Stammtisch

Musikmesse 2013 Nachbearbeitung & die Top-News der Woche

Der Highlight der Musikmesse 2013? Was war wirklich neu und spannend?
> Korg Volca Serie & > Waldorf Nawe in der engsten Wahl

> Non Eric ist der Dark Rider. Meine Machbarkeitsstudie für das "Rockprojekt".
Wie wurde der Titel aufgenommen? Auflösung am Montag 29.4. in Angezerrt,TV

> Dave Spiers von GForce Software spielt seinen neuen dot.com Modular Synthesizer an:

> Eine Federhall-Emulation von PSP

> Der neue Exciter von Voxengo

Andre Dupke > Hamburg-Audio baut Audio PCs und ist Musikproduzent, zur Zeit in Malaga. Sein Tipp der Woche: > Powerdrumkit.de

Thomas Wendt > Tom Wendt ist Singer/Songwriter und macht PR für diverse MI-Firmen.

Tom Ammermann > Spatial Audio Designer macht in 3D Headphone Surround.

Download > medium > small > audio only

 

25.04.2013 - Kategorie-Feature

Dein Kommentar

  1. #23 André J. (aus Basel) schrieb am 10.05.2013
    @R.K.

    Danke für den Kommentar. Bezüglich dem Moog Voyager und aktueller Club- und Chart-Musik gebe ich Dir natürlich recht. Das kann man natürlich nicht dem Gerät anlasten sondern liegt eher an der aktuellen Hörgewohnheit.

    Da gebe ich Dir natürlich recht, dass da ein kraftvoller Moog-Sound man deplatziert empfinden kann. Wobei im Club-Bereich sehr wohl mit Moogs gearbeitet wird. Kommt halt da auch darauf an, welche Szene man da denn meint.

    Mir gefällt am Moog eben die Tatsache, dass man doch zumeist auch bei wilden Modulations-Sachen dies klanglich immer noch klingt und da halt Software im Moment zumindest meist immer noch nicht herankommt und meiner Meinung nach auch immer noch im Bass-Bereich. Ich liebe halt Moog-Bässe. Da gefällt mir übrigens auch der Moog Minitaur recht gut und besser als die Phattys.
    Bin erschrocken, dass zwischen den Phattys und dem Voyager in meinem Empfinden ein doch grosser Abstand liegt.

    Aber der Prophet 12 ist im Moment schon mein Favorit.
    Den Moog sehe ich da auch eher als Ergänzung zum Prophet 12 ;-)

    Schöne Grüsse
    André J. (aus Basel)
  2. #22 Andre schrieb am 07.05.2013
    Hi jockli,
    vielen Dank für den Tipp,
    werde das Testen!

    Andre J,
    ja, insbesondere bei Sync und Filtermodulation scheint Software noch hinterherzuhinken, das könnte man wirklich mal als Thema nehmen und auch Beispiele zeigen..

    Liebe Grüße,
    Andre
  3. #21 Horsti schrieb am 03.05.2013
    Es ist egal, wie gut jemals ein "virt. Gitarren plugin" klingen wird. Das spielen einer echten Gitarre wird nicht ersetzt werden können. Deshalb werden auch immer Gitarren verkauft werden. Ist das nicht auch mit Synti schrauben genau so? Daß man da mal die Augen zu macht und sich gehen lässt? Hardware also auf jeden Fall gerechtfertigt!

    Gruß Horsti!
  4. #20 jockli schrieb am 28.04.2013
    hej andré, falls du das liest: hast du schon vom touchedit-feature in der mos-software von open labs gehört hat? im folgenden ein paar infos. mir scheint, dass die probleme, die du und non neulich mit den acer-tablets in kombination mit euren daws hattet, längst hinfällig geworden sind. für läppische 199,- USD gibt es bereits seit november 2011 (!!!) eine daw, die offenbar perfekt per touch bedient werden kann...

    Sequence midi, record audio and manage your audio with Open Labs MOS’s touchscreen friendly music creation workflow. With over 7 years of integrated touchscreen experience, MOS was purposely developed and optimized for touchscreen use. Get hands on with TouchEdit and give your mouse a rest. TouchEdit is a powerful feature in MOS where literally anything and everything is simplified by the use of a touchscreen. Wether you are editing your midi, audio, creating live controls, building custom touch interfaces for VST’s or DAW’s, TouchEdit makes it all simpler so the music can flow faster.

    für gerade mal 10,- US-Dollar ist eine abgespeckte version namens stagelight erhältlich...

    Touch friendly piano roll: Get hands on with your music with a touchscreen editor optimized to tweak your performance
    https://openlabs.com/StagelightPage

    als jemand, der pc´s konfiguriert, wirst du dich sicherlich für die bundle-politik interessieren, die open labs und dell sich ausgedacht haben...

