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Talks und Interviews, Stammtisch, Kategorie-Feature
Sendung vom 15.03.2012

Musikmesse 2012 und die Top-News der Woche

Non Eric

Non Eric arbeitete bei Steinberg mit an Cubase 1.0 ST, war mit SNAP im Studio und ist Gründer des Trance Labels Lunatec.

> Highlight News Ankündigung von Propellerheads. Was werden die Schweden einen Abend vor der Messe enthüllen?

Kommt jetzt die Killer-App füs iPad? Wir sind gespannt und berichten natürlich zeitnah vom Event

> Rupert Neve Mystery! Noch eine weitere nebulöse Produktankündigung, diesmal von Neve. Klar das wir auch dort mal vorbeischauen werden.

> Analoges aus Berlin. Hoffentlich gibt es auch dieses Jahr einen analogen Super-Booth. Gerne würde ich mich mir nämlich von Herrn Fricke persönlich den neuen Dominion X Synth vorführen lassen.

> Das ist neu in Sequoia 12. Immer noch kein Samplitude für Mac aber wieder viel Neues beim Magix Flagschiff für den PC.

> MPC in Tabletop. Die Jungs von Retronyms haben bereits für mehrere Hersteller Software fürs iPad programmiert. So auch für den AKAI Fly. Im Gegenzug gibt es in Kürze ne MPC in der iPad App Tabletop.

> wer braucht so einen Musikcomputer wie den Miselu?

> Die Plugin Alliance mit weiteren Plugins. Schon unheimlich wieviele Emultaionen die Jungs um Dirk Ulrich raushauen. Ob das Faltung das Geheimrezept ist?

Download > medium (~ 480MB) > small iPhone, iPad (~ 420MB) > audio only (~ 65MB)

zum Abspielen > VLC oder > Quicktime Player kostenlos herunterladen.

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Kommentare

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#17 Andre schrieb am 17.03.2012 18:05 answer
..obwohl...
ich hab mit dem iphone den download der spuren am studiorechner mittels RDM Lite vom Wohnzimmer aus überwacht ;-)
#16 Andre schrieb am 17.03.2012 14:43 answer
Ich möchte mich auch hier noch mal für die Drums von Thomas bedanken,
die passen perfekt und alles ist gut mikrofoniert und auch das Drumset ist gut gestimmt. Cooles Timing!
..Uns alles ohne Ipad ;-)

Vielen Dank,
das war echt perfekt! :)
#15 Marco schrieb am 17.03.2012 14:10 answer
Da sieht man es wieder wie die Geschmäcker verschieden sind...

Ich habe mich von Hardware Synthesizer wie Effekte komplett verabschiedet. Kreativität hat bei mir nichts mit dem Werkzeug zu tun, das ich benutze!
Alle Hardware Synthis und FX's habe ich verkauft und bereue dieses ganz und gar nicht.
Ich muss mich nicht mehr mit dem Platz, der Wartung, dem Staub, der Midi wie auch den Audio anschlüssen befassen, auch diese ewigen Laufwerke um presets für den gewünschten track zu laden. Mein workflow ist um 400% gestiegen wenn nicht noch mehr. Da hab ich mehr Zeit für Kreativität und dank dem ganzen "total recall" sogar noch mehr Zeit für andere schöne Dinge im Leben.

Ich bin gerne im 21. Jahrhundert !
#14 Dr.Taste schrieb am 17.03.2012 08:46 answer homepage
Also das Einzige was ich bis jetzt für wirklich spektakulär bei der kommenden Musikmesse finde, ist der neue digitale Mackie Mixer DL1608. Mein Wunsch wäre z.B. Mainstage fürs IPAD. Ich hoffe dass da noch bisschen mehr "Neues" nach kommt, und nicht nur irgendwelche Updates, die dann die Verbesserung bringen die andere Hersteller schon lange haben. Dann....allen schöne Tage auf der Messe. Gruß Torsten
#13 RedWalks schrieb am 17.03.2012 00:51 answer
Ach der Tom...;-) wenn sich inhaltlich irgendetwas an der E-Gitarre in den letzten 60 Jahren getan hätte , dürfe er gar nicht mehr sowas spielen !
#12 Stadler schrieb am 16.03.2012 23:37 answer
Hallo Non Eric, den Podcast fand ich z. T. zu langweilig: Worin liegt der Sinn, über Neuigkeiten zur Musikmesse zu spekulieren, wenn man nix weiß oder dazu sagen kann? Gleiches gilt für die Superbooth: Ein Blick auf die gleichnamige Website reicht um zu lesen, dass in diesem Jahr eine Pause eingelegt wird: http://www.superbooth.com

