Pocketsynths - Patchblocks gegen die Teenage Engineering PO Serie

Mini-Synthesizer sind der aktuelle Trend. Alle großen Hersteller haben mittlerweile kleine günstige Synthesizer auf dem Markt. 

Ich lasse die Pocketsynths von Teenage Engineering gegen die Patchblocks made in Germany antreten.

Mir haben die Patchblocks deutlich mehr Spass gemacht. Ich finde die Dinger klingen richtig gut und mit den bald erhältlichen Midi-Blocks kann man sie auch richtig mit Klaviatur spielen.

Die TE Synths sind schön geeky aber für mich zu fummelig. Ausserdem rauschen die Dinger ziemlich stark.

> Tennage Engineering PO Serie

> Patchblocks

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21.12.2015 -

Dein Kommentar

  1. #5 Marc schrieb am 23.12.2015
    Zu allererst mal frohe Feiertage an das Team,

    was mich ein wenig Arg nervt an all diesen "Pocket" oder "mini" "billig" Teilchen ist das sie als Spielerei zwar witzig sind, aber letzten Endes taugen sie nix. Und ziehen einem wie ich finde das Geld nur unnötig aus der Tasche. Es gibt genug 303er Clone darunter auch richtig Gute! Noch mehr braucht es nicht! Aber diesen gesamten tb303, TR808er / TR909er Hype finde ich sowas von over das ich mich ernsthaft frage: Kauft das überhaupt jemand der ernsthaft Musik produzieren will? Ok einige Freaks sicher. Und die werden sagen jo das Teil kommt geil aber die Masse? Der Markt hat einige taugliche Geräte wie z.B. von Dave Smith, Moog, Waldorf, Korg, Nord ist aber auch ein anderer Absatz und Ziel markt. Stimmt. Sche... zu Gold spinnen scheint wirklich zu gehen. Ich habe ja auch schon so oft in Clubs oder bei Freunden gesehen das die mit den vielen Teilchen zuhause hocken und abgehen. Und in Clubs? Auf dem Weg zum Gig? Verdammt wie kann man nur ohne überleben, als wäre es so ultra toll ohne Nach zu denken jedwede Grütze die mir in Sinn kommt gleich in form eines Beats oder so gleich on the Fly in der Bahn zu produzieren - es schlecht abgemischt am Abend gleich über die 10000€ PA im Club abfeuern.. ich meine als ich Korg mal anschrieb und danach fragte ob man inzwischen immer noch bei den neuen Electribes das ROM Flashen muss um Oneshots in den Sampler zu laden (und einiges anderes) da kam tatsächlich die Antwort "..diese Geräte sind nicht für die Professionelle Musikproduktion gedacht. Und als solche bedienen diese nicht die von ihnen gewünschten Funktionen. Es richtet sich an Schüler, Studenten etz. Es tut uns Leid sie enttäuschen zu müssen." Aber ich frage mal so in die Runde - wozu ein Gerät bauen das nur minimal mehr kann aber fast alle Schwächen geerbt hat? Obwohl die alten Electribes zu ihrer Zeit alles andere als Spielzeuge waren.. Außerdem 300-500€ und Spielzeug? Welchen Größenwahnsinnigen Cheffe haben die in ihren Vorständen sitzen? Ein Durchschnitts Gehalt liegt bei ca. 2300-3000€ Brutto. MEHR verdienen nur 30% in Ganz Deutschland. Zu erwarten das diese dann 2 Monate oder länger sich das Geld absparen oder um dann letztlich vorgeführt zu werden? Wenn man das mal runter rechnet Miete Auto und all das was so anfällt abzieht - sind 500€ für "Spielzeug" wirklich eine Unverschämtheit. Zumal der Käufer ja glaubt er bekommt ein Gerät das als Hardware zumindest ansatzweise Professionellen Ansprüchen genüge tut. Fakt aber ist - kauft man sich Push2 oder NI Mashine liegen bei selber Preislage WELTEN dazwischen. Und der Grad an Professionalität, gerade was die wieder Herstellbarkeit der Projekte und das weiterreichen der Spuren für zb. Remixe angeht. Von Speichermanagement mal zu schweigen.. aber ok. Ich dreh gerne das Rad um Projekte mit Namen zu versehen. Und freu mich auch das zwischen Projekten die ich lade eine Pause is die ich nur mit einem 2 ten Gerät überbrücken kann. Es sind doch Grundlagen die 2015 längst gelöst gehören. Wir haben das Jahr in dem M.J.Fox in der Zukunft an kam aber kriegen Konzepte aus der Vergangenheit vorgelegt. Bekommen USB 2.0 als NEU verkauft obwohl USB over midi nun bald 10 Jahre existiert. Warum wurde mit Warmen Sound geworben? Weil die die den Klang kennen wissen das man auch die Erfahrung und das Gehör aber auch die Anlage brauch um den Warmen Klang zu erkennen. Mehr Druck mehr Bass mehr Leistung. Dabei liegt das Geheimnis ob ein Mix all das hat mehr im MIX selbst als in der Magie eines 4000€ Kompressors oder EQ begraben. Der macht vielleicht au was her - aber wer sich den leisten kann, kauft glaube ich weniger 100€ Spielzeuge um damit seine "Hits" zu Produzieren. Ich glaube diese Blöße würde sich keiner der Top Produzenten geben. Es sei denn es handelt sich um Experimentellen Electro oder Psytrance Minimal Sound. Und selbst da greifen viele eben zu Kontakt oder Diva, FLStudio oder was auch immer.

    Nicht zu vergessen Access die sich mit dem TI eigentlich in so ziemlich jedem modernen Trance Studio als "Basic" Ausstattung einen Namen gemacht haben. Deren Käuferliste liest sich wie das Stell dich ein aller Moderner Top Musiker. Doch irgendwie wird die Integration Computer & Synthesizer auch trotz Total Integration im Jahre 2015 nicht wirklich gut umgesetzt. Access hat mit dem TI2 wahrlich nicht das Upgrade gebracht was ich mir erhofft habe. Und auch die Totale Integration über USB 2.0 - ist wenn man mich fragt, alles andere als wirklich gut gelöst.

    Es ist nutzbar ja aber auf dauer nervt es. Es sei denn mal lädt sich ein Basis Projekt in dem schon die ersten 15-30Spuren fertig zur Nutzung vorkonfiguriert sind. Noch schlimmer bein kleinen der nur 4 oder 5 Spuren packt.. Hier erhoffe ich mir n kommenden Jahren wirklich eine bessere Lösung. Dual USB3.0 für Dual out oder In Out - oder gleich eine Gigabit LAN Lösung. Was endlich auch die USB Kabellängen Problematik beseitigt. *hust* Das Signal könnte theoretisch über DSP raus - als Digitaler Stream an ein LAN Audio Driver Interface übergeben werden das dafür sorgt das Audio wie gewohnt direkt in die DAW geschossen werden kann. Und könnte somit beinahe Latenz frei übermittelt werden, Direkt Digital Audio ist das Zauberwort.
    Mehr als das - man hätte weit mehr Spuren welche übertragen werden könnten. Ich hoffe auch das wenn Access je einen TI3 raus haut das dieser eine Gekoppelte Engine besitzt die Audio Sampling erlaubt. Ähnlich wie bei dem NN19 oder NNXT aus Reason so das man z.B. 60GB Sample Buffer drin hat, welcher einem Platz lässt die am PC erstellten "Soundscapes" und "Athmos" Spielbar zu integrieren. Und beides als Multi Layer bereit zu stellen.

    Der Hammer wäre auch wenn man die Synth Engie mit einem YX Pad kombiniert (zb. dort wo beim Keyboad des TI MASSIG PLATZ is..) das sich, egal welcher Sound geladen wird dieser wie vom KP3 als Sound spielen lässt. Ohne das man groß über Belegungen nachdenken muss. Ich war nämlich nicht der einzige der es schade fand das diese Sounds in den Kaos Teilchen recht.. beschränkt waren. Und vor allem leider kein Midi konnten. Das wäre Fett gewesen. Leider hat Korg nie erkannt wie geil das gewesen wäre wenn man Midi Pattern an die Synth Pads hätte raushauen können. Die Beat Programmierung war auch da auf kreative Wunderkinder ausgelegt die genug Zeit haben sich jedes Spielzeug bis zu Perfektion anzueignen.

