PraxisTalk

Mixen und Mastern nur mit Kopfhörer

Jeden Donnerstag lade ich meine Gäste ein und wir plaudern über alles was mit Music-Recording zu tun hat.

Diese Woche geht es im PraxisTalk um Kopfhörer den auch Profis müssen immer öfter mobil produzieren, mixen und mastern.

Wie gut geht das nur mit einem Kopfhörer als Abhöre?

Wo sind die Grenzen und auf was muss man dabei besonders achten?

Andreas Balaskas > masterlab.de mastert in Berlin von Aggro bis Rosenberg

Thomas Wendt > skating dog macht Kommunikation für die Musikbranche und ist Singer/Songwriter.

Andrew Levine > Blumlein-Records macht mobile Recordings in Stereo und Surround.

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17.09.2015 - PraxisTalk

Dein Kommentar

  1. #20 Sogyra schrieb am 26.09.2015
    Wiedermal eine interessante Sendung-dafür mal DANKE :)

    Was ich an der Stelle noch anfügen möchte, ist ein "kleiner Tip", wie man frequenzmäßig den Klang seiner Kopfhörer verändern kann.
    Im Forum von recording.de hab ich mal einen Thread verfasst, wo man mit Hilfe eines zweiten Sequenzers anhand eines Eq's den Frequenzgang feintunen kann.
    Das selbige Prozedere kann man natürlich auch an Kopfhörern anwenden, was ich jetzt beim K701 gerne mache, weil es dort frequenzmäßig einige Defizite gibt.
    Konkret sieht das so aus: man installiert sich einen kleinen FreewareSequenzer, indem alle Signale vom Rechner zusammenlaufen. Also Videoplayer, Audioplayer, Sequenzer...usw, und lädt dann einen entsprechenden Eq, und modifiziert dann den Klang des Kopfhörers.
    Inwieweit das jetzt beim MAC funktioniert kann ich mangels Erfahrung leider nicht sagen, aber am PC läuft das reibungslos. Es ist auch ein Audiointerface notwendig, wo man die Signale beliebig hin und her routen kann. Totalmix von RME kann das zum Beispiel sehr gut. Das nur als kleiner Tip zum beheben klanglicher Defizite.
    Falls das hier nicht verboten ist(wenn ja, dann bitte löschen)...hier der Link zum Thema:
    http://recording.de/Community/Forum/Recording_und_Studiotechnik/Raumakustik_und_D%C3%A4mmung/149981/letzte_posts.html
    Fängt halbherzig an, endet aber königlich gg
  2. #19 Frank Arnold schrieb am 21.09.2015
    Man muss seine Werkzeuge einfach kennen dann kann es auch mit Kopfhörern funktionieren. Eine Referenz ist dabei sicherlich nicht falsch, hat jetzt aber nicht so unbedingt mit Kopfhörern zu tun, sondern ist auch beim Mischen/Mastern auf Monitoren hilfreich (wenn man das nicht gerade täglich macht und entsprechend Erfahrung hat).

    Ich würde allerdings immer auf Monitoren gegenhören. Man mischt schon anders auf Kopfhörern, oft gewisse Dinge zu leise andere zu laut. Das hat sicherlich was mit dem fehlenden übersprechen zu tun und das Kopfhörer schon oft "geschönt" sind, also nicht linear klingen sollen sondern eher angenehm. Also optimiert in Richtung "Gehörrichtige Lautstärke" oder auch manchmal als Fletcher–Munson bezeichnet.
  3. #18 Sascha Neubrand schrieb am 21.09.2015
    Grundsätzlich ist Mastern auf Kopfhörern möglich. Man sollte allerdings einige gut gemasterte Titel über seinen Referenzkopfhörer anhören, um die Unterschiede in seinem Master zu finden. Hat man aber dieses Verstanden, und auch die Unterschiede in seinem Mix gefunden, ist es möglich darüber zu mastern. Ich nutzte zum Mastern Sony MDR-XB700, und mit diesen kann ich sehr gute Master erstellen, die auch auf vielen Anlagen bisher sehr gut geklungen haben. Um den Cross-Stereo-Effekt zu kompensieren, gibt es auch sehr gute Plugins, die eine Lautsprecher Abhör Anlage Simulieren. Man kann auch Kopfhörer kallibrieren. Und wer sich Mühe gibt, kann auch mit Kopfhörern sehr gut mastern.
  4. #17 Wolfgang metzner schrieb am 19.09.2015
    Grundsätzlich guter Bericht,
  5. #16 HerrJan schrieb am 19.09.2015
    Andrew Scheps hatte bei Dave Pensado nicht über über Kopfhörer gesprochen, sondern bei Working Class Audio.
    http://www.workingclassaudio.com/wca-009-andrew-scheps/
  6. #15 Chris schrieb am 18.09.2015
    Sehr interessante Sendung, hätte ruhig noch weiter gehen können.

