PraxisTalk

Mischen nur mit Kopfhörer und für Kopfhörer

NOCH BIS 31. MÄRZ: IZOTOPE RABATTAKTION NUR AUF > www.izotope.com/musotalk.de

Jede Woche talke ich mit meinen Gästen über das Thema Audio Recording. Diese Woche geht es um Kopfhörer.

Kopfhörer sind immer wichtiger beim Musik machen geworden.

Ich diskutiere kontrovers mit meinen Gästen:

Thomas Wendt > ictw macht Kommunikation nicht nur für Firmen in der MI Branche.

Lars Kischkel > iZotope ist Musikproduzent und Product Spezialist für iZotope

Tom Ammerman > New Audio Technology macht in 3 D Audio für Kopfhörer.

Download > medium > small > audio only

 

 

 

30.03.2017 - PraxisTalk

Dein Kommentar

  1. #17 Marko schrieb vor 3 Wochen
    Hm, irgendwie habt ihr das Sonarworks Plugin falsch verstanden... bzw. bevor ihr drüber redet hättet ihr es vielleicht mal genauer anschauen sollen... ;) Es soll lediglich ermöglichen, die Färbung die jeder Kopfhörer so mit sich bringt zu reduzieren - zum einen mit Standardprofilen zum anderen kann man seine Kopfhörer einschicken und dann erstellt Sonarworks ein spezