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Ploytec PI Synthesizer Musikmesse

Das ist kein verspäteter Aprilscherz. Dieser Synthesizer steckt in einer ganz kleinen Kiste und wird über MIDI mit Strom versorgt? Keine Ahnung welche MIDI-Geräte dazu in der Lage sind. 

Die Parameter werden alle über MIDI-Controller gesteuert. 

Erstaunlicherweise klingt das kleine Teil wie ein richtiger Analog-Synthesizer.

 

11.04.2013 - Event Reports

Dein Kommentar

  1. #10 Piet Bremer schrieb am 02.05.2013
    hab mir grad das video angeschaut, kopfschüttel!!!!!!
    klanglich kann das teil keinem einzigen soft/hard-synth paroli bieten.
    soundmäßig scheint das ding durch sämtliche klang-schubladen gefallen zu sein, ohne jedoch begriffen zu haben wie ein guter synth-sound tatsächlich klingen sollte.
    die spannendste frage bleibt also: wer braucht so etwas und wer ist so mutig für das ding über 100 mäuse auszugeben?
  2. #9 Hinrich schrieb am 01.05.2013
    Andreas, Du solltest mit Hans-Peter einen Amiga 500 Club gründen, wo ihr doch beide so'n Teil hattet. (Ich dachte immer, der stammte aus Mitte 80er, nicht 90er. Diesmal was von Euch beiden gelernt, danke!)
  3. #8 Andreas schrieb am 25.04.2013
    @ mitleser
    >Wieso dürfen hier eigentlich so ahnungslose Leute posten?

    Weil, dass Wort “DEMOKRATIE“ einen hohen stellenwert auf “MUSOTALK“ hat!
    Auch finde ich sehr fragwürdig hier die Leute als “ahnungslos“ zu bezeichnen, nur weil sie sich ehrlich über den Grundsound eines Neuvorgestellten Instruments (Spielzeugs) geäußert haben.
    Doch was ich hier so gelesen habe, kling nicht grade nach “ahnungslose Leute“ sorry…
    Auch dein link zum Ploytec PI Synthesizer lässt nicht grade die Ohren aufhorchen, animiert aber ganz sicher zum abschalten.

    Ungeachtet dessen konnte ich mich auf der Messe selbst von den Fähigkeiten und vor allem vom Grundsound des Ploytec überzeugen. Klanglich konnte ich dem Gerät nichts, aber auch wirklich nichts, abgewinnen.

    Bezüglich der klanglichen Eigenschaften muss ich an dieser stelle dem Hans-Peter völlig recht geben.
    Der Grundsound den das teil produziert ist einfach grauenhaft!
    Er erinnert sehr stark an Spielekonsolen wie z.B. Atari-XL, Intellivision, ColecoVision oder Atari 800 der frühen 80er Jahre.
    Mein alter Amiga500 aus den frühen 90ern vermag mit seinem Soundchip ähnliches, oder gar besseres, an das Ohr des Zuhörers vollbringen.

    An dieser stelle sollte auch nicht unerwähnt bleiben, dass der Ploytec sich nicht mit jeder Miditastatur betreiben lässt.
    Im Jahre 2013 ist es für einen Musikschaffenden ein klares NoGo beim kauf eines synths erst die Kompatibilität seiner Mastertastatur anhand einer liste herauszufinden.
    Solche Krücken kenne ich noch genügend aus den frühen 90ern, aus den Anfangszeiten der Studio-Soundkarten, die nicht alle mit jeder DAW-Software kompatibel gewesen sind.
    Da musste der User auch immer vor dem Kauf und der Nutzung dieser karten immer erst auf die Kompatibilitätsliste schauen und vergleichen.
    Sorry… aber so einen veralterten/unbrauchbaren Schrott braucht die Musiker- und Studiowelt wirklich nicht.

    Punktevergabe von 1 bis 10:

    SOUND = 2
    Hardware = 1
  4. #7 mitleser schrieb am 22.04.2013
    Wieso dürfen hier eigentlich so ahnungslose Leute posten? Der eine weiß nicht, was ein Analogsynth ist, der nächste kritisiert ohne jedes Hintergrundwissen die MIDI Schnittstelle.. Offtopic: Der ??² klingt absolut geil! http://www.youtube.com/watch?v=xcKEg8KmvkI
  5. #6 Chris schrieb am 19.04.2013
    @ da tiroler
    >127 Werte bei midi sagt dann eh schon alles. da is nix mit feineinstellung. ideal für anspruchslose mit null ahnung.

