PraxisTalk

Mixing Abmischen mit Plugins in Nuendo, Logic und Pro Tools - Teil 9

Abmischen und Mixing mit den richtigen Plugins. Meine Gäste stellen euch heute die wichtigsten Plugins vor, die sie beim Mixing mit Nuendo, Cubase, Logic Pro X und Pro Tools häufig einsetzen.

Der MusoTalk Podcast erscheint regelmäßig jede Woche. Der Podcast kann auch im iTunes Store und hier als Audio Only Version heruntergeladen werden.

Meine Gäste:

Andreas Balaskas > masterlab.de mastert in Berlin von Aggro bis Rosenberg.

Mark Ziebrath > advertunes ist Musikproduzent für Film, Funk und Werbung in Hamburg

Heiner Kruse > heiner kruse The Greenmann (Basswerk) ist Drum & Bass Produzent und Autor des Buchs > Logix Pro X

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29.06.2017 - PraxisTalk

Dein Kommentar

  1. #14 Ronald schrieb am 05.07.2017
    Gute Sendung!
  2. #13 Witali schrieb am 03.07.2017
    @Rainer R und alle die es interessiert

    Bei dem Link kann man Audioperipherie für eigene Bedürfnisse auch in Spitzenklasse Qualität für weniger Geld als Oberklasse finden.
    http://www.professional-audio.de/bestenliste/

    MfG
    Witali
  3. #12 Andreas schrieb am 03.07.2017
    @ORI$ON TIDE (#)
    Da stimme ich dir volkommen zu!!!
  4. #11 Andreas schrieb am 03.07.2017
    @Rainer
    STIMMT!
    Der Satz "96kHz Sampling klingen besser" hört man hier (aber auch anderswo) des öfteren. Dem kann ich fachlich begründet ebenfalls nicht zustimmen. Hier empfehle ich jedem Befürworter von 96kHz einfach einen Audioblindtest zu machen. Die 96kHz haben aber ihre Berechtigung in der Videoproduktion.
    Bezüglich WIKI, Google & Co ist das natürlich nur ein kleines Beispiel von sehr vielen gewesen. Und ja, Vorlesungen/Seminare in Universitäten und in diversen Audio-Instituten sind explizit für so etwas geschaffen worden und auch die Möglichkeiten sind heute im Gegensatz zu früher wirklich sehr umfassend.
    Beispiel:
    als ich Mitte der 90er meine Diplomarbeit zum Bachelor gemacht habe, da musste ich dafür noch nach London. Heute gibt es in jeder größeren Stadt ein SAE Institute, damals wurden sie noch SAE-College genannt.
    Die Meisten Musiker wissen gar nicht was für einen MEGA umfangreichen Schatz an Quellen ihnen heute zu Verfügung steht, zumindest habe ich oft das gefühlt das sie es nicht zu schätzen wissen.

    Rainer, sich selbst aber in eine Sendung einzuladen ist immer so…. als ob man anderswo im Leben keine oder nicht genügend Anerkennung bekommen hat! ;))
  5. #10 ORI$ON TIDE schrieb am 03.07.2017
    @Andreas: Ja, man könnte sich da auch selbst einlesen. Und ich behaupte mal von mir, dass ich auf einem sehr guten Wissensstand diesbzgl. bin.
    ABER: Mir ging es darum, was hier von diversen Leuten immer wieder in die Kamera erzählt wird. So finde ich Heiner z.B. sehr sympatisch und in Sachen Musikproduktion ist er bestimmt kompetent! Aber was er über die EQ-Typen und -Arbeitsweisen gesagt hat, war nicht gerade korrekt; und unbedarfte Gemüter glauben das dann.
    Insofern wäre es m.E. eben schön, wenn dem hier anwesenden Publikum mal die entsprechenden physikalischen Grundlagen gezielt und kompakt vermittelt würden. Damit dann über solche Themen nicht mehr diskutiert werden muss - man verweist dann einfach auf den oder die entsprechenden Musotalk-Videos.
  6. #9 Markus schrieb am 03.07.2017
    Ich würde mich sehr über eine Sendung zum Thema digitale Signalverarbeitung mit Rainer freuen.
  7. #8 Rainer R schrieb am 03.07.2017
    Da habe ich ja etwas losgetreten ;-)