    Aber statt solcher Innovationen wird immer mehr, ich nenn es mal so als das wie ich es empfinde: Schrott auf den Markt geschmissen. Kostet nix, kann nix neues & wirbt als wäre es die Offenbarung obwohl sich eigentlich nicht viel getan hat. Und auf nachfrage ist es nie für "Professionelle" Zwecke gedacht (sondern nur um unerfahrenen dummen Jungen das Geld aus der Tasche zu ziehen???)
    Statt dessen ist oft Bedienung ein Graus, dessen Klang eine Katastrophe - wobei das zurück ging, aber dessen Zeit bis es im Eck verstaubt oder bei der Bay vertickt wird bei 1Woche liegt. Wobei die SNR mancher Geräte nach wie vor unterirdisch ist. Sollte ernsthaft Pflicht werden das diese individuell von der QS gemessen und als Fingerprint auf den Karton mit aufgeklebt wird. Aber hey Noise ist ja nicht schlimm. Solange keiner auf die sau blöde Idee kommt das Signal nachträglich zu komprimieren oder so.. Aber okay dafür kost das gute Stück auch nur 400€..
    Aber warum braucht man gefühlte 2000 Bass oder mono bzw. wenig Polyphone Synthis auf dem Markt? Die alle damit werben druckvollen Sound zu machen? Klar - weniger Stereo gleich weniger Phasenprobleme die den Bass killen. Kann aber ned die Lösung sein. Aber dafür ist der Bass in Mono au druckvoll wenn der Mix auch gut gemischt ist.. doch habe ich oft den Eindruck die Verkäufer und Käufer denken so: Der Mix hat kein gescheiten Druck? ha klar der Bass ist Schuld hol dir nenn Bass synthi und alles wird gut am besten nen 303er Klon der kommt immer neu und Spritzig im Klang, existiert ja auch keine 30 Jahre auf dem Markt... das man mies abgemischt hat will ja eh keiner hören! Also warum nicht Geld damit machen? Weil die Klang breite der billigheimer reduziert sich faktisch auf Bässe die ich (dank DAW Libary) bereits so oder so ähnlich tonnenweise vorliegen habe. Die Filter klingen oft aber anders mal mit mehr mal weniger Biss. MAN KANN jedoch durchaus auch drauf verzichten. Wenn man weis wie man Hüllkurven richtig einstellt.. Und manches mal ist der "Biss" wirklich aggressiver als bei einem VST. Ob es das aber Wert ist... ist glaube ich Geschmacksache. Es sind zugegeben jedoch nette Spielzeuge.

    Auch wäre es extrem Fett wenn man in den TI3 als Nutzer kostenlos immer wieder Virtuelle Effekt "Pedals" nachrüsten könnte, welche partiell in der Lage sind interessante Effekte zur Verfügung zu stellen. Oder neue Sättigungs Typen nachrüstbar machen. Oder auch EQs welche man dann an der DAW einstellt und dann halt mit abspeichert. Damit der TI3 auch neue Effekte wie auch Hall Variationen nachgerüstet bekommen kann.. um lange Spaß zu bieten.

    Wäre euch also sehr verbunden das ihr mal nachhakt ob Access überhaupt an einen Nachfolger denkt. Weil irgendwie warte ich noch immer auf die Virus TI Revolution. 1&2 sind nu ned schlecht - wirklich ned. Aber sich viel zu ähnlich und es gehört ein tauglicher Nachfolger zur Namm her welcher so rund und geil mit der DAW zusammen arbeitet - das man problemlos viele Spuren über die Schnittstelle raus jagen kann. Und vor allem muss der Nachfolger seiner Konkurrenz klar sagen: ihr habt bunte Lichter aber ich bin der Sound der Zukunft. Nicht der Vergangenheit. Das wäre mir dann auch das Geld wert sich anstatt eines Autos einen Synthesizer zu kaufen. Aber zur Zeit ist der Preis für brauchbare Hardware echt zu hoch für das was die Leute in der Masse verdienen. Und die Musiker kriegen doch EH keine Kohle mehr für ihre Musik. Bin sicher 70% aller Musiker die Musik produzieren haben gestohlene oder geklaute Software. Nun der ILOK geknackt wurde wird dies dann wohl auf die 90% hochschnellen. Denn keiner kann sich das leisten alles zu kaufen was man für einen "Modernen Sound" alles braucht. Ist ein 4000€ Gerät das Geld Wert - ja. ABER.. nix aber. Für den Preis hat es spitze zu sein und Basta.