Nicht mehr hören kann ich den ganzen iPad-Quatsch: Ich hatte mir im vergangenen Jahr das iPad2 besorgt, einen Teil eurer Top10-Synths installiert. Abgesehen vom Animoog ist der größte Teil der Apps rausgeworfenes Geld: Synthstation, iElectribe, TNR-i. Wesentlich interessanter finde ich die Controller-Oberflächen: Touch OSC für Logic und Live, IP Touch für Logic. Damit bekommt man interessante Funktionalitäten für kleines Geld. Aber: Dein Hinweis auf die Abstraktionsebenen ist absolut korrekt: Es ist echt schwierig, auf dem iPad etwas zu steuern, wenn die Darstellung von der am Monitor des Computers abweicht. In Logic möchte ich beispielsweise den ES 2 auf dem iPad sehen – statt der Parameterliste, die zwar nett ist, aber von der Sortierung nichts mit der Logik des ES 2 zu tun hat. Ein echter Nachteil.
Gleiches Problem gibt es mit den externen USB-Controllern: Du hast nie das Layout wie am Monitor, immer eine Abstraktionsebene mehr. Ein Grund, weshalb ich z. B. Synthesizer in Hardware den Software-Instrumenten vorziehe. Feeling und Kreativität spielen sich auf einer viel intensiveren Ebene ab. Die ganzen Sound-Funktionalitäten der Software nutze ich sowieso nicht aus – lenkt nur vom eigentlichen Ziel ab.

Apropos Kreativität: Es war gut, dass Tom wieder mit dabei war. Seinen Ansatz teile ich: Die Hersteller konzentrieren sich auf die immer gleichen Aspekte und irgendwie haben wir einen Stillstand: Im Jahr 2012 gilt das 80er-Jahre MPC-Konzept für das iPad bzw. den Computer. Wie bringt uns das weiter – außer dass wir im ICE damit rumspielen können (selbst das geht mit einem MacBook seit vielen Jahren).

Ja, es wäre echt toll, wenn es so etwas wie einen Groove-Partner in Hardware geben würde. Ein Instrument, das auf dich reagiert, so wie wenn du in einer Band spielen würdest. Dahinter könnte man ein schönes Geschäftsmodell mit Groove- & Sound Erweiterungen für unterschiedliche Musikrichtungen packen. Ein solches Instrument müsste einfach zu bedienen sein: Ein paar An-/Ausschalter für die Instrumente, ein paar Fader für die Lautstärke sowie zur Auswahl der Intensität sowie ein paar Schalter für Intro, Strophe, Refrain, usw. Für die Detaileditierung könnte ein Computer über USB genutzt werden. Wichtig wäre Hochwertigkeit der Hardware sowie der Styles und Sounds sowie der Interaktion. Kosten darf so etwas um die 2.000 Euro – Klasse, statt Masse. Und entwickelt werden könnte so etwas von einem risikobereiten Außenseiter – keiner der etablierten Hersteller traut sich daran. Zu speziell!

Konzeptionell geht Karma ein wenig in diese Richtung, wenngleich hier z. B. Details wie Schalter für Intro, Strophe, Refrain fehlen und somit z. B. die Interaktion deutlich eingeschränkt ist. Die Richtung stimmt aber, wenngleich Ziel sicher die Komplexitätsreduktion sein müsste. Dafür wäre z. B. ein Like-It-Button interessant, um dem Gerät Rückmeldung zu geben, dass man den Vorschlag mag. Der umgekehrte Fall müsste ebenfalls möglich sein.

So, genug geschrieben: Nicht böse sein, wegen der Kritik. Ich mag Musotalk und auch deine lockere Art. Manchmal ist's mir zuviel Geschwätz, dennoch sympathisch. Liegt sicher an mir: Ich bin nicht so der Stammtisch-Typ :-)

Grüße, Stadler

PS: Bei Propellerheads tippe ich auf eine iPad-App, mit der man Reason steuern kann :-) Der ganze Hype ist mehr Inszenierung, als dass irgendwas dahinter steckt. Tom hat das, finde ich, auch so rübergebracht: Show Business. Und selbst die Inszenierung wird konzeptionell von Apple kopiert – darin liegt am Ende das Problem: Kopieren reduziert die eigene Kreativität auf ein unerträgliches Minimum. Aber erst mal abwarten – ist rein spekulativ.
#11 Frank schrieb am 16.03.2012 19:15 answer
Ich denke, das die Propellerheads eine abgespeckte ipad / iphone version von Reason rausbringen werden. Die Propellerheads haben schon vor einem halben Jahr entsprechend Entwickler gesucht, mit dem Hintergrund, Ihre Software auf IOS zu portieren.

Vor allem das iPad3 mit der höheren Auslösung verspricht hier ziemlich viel. Ich denke hier nur an die Verkabelung per Touchoberfläche von verschiedenen Geräten. Ich könnte mir auch vorstellen, das man mit dem Ergebnis auf dem Desktop in Reason weiterarbeiten kann.