PraxisTalk

Musik und Software kaufen oder mieten?

Die letzte Talk-Runde vor der Sommerpause, weiter geht es am 13. August!

Apple, Spotify, Avid und Adobe die Großen im Musik- & Softwaregeschäft bitte ihre Leistung im Rahmen eines Abos an. Welche Vorteile hat der Kunde wenn er Musik nicht kauft, sondern nur einen Zugang mietet? 

Wie wichtig ist bei Streaming die Audio-Qualität? Kann man mit Apple Music die Musik auch ohne Internet-Verbindung hören? 

Warum hat "Streaming" bei den Musikern so einen schlechten Ruf?

Wann rechnet sich ein Software-Abo und für wen? 

Welche Features sollte ein faires Abo-Modell für Software bieten?

Kai Schwirzke ist Fachautor u.a. für das CT Magazin.

Mark Ziebarth > Adventunes ist Fachautor, Musikproduzent und macht Musik für Werbespots.

Boris Prell > AVID Territory Account Manager

Download >medium >small >audio only

 

 

 

16.07.2015 - PraxisTalk

Dein Kommentar

  1. #12 Anthony schrieb am 30.08.2015
    Abomodell ist für mich keine Option, East/West bietet ja auch die Composers Cloud an, das lohnt sich wohl nur für Berufsproduzenten, aber auch hier ist es einfach zu teuer, innerhalb von einem Jahr hat man den Betrag von 7 Vollversion zusamen, und hier gehört einem noch nicht einmal die Lizenz und man darf fleissig weiter sein abo zahlen.
  2. #11 Vossi schrieb am 31.07.2015
    Für mich als ambitionierten Hobbymusiker wäre ein Abomodell ein K.O. Kriterium.
    Es gibt für mich wirklich gar keinen Vorteil sondern nur Nachteile. Meine DAW nutze ich sehr unregelmäßig, manchmal häufig und intensiv und manchmal auch gar nicht. Je nach Kreativfluss. Bei einem Abo müsste ich diese Pausen jetzt auch noch planen, denn jetzt muss ich auch daran denken mein Abo ruhen zu lassen. Wieder steigen meine Fixkosten durch eine monatliche Rate mehr --> abturn. Ich brauche auch keine neuen Features alle paar Monate, wenn nach 1,5 Jahren einen neue Version kommt die ich dann wahrscheinlich kaufe dann reicht mir das. Letztlich nutze ich die DAW zum Musik aufnehmen, mixen und mastern und nicht als Featuresammelstelle.
    Ich verstehe auch nicht warum Firmen gleich auf die Abo-Only Variante umstellen, warum kann man nicht einfach beides anbieten eine Kaufversion und eine Aboversion. Wahrscheinlich weil dann jeder der rechnen kann merkt dass er bei der Aboversion draufzahlt.
    Fazit: Für den Hobbymusiker zu Hause ein Minusgeschäft.
  3. #10 Boris Prell schrieb am 22.07.2015
    Mark hat recht bzgl. Video in der normalen Pro Tools Software.
    Es ist eine Limitierung auf Spur und Clip-Ebene.

    Video tracks let you add or import video to the Timeline, as follows:
    * Pro Tools lets you add or import one video track per session, with a limit of one video playlist and one Avid or QuickTime video file on that track.
    * Pro Tools HD lets you add multiple video tracks to the Timeline, with multiple video playlists and multiple video files per track.
    * Pro Tools HD lets you mix QuickTime and Avid video tracks in the Timeline (but not on the same video track).

