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Special

Musikmesse 2011: Steinberg HALion 4

Matthias Quellmann stellt HALion 4 von Steinberg vor. Die neu entwickelte Version unterscheidet sich nicht nur durch erweiterte Features, sondern auch durch eine eigene Synthesizer Engine. Ab Juni soll HALion 4 für Windows und OSX für etwa 349,- EUR erhältlich sein. Steinberg hat eine HALion 4 Preview-Website eingerichtet, auf der Videos, Bilder und detaillierte Info-Texte bereitstehen.

Downloads: Leitet Herunterladen der Datei einMusoTalk Steinberg Halion 4.m4v (Quicktime)

Links: Öffnet externen Link in neuem FensterSteinberg HALion 4

07.04.2011 - Event Reports

Dein Kommentar

  1. #1 Robert Schmied schrieb am 07.04.2011
    Wieder ein Sampler, der alles kann außer Samplen. *kopfschüttel*.

    Aber mal ehrlich. Es ist zwar ganz schön, dass Halion4 nach so langer Zeit endlich erschienen ist. Dazu meinen Glückwunsch an Steinberg.

    Aber die Konkurrenz ist hart. Zu dem Preis bekommt man auch immer mal wieder ein NI-Komplete hinterher geworfen. Ob man da mit Halion qualitativ und quantitativ heran kommt, wage ich dann doch zu bezweifeln (alleine schon das Scripting in Kontakt ist ein Killerargument und da kommen dann noch Massive, Reaktor, FM8, Absynth usw oben drauf). Und dadurch, dass Kontakt über viele Jahre quasi den Samplermarkt komplett für sich alleine hatte, glaube ich auch nicht, dass da viel Content von Drittanbietern nachkommen wird.

    Der Content-Markt geht ja im Moment ohnehin zwei verschiedene Wege. Einerseits wird vieles über moderne und offene Formate wie SFZ verteilt aber andererseits wird viel Content immer heftiger verdongled und verschlüsselt. Dazwischen gibt es immer weniger und weniger.

    Mit dem DRM-Kram wird Halion4 nicht wirklich etwas anfangen können, egal wie gut der Kontakt/Play-Import funktioniert. Dass das SFZ-Format ordentlich (wenn überhaupt) unterstützt wird glaube ich eigentlich auch nicht, denn das ist wahrscheinlich doch zu modern für Steinberg. Ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

    Die Integration in Cubase mag vielleicht für manche ein Argument sein aber da dies nur ein Vorteil ist, weil man andere Hersteller mit technischen Tricks kategorisch aussperrt, hinterlässt das bei mir doch einen ziemlich faden Beigeschmack.
    1. #0 DerSchoene schrieb am 10.04.2011
      Ach, so ernst würde ich das nicht sehen. Der Halion sieht so ganz viel versprechend aus, wenn man ihn nicht als Kontakt-Konkurrent ansieht sondern als Kreativwerkzeug. Da hat man mit dem VA und dem Sampling-Teil doch ein ganz nettes Soundangebot, mit dem man schon einiges anfangen kann und dazu gibt es auch noch eine Reihe integrierter Spaßtools.

      Mit dem Content stehe ich bei Dir. Wenn Steinberg dort genau so eine absurde Lizensierungspolitik fährt, wie bei 3rrd-Party Soundbänken für HalionOne oder HalionSonicSE, dann wird das ganze wohl langfristig ziemlich unattraktiv für Sounddesigner, die ihre Sounds verkaufen wollen. Für die 'großen' Sampleset-Hersteller stellt sich wohl um Moment nur die Frage, ob man Kontakt nimmt oder etwas eigenes programmiert (Stichwort Play). Wenn Steinberg in diesen Kreis rein möchte, müssen sie schon einiges aufbieten.

      Der Preis ist wirklich heikel. Bei weniger Geld würde aber keiner mehr HalionSonic kaufen. Das geht also nicht.

      Wer wirklich auf den Euro schauen muss, kann sich da ja mal auf dem US-Markt umsehen. Dort wird das Plugin aller Erfahrung nach wohl nur unwesentlich mehr als die Hälfte des deutschen Preises kosten (zumindest wenn man mal die $499 zu 599€ Umrechnung bei Cubase als Vergleich her nimmt). Wenn man in den Staaten jemanden kennt, kann sich also der Reimport durchaus rechnen.

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