    Das mit den “127 werten“ sehe ich als kein Hindernis an.
    Auch was das Standard-Midiprotokoll betrifft, sehe ich persönlich keine gravierenden nachteile für den Musiker und Komponisten, jedoch bin ich immer und gerne neugierig auf neue Innovationen.
    Doch bis heute hatte keine wirkliche Innovation es geschafft, den in die Jahre kommenden MIDI-Standard, abzulösen!
    Und wenn ich mit Kollegen spreche die auch aus dem Pro bereich kommen, so stelle ich immer wieder fest, dass keiner tatsächlich auf den MIDI-Standard verzichten möchte.
    Auch wenn noch so viele über midi schimpfen, dies hat die komponisten nicht im geringsten daran gehindert, mehrere hundert erfolgreiche welthits zu produzieren.
    Ich arbeite mit midi seit Commodore C64- über Atari ST und weis wie hilfreich ein Standard sein kann. Außerdem hatte sich, in der ganzen Produktionsumgebung, in den Studios dieser Welt, kein Standard so lange gehalten wie der MIDI-Standard.
    Aber vielleicht sehe ich die ganzen Diskussionen um MIDI auch mit ganz anderen Augen, da ich selbst auch schon zu den Dinos zähle. ;-)
  6. #5 da tiroler schrieb am 18.04.2013
    127 Werte bei midi sagt dann eh schon alles. da is nix mit feineinstellung. ideal für anspruchslose mit null ahnung.

    bin schon gespannt welch bahnbrechende neuheit das nächste jahr
    vorgestellt wird. vielleicht ein keyboard mit optional erhältlichen tasten ( ideal für die modular fraktion, jeden monat eine taste)

    nächstes jahr stell ich dann meinen ersten analog synth vor:
    den Hyper3000ultra Plus gamma 256.
    Oszillatoren: 3
    Wellenform: kreis (für den runden klang)
    Filter: Klassische Melitta Kaskade
    Hüllkurven: Keine, weil die verpackung aus quadratischen karton besteht.
    Stromanschluss: ausserhalb der EU Ja, sonst eh bald unnütz wenns so weitergeht.

    Auf jeden fall sieht man den trend richtung Günstigere Instrumente.








  7. #4 Hans-Peter schrieb am 16.04.2013
    @ Hinrich

    >Pulswellen, Filtercutoff und Resonanzparameter

    Das wa#r nicht das Thema!
    Ich hatte mich hier einfach nur auf den Sound gestützt, der ja letztendlich das wichtigste bei einem Synth ist/sein sollte..
    Und das was der Ploytec PI Synthesizer da soundmäßig produziert ist einfach grottenschlecht.
    Die von mir genanten Dinos aus den 80ern lassen einen Ploytec aus dem Jahr 2013 soundmäßig einfach hinter sich stehen. Pulswellen, Filtercutoff und Resonanzparameter hin oder her… .
    Wie wahr, wie wahr, wieder was gelernt: nicht alles was auf der messe als gold verkauft wird, kann letztlich auch glänzen!
    Wie gesagt, Schade um die teure Messestandgebühr.
    Hans-Peter
  8. #3 Hinrich schrieb am 14.04.2013
    Hans-Peter, ich wusste gar nicht, dass man mit 4 Operatoren FM Synthese (bzw. Phase Distortion) Pulswellen erzeugen kann. Auch die Filtercutoff und Resonanzparameter hatte ich wohl immer übersehen. Wieder was gelernt, danke!
  9. #2 Hans-Peter schrieb am 11.04.2013
    Ich hätte es selbst nicht geglaubt, wenn ich es nicht mit den eigenen Augen und Ohren gesehen/gehört hätte… .

    Sorry, aber das was das teil Soundmäßig im Jahr 2013 leistet, konnte ich schon, ende der 80er/anfang der 90er, mit meinem Amiga 500 oder Yamaha DX100/27/21/9/TX81z oder dem Casio CZ101/1000/3000/5000 realisieren!
    Klanglich ist der PI-Mini sogar um Welten schlechter als die genanten Instrumente.
    Mir ist unbegreiflich wie man mit so einem Produkt auf einer musikmesse im Jahre 2013 erscheinen kann und so etwas als Neuheit anpreist.
    Schade um die teure Messestandgebühr.
  10. #1 Hans-Peter schrieb am 11.04.2013
    Ich hätte es selbst nicht geglaubt, wenn ich es nicht mit den eigenen Augen und Ohren gesehen/gehört hätte… .

    Sorry, aber das was das teil Soundmäßig im Jahr 2013 leistet, konnte ich schon, ende der 80er/anfang der 90er, mit meinem Amiga 500 oder Yamaha DX100/27/21/9/TX81z oder dem Casio CZ101/1000/3000/5000 realisieren!
    Klanglich ist der PI-Mini sogar um Welten schlechter als die genanten Instrumente.
    Mir ist unbegreiflich wie man mit so einem Produkt auf einer musikmesse im Jahre 2013 erscheinen kann und so etwas als Neuheit anpreist.
    Schade um die teure Messestandgebühr.

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