    Es gibt einen schnellen Workaround: Das kostenlose Tools MPEG Streamclip kann Video-Dateien verketten (komplett ohne Re-Kordierung des Materials): http://www.squared5.com
  4. #9 Hartmut schrieb am 21.07.2015
    Kennt Ihr noch das Cubase VST-Dateiformat: *.all / *.arr? Das war mit Cubase 4 (also der "Nach-SX-Version") nicht mehr zu öffnen.
    Man stelle sich nun vor, dass Steinberg auf diese Schnaps-Idee mit den Abos gekommen wäre und auch noch - so wie AVID - die Vorversionen nicht mit in die Lizenz nimmt... - was ja bei Steinberg auch kein Problem ist.
    Andere Frage: wenn AVID dann irgend wann mal das Zeitliche segnet - was ist dann mit meiner Lizenz? Habe ich eine Dauer-Lizenz, kann ich sie auch dann noch weiter benutzen.
  5. #8 Boris Prell schrieb am 20.07.2015
    Abo oder Dauerlizenz ?

    Am günstigsten fahren natürlich die die bereits eine Dauerlizenz besitzen und immer die Upgrades machen, das steht außer Frage.

    Mit einem Abo ist man halt deutlich flexibler besonders für die, die nur über ein paar Monate im Studio arbeiten. Für den Einsteiger ist es auch über die ersten Jahre günstiger als eine Vollversion zu kaufen.

    Pro Tools im Monatsabo kostet 34,51 € inkl. MwSt. jederzeit kündbar.
    Im Jahresabo schon weniger: 27,67 € inkl. MwSt, also auf's Jahr 332,04 € gerechnet, wenn man sich also für ein ganzes Jahr verpflichtet spart man 2 Monate.

    Von Pro Tools 10 auf 11 kostete das Upgrade lange Zeit 279 €, das ist günstiger geworden: ca. 215 € und ein weiteres Jahr sämtliche Upgrades, die noch kommen werden.
  6. #7 gentler schrieb am 18.07.2015
    Schade, dass mein geliebtes ProTools so ein schlechtes Management hat. Bis sich das ändert bleibe ich bei der 10er.
  7. #6 Andreas schrieb am 18.07.2015
    Hallo und einen herzlichen dank für die schöne Sendung vor der Sommerpause!
    Auch einen MEGA DANK für die, (wie gewohnt) wieder eingeführte Standard Kommentar Funktion, ohne den unsinnigen Weg über tweet bzw. facebook zu gehen, denn das ist nicht nur sehr nervig gewesen, auch haben hier die meisten User sich nicht mehr die mühe gemacht, über diesen umständlichen Weg, Kommentare hier abzugeben.

    Also die Sache mit Software Mieten ist nicht ganz so NEU.... ;)
    Vor etlichen Jahren hatte schon Waves aber auch die Jungs von Samplitude diese Idee gehabt, so richtig ist es aber dann auch bei denen nicht gefruchtet. Die haben damit nämlich auch viele Kunden Abgeschreckt.
    Keine Ahnung ob die ABO-Idee von AVID aufgehen wird, ich vermute aber mal, langfristig sicherlich nicht!
    Denn wer nur etwas Schulrechnen beherrscht, der wird auch recht schnell erkennen... MIETEN IST IMMER TEURERALS KAUFEN, OHNE AUSNAHME.... IMMER!
    Da spielt es überhaupt keine rolle ob Monats oder Jahresabo.
    Wenn ich als Kunde mir eine Software (DAW) kaufen Möchte, dann will ich ein Gedrucktes Handbuch (nicht immer nur PDFs), die Software auf CD/DVD und natürlich eine Lizenz die nicht abläuft am tage X.
    OK, ich dachte zuerst, dass nur ich allein so denke, (bin nämlich BJ. 1967) ich mag noch ein richtiges gedrucktes Handbuch und die Software auf einem handfesten Medium, ist aber wohl doch nicht so...
    Viele Musikerkollegen (auch deutlich jünger) sehen es sehr ähnlich wie ich.
    Natürlich spekuliert AVID hier extrem auf die Leute aus der Pro-Abteilung, doch genau diese sind schon immer in der Lage gewesen, die zum teil recht überhöhten Produktpreise, problemlos aufzubringen.
    Ich persönlich glaube daher auch nicht, an das ABO-Model.