    Ich persönlich habe schon seit 15 Jahren keine Boxen mehr und höre alles ausschließlich über Kopfhörer, außer ich bin im Auto. Bei meinen Kindern und dessen Freunden verhält es sich ebenso, da hat keiner eine Anlage mit Boxen zu Hause stehen, so wie ich in meiner Jugend. Wenn ich Musik bei einem Konzert oder sonst wo über Boxen hören muss wird mir mittlerweile schlecht, weil alles so verwaschen klingt und nicht so klar wie über meine geliebten Headphones. Meine Musik mache ich auch nur über Kopfhörer und höre mit einem virtuellen Boxen-Plugin und den Laptopquäkern ab und an gegen. Ansonsten nehme ich mir auch Referenztracks zur Brust um zum vergleichen.

    Für mich persönlich sind Boxen absolut unnötig, außer zur Beschallung von Clubs, Bühnen, Konzerten usw.
  7. #14 Stefan Schneider schrieb am 18.09.2015
    Um die hier oft auftauchende Begrifflichkeit zu sortieren: Studio Monitore und Studio Kopfhörer stellen die Referenzen für Profis dar und sind »Lupen« und sollen Fehler und Frequenzen darstellen. Also Werkzeuge für die Musikproduktion. HiFi Kopfhörer sind dagegen »Schönfärber« und sind für das hören von fertiger Musik, also CDs etc. gedacht.
    Von beyerdynamic gibt es einen Kopfhörerverstärker mit einem dazu erhältlichen Headtracker. D. h. Bewegungen des Kopfes und die daraus resultierenden Höränderungen werden damit abgebildet. Das Ding wäre auch einen Studiotest wert. Auch gibt es Kopfhörerverstärker und PlugIns die das Übersprechen von Lautsprechern simulieren.
  8. #13 Markus schrieb am 18.09.2015
    Gute Kopfhörer-Verstärker sollen von Lakepeople kommen. Ich selbst habe sie im Sinn Soundqualiät nicht prüfen können, war nur für Funk in einer Leitstelle, aber Lautstärke passte.

    Siehe auch www.lake-people.de
  9. #12 Charles schrieb am 18.09.2015
    Erstaunliche Diskussion, ich fühle mich zwar daheim, was gesagt wurde, aber ich habe nichts gehört, dass es auch bei Kopfhörern echte "Studio Monitore", wo das übrigens auch drauf steht und so gemeint ist, gibt. Monitore, ob Audio- oder Video, sollen eine genormte Referenz sein. Das wichtigste Problem überhaupt ist das von Herrn Dr. Balaskas angesprochen wurde: das Übersprechen L/R bei Lautsprechern. Wer will, dem erzähl ich diesbezüglich gerne die "Brett"-Geschichte von Tonmeister und Professor Jürg Jecklin ;-)
  10. #11 Topo schrieb am 18.09.2015
    Gute Sendung, aber leider nur der Oberfläche gekratzt.
    Für einen zukünftigen Test: http://sonarworks.com/headphones/overview/
    Das scheint zumindest in punkto Frequenzgang beim Kopfhörer ein guter Schritt nach vorne zu sein.
    Topo
  11. #10 Zille1976 schrieb am 18.09.2015
    Schöne, informative Sendung.

    Zum Thema "pumpen" vom Kopfhörerausgang am Notebook:

    Könnte es sein, dass Apple in seinen EU-Produkten eine Kompressorschaltung nutzt, um die EU Vorgabe zur Lautstärkebegrenzung an mobilen Geräten zu erfüllen? Soweit ich mich erinner, müssen die Hersteller in den EU Varianten ihrer Mobilgeräte die Lautstärke zum Schutz vor Gehörschäden künstlich begrenzen (weil wir Europäer ja alle doof und unmündig sind).

