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Special

Musikmesse 2011: SPL NEOS

BJ von SPL präsentiert das brandneue 120V Analog-Mischpult NEOS. Mit 100 dB Rauschabstand, 125 dB Dynamikumfang und 30 dB Headroom liefert der Analog-Summierer mit Mixing-Funktionen Werte, die sich sehen lassen können. Das SPL NEOS wird voraussichtlich ab Mai/Juni 2011 für ca. 9000,- bis 10000,- EUR erhältlich sein.

Downloads: Leitet Herunterladen der Datei einMusoTalk SPL NEOS.m4v (Quicktime)

Links: Öffnet externen Link in neuem FensterSPL NEOS

10.04.2011 - Event Reports

Dein Kommentar

  1. #7 Viker Turrit schrieb am 12.04.2011
    Da auch ich alles analog summiere und das nicht nur wegen Aberglaube eines besseren Sounds, finde ich den Kasten durchaus interessant.

    Aber wirklich:10000,-€ sind eine Menge Holz und erzeugen das selbe Kopfschütteln wie der Drawmer S3 Kompressor für 5000,-€ als er rauskam.

    Aber die Terile werden wirklich gekauft weil es hier und da Menschen gibt die einen echten Mehrwert für den eigenen Sound aus den Geräten ziehen.

    1. #0 Anjunabeat schrieb am 12.04.2011
      Sascha Bühren "Busy" ein recht bekannter Masterer aus Deutschland hat auch einen Drawmer S3.
      Deswegen klingen seine Master aber auch nicht unbedingt besser, die Sachen sind so derbe überkomprimiert das es schon fast zerrt. In dem Fall isses dann auch wurscht was für 10.000€ teure Hardware man hat wenn es letztlich doch nur um Lautheit geht.

      In den Händen eines Audiophilen sind diese teuren Teile sicherlich nochmal die 1% an besserem Sound. Aber viele haben ganz andere Soundprobleme als das die vielleicht 1% Verbesserung durch solche Hardware am Gesamtresultat etwas verbessern können.
      Man könnte auch gemein sein und sagen: für 95% aller sind die Geräte der obersten Preiskategorie rausgeworfenes Geld.
  2. #6 Hans schrieb am 10.04.2011
    Externe Summierung klingt gut, aber 10000€? Bestimmt nicht. Da gibt es Wichtigeres für das ich Geld ausgeben werde.
  3. #5 Tony Banana schrieb am 10.04.2011
    So ein Spielzeug kann sich dann wohl auch nur der Luca Anzilotti leisten ;)
  4. #4 matthew schrieb am 10.04.2011
    @ marc: für die von dir beschriebene Zielgruppe ist das SPL Pult sicher nicht gedacht. Da es Stereo Fader sind, denke ich dass es eher für echte Profis, die darauf ihre Sugruppen aus dem Rechner zusammen mischen oder Masteringstudios gedacht ist.
    Schade dass es keine schaltbaren Inserts gibt. Wer sein analoges Outboard vor die Kanäle hängen will, braucht dann erstmal eine XLR-Patchbay um von DB25 auf XLR zu konvertieren und dann wieder zurück auf DB25.
    Aufgrund der Vielzahl an (besser ausgestatteten) Alternativen auf dem Markt denke ich auch, dass SPL es schwer haben wird davon eine größere Stückzahl an den Mann zu bringen.

    Diese so propagierte 120V Technik (eigentlich sind es ja nur 60V !) ist meiner Meinung nach kein entscheidendes Qualitätsmerkmal, viel mehr ein Marketingversuch seitens SPL, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Wäre damit ein entscheidender Vorteil in Hinsicht auf die techn. Werte / Signalqualität möglich, kann man davon ausgehen, dass sich dies zur "Hoch-Zeit" der Analogtechnik in den 80er/90er Jahren im Studio- sowie im Rundfunkbereich durchgesetzt hätte.
    1. #0 Andrew Levine schrieb am 11.04.2011
      Hi matthew,

      > braucht dann erstmal eine XLR-Patchbay
      > um von DB25 auf XLR zu konvertieren
      > und dann wieder zurück auf DB25

      es gibt schon viel Profi-Equipment mit DB25 Steckern.

      Viele Grüße,

      Andrew
  5. #3 Svenson schrieb am 10.04.2011
    Tja Marc, wenn du den Summierer schon mit Behringer Pulten und Mixer im 500 Euro bereich vergleichst, kannste sicher sein das DU nciht zur anvisierten Zielgruppe gehörst. Dann kauf dir doch ein Behringer zum Mischen ähh summieren.

    Für mich ist der SPL auch Meilenweit unerreichbar, aber ich bin auch nicht in der Situation das ich erpirscht drauf bin das letzte Quäntschen aus meinem Mix herausholen zu wollen. Es gibt die Zielgruppe - sonst würde SPL das nicht herstellen. Da gehören die meisten nunmal nicht dazu. Kein Grund drüber zu meckern, denn schliesslich wird keiner gezwungen es zu kaufen !! Und wenn der Mixdown im Rechner ja eh so toll klingt, hat man auch nichtmal was verpasst.

