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Stammtisch

Musik muss aus dem Bauch kommen

Der Stammtisch rund ums Musik machen. Diese Woche mit Non Eric und den Gästen: Andrew Levine (Öffnet externen Link in neuem  Fenstermobile.blumlein.net), Tom Ammermann (Öffnet externen Link in neuem Fenstermo-vision.de), André Dupke (Öffnet externen Link in neuem Fensterhamburg-audio.de), Kai Schwirzke und Holger Steinbrink (Öffnet externen Link in neuem Fensteraudio-workshop.de).


Am Montag ab 6 Uhr : "Ausgefragt!" Luca Anzilotti (Snap)
Am Mittwoch ab 6 Uhr: "Workshop" Hands on Logic - Folge 2 mit weiteren exklusiven Ausschnitten von DVD-Lernkurs.

02:00 Wie erzeugt man Tiefenstaffelung? 
18:00 Wer braucht ein iPad?
26:00 We-Pad Vaporware?
34:00 Pegelneutral vergleichen
44:00 Pre-Processed Samples oder wie fett dürfen Werkspresets sein?

Download: Leitet Herunterladen der Datei einMusoTalk 407 - Stammtisch - Musik muss aus dem Bauch kommen.mp3

21.05.2010 - Talks und Interviews

Dein Kommentar

  1. #25 Michael K. schrieb am 28.05.2010
    Einfallsreiche Elektronik kann auch benannt werden:

    Hört mal beim Podcast Spacemusic.nl oder via google in die "live ambient scene" rein. Zwei Extreme!

    Viel Spaß

  2. #24 andre f. schrieb am 25.05.2010
    hey,

    ehrlich gesagt, fand ich es teilweise ziemlich daneben, was z.b. herr ammermann gesagt hat in punkto pattern etc..

    auf musikebenen auf denen das geld letztenendes das lockmittel ist, man nur noch von verschiedenen KUNDEN redet und das scheint die elektronische musik zu sein, mit denen sich die älteren herren :P so auseinandersetzen, hat die junge generation die möglichkeit sich fast ausschließlich der kombinatorik zu verschreiben, ganz einfach, weil es MÖGLICH ist. da von unserem "zeitgeist" zu reden, finde ich äußerst unpassend, da uns so ein geist nicht so einfach übergestülpt werden kann.

    herrlich, dass hier andre dupke kontra gegeben hat, denn ich hab mich wirklich wie im falschen podcast gefühlt, bzw in einer alten vintage hallfahne.
    allerdings habe ich das gefühl, dass andre hiermit eine gefährliche grenzüberschreitungg gewagt hat und ihm nun die kalte schulter gezeigt wird. :P

    gibt so verdammt viele junge, frische ideen von jungen electronica künstler abseits des clubs.

    kettel http://www.youtube.com/watch?v=0FWf7ONmNWE

    helios http://www.youtube.com/watch?v=5yifKmpyMoU


    die ganzen netlabels mit sehr kreativen einwürfen. drones,phonology,dubtechno,ambient,electronica.

    tolle shows, gruß
  3. #23 chris schrieb am 24.05.2010
    Jetzt muß ich auch mal meine Favoriten nennen !

    Clubtracks ! Diese Teile gehen in der neuen Ibiza Saison im Sommer 2010 voll ab ! Zwar nicht so gefrickelt aber dafür extrem tanzbar ! Bitte ganz hören !

    http://www.youtube.com/watch?v=yWt9EtE70Xk&feature=related

    Und jetzt der BO DING Remix von Dominik de Leon !

    Einfach geil !

    http://www.youtube.com/watch?v=ARBb2fHakSg


    Dcam Synth Squad,Largo,Sylenth1 usw.......

    Dominik ich grüße dich ( der Track ist auf dem letzten Fedde le Grand Toolroom Nights Dj Mix ).
  4. #22 Sascha schrieb am 24.05.2010
    Hallo zusammen,

    ich war nach diesem Podcast schon sehr gespannt, was Andre denn meint, mit dieser inovativen elektronischen Musik bei der das Sounddesign im Vordergrund steht und habe auch mal in die Musik, die er weiter unten verlinkt hat reingehört. (reinhören heißt ich bin durchgesteppt und hab jeweils etwa 2-3 Minuten angehört - eine Zeitspanne wo ja meiner Meinung nach etwas passieren sollte).