    Open Labs has partnered with Dell to provide complete music computer bundles: Open Labs and Dell will be offering powerful and affordable music computer bundles starting at $1499 USD. All music bundles will include an optimized Intel™ i5 or i7 touchscreen laptop computer powered by Dell and Open Labs Music OS 3.0 software for creating and performing live music. Also included will be thousands of 3rd party sounds and presets from VST providers like Native Instruments, Cakewalk and others. Other music bundles will include ‘extras’ such as a USB keyboard controller and a microphone preamp for recording vocals, guitars, drums and or electronic/acoustic instruments.

    http://shop.openlabs.com/music-os/

    schönen gruß nach málaga.
  5. #19 R.K. schrieb am 27.04.2013
    Dass momentan wieder so viele Hardware-Synthesizer-Kisten erscheinen, ist eine Entwicklung, die ich sehr begrüße.
    DAWs und Software ist heutzutage wirklich nicht mehr wegzudenken, aber irgendwie ist das dauerhafte Klicken mit der Maus auf die Dauer auch ernüchternd.
    DAW-Controller haben es bislang auch nicht wirklich geschafft, die Interaktion mit der DAW intuitiver und händischer zu gestalten. Haptische Kontrolle macht einfach wahnsinnigen Spaß, lässt einen kreativer werden (vermittelt viel mehr das "Instrumenten-Gefühl") und führt meiner Ansicht nach auch oft schneller zum Ziel!

    Und nicht zuletzt ist es auch enttäuschend, wenn man sich für viele 100 Euro Software kauft und dann merkt, dass man oft bei den Updates wieder Geld nachschieben muss, dass nach dem Erscheinen einer neuen Version die alte schon fast wertlos wird, dass der Hersteller einige Tage später die Software preislich um 25, 50 oder 70 % reduziert abverkauft und auch viele Musikerkollegen das Gleiche (oder noch viel mehr Software) als Crack für umsonst einsetzen.

    Bei Hardware sind die Verhältnisse klarer: Große Preisschwankungen bleiben aus, die Wertbeständigkeit ist größer (interessant für einen Wiederverkauf) und wer nicht bereit ist, den aufgerufenen Preis für die Hardware zu investieren, hat sie dann auch nicht zur Verfügung (geklaute Hardware ist ja eher seltener).

    @André J. (aus Basel):
    Das mit den Synth-Träumen kann ich gut nachvollziehen und vom Prophet bin ich auch sehr begeistert. Nur den Hype des Moog Voyagers kann ich nicht ganz nachvollziehen. Mir erscheint der Moog einfach zu wenig geeignet für aktuelle moderne Musik (besonders die Synth-trächtigen Club-Musik-Genres).
    Ich selbst besitze leider keinen Moog, aber was ich so im Internet und beim kurzen Antesten im Geschäft gehört habe, hat mich nicht über die Maßen begeistert. Der Sound klingt ohne Zweifel in Ordnung, druckvoll und fett, aber für mich klingt er auch immer irgendwie "alt", d.h. ich könnte mir wunderbar vorstellen, wie man ihn in einem 80er-Jahre-Style Song einbaut, aber in moderner Club- und Chart-Musik sehe ich eben nicht seine Stärke. Zumindest mir, der Musik im Heute machen möchte, bietet er eben keine Perspektive.

    Allein schon durch die hohe Polyphonie bietet der Prophet da einfach viel mehr Perspektiven.

    Aber jedem das Seine ;)
  6. #18 Rouven schrieb am 27.04.2013
    @Jorgo
    der kaffeewitz ist ok ich bin allerdings komplett anit alkohol,tabak,coffein also garnix mit drogen.

    zu der aufnahme, da bin ich auch der meinung, das man eine gitarre nicht an die 0dB-grenze drücken muss, dann wäre sie so laut wie ein startender düsenjet, dieser dynamikumfang bei den aufnahmemedien hat schon seine gründe. genauso wie mit den drogen halte ich es auch mit dem loudnessWAR! Wir sind ja nicht in amerika, wo man gerne auf die guten regeln scheißt und die sache einfach bis an die 0dB-grenze geradezu hinquetscht, dann hört es sich wahrscheinlich so an wie du dir es vorstellst. nichts für ungut, jeder kann seine eigene meinung haben, und da wollte ich nochmals hervorheben, dass man bei dem mix tatsächlich merkt, dass da schon sehr viel erfahrung und können drin steckt. es hat wahrscheinlich lange gedauert das so hinzubringen. feinschliff kann der NonErich immer noch machen, wenn die kritiken alle durch sind.
  7. #17 Elias57 schrieb am 27.04.2013
    Yepp, MTPowerdrums ist super! Das Kit hat ordentlich Druck, die Bedienung ist simpel aber sehr durchdacht. Und das Beste : Es hat keine Nanokurzen MIDI-Noten, so dass auch Studio One Besitzer endlich ohne Aufwand die Grooves anpassen können. Ein elendes Thema mit Toontrack.

