen rüberkommt. Z.B. habe ich meist die Drums ziemlich laut und die Solobegleitung so leise wie möglich. Gerne auch über Kopfhöre, das ist schön direkt. Der Mix ist dann ein anderes Thema, in der Tat ;)

    Da ich auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel habe, musste ich mich wie NE auch erstmal daran gewöhnen, weniger zu pegeln und einen Bogen um die Normalisierung der Spuren zu machen.
  22. #5 thegreathawk schrieb am 22.11.2012
    Super Sendung! Sehr informativ und kompetent, allein schon wegen Andreas :)

    Das mit den Usern einladen solltet Ihr mal ins Auge fassen... das wird ne Gaudi hehe

    Grüsse

  23. #4 Rouven schrieb am 22.11.2012
    Da ist mir noch etwas eingefallen.
    Der Pegel muss immer im Grünen Bereich bleiben, der Gelbe darf nie berührt werden, daher brauchen wir über den Roten gar nicht zu reden.

    Lautsprecher brauchen eine bestimmte Stromstärke um die Signale ordnungsgemäß darzustellen. Das macht man zuhause, beim Musik hören, mit dem Lautstärkeregler. Ist dein Mix bei 0db, dann kannst du meist nicht die Lautsprecher so weit aufdrehen um "Alles" zu hören, denn schon lange vorher hast du dir die Ohren zusammen gekniffen weil es zu laut war. Liest sich jetzt komisch? Dann probier mal das, drehe den Mixer von deinem Computer auf die Hälfte und die Lautsprecher so weit auf bis es wieder so laut ist wie zuvor. Du hörst mehr und es hört sich auch besser an und der Bass kommt jetzt auch richtig gut. Aber trozdem den Master beim abmischen immer auf 0db lassen, das ist Pflicht.

    Gruß
    Rouven
  24. #3 R.K. schrieb am 22.11.2012
    Sehr bunte Sendung mit hochkarätigen Gästen^^.
    An einigen Stellen, wurden mir die Gäste manchmal ein wenig zu früh unterbrochen, obwohl es gerade spannend wurde, aber das konnte oft dann nachträglich noch nachgeholt werden. Und auch wenn einige Musotalker es wohl als "ein wenig am Thema vorbei" betrachteten, so war Stefan Bahrs Vorstellung und Erläuterung zum K-Metering für mich doch der heute wertvollste Tipp zum mit nach Hause nehmen.
    Ich gehöre ja leider auch zu der Fraktion, die mit dem Kopfhörer produziert/ produzieren muss und es ist oft wirklich ein Thema, dass man gar kein Gefühl für die reale Lautstärke hat. Am Kopfhörer stelle ich mir meist dann die höchste Lautstärke ein, die ich als angenehm und sehr differenziert empfinde, aber sobald man die Boxen anschmeißt weiß man dann nicht mehr, was jetzt eigentlich die reale Lautstärke ist. Insofern ist das K-Metering wirklich ein sehr wertvoller Tipp.

    Vielleicht kann jemand von euch oder aus der Musotalk Community nochmal einen Tipp für mich für ein gutes (und preislich für den Homerecording-Rahmen angemessenes) Messmikrofon zum Einmessen von Raum und Monitor-Boxen hinterlassen! Das wäre großartig.

    Ansonsten von meiner Seite auch nur die Bestätigung: Mit Ryan Finlay hatte ich im Musotalk Chat auch schon einige Male sehr konstruktive und vernünftige Unterhaltungen; er weiß wirklich wovon er spricht. An dieser Stelle schöne Grüße :)
  25. #2 Rouven schrieb am 22.11.2012
    Hallo,
    danke, super Talk.
    Ich bin der Meinung, dass man eine richtige Abhör-Lautstärke haben muss, das ist auch irgendwo standardisiert, denn man wird sonst nicht erfahren ob es verzerrt wird, denn es fliegen nicht alle Schallwellen gleich schnell, dadurch können sich Schallwellen überlagern, dass hört sich dann verzerrt an und das kann/soll (ist Pflicht) eben nur bei dieser standardisierten Lautstärke gehört werden. Es gibt noch ein paar Standards mehr, die ihr nicht bedacht habt.

    Ich denke der Mensch, der die Metric-Halo Dinger gebaut hat kennt sie, und hat auch versucht das zu erwähnen. Wenn er die Standards nicht kennen würde wären seine Maschinen nix geworden.

    Ich schaue mir den Talk nochmal an, vielleicht fallen mir die Namen für die Standards ein.

    Grüße
    Rouven
  26. #1 Stefan Leutner schrieb am 22.11.2012
    Eine der Besten Seiten hier. Die Berichte mit Andreas sind Gold wert. Der Mann hat wirklich Ahnung. Besonders die Plugin-Tests, meine persönliche Referenz. Bitte mehr davon z.B. SPL PassivEQ oder bx XL2

Weitere Videos