    Zumal die gesamte Industrie verkennt das der KLANG den ihre Geräte liefern viel zu alt klingt. Trance Hymnen im Jahr 2015? Euro Trance ist längst tot.. aber ok im Hardtrance da fetzen die noch wie eh und je. Die aktuellen Geräte sind also durchaus exzellente Arbeit und hochwertig im Klang aber für das was man inzwischen Digital machen kann.. Klingt es alt und Retro. Noch ne SuperSaw, noch ne 303.. wirklich Spaß macht doch den Kern Sound mit Effekten zu Morphen und zu Modulieren, Glichen und Schreddern bis man mal endlich weg kommt von dem Sound der allen Libarys immer mit gegeben wird.

    Ich hab auch nix gegen wenn der Synthi Digital ist wie der Virus. Warum um Analog so ein Hype gemacht wird ist mir unbegreiflich. Auch wenn Analog sein Platz hat Analog klingt Analog. Aber wer Analog will kauft sich Analog. Und Digital kann auch Druckvoll sein ein Virus aber auch ein PPG oder Q sind der Beweis seit über 20 Jahren. Die Zukunft ist meines Erachtens Digital Virtuelle Analog Emulation, auf DSP Basis. Mit 8 oder 12 Kern DSP und total Integration mit Effekt Einbindung wie man es von Protools UAD oder TC bereits kennt. Da wundert es mich ernsthaft warum UAD nicht mal Synthesizer raus haut. Wäre echt mal n Kaufgrund für die UAD2. Für alle die KEIN klau bares weit verbreitetes VST wollen.. DAS wäre mal echt fett.

    Aber schaut man zur Software - Da gibt es DUNE 1&2, Synthmaster, G-Sonic Plugins, Zebra2 und viele massiv viel andere die den Kauf eines Virus oder anderen Geräten fast überflüssig machen. Ja beinahe machen sogar die DAW eigenen Synthis heute so super Sound das man auf die Hardware eigentlich verzichten kann. Die Zeiten mieser VST Synthis sind zwar noch nicht vorbei - aber es gibt inzwischen auch einen HAUFEN exzellenter Plugins.

    Im Vergleich hört man den Unterschied zwar - aber am Ende in der Produktion, hört man das als jemand der nicht weis das das ein Virus war nicht mehr. Und ist der Track gemastert - hört das sowieso keiner mehr raus. Weil es keinen juckt! Es könnte sich auch um ein VST oder Nexus 2 gehandelt haben. Schleiß macht da echt einen guten Job wie ich finde.

    Doch On Stage da ist Hardware eben nach wie vor stabiler - darum mein Weihnachtswunsch an euch, erkundigt euch doch bitte mal ob Access endlich im neuen Jahrtausend angekommen ist. Fröhliche Weihnachten :) und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
  2. #4 Dawid schrieb am 23.12.2015
    Ich finde die Patchblocks klasse allerdings für den Preis von 60€ überteuert wenn man bedenkt woraus die gemacht sind. Für findige Arduino / Atmega328p Entwickler finde ich es viel spannender die Dinger mal in eigenregie nachzubauen. Allerdings gut ab für die großartige IDE die die Jungs für die Patchblocks gebaut haben.
  3. #3 OlliP schrieb am 22.12.2015
    Obergeil finde ich, dass ich die Hardware erstmal gar nicht brauche. Einfach die Software (von Patchblocks) downloaden und dem Spieltrieb folgen. Für mich als Synthi-Noobi ist das eine Offenbarung.

    Danke für die Inspiration...
  4. #2 Unisono schrieb am 21.12.2015
    Kann zwar jeder selbst nach suchen, aber hier ein paar Hintergründe

    https://youtu.be/IRCOSLUhoDM
  5. #1 Unisono schrieb am 21.12.2015
    Nettes Angecheckt! Hauptsache die Dinger fliegen nicht dauernd vom Tisch!