Mit Musik machen Geld verdienen, GEMA, GVL und mehr

Mein wöchentlicher Podcast für Musiker, jede Woche am Donnerstag gibt es eine neue Folge.

Den Podcast könnt ihr auch als reine Audio Version hier runterladen oder im > iTunes Store abonnieren. 

mit:

Stephan Bobinger ist Musikproduzent und Sounddesigner in Berlin

Jeanette Hubert > jeanettehubert.com ist Singer/Songwriter in Berlin

> Benjamin Schwenen ist Gitarrist, Produzent und Songwriter u.a. für Eisbrecher.

Unser Thema diese Woche:

Musik machen und damit Geld verdienen.

Lohnt sich die GEMA für dich?

Was ist eigentlich die GVL?

Was muß man bei Steuern und Gewerbe beachten?

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17.10.2018 -

Dein Kommentar

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  1. #6 Frank Arnold Music schrieb am 29.12.2018
    Ziemlich ehrlich und bestätigt auch das was ich zum Teil von anderen höre. Bobinger hat weniger als 17.500€ an Einnahmen pro Jahr, was weniger als der durchschnittliche Verdienst von einem Frisör in Deutschland ist. Jeanette könnte ohne ihre halbe Stelle als Musiktherapeutin (?) wahrscheinlich kaum finanziell über die Runden kommen usw.
    Es sollte also auch nicht nur darum gehen "irgendwie" mit Musik Geld zu verdienen, sondern eigentlich sollte auch das Ziel sein, angemessen Geld zu verdienen um auch den Lebensunterhalt damit vernünftig bestreiten zu können.

    Dieses "Hans Dampf in allen Gassen" muss man deswegen immer genau hinterfragen weil es nicht für jeden funktioniert. Wenn man 10 Dinge zugleich macht und letztlich trotzdem immer am Existenzminimum knabbert, hat dieses Modell halt für einen selber keine Zukunft. Man sollte sich dann lieber auf eine Sache konzentrieren und versuchen dort der Beste zu werden und wenn man das in einem überschaubaren zeitlichen Rahmen nicht hin bekommt, muss man seinen Lebensplan halt mal überdenken und eventuell auch den Gang zurück als Angestellter in einer Firma in Erwägung ziehen.

    Eine eigene Webseite ist immer so eine Sache. Es gibt bekannte Künstler die keine haben und sich eher auf die sozialen Medien verlagern. Die Frage ist halt wo erreicht man mehr potentielle Hörer und vielleicht auch Käufer? Verkaufen kann man auch über Bandcamp und ordentlich Werbung auf Facebook dafür machen. Das muss man sich wirklich genau überlegen und vor allem auch ein Konzept dafür überlegen was man überhaupt erreichen will.

    Ansonsten hat mir Benjamin besonders gefallen. Das was er alleine gesagt füllt eigentlich schon bald 90% an sinnvollen Informationen. Inklusive der Anmerkung mit der Umsatzsteuer und den Gefahren für Musiker wenn es dann doch mal etwas mehr Geld gibt. Sehr guter Mann und hoffentlich noch öfter mal zu sehen/hören.

    Frank
  2. #5 Sylvio schrieb am 06.11.2018
    Geld kann man heutzutage mit Musik recht schnell verdienen. Jetzt kommt das ABER: Für die Meisten von uns allen wird dies bei weitem nicht zur Finanzierung des Lebensunterhaltes ausreichen. Eine Unzahl von Faktoren spielen hierbei eine Rolle. Man muss zur richtigen Zeit, mit der richtigen Musik, an der richtigen Stelle sein. Nennenswerte Musikverlage nehmen meist nur Künstler unter Vertrag, die als Typ(in) interessant sind, die man - salopp gesagt - "auf die Bühne stellen" kann. Man benötigt zuvor bereits hierfür Kontakte zu Entscheidern der Branche, die einem die richtigen "Weichen" stellen können. Die meisten Musikverlage wollen bereits im Vorab den Künstler als "fertiges Produkt". Niemand investiert heutzutage mehr im Vorab in einen Künstler, um diesen aufzubauen. Hierfür braucht man als Künstler auch Leute, die u. a. das Marketing und das Management übernehmen können. Für Newcomer bedeutet das, wer jemanden kennt, der in diesen und anderen Bereichen sich sehr gut auskennt und daran interessiert ist, einen zu unterstützen, dann ist das ein Vorteil. Diejenigen, die keinen kennen, die sich in diesem Bereich auskennen, haben das Nachsehen und müssen alles alleine machen, angefangen von der Selbstvermarktung (nein, schicke Instagram-Fotos reichen bei weitem nicht aus), bis zum Auftritt bei namhaften Events. Und wenn man dadurch irgendwann mal ein paar tausend echte Follower / treue Fans hinter sich hat, die immer wieder zu den Auftritten kommen, erst dann ist man in einer Situation, wo man sagen kann, dass eine kleine Chance mal bestehen könnte, mit der eigenen Musik mal so viel Geld verdienen zu können, um den Lebensunterhalt bestreiten zu können. Für wie lange? Das ist dann die nächste Frage.
  3. #4 Oliver Frederic Dieck schrieb am 24.10.2018
    Non Eric Musotalk : Gut / Hilfreich

    Bin ziemlich von mir überzeugter Komponist.Pop Rock tonale Symphonien Jazz Dance Techno .Glaubte zu meinem Leidwesen ich komme zur Plattenfirma als toller Komponist und die machen das dann fertig weil ich es glauben wollte.Inzwischen geht Produzent und Direktvertrieb dank Software erschwinglicher.Also werd ich autiodidaktisch Tontechniker.Nehme alles vernünftig auf und gründe ein Label.Praktisch jede Hilfe / Tipps wie hier ,Freundschaft Zusammenarbeit erwünscht....

    Oliver Frederic Dieck / O.F.D

    www.o-f-d.de ( Musik )
    www.o-f-d.com
  4. #3 Sokrates schrieb am 23.10.2018
    Vor Jahren gab es den Vorschlag, dass Radiostationen mindestens 50% der Sendezeit für einheimische Musikproduktionen reservieren. Ich fand den Vorschlag gut. Allerdings gab es dann einen riesigen Aufstand von den Radiosendern, dass sie sich nicht bevormunden lassen, etc etc.
    In Frankreich wurde eine ähnliche Regelung getroffen. Das hat französischen Künstlern wie z.B. Patricia Kaas sehr geholfen. Aber in Deutschland gibt es einfach zu viele Deutschlandhasser.
  5. #2 Siegfried schrieb am 20.10.2018
    Wieder einmal vielen Dank für diese tolle Sendung. Ganz toll gemacht und noch informativ!
  6. #1 Elias57 schrieb am 18.10.2018
    Teilweise interessante Sendung. Müssen Musiker arbeiten, bis sie tot umfallen? Gibt es eine Rente? Sind diese Themen keine? Was ist, wenn man mal krank ist, evtl. sogar längerfristig? ... wieder typisch deutsche Absicherungs-Paranoia.