    Wenn Tom jetzt noch zufällig sein Macbook von einem USA Besuch mitgebracht hat, und Andreas seins in Deutschland gekauft hat, dann würde das auch erklären, warum Tom dieses Phänomen nicht bestätigen konnte. Sein US Gerät hätte nämlich diese Begrenzung dann nicht.
  12. #9 JeZe schrieb am 18.09.2015
    Schön, dass das Thema Kopfhörer weiter vertieft wurde. Was mir auffällt ist, dass beim Thema Raumakustik die Optimierung des Klangs wie selbstverständlich dazu gehört, beim Thema Kopförer aber niemand davon spricht. Das wird immer in der Form "geht" oder "geht nicht" diskutiert. Aber sämtliche im Talk beschriebenen Probleme können ja gelöst werden - es ist nicht damit getan einfach den bestmöglichen Kopfhörer zu kaufen. Es wäre schon gewesen, wenn ihr auch auf diese Problemlösungen noch etwas mehr eingegangen wärt.

    Mir kommt es z.B. so vor, dass das Thema Frequenzgang beim Kopfhörer viel mehr ins Gewicht fällt als bei Lautsprechern. Das wird aber komischerweise nie thematisiert.

    Ansonsten denke ich, dass zu dem Thema in der Theorie schon alles gesagt ist. Interessant wäre mal irgend etwas praktisches dazu: jemand mischt ein und den selben Song auf Lautsprechern und auf Kopfhörern mit dem Ziel es gleichklingen zu lassen und danach vergleicht man die Ergebnisse, oder sowas in der Form...
  13. #8 schorschla schrieb am 17.09.2015
    Jo, ich kann mich Würze nur anschließen.
    Testet mal den Smyth Realiser...
  14. #7 Stefan Schneider schrieb am 17.09.2015
    Hallo und danke für die Sendung. Sicher sollte das Thema weiter vertieft werden denn:
    1. Wer sitzt zu Hause im idealen Stereodreieck? Ich kenne keinen! Auch nicht immer im Studio zu finden!!
    2. Die Investition in gute Kopfhörer ist viel preiswerter als eine entsprechende Abhöre und für Anfänger schon deshalb ein guter Weg. Für 100 – 200 Euro bekommt man mehr als für 600 Euro in Boxen angelegt (meine Erfahrung).
    3. Ultrazone Kopfhörer verändern bauartbedingt und patentiert die Stereobühne (In front localisation). Ich hatte einen zu 700 Euro und kam nicht klar damit.
    4. Ein guter bezahlbarer und vom Strommanagement flexibler Kopfhörerverstärker, ist der »Superlux Ha3d«. Das Gerät ist ein 100%tiger SoundDivices HX-3 Klon. Alle technischen Daten sind identisch und im Internet finden sich Berichte, das es tatsächlich das gleiche Gerät ist (nur als SoundDivices 6x teurer ist). Erhältlich bei »T«.
    5. Es gibt verschiedene Tools und Plugins die Abhörsituation mit Kopfhörern zu verbessern. Diese wären eine eigene Sendung wert.
  15. #6 Sascha schrieb am 17.09.2015
    Guten Abend,

    Ich kann da dem "Roberto" nur beipflichten. Ich habe schon oftmals das Gefühl gehabt, dass wohl keiner der anwesenden Talkgäste über die Nachrichten liesst, die von Zuschauern geschrieben werden. Zumindest wird hier nie auf etwas eingegangen und auch in der nächsten Sendung gibt es keinerlei Feedbacks zu irgendetwas.
    Schade !!!

    Übrigens habe ich auch das Gefühl, dass Non Eric immer extrem treibt, und die Sendung schnell zu Ende bringen möchte. Schade, wo das Konzept echt klasse ist und die Themen oft auch mal etwas mehr Zeit verdient hätten. Sieht manchmal so aus, als wenn die nachfolgenden Sendungen sich verschieben müssten, wenn man mal einige Minuten länger machen würde.
    Ihr seit doch im Netz und nicht auf einem TV-Sender, wo alles nach Timing läuft.

    Ansonsten macht ihr viele tolle Sendungen, aber meistens zu kurz und daher bleiben die interessanten Themen sehr oft halbherzig im Raum stehen.

    Letztlich wollte ich noch nachfragen ob Ihr euer Konzept, dass auch neue Talker an der Runde teilnehmen sollten wieder verworfen habt? Ich würde es sehr interessant finden, wenn versierte neue Talker mit in den Topf genommen würden. Da gibt es sicher einige, die ihre Erfahrungen mit einbringen könnten.

