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Event Reports, Musikmesse, Hardware, Kategorie-Feature
Sendung vom 11.04.2011

Musikmesse 2011: Neuheiten von Tascam

Non Eric

Non Eric arbeitete bei Steinberg mit an Cubase 1.0 ST, war mit SNAP im Studio und ist Gründer des Trance Labels Lunatec.

Alles neu bei Tascam: Neue Handheld-Recorder, neue Audio Interfaces und ein neuer Channel-Strip, der gemeinsam mit Antares (Entwickler von AutoTune) entwickelt wurde.

Downloads: Leitet Herunterladen der Datei einMusoTalk Neuheiten von Tascam.m4v (Quicktime)

Links: Öffnet externen Link in neuem FensterTascam

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Kommentare

Seite 1 von 1     1     

#4 Sebastian schrieb am 12.04.2011 11:47 answer
Tascam macht tolle handhelds, ich würde mir aber wünschen, dass man endlich ein "echtes" liverecording mit dem portablen Gerät erstellen kann.

Nun, ein wirkliches Liverecording, so wie man es sich als Musiker wünscht, besteht nicht aus einer Audience-Spur, sondern aus dem Mix vieler Audiencespuren und einem Singal aus der Masterkette (=Mischpult). In Kombination entsteht das, was man als wirkliche Live-Aufnahme kennt. Ein klarer Sound des Mischpults, dem anteilig der Audience-Sound beigelegt wird (Stimmung des Publikums, Echo/Hall des Raumes/Halle).

Ich würde mir wünschen, wenn man also die internen Mirkofone (für Audience/Raum) mit der Line-in Schnittstelle(direktes Audiosignal aus dem Mischpult) für eine Aufnahme kombinieren könnte.

Optimal wäre eine Simultan-Aufnahme, so dass man zuhause noch Frequenzen der Audience-Spur von störenden Bassanteilen bereingen kann und anschließend nach eigenen Vorstellungen zusammenmischt.


Es wäre toll, wenn endlich eine diesbezügliche Entwicklung der Software möglich wäre, da ich mir sicher bin, dass eine Vielzahl der Künstler/Musiker für ihre Liverecordings mit umständlichen Recording-Workarounds arbeiten müssen. Ich verstehe nicht, warum diese Möglichkeit nicht angeboten wird.
#1 Daniel Wie schrieb am 11.04.2011 14:22 answer
Peinlich!

Bei dem Handheld-Recorder ist die "weite" Mikrofoneinstellung ganz sicher KEIN AB!
Das Gerät kann von ORTF-artig über AB zu XY alles...
#2 Nils schrieb am 11.04.2011 17:35 answer homepage
Hallo Daniel,

die von Tascam propagierte AB-Methode ist sicherlich nicht optimal, wenn man die Mikrofone aber parallel zueinander gerade ausrichtet, dann erhält man eine AB-Mikrofonierung. Die ist durch den Abstand der Mikrofone und deren Richtcharakteristik zwar eher für Nahaufnahmen geeignet, ist technisch aber AB.
#3 Andrew Levine schrieb am 11.04.2011 17:50 answer homepage
Hallo Daniel,

siehe diese Info von Eberhard Sengpiel: http://bit.ly/gEv1KY (eben von Nils bekommen :-)

"ORTF-artig" gibt es nicht! ORTF braucht zwei Nieren mit einem Kapselabstand von 17 cm und einem Winkel von +-55°. XY geht nur mit koinzidenten Kapseln, und für AB braucht es (wie Niels schrieb) zwei parallele Kapseln, bitte mit einer "sinnvollen" Distanz. Bei Einsatz als Hauptmikrofon ergeben ca. 50 cm (im Mittel) einen Aufnahmewinkel von 180°. Stehen die Kapseln enger vergrößert sich der Aufnahmewinkel.

Viele Grüße,

Andrew