    Aber 10000 Euro... Mannomann - da bekommt man ja schon 2x Jupiter8 Synthis dafür..
    1. #0 Marc schrieb am 10.04.2011
      @matthew & Svenson

      Naja, es wurde ja so hingestellt als wäre es auf typische DAW User zugeschnitten. Zumindest hab ich es so aufgefasst. Inhaltlich korrekter wäre wenn schon, dann die Bezeichung "Analog ProMastering Summing Mischpult auf 120V Basis".

      Thats it. Damit wäre die Zielgruppe klar definiert. Ich bin kein Freund von Behringer Produkten, es war nur ein Beispiel dafür das selbst eine Firma wie Behringer schafft einen Kanalzug in einen Mixer einzubauen. Da hätte ich von SPL echt mehr erwartet für die Kohle. Zb. je Kanal Mono/Stereo nen intergrierten Channel One oder sowas.. oder zumindest einen gescheiten EQ.

      Irgend etwas das den Preis von 10.000€ zumindest ansatzweise rechtfertigt. Ich mag zwar kein Pro sein, aber ich kann mir nicht vorstellen das selbst Mastering Profis einfach mal mit den Achseln zucken & sagen: Wow des lass ich mir mal "geschwinnt" raus. Zumal man ja noch ne Patchbay und co brauch.

      Mastering, Filmproduktionen.. ok.. auch Live Situationen wo man WIRKLICH aufdrehen muss - auch ok. Sinnvoll. Es als Mixing Desk hinzustellen für den "DAW" Nutzer -> Geschwätz. Klar existiert n Klassen Unterschied. Aber selbst der rechtfertigt den Preis nicht bei der spärlichen Ausstattung.


  6. #2 Marc schrieb am 10.04.2011
    Es gibt Hardware die in ihrer Art einfach nur auf den Sack geht. Nicht weil sie schlecht ist. Nicht weil die Funktionen schlecht wären - sondern weil das Preisliche vollkommen abgehoben ist. Ein Mischpult für 9-10 Tausend € ist trotz des interessanten Konzeptes wie ich finde an der Zielgruppe vorbei. Wer sagt: es richtet sich an die User die in einer DAW mischen - dann aber analog nochmal & überhaupt. Der sollte sich mal Gedanken darüber machen das diese Zielgruppe meist aus Künstern besteht. Artists die ihre Sessions im nicht wirklich gut verarbeiteten Home Studio aufnehmen. Denn Profis - haben schon Hardware die gut genug & schweie Teuer is/war. Ein Desk wie dieses dürfte (zumal die Mixing Ausstattung lachhaft ist) 500€ - aber nicht mehr kosten.

    Wiedermal eine Wunderkiste von SPL die sich keine Sau leisten kann. Es erinnert mich stark an Buggati.. Nur da weis man das ein auto das 2,1mio $ Kostet meist als Sammlerobjekt in der Garage steht. Ein Mischpult ist ein Gerbauchsobjekt. Wäre es nun in der lage ohne Verschleißerscheinung 50Jahre lang wie ne 1 da zu stehen. Und auch noch meine Urenkel zu beglücken. Und die Anschlüße auch da noch funktionieren.. die Software kompatibel bleibt...

    Und selbst dann.. bietet es zuwenig Ausstattung. Selbst ein Behringer Pult bietet mehr. Bevor ich 10000 in so ein Pult investiere hol ich mir lieber einen gescheiten Digital Mischer für die Kohle der intern analog Summiert. Da Zahl ich dann vieleicht 15000€ mag sein.. aber verglichen mit der Leistung die man bekommt - fällt das SPL Pult mit Pauken und Trompeten durch. Als Einzelkomponente in einem Modularen Desk - macht es eher sinn - aber dann hat man wieder ein Kult ums Pult. Und ganz ehrlich - es geht doch um den MIX. Man kann auch ohne SEHR Amtliche Mixe abliefern. Man muss halt sauber mischen.



  7. #1 Anjunabeat schrieb am 10.04.2011
    Da wäre ich mal gespannt auf einen Vergleich der Virtual Console Collection von SlateDigital zu dieser SPL Hardware. Was die reine Summierung anbelangt und den "Sound" ;) Wäre schon gemein wenn da vielleicht 180€ für das Plug-in die 10.000€ der Hardware um Längen schlagen :P

    Zumindest ist SPL ja nicht gerade bekannt für einen "Sound", die Sachen gelten ja schon als ziemlich Transparent. Auch in dem Video wird ja die hohe Audioqualität gelobt. Aber: gerade bei Summierung lebt man doch von Crosstalk der Spuren, Verzerrung der Kanäle etc. was dann letztlich dem ganzen diesen gewissen "Schmutz" zufügt.

    Na da muss Non Eric mal wieder den Erik Heirman von B4/SPL einladen, der soll das Teil mal richtig vorstellen. Vielleicht auch mal in einem A/B Vergleich.

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