    @Andreas (#7):
    Dann frage ich mich allerdings, warum es an Universtäten Vorlesungen oder in einem Abby Roads Institute Seminare gibt, wenn man sowieso alles bei wiki nachlesen kann. Machmal schadet es eben nicht,, ein bestimmtes Thema aus einer anderen Perspektive oder anders aufbereitet zu hören, um es zu verstehen. Und fundiertes Hintergrundwissen hat noch nie geschadet. Faulheit ist, sich nicht dafür zu interessieren, und so zu tun, als wenn mit einem Wiki-Artikel die Welt gerettet ist. Genau das ist das Problem vieler Studenten heute, die ich zu betreuen habe, nämlich zu glauben, dass man nach Lesen eines Wiki-Artikels den Sachverhalt verstanden hat. Dem ist offensichtlich in den meisten Fällen leider nicht so.
    Das "Gerede von Mythen" ist in keiner Weise unsinnig. Ohne Non Eric und den Gästen zu nahe zu treten: Ich habe hier schon öfters den Satz "96kHz Sampling klingen besser" gehört und kann da fachlich begründet nicht zustimmen. Im Sinne der Signalverarbeitung ist das hier weder ausgiebig noch vollständig korrekt diskutiert worden. Ich schätze den Musotalk-Kanal trotdem sehr und lerne dafür viele andere Dinge ;-) Die Frage ist selbstverständlich, ob solche eher theoretischen Themen irgendwen in einer größeren Tiefe interessieren.

    Ich bestreite in keiner Weise, dass man auch intuitiv gute Musik machen kann. Nur was das Bedürfnis nach Hintergrundwissen mit Faulheit beim Musikmachen zu tun haben soll, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Es hilft zum Beispiel, ein begrenztes Budget sinnvoll zu nutzen.
  8. #7 Andreas schrieb am 03.07.2017
    bezüglich Rainer:
    also manche hier lassen wirklich öffentlich die eigene Faulheit heraushängen…
    Das Thema wurde hier und auch auf vielen anderen Seiten schon mehr aus ausführlich besprochen, Google & Co helfen auch den unwissenden da recht schnell weiter.
    Sorry, auch der Reiner kann das Ei nicht neu erfinden, also was soll das unsinnige Gerede von „Halbwissen“ oder „Mythen“?
    Selbst Wiki besitzt sogar eine 1a Erklärung zur Signalverarbeitung & Sampling-Frequenz.
    Ihr müsst Euch schon auch ein wenig selbst anstrengen um Euer musikalisches Hirn weiterzubilden sonnst kommt tatsächlich irgendwann auch noch der Tag, an dem Ihr als Musiker einen Musiker sucht, damit er für euch einen Song einspielt.
    So nach dem Prinzip: ich arbeite bei meinem Bruder und mein Bruder sucht Arbeit!
  9. #6 gentler schrieb am 30.06.2017
    Rainer bitte einladen, DANKESCHÖN!
  10. #5 ORI$ON TIDE schrieb am 30.06.2017
    Ja! Rainer R. scheint sich ja gut auszukennen. Das wäre wirklich mal DIE Gelegenheit, hier mit ein paar Mythen aufzuräumen bzw. nicht nur Halbwissen in die Runde zu werfen, von dem keiner so richtig weiß, was genau davon stimmt ;-)

    Also, NE, lade den Rainer bitte mal ein! Wenn's gut wird, kommt ja evtl. sogar ne neue Serie dabei raus? :-)

    Gruß,
    Klaus
  11. #4 Andreas Balaskas schrieb am 30.06.2017
    @ Benny:
    Ich erwähnte die Weiss Hardware Geräte EQ1 und DS1
    http://www.weiss.ch/products

    @Rainer R:
    Das klingt doch wie ein Angebot! Oder NE?
    "Was Sie schon immer über EQs wissen wollten."
    Ich bin nur stumpfer Anwender... ;-)