    Danke für den Tip!
  8. #16 André J. (aus Basel) schrieb am 27.04.2013
    Wiedermal ein interessanter Podcast.

    Leider wurde André an einer für mich wichtigen Stelle unterbrochen. Nämlich am Punkt seiner Aussage, dass manche Synthesebereiche in Plug-Ins einfach nicht so klingen wie, bzw. gar nicht klingen, wie in guter analoger Hardware.

    Mich würde schon interessieren welche diese Bereiche dies denn sind, bzw. er damit meinte.

    Mögliche Bereiche könnten aus meiner Sicht sein :

    - Filtermodulation
    - Ringmodulation
    - Sync-Sounds
    - Spezielle Filtercharakteristiken

    Und wahrscheinlich gibt es auch noch weiteres.
    Da wäre schon mal interessant wie ist dies denn aktuell ? und klingen die heutigen Plug-Ins in diesen Bereich wirklich schon gut ?

    Und wenn nicht können die heutigen kleinen Hardware-Kisten dies denn überhaupt abdecken oder ist es schlussendlich doch auch wiederum nur mit "teurer" Analog-Hardware zu haben.

    Gut schlussendlich muss man natürlich eh abwägen ob man genau diesen speziellen Sound braucht für seine Musik bzw. ob man nicht wichtiger das nutzt was man hat und damit seine Musik umsetzt.

    Dennioch sind meine Synthi-Täume keine Plug-Ins sonder Prophet 12 und Moog Voyager. Mal die alten Raritäten ausgeschlossen.

    Schöne Grüsse
    André J.
  9. #15 BerndBasstronaut schrieb am 27.04.2013
    Kiss Gitarrenlick ! I was made for loving you..., nuja das war Non Eric´s Jugendzeit ;) Klar kann man das Ding noch interessanter, fetter produzieren kann, aber Soundwahl und Abmischung sind ja immer Geschmacksache !! Klingt halt sehr transparent und war wohl so beabsichtigt. Für mein Geschmack zu steril, könnte mehr Punsch, Dreck und Dynamik haben . Aber wie Non Eric das Teil aufgenommen hat wird er uns ja erzählen ;) Ich freu mich drauf !
  10. #14 Olaf schrieb am 27.04.2013
    Ich wette, der Song wurde mit dem iPad aufgenommen und gemixt. Non Eric möchte nun nämlich alle iPad-DAW-Kritiker eines Besseren belehren. *grins*

    Herzliche Grüsse!
  11. #13 D3Fragezeichen schrieb am 26.04.2013
    Ich glaube er hat das Ding aufm Ipad produziert.
  12. #12 Eric schrieb am 26.04.2013
    Endlich geht es weiter mit Musotalk ;-)
    Was den Dark Rider Song angeht: Insgesamt gefällt mir der Song ziemlich gut, aber ich finde es fehlt ihm etwas an Spannung. Das Instrumental ist über den ganzen Song ziemlich gleich aufgebaut, der Refrain hebt sich auch nicht sehr von der Strophe ab. Non Erics Stimme finde ich an vielen Stellen ziemlich geil, aber manche Stellen wirken etwas gepresst (z.B. I own your futaaaaah).

    Meine Vermutung zur Aufnahme des Songs:
    Non Eric hat ja irgendwann in letzter Zeit mal erzählt, dass er wieder mal bei Nils Mehlhorn im Studio war und dort auch gemischt hat. Die Vocals klingen ziemlich gut aufgenommen, daher denke ich mal das die dort aufgenommen wurde. Drums wurden wahrscheinlich wieder von Thorsten beigesteuert. Den Klang der Gitarren finde ich etwas dünn, für mich persönlich zu wenig Mitten, ich tippe aber trotzdem mal auf den Kemper Amp und den Tegler Channel Strip. Bass klingt für mich nach Direktabnahme. Ich bin gespannt auch die Auflösung.
  13. #11 Jorgo schrieb am 26.04.2013
    @Rouven:
    > der dark rider song: super gemacht, echt geiler song.
    Wohl zu wenig Kaffee im Cognac gehabt.
    Unfassbar lausig produzierter Track. Non hat offenbar keine Ahnung, wie man eine cutting-edge rock guitar aufnimmt. Hört euch mal das Folgende an.
    Bei 1:13 rein...
    http://www.youtube.com/watch?v=efsm6aJPybg
  14. #10 Rouven schrieb am 26.04.2013
    der dark rider song:
    erstmal: super gemacht, gratulation, gefällt mir sehr gut!!!!!
    für mein geschmack hätte ich die vocals ein wenig lauter und insgesamt mehr bass, aber trotzdem echt geiler song.

    zum verwendeten equipment/aufnahme: ich möchte wetten das wurde in musotalkstudio aufgenommen mit relativ günstigem equipment, aber man kann es natürlich nicht herraushören, aber du wirst uns dann montag damit verblüffen.

    grüße
  15. #9 Alex schrieb am 26.04.2013
    Daß ein Softwareentwickler wie Tom Ammermann keine Ahnung von Audio Rendering hat, erscheint mir doch recht bedenklich!
  16. #8 BerndBasstronaut schrieb am 26.04.2013
    AHOI, ANDRES TIPP DER WOCHE : MT Power Drumkit2 IST DER KNALLER !!!

    Für 39,- ein Super VST Drummer. Einfache Bedienung, toller Sound und Hammer Groove´s und Fill´s drin. Ich bereu das ich mir den Superio Drummer gekauft habe.

    schaut euch das mal an :
    http://www.powerdrumkit.de/video.htm
  17. #7 Rouven schrieb am 26.04.2013
    "Wegen der 3D Soundkarte und dem Audio Rendering", so hat er es doch nicht gemeint. oder? rendert das hardwarebasierte protools nicht nur in echtzeit, also "kein offline bouncing" mit höherer geschwindigkeit?
  18. #6 Rouven schrieb am 26.04.2013
    Schmusotalk nach der Musikmesse, Bussi.
  19. #5 Klaus Zöllner schrieb am 26.04.2013
    Moinsen, die Mehrzähle von Federhall ist natürlich Federhölle ;-)
  20. #4 Alex 28 schrieb am 25.04.2013
    Hallo,

    ja endlich gehts weiter.

    Lange habt ihr das Thema Harwaresynthesizer besprochen und warum das so ein Hype ist.

    Ganz einfach, ich bin so froh das ich meine alten nicht verkauft habe, wenn ich sehe wie viele einfach Probleme mit den Plugins haben.
    Wenn ich drei vier richtig gute Softsynthies am laufen habe, kann mir das unter umständen einen Sechskernrechner zu Boden bringen. Also muss man Spuren Freezen und all so einen Kram, den ich mit Hardwaresynthesizern nicht habe und einfach nur Arbeiten kann, ohne mir Gedanken darüber machen zu müssen ob ich denn weitermachen kann, oder mir der Rechner gleich in die Knie geht.
    Im weiteren macht es einfach mehr Spaß einen Filter in der Hand zu haben als über irgendeinen Controller.
    Es passiert halt deutlich mehr wenn ein Hardwarefilter seine Arbeit verrichtet.
  21. #3 frank_nk schrieb am 25.04.2013
    an sich hab ich für ironie ja ´ne menge übrig, aber dieser dark-rider-song ist echt megascheiße. total unwitzig. was willst du damit bezwecken, non? du benimmst dich wie ein pennäler, der keinen ruf zu verlieren hat. gut, vielleicht ist dem ja so (kopfschüttel). nochwas: schreib es dir auf und lern es auswendig: es heißt "einzige" oder "einziger". "einzigste" oder "einzigster" gibt es nicht! ein moderator sollte deutsch zumindest rudimentär beherrschen.
  22. #2 Tja schrieb am 25.04.2013
    Kein BitWig auf der Messe?
  23. #1 Oink schrieb am 25.04.2013
    Wegen der 3D Soundkarte und dem Audio Rendering. Es ist falsch zu denken, das Logic, Cubase und co über die Soundkarte rendert. Das stimmt nicht. Auch nicht über ASIO. Sowas wäre es eine Art Live Bouncing, aber selbst dann wird das nicht dort gerendert. Und wer rendert ein 10min Song, in 10 Minuten? Richtig, keiner. Das Rendering läuft viel schneller ab und wird alles rein auf der CPU berechnet und danach Roh auf die Platte geschrieben. Bei reinen Softsynths hat dort die Soundkarte garnix zutun.
    Bei HW-Synths und Effekten wird dann natürlich noch der Input abgegriffen.

    Was stimmt ist, das man damit eine 5.1 Mischung machen könnte. Man kommt aber nicht an das Headphone Surround ran, es seidem man nimmt den Output der Soundkarte auf.

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