    Noch eine kleine Anmerkung zum Chat:
    dieses mal hatte es wieder einmal Spaß gemacht mitzulesen...
    Es ist schön wenn im Chat auch mal richtige Musiker unterwegs sind und nicht nur die Kobolde ihr Unwesen treiben.
    Allen MUSOTALKERN wünsche ich einen SCHÖNE URLAUB (FERIEN)!
  8. #5 Jennifer Blake schrieb am 18.07.2015
    Das ist doch alles weder Fisch noch Fleisch, wenn dann muss die DAW auch mit in die Cloud inklusive allem pipapo damit ich dann mit einem Thin Client (Oder Tablet) mich einloggen kann und Dutzende Diva Instanzen problemlos ohne ruckler oder aussetzter nutzen kann.

    Dann wenn ich also DAW + Rechenpower bekomme bin ich gerne bereit ein Abo abzuschließen!
    Idealerweise sollte das dann nach Leistung gestaffelt sein, also z.b ab 9,90$ für Core Duo Hobby Power und 59$ Monat für das Octamonster.

    Dann muss ich mich auch endlich nicht mehr mit der ganzen Updaterei, Pluginautorisationen und ähnlichem Mist rumschlagen.
  9. #4 Elias57 schrieb am 17.07.2015
    Hallo

    Interessante Sendung.
    Software mieten? Warum? Wo liegt der Benefit?

    Gehen wir mal davon aus, das eine Software bugfrei ist. Gehen wir weiter davon aus, dass man diese Software im Abomodell erworben hat.
    Im Falle Adobe ist die Software bei Kündigung des Abos Geschichte. Im Falle Avid mag das anders sein, so richtig durchsichtig ist das aber auch nicht.
    Anders herum, habe ich die gewünschte Software nicht und miete diese per Abo, gehe ich bewusst das Risiko ein, das genau zu dem Zeitpunkt, wo eine Verlängerung des Abos ansteht, keine Internet-Verbindung zur Verfügung steht, um meine Produktion zu beenden. Und der Abenhmer meines Produktes erwartet morgen früh um sechs das Ergebnis.

    Ohnehin ist die Abhängigkeit vom Internet übermächtig, es möge mal ein Profi versuchen, all sein Spielzeug auf einem neuen Rechner zum Laufen zu bekommen.

    Die Frage, ob Abomodell ja oder nein hat nichts, aber auch absolut gar nichts mit dem angesprochenen deutschen Verhalten des Besitzdenkens zu tun, sondern schlicht und ergreifend mit Betriebssicherheit!.

    So, nun haben wir also die latente Abhängigkeit vom Internet und Softwareanbieter, die sich eine Dreck um Betriebssicherheit kümmern, sondern ausschliesslich den Kunden an die Kandare nehmen wollen. Hat eine Firma "keinen Bock" mehr und gibt auf, ist Dunkelsten angesagt, trotz schnellster Internetverbindung, trotz jahrelang gezahlter Beiträge.

    Willkommen im Jahr 1984!
  10. #3 Unisono schrieb am 17.07.2015
    Freue mich schon auf den nächsten SchleFaz!
  11. #2 Unisono schrieb am 17.07.2015
    Soundqualität, welch ein Wort. Subjektives Urteilvermögen ein anderes. Das eine sind Zahlen und Codes, das andere ist von unglaublich vielen Faktoren beeinflussbar, wie etwas interpretiert wird.
  12. #1 Unisono schrieb am 17.07.2015
    Danke für die Login-Korrektur, Musotalk! Ich habe auch was dagegen, wenn irgendwelche kranken Leute ihren Mist über das Netz verbreiten, aber dass sich deshalb jeder ausweisen soll und muss ist leider kein Mittel dagegen, vor allem, wenn es damit alle ausschließt, die sich produktiv aber anonym beteiligen wollen.

    P.S.: Gerne mal einen iOS-Remote App-Vergleich machen!

Weitere Videos