    LG
    Andreas
    masterlab.de
  12. #3 Benny schrieb am 30.06.2017
    @ Andreas + alle: Bei ca. 17:40 nennt Andreas sein zweites "to-go-eq-tool". Leider ist da ein Tonaussetzer und ich kann es nicht verstehen. Welcher eq wird genannt? Danke!!!!
  13. #2 Rainer R schrieb am 30.06.2017
    Als jemand mit professionellem Signalverarbeitungs-Background muss ich mal was zu den EQ-Diskussionen sagen: bei allen Algorithmen, die den Freuquenzgang modifizieren, gilt das Pendant zur "Heisenbergschen Unschärferelation" in der Quantenphysik.
    Auf Audio angewendet heißt das, man kann nicht gleichzeitig Frequenz und Zeitpunkt genau definieren. Das bedeutet konkret, dass ein sehr trennscharfes Filter (z.B. low cut) ein zeitlich scharfes SIgnal (Impuls, Transient) unweigerlich sehr lange "ausschmiert". Das wird eben häufig als "Ringing" bezeichnet, worüber Andreas spricht.
    Dies ist eine fundamentale Eigenschaft und hat nichts mit technisch guten oder schechten EQs zu tun. Allerdings führt ein phasenlineares Filter zwingend auch zu Artefakten VOR dem eigentlichen Signal ("Pre-Ringing" oder avenciert, wie der Physiker sagt), während ein Filter ohne den Anspruch auf Phasenlinearität so gebaut werden kann, dass es nur danach "ringt".
    Deswegen hätte im übrigen auch ein linear phase EQ mit beliebig steilen cuts notwendigerweise unendlich große Latenz. Oder anders ausgedrückt: eine vorgegebene Latenz limiert die mögliche Steilheit eines linear phase EQ. Die Aussage von Heiner ist deswegen nicht ganz korrekt.

    Wenn ich schon mal dabei bin, muss man auch mal mit Mythen über die Sampling-Frequenz aufräumen: Nein, mein braucht im Interface keine höhreren Samplingraten als die doppelte Frequenz, die man nachher wiedergeben will. Richtig ist allerdings, dass ein EQ, der bei hohen Freuqenzen in der Nähe der halben Sampling-Frequenz eingreift, in seiner Form besser modelliert werden kann, wenn man zeitlich feiner abtastet. Dabei spielt es aber keine Rolle, ob das Ausgangsmaterial schon höher gesampelt ist, oder temporär intern Upsampling betrieben wird. Die Diskussion um genügend hohe Samplingraten des Interface ist daher komplett irrelevant, die interne Realisierung von Algorithmen natürlich schon. Wenn ich mal voraussetze, dass keiner hier in der Runde mehr über 20kHz hört, dann verspreche ich Euch, dass 44.1 kHz am ersten Punkt der AD-Wandlung kein Epsilon schlechter ist als jede höhrere Samplingfrequenz. Voraussetzung ist natürlich, dass wie oben gesagt, eventuell intern die Abtastung temporär erhöht wird. Wenn das nicht der Fall, wird das Ergebnis eventuell anders ein.

    Wenn ihr mich einladet, erzkläre ich das gerne genauer ;-)

    Trotzdem ist natürlich alles erlaubt, was dem Ohr gefällt. Ich bin nur ein Verfechter von "nicht zu viel Geld für Mythen ausgeben".
  14. #1 JeZe schrieb am 29.06.2017
    interessante Sendung. Schön auch, dass auch Marc Ziebarth mal wieder dabei war, dem ich sehr gerne zuhöre. In der Beschreibung steht allerdings Thorsten Q. ;)

    Des Rätsels Lösung bzgl. der R128-Diskussion (warum reagiert die Messung nicht auf Stille) ist, dass im Algorithmus ein Gate eingebaut ist. Fällt der Pegel 10dB unter den momentanen integrierten Durchschnittswert, zählte die Passage nicht zur Messung. D.h. leise Stellen reduzieren das Ergebnis, Stille jedoch nicht.

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