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Special

Musikmesse 2009 - Pleasurize Music

Non Eric im Gespräch mit  Friedemann Tischmeyer am Stand der Pleasurize Music Foundation. Die Pleasurize Music Foundation hat sich zur Aufgabe gemacht den "Loudness-War" zu beenden.

02.04.2009 - Talks und Interviews

Dein Kommentar

  1. #6 Mücke schrieb am 02.04.2009
    Hi,
    Bin auch ziemlich wütend über die fehlende Spulfunktion. Bringt das bitte sofort wieder in Ordnung !!!!!! danke.

    Sehr interessant den Friedemann Tischmeyer mal zu erleben. Danke dafür

    bitte unbedingt die Spulfunktion zurückholen sonst seh ich schwarz ....
  2. #5 Ernst Mosch schrieb am 02.04.2009
    Wieso kann man denn die Videos nicht mehr vorspulen und fullscreen machen? Dit is ja plöde. Ging doch gestern noch.
  3. #4 Hendrik D. schrieb am 02.04.2009
    Eigentlich bin ich ja zu faul um etwas zu schreiben, aber das mit dem Loudness War das ist so ein Thema .....
    Also erst einmal vorweg ist die Initative von Pleasuring Music sehr zu begruessen !!
    Aber, da ja auch schon wieder einige nach Reglementierungen schreien (vorausgegange Threads ueber dieses Tool):

    Im Grunde genommen, sollen doch alle Ihre CDs bzw. Veroeffentlichungen produzieren, wie sie gerne moechten - das ist ja ein freies Land.
    Das Medium/Format erlaubt was gefaellt - auch wenn jemand in den naechsten Tagen pures Rechtecksignal veroeffentlichen moechte, dann soll der das doch gerne tun - wenn er sich davon Erfolg bei seinem Publikum verspricht, o.k. .
    In anderen Laendern ist das auch gang und gaebe - ich errinnere nur mal an Tontraeger, TV und Rundfunkprogramme aus dem nahen Osten.
    Hier wird veroeffentlich was gekauft wird, da der Kunde im audiophilen Sinne nicht anspruchsvoll ist sondern mehr auf die Komposition / Songqualitaet wert legt.
    (Schon mal z.B. beim tuerkischen Grillimbiss gehoert, was da so abgespielt wird ? ....).

    Wenn die Statistik dem Produzenten sagt, dass laute Musik eher gehoert wird und als besser klingend empfunden wird, da ueberlegt der Produzent nicht lange.
    Diese Statistiken kommen meines Wissens aus dem Rundfunkbereich.
    Hier gilt : 'Der Hoerer bleibt beim Durchzappen eher bei der lautesten Station haengen'. (mal abgesehen davon, das stark modulierte FM-Signale auch eine hoehere Reichweite haben).
    So denkt sich der Produzent wieder - also wenn ich hier die Produktion schon mal sehr stark in der Dynamik komprimiere und dann die Radiostation am Ende noch einmal dazu, dann habe ich einen extrem lauten Song im Radio, den niemand ueberhoeren kann.
    Ob der hier jetzt 100% gut klingt oder nicht , das ist erst einmal egal - der Song soll ins Ohr gehen !
    Aehnlich auch in der Disco.
    Wenn also jemand sein Werk auf CD verewigen/veroeffentlichen moechte, dann so, wie er es
    gerne moechte.
    Dass der Musiker selbst in vielen Faellen gar keine Einflussmoeglichkeit auf
    das wirkliche Endprodukt mehr hat, liegt vielleicht auch am Vertrag zwischen Musiker und Produzent/Tontraegervertrieb.
    Und letztere schauen halt auf Erfahrungswerte/Statistiken die direkt mit ihrem Umsatzempfinden
    verknuepft sind, und nicht mit audiophilem Referenzempfinden.
    Ein (leider) kleiner Teil der Kaeufer moegen das als klaeglich empfinden, aber der ueberwiedende Teil der Hoererschaft erkennt hier keine klanglichen Unterschiede und empfindet es halt besser wenn es lauter oder auch alles gleichmaessig laut ist.

    Einem Radiohoerer kann man dies auch nicht ankreiden.
    Ich selbst empfinde es sehr stoerend, wenn ich im Auto sitzend bei dichtem Verkehr 10 mal die
    Minute die Lautstaerke am Autoradio regulieren muss (ja es gibt solche Sender - meistens kleine Buergerfunk Stationen - freie Radios ohne grosse Budget).
    Deshalb setzen Rundfunksender Dynamikkompressoren ein. Auch um den Sound in bestimmten Faellen
    der Stationsfarbe anzugleichen (Rock/Popsender=laut und punchy,ect).
    In diesen Faellen ist das absolut gewollt und ich denke auch nicht schlecht.
    Fuer klangpuristen ist Radio (wenn icht gerade Klassikradio) also nichts.

    Also kauft man sich das Stueck auf CD oder im Netz als MP3 und hofft auf gute Klangqualitaet (ja, die Metallica Alben waren da ein gutes Beispiel...) und dann .... wird man leider auch hier enttaeuscht ....schade ist das, natuerlich !!

    Also alles in allem, sollte man dem Loudness War den Rundfunkstationen ueberlassen - dort ist das meines erachtens voellig o.k.

    Aber bei der Produktion selbst sollte man dem einen oder anderen Produzenten oder Vertieb doch einmal stark ins Gewissen reden, da es ich bei jeder CD um ein Masterprodukt handelt, das in die Archive eingeht.

    Nichts desto trotz : "Der Tontraeger ist ein Medium auf der eigentlich jeder kuenstlerisch machen kann was er will -> da klanglich schlecht Musik nun mal keinen Ohrenkrebs verursacht !"

    Chers, Hendrik

  4. #3 Superwaldi schrieb am 02.04.2009
    Klingt interessant.

    (NonEric kaut auch kein Kaugummi mehr)
  5. #2 Toni schrieb am 02.04.2009
    Gute Idee und wirklich mutig!
    Respekt.
  6. #1 s.paul schrieb am 02.04.2009
    Tischmayer und non eric sehr schön p

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