    Ich muss zugeben, da sind schon stellenweise echt coole Sachen drin, wobei ich trotzdem zumeist das gehört hab, was Andre wohl mit Kirchentonleitern meinte - also simple kurze melodische Phrasen, die halt erst durch den Sound und dessen Entwicklung interessant werden. Vielleicht meinte er ja auch was anderes mit "außerhalb der Kirchtonleitern" - ich hätte da jetzt völlig atonale und nicht ins westliche Harmoniempfinden passende Musik erwartet.

    Wie auch immer... Mir ist dabei insgesamt eine Sache aufgefallen, die wohl auch ähnlich auf einen Großteil der modernen klassischen Musik (Stichwort: 12-Ton- Musik, serielle Musik, etc.) zutrifft, welche ja ebenso bis auf wenige Ausnahmen keinen "kommerziellen" Erfolg hatte: Die Genialität bleibt versteckt und kommt bei den meisten Hörern nicht an, bzw. ist so flüchtig, dass man sie nicht erkennt und verarbeiten kann.

    Wenn man nämlich mal nicht konzentriert hin hört, erscheint diese Art elektronischer Musik eigentlich sehr simpel und eintönig (mal von dem echt fetten und respektablen Sound abgesehen). Erst ab einer bestimmten Aufmerksamkeit und entsprechenden Vorkenntnissen kann man sich von so etwas derart beeindrucken lassen und hat auch am Ende tatsächlich ein "Erlebnis". Daher glaube ich Andre einigermaßen verstehen zu können, wenn er so etwas toll findet, da er ja recht tief in der Materie steckt.

    Für mich allerdings muss es zusätzlich noch gelingen das alles so hinzubekommen, dass der "normale" Musikinteressierte sich da hin setzt, die Boxen aufdreht und sofort merkt: "Das ist was anderes" und darin versinken kann. Sonst bleibt es und man verzeihe mir bitte diesen Ausdruck, nur Selbstbefriedigung für den Künstler mit dem Frohlocken einiger Freaks, was keinesfalls negativ gemeint ist.

    Wer sich das zum Ziel gesetzt, darf natürlich auch glücklich sein, muss sich dann aber nicht wundern wenn jemand wie der Herr Steinbrink ankommt und meint: "Das bekommt man so auch mit Presets und Effekten hin". Sicherlich ist diese Aussage für sich genommen falsch. Allerdings ist der Unterschied zwischen dieser exzessiven Soundbastellei und dem Zurechtgewurste mit mit Presets für Otto-Normal-Hörer nicht so groß wie man als Fachmann oder Freak meinen möchte.

    Für mich persönlich gilt: Die Botschaft, welcher Art auch immer, muss den Hörer erreichen können und das emotional und nicht mit der Frage: "Boah, wie haben die das nur gemacht..." - Diese kann dann nach dem Hören recht interessant sein und wird ja in einschlägigen Medien ausführlichst diskutiert.

    Beste Grüße und ein "Weiter so, Musotalk!"
    - Sascha
    1. #0 Holger Steinbrink schrieb am 25.05.2010
      Vielen Dank @Sascha. Besonders die beiden letzten Abschnitte seines Postings sprechen mir aus der Seele!
  5. #21 DerSchoene schrieb am 24.05.2010
    Kleine Anregung:

    Könnte man nicht mal in dem CMS die Anzahl der angezeigten Kommentare ein wenig höher stellen? Wenn mehrere Antworten auf einen Kommentar kommen, wird das mit dem hin- und herschalten zwischen den Seiten schnell sehr unübersichtlich.

    Ein paar Dutzend Einträge sollten in Zeiten von HD-Video und Ultra-DSL eigentlich kein Problem mehr sein.

  6. #20 Synthfactory schrieb am 23.05.2010
    Ich kenne noch den alten JV 30 der klingt alleine sehr dünn aber im kontent klingt er (vor allem die eckelhaften Strings) genial
  7. #19 Jensy schrieb am 23.05.2010
    http://www.youtube.com/watch?v=-tg3XVd-xDA
    Hoffe der link wird angezeigt...
    Elektronik mal etwas anderst :-)
  8. #18 S.Paul schrieb am 23.05.2010
    Guter stammtisch !
  9. #17 Randy schrieb am 23.05.2010
    Japp, schöner Podcast!