    Sascha
  16. #5 Würze schrieb am 17.09.2015
    Hallo zusammen
    Insgesamt unterhaltsamer Beitrag,welcher aufgrund der Komplexität des Themas nur an der Oberfläche kratzt.
    Auch ich kämpfe mit schlechter Raumakustik + Mietwohnung und nutze ab und an zwangsläufig Kopfhörer.
    Vorteile Kopfhörer: Im Vergleich zu Lautsprechern geringe Verzerrungen,Keine Verfälschungen durch den Abhörraum.
    Dadurch sind Dinge wie Rauschen Knacksen Verzerrungen etc. gut erkennbar.
    Nachteile Kopfhörer : Eigentlich inkompatibel zur Lautsprecherwiedergabe-man muss immer "um die Ecke hören".
    Im Kopf Lokalisation durch fehlende Aussenohrübertragungsfunktion ( HRTF ).
    Verschiedene Kopfhörer-Modelle haben signifikante Frequenzgangunterschiede zB. durch die verschieden realisierte (Diffusfeld)Entzerrung .
    Jede Aussenohrübertragungsfunktion ist individuell und ob der Kopfhörer auf der Ohrmuschel aufliegt, diese umschliesst oder gar als Ohrhörer im Gehörgang sitzt macht schon einen signifikanten Unterschied in Raumabbildung und Frequenzgang.
    Die Kunst ist nun herauszufinden welches Modell einem selbst akustisch am besten passt-siehe Thomas Wendt.
    Freuen würde ich mich über einen Test des Smyth Research Realiser durch Andreas : ).
  17. #4 Mirko schrieb am 17.09.2015
    Hallo,
    Das Thema ist wirklich sehr Interessant und auch sehr relevant.
    Immerhin sind viele Leute, aus Platz- und/oder Geldmangel, gar nicht
    in der Lage eine optimale Abhörsituation zu schaffen.
    Da ist der Kopfhörer doch eine echte Alternative, zumal es inzwischen
    sehr viele gute und auch bezahlbare Modelle gibt.
    Auch Hilfsmittel wie Spl Phonitor, Focusrite VRM, etc..., die eine Monitorwiedergabe für den Kopfhörer simulieren, sind gut einsetzbar.
    Leider wurde, in diesem Praxistalk, darauf gar nicht eingegangen.
    Stattdessen war mal wieder Apple vs. Windows das Thema, obwohl das mit Kopfhörern
    eigentlich nichts zu tun hat.
    Unglaublich!!!
    Schade um die Sendezeit.
    Das Thema , "Mischen & Mastern mit Kopfhörern", ist meiner Meinung nach, hier noch nicht
    durch!

    LG
    aus Leipzig
  18. #3 Joint schrieb am 17.09.2015
    Hallo in die Runde. Könnt ihr einen Headphone für so um die 100 Euro empfehlen?
    Mache Hip - Hop und Electro.. AKG, Sennheiser??
    Joe
  19. #2 noobs schrieb am 17.09.2015
    Wow geile Rund eund sehr informativer Talk!
    5 von 5 Punkte
    Sven
  20. #1 Roberto Bellavita schrieb am 17.09.2015
    Hallo zusammen,

    Danke für die Sendung.
    Kopfhörer, ein spannendes Thema insofern, da nur sehr wenige semiprofessionelle User die optimale Abhörsituation haben werden und somit zumindest den Kopfhörer wohl als Alternativ-Abhöre einsetzen wollen oder gar müssen.

    Wer komplett und nur über Headphones mixt, der sollte sich natürlich auf denen auch wohl fühlen. Welche Kopfhörer es dann sind, ist sicher einem jeden selber überlassen. Ziel ist es doch immer schnellstmöglich Entscheidungen über Frequenzen und Zusammenklang zu finden, was ja schwer genug ist. Wenn der User beispielsweise weiss, dass seine Kopfhörer basslastiger sind, dann wird er dem hoffentlich entgegenwirken. Ich persönlich würde es wohl als schwierig empfinden, dann die richtige Dosis "Bass" wegzunehmen, dass es dem amtlichen Durchschnittsklangbild entspricht. Es mag aber auch User geben, die dieses dann sofort im Griff haben...

    Zu der Anmerkung von Andreas:
    Ich hatte bereits bei der letzten Sendung bzgl. des Tests zu dem Kopfhörer "BeyerDynamic" geschrieben, dass Kopfhörer eigentlich eingespielt werden sollten. Sicher mag es auch ohne gehen, allerdings ist es so propagiert, dass Kopfhörer erst nach einer gewissen Anzahl von Spielstunden zu ihrer eigentlichen Klangqualität finden.
    Lobend anzumerken wäre noch, dass auch erkennbar war, dass zumindest Andreas über die Kommentare der Sendung "Kopfhörer Test BeyerDynamic" drüber gelesen hat :)
    Ich finde, dass diese Kommentare durchaus in engem Zusammenhang zur Sendung stehen und insofern von den jeweils Mitwirkenden nicht ganz ausser acht gelassen werden sollten..

    LG
    Roberto

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