    Bei solchen DIksussionen über Patches usw. lobe ich mir, dass ich zar teils mit VSTIs arbeite, aber dennoch "nur" Rock mache und dahger keine Synthiewände brauche :-)

    Holger, schön auch dich mal wieder zu hören!
    Wir sehen uns bei HRF.de.

    Beste Grüße und weiter so,
    Randy

  10. #16 Andre schrieb am 23.05.2010
    So,
    nachdem ich mehrfach gefragt wurde, was ich denn so für innovativ halte, hier mal ein Beispiel was mir persönlich echt spass macht:
    Alex M.O.R.P.H., Kuffdam - Vandit Knights

    http://alldj.org/index.php?name=News&op=Article&sid=32111

    Wenn man mal zuhört sollte man sehr schnell feststellen, dass die sachen nicht mal eben so in ein paar Minuten mit Presets gemacht sind..
    Wie gesagt, dass ist mal EIN Beispiel..
    1. #0 Marco C. schrieb am 23.05.2010
      Also gerade diese Musik halte ich persönlich für altbacken...aber ist eben men Geschmack. Ich weiß, dass die Trancemaschinerie immernoch läuft, aber innovativ ist das alles nicht mehr. Da sind Leute wie Sasha, John Digweeed schon etwas weiter...von Trentemoeller ganz zu schweigen...aber wahrscheinlich geht es weniger darum innovativ zu sein, als zu versuchen klangliche Atmosphären zu erschaffen in der man am liebsten eintauchen möchte. Das schafft meiner Meinung nach momentan nur Robert Henke als Monolake...alles subjektiv.
    2. #0 Saitenlage schrieb am 23.05.2010
      Hey Andre, gute Mucke, die Du da empfohlen hast. Sicherlich songtechnisch nicht neu und sooo innovativ, aber schöne Sounds, die eben nicht von der Stange kommen. Aber es ist wie immer, über Geschmack lässt sich (nicht)...Schöne Sounds sind immer gut für eine Aha-Effekt, länger haften bleibt bei mit letztendlich der "Song" in seiner Struktur, Melodieführung und ob er meinen (für meinen Geschmack zu üppig dimensionierten) Bauch anspricht.

      So sind diese 50-Minuten-Teile für mich einmalig eine Entdeckung mit Kopfhörern und danach eher etwas für Langstrecken im Auto - falls meine bessere Hälfte und der pubertierende Nachwuchs nicht schon vorher abwinkt.

      Ach ja, ansonsten guter Stammtisch!
  11. #15 pong schrieb am 23.05.2010
    guten tach!

    der stammtisch hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich erichs laute wortart ein wenig vermisst habe (ein kleines tränchen rollt mir gerade über die wange, entschuldigt)
    habe die ganzen posts hier nicht gelesen, möchte nur kurz meine (persönliche!) meinung zum thema äußern:

    sicher gibt es genug leute, die stundenlang an patches herumpfeilen, ohne einen einzigen effekt zu benutzen (auch wenn dies nicht verwerflich wäre, solange er/sie und vielleicht noch ein paar andere es gut finden)..es war halt einfach ein missverständnis zwischen andre und holger. auf der einen seite stehen die leute, die mehr oder weniger nach gewissen regeln die "hübsche chartmusik" machen und gerne einen "wie-arrangier-ich-denn-mal-einen-richtig-guten-clubhit-lernkurs" besuchen und aus gewissen gründen ihren mehr oder weniger kommerziellen erfolg feiern oder feiern möchten (memo an mich: überlege, warum das nochmal so ist).

    auf der anderen seite stehen die leute, die einen dreck auf eben dieses geben, ihren sehr persönlichen, da nicht so dahin geklatschten sound perfektionieren (ja, und sogar ohne effekthascherei) und musik für ein leider im verhältnis gesehen eher kleines, aber feines publikum machen.
    wer bis jetzt einsprüche hat, der hat einen eingeschränkten horizont, was elektronische musik angeht, ob dies ein vor- oder nachteil ist, vermag ich hier nicht zu beurteilen..jeder soll hören, was ihm gefällt..hey es geht hier schließlich nur um musik.

    und eben darum ist es selbstverständlich immer geschmackssache, aber viele leute erkennen den unterschied und es gibt eine daseinsberechtigung für beides, nur sollte man weder die qualitäten des einen noch des anderen in frage stellen..
    naja, außer man heißt pong ;D

    wie auch immer, grüße und macht weiter so




  12. #14 Cloudbuster schrieb am 22.05.2010
    Zu dieser Synthesizerpresetgeschichte da folgendes...

    Ein Synthesizer ist dafür da um damit Patches zu schrauben. Wer einen Synthesizer als Presetschleuder missbraucht, tut mir irgendwie leid.
    Denn eins ist klar, wenn Preset x in der Produktion y erfolgreich Massenverbreitung findet, dann wollen tausende anderer "Producer" genau diesen Patch in ihrem Produkt verwurschteln.
    Und darin liegt ein Problem in der elektronischen Mainstreammusikproduktion. Der ewige Griff zum altbewährten.

    LEUTE, nutzt die Möglichkeit des Klangschraubens. In einem Klang, in einem selbstgeschraubten Patch befindet sich die Grundlage der Melodie, die Quelle des Songs. Presets sind m.E. lediglich nur zum "Rümspielen"und zum "Konsumieren" gut. Mehr aber auch nicht.
    1. #0 Frank schrieb am 24.05.2010
      Also das finde ich überhaupt nicht!

      Massig Songs nutzen z.B. Motif Presets. Viele äusserst erfolgreiche Künstler (bis zu Jean Michel Jarre) nutzen oder haben Werkpresets genutzt.

      Der Sound oder das Preset wird von vielen einfach überbewertet und vor die musikalische Idee gestellt. Demzufolge werden dieses Songs dann auch sehr effektlastig produziert und tragen sich selten durch eine interessante Melodie oder Arrangement. Da werden die Presets die am krassesten klingen benutzt, was natürlich dann im Kontext des Songs schlecht ist...

      Ich denke, gerade in der heutigen Zeit wo man mit abartig vielen Presets nahezu erschlagen wird, kann man die ruhig auch nutzen. Die Wahrscheinlichkeit das nun alle das gleiche Preset benutzen ist da sowieso eher klein.
      Was viele allerdings wieder neu lernen müssen: was als Preset dick klingt muss nicht unbedingt geeignet für einen Song sein. Da ist dann gerade weniger oft mehr.

      Es gibt Leute die können das einfach besser. Die haben Klangsynthese im Blut und schrauben die tollsten Sounds egal mit welchem Plug-in. Das sind wenn man so will "Zulieferer" für Musiker. Als Musiker muss man nicht wissen wie man ein Klavier stimmt wenn man es spielen will, dafür gibt es auch Experten.
  13. #13 Mark schrieb am 22.05.2010
    bezüglich sounddesign...hier geht einiges :)

    http://www.youtube.com/watch?v=4uJo06ZljRw
  14. #12 frank schrieb am 22.05.2010
    @Andre ich finde deinen Input wertvoll und es ist wichtig, dass du dabei bist, eben weil du auch polarisierst und z.T Dinge weißt, die andere nicht wissen. Ich finde aber, manchmal wirst du (auch andere, aber du dieses mal am meisten) zu emotional und zeigst nicht genug guten Willen. Als NonEric das Thema angeschnitten hat war ja gar nicht klar, über welche Musik ihr genau redet. Da hätte dein Wissen über "echte" elektronische Musik, also der Szene die soundtechnisch am Puls der Zeit ist und die Entwicklung voran treibt Holgers Perspektive vom "real business" doch wunderbar ergänzt! statt etwas abzuwarten und dann die Dinge entspannt gerade zu rücken hast du direkt reingegrätscht:-) Das ist es glaube ich, was manche hier mit "unsympatisch" meinten. Andere finden es ja anscheinend gut wenn ihr euch zoft, in diesem Fall war es aber einfach
    Zeitverschwendung weil ihr aneinander vorbei geredet habt und das Thema doch so interessant ist.
    Ich würde mich sehr freuen, wenn du nächstes mal mehr darüber erzählst und Tipps gibst, wo man sich über "echten" Elektro Informieren kann!

    Grüße,
    Frank
  15. #11 Frank schrieb am 22.05.2010
    Ich denke auch das die Kreativität mehr in Richtung "Kombination" von Sounds geht. Das hört man bei vielen Sachen bis hin zu Cretu wo man schon nach 2 Pattern die benutzten Presets heraushört ;)
    Früher haben sich die Leute mehr mit ihrem Equipment (auch zwangsweise) beschäftigt.

    Wenige die noch wirklich am Schrauben sind und das auch können. Von so elektronischen Sachen fallen mir da auch nur Isratrance Sachen ein, von Infected Mushrooms (machen viel mit Reaktor) etc.
  16. #10 Lieber Holger schrieb am 22.05.2010
    Ich bin grade bei 51:22 des Stammtisch angekommen und weiss nicht wie weit sich die Diskussion über die "Aktuelle" Elektronische Musik sich noch Entwickelt, aber ich muss dir da wirklich mal ein wenig die augen öffnen und André da recht geben, du hasst keine Ahnung was in der Elektronik Aktuell ab geht.

    Ich kenne den Live workshop von dir und DeLeon der über 8 Stunden geht und im vergleich zu diesen muss ich sagen das das Spielerei auf niedrigen Level ist im vergleich zu dem was es da in anderen nicht ganz so Kommerziellen richtungen gibt...

    Höre dir mal ein paar Aktuelle "Psycedelic Trance" Alben an, das ist eine ganz andere Welt!
    Wie Andre schon sagte gibt es leute die basteln Monate oder sogar Jahre an ein und den selben Sound.
    Manche Artist haben es so übelst drauf, ich versteh nicht wie die das so hin kriegen.
    Das muss sau viel Arbeit sein...

    Die Produktionen sind Laut, Glassklar, Transparent, Dynamisch, Kreativ und bieten zum Teil enorme abwechslung... zum Teil ist das ganz großes Kino!

    Intro, Klavier auftakt, BigBang, einleitung, Aufbau, weiterführung, nächste Kapitel der kleinen geschichte, Themenwechsel und und und
    Verbunden mit einer Sound qualität an der kaum eine Kommerzielle Produktion ran kommt.
    Die Artist Promoten selbst, Produzieren, Mastern, Veranstalten ja was weiss ich.
    Zum Teil Spielen die Instrumente wie Schlagzeug, Gitarre, Synths Live auf der Bühne zum Beat und das steht in kein verhältniss zu dem was du bis zur 51 Minute zum Thema elektronische Musik sagtest.

    Wie gesagt, ein Track wie in dein Video workshop ist etwas ganz anderes dort geht es ja wirklich nur
    Kurzfassung:
    1 Kick
    5-10 Samples aus einer Sample Libery für den "Grove"
    Swing auf 50%, 1-2 Sounds aus Omnisphare und Synth1 und dan auf anfang kopieren, Instrumente weg nehmen progressiv bis zum ende steigern und immer schön von hinten nach vorne kopieren, hier und da töne hoch runter schieben fertig.

    Genau das ist es ja was du sagen wolltest oder?
    1. #0 Andre schrieb am 22.05.2010
      Zitat:
      Verbunden mit einer Sound qualität an der kaum eine Kommerzielle Produktion ran kommt.
      Die Artist Promoten selbst, Produzieren, Mastern, Veranstalten ja was weiss ich.
      Zum Teil Spielen die Instrumente wie Schlagzeug, Gitarre, Synths Live auf der Bühne zum Beat und das steht in kein verhältniss zu dem was du bis zur 51 Minute zum Thema elektronische Musik sagtest.
      ___

      Genau das ist auch meine Meinung und wer nicht mal schaut was neben dem 0815 Zeug aus dem Radio sonst so los ist, der kann sich gerne mit vorgefertigten Soundests vor den Rechner hocken und Clips basierend auf der Kirchentonleiter aneinanderreihen..

      Nicht dass ich nicht auch sehr gerne mal was "kommerzielles" höre oder produziere (hab gerade einen schlager in der vö) aber wirklich umhauen tut mich anderes zeug ;-)
    2. #0 Bastian Schick schrieb am 25.05.2010
      @Lieber Holger

      kannst Du die von Dir so gerne gehörten acts als myspacelinks posten, würde mich brennend interessieren!!! Danke.

      ...paar Aktuelle "Psycedelic Trance" Alben...

      (die meinte ich)

      Grüße Bastian
  17. #9 DaSa schrieb am 22.05.2010
    Hallo Musos

    Ein schöner Stammtisch war das.
    Genau so stelle ich mir das vor.
    Nette Themen, entspannte Leute, auch mal ein wenig "gesunden" Zoff und ein Moderator, der genau im richtigen Moment eingreift und die Diskussion wieder erdet.
    PERFEKT !!!

    Freue mich schon auf die nächste Folge.

    Ne schöne Woche und schöne Pfingsten.

    DaSa

    PS: Mich hätte übrigens mal Eure Meinug zu der WAVES-Geschichte interessiert. Macht das doch mal zum Thema (ist hier leider zu schnell untergegangen)
  18. #8 DerSchoene schrieb am 21.05.2010
    Mal wieder ein schöner schwungvoller Podcast, Danke dafür. :-)

    Was bei Windows auf Pad/Smartphone-Systemen normalerweise das Problem ist, ist das Windows7 nur auf Intel x86 Prozessoren und der entsprechenden Hardwareumgebung läuft. Nahezu alle tragbaren Geräte verwenden aber Arm-Prozessoren und ähnliches und da hat MS nur WinCE zu bieten - und das ist im Vergleich wirklich schlecht.

    Androids Linuxunterbau hingegen läuft auf ja traditionell mit allen erdenklichen Prozessoren und Apple hat ja mit dem BSD-Unterbau von OSX ja auch Plattform-unabhängige und hochgradig skalierbare Strukturen im Hause. Ein Riesenvorteil, den Apple und Google zu nutzen wissen.
    1. #0 Chris schrieb am 21.05.2010
      @Holger Steinbrink !

      das Triangle in Tears for Fears Shout war ein DX 7 !

      Dominik de Leon benutzt auch das eine oder andere Preset als Basis und setzt halt auf alles einen Sidechain, um die Dominanz z.b des basses, pads oder High Hat Loop der Bassdrum unter zu ordnen !
      Deshalb kann man auch fette Presets benutzen, wird sowieso alles bis zum kotzen Komprimiert .
      Das Tempo der meisten Dance und Club Tracks ist 128, da die Vengeance Sample Pakete alle auf 128 geschnitten sind und die meisten zu faul sind die Samples zu stretchen :-)

      Ich habe nichts gegen fette Prests, da diese Sounds die Engine des Gerätes wieder spiegeln !

      Das beste Beispiel sind die Virus TI Sounds die alle gut im Mix sind und dank integriertem Tool ganz schnell verdreht werden können.

      Gib Andre doch mal eine Ausgabe eurer Club Music Production Tutorial DVD ! :-)

      .......und die UAD Plug Inns klingen doch besser wie der Brot und Butter Stuff in Cubase ,Live oder Logic......
  19. #7 Patrick schrieb am 21.05.2010
    Hier der Youtube - Link für alle die Non Eric mal im Fernsehen sehen wollen :

    http://www.youtube.com/watch?v=aQshSUhmunY
  20. #6 Richie schrieb am 21.05.2010
    Also andre wird mir von Folge zu Folge unsympathischer. Also eine arrogante Einstellung vor allen Dingen Holger gegenüber...da schüttelt es mich echt.

    Ich höre schon lange Dance, House und sämtliche elektronische Produktion und wie geil ich die finde, aber Innovation strahlen die nicht aus.

    Und wenn Andre ein Paar Freaks kennt, die in allen Ehren ihre Synthies und Sounds zusammenschrauebn, ist das noch lange kein Standart oder Neuerscheinung, sondern vielmehr leider nur eine Randerscheinung.

    Und Holger vorzuwerfen, er hätte keine Ahnung, ohhhh Mann.

    Da ist der Holger endlich mal wieder im Podcast und dann muss der sich sowas anhören....
    1. #0 Andre schrieb am 21.05.2010
      Tja,
      bin halt nicht dabei um rumzuschleimen sondern um meine Meinung zu sagen ;-)

      Und es gibt mehr da draussen als Kirchentonleiterkommerz.
      Und ja, ich stehe insbesondere auf Freaks mit innovativen Ideen.
      Ich persönlich finde die Leute unsympathisch die ständig nur versuchen auf ein funktionierendes Konzept aufzuspringe.
      Mir geht das zu sehr in Richtung Kommerz..
    2. #0 Chris schrieb am 21.05.2010
      @Richie ! Ich mag Andre auch nicht ! Liegt daran das Holger Steinbrink einen ganz anderen Background hat als Andre ! Holger hat ganz auto- didaktisch :-) angefangen und sich sein Wissen im Laufe der Jahre durch viel Praxis in der Dance Scene erworben ( genauso wie Dominik de Leon ), er hat eine Ahnung von subtraktiver synthese und hat ein hervorragendes Electro/minimal Set für den Waldorf Largo programmiert !
      Holger hat also ne Menge Ahnung, meine eigenen Erfahrungen mit Holger haben mir allerdings gezeigt das er manchmal ein bischen kolerisch abgeht :-)
      Trotzdem gehört er zur Szene und muß sich das nicht von Andre gefallen lassen ! Außerdem verdanken wir dem Holger das beste Dance Music Production Tutorial das es gibt !
      Bitte macht doch den nächsten Podcast ohne Selbsdarsteller Andre ! Aber bitte gerne mit t.O.M :-)
  21. #5 Jörg schrieb am 21.05.2010
    Ich bin ja sicher, dass Apples Erfolg mit all dem Multitouch-Kram daran liegt, dass man in Cupertino auf einer Handvoll entscheidender Patente sitzt.
    Apple war in der Hinsicht ja immer schon recht aktiv.
    Dazu kommen natürlich noch die Kompromisslosigkeit und Dominanz von Steve Jobs...
  22. #4 Alexander Rambow schrieb am 21.05.2010
    Hi Holger,
    du hast es soeben geschafft mir shout zu "verhunzen". wenn einem das Teil einmal auffällt ist Hopfen und Malz verloren:D
  23. #3 Piet schrieb am 21.05.2010
    schöner podcast heute ! :-)
  24. #2 Sören schrieb am 21.05.2010
    Sacht mal, wenn da immer gesagt wird für den Hall die Höhen ein wenig absenken.... läßt sich das auch mal quantifizieren? Soll heissen ab welcher Frequenz um wieviel db? Ist klar, dass das abhängig ist von diversen Dingen, aber so mal als Richtwert, in welchem Bereich sich das bewegt...

    ...und eine Kombination aus Faltungs- und algorithmischen Hall gab es schonmal mit dem Wizooverb.
    1. #0 Holger Steinbrink schrieb am 21.05.2010
      Es gibt da keine genaue Frequenz, das musst Du nach Gehör und Geschmack machen. Einfach einen High Shelf-EQ drauf und im Mix die Höhen absenken. Dann wirst Du schon sehr schnell merken, wie stark Du eingreifen kannst.
    2. #0 Marc schrieb am 21.05.2010
      Wie ich mir Tiefenstaffelung "merke" ist, ich schau mir an wie es in der Natur klingt. Neben dem Reverb & Delayverhalten bei etwas größeren Distanzen, is da nunmal auch ein hörbarer Verlust an Hochfrequenzen. Weil diese nicht so viel Energie besitzen wie Tiefe Frequenzen. Je weiter weg die Geräuschquelle sich befindet um so dumpfer wirds. Stell dir einen Presslufthammer vor der neben dir abeht - wie verhällt sich der Klang wenn du dich davon entfernst? Welche Frequenzen sich absenken etz. das hängt doch von der Umgebung ab. Ein über Hall simulierter Live "mix" einer Bühnenaufnahme klingt anders als eine Häuserschlucht schon alleine deshalb weil es eine begrenzte Fläche ist. Eine Häuserschlucht würde mehr hochton Anteile zurückwerfen (da sie besser reflektieren) als ein Parkgelände in dem viel Holz & Blattwerk da ist (Diffus + Absorbtion). Letztlich aber muss es "zu dem Mix" passen & darum gibt es da keine Faustregel. Und ohne das korrekte Panning ist die Tiefenstaffelung eh nur flach & überlagert sich wie ich finde häufig bis zum Klangmatsch.. wenn das Instrument seinen Charakter verliert war zuviel. Als Unterlegung (zb. bewusst gemischtes raumecho) kann man da auch krasse sachen machen wenn mans "übertreibt". Am Ende zählt nur eines: klingt es so wie du es gewollt hast? Hast du das Gefühl den Raum greifen, ja fast schon sehen zu können - dann is es eine gute Arbeit. Egal ob dieser klein oder Groß oder gar offen & weit ist.
  25. #1 sven schrieb am 21.05.2010
    Hallo Triangle Fans

    Hier ein Disskurs zum Triangle : Das Triangel von Georg Kreisler...;-)


    http://www.youtube.com/watch?v=kIyh8Nj_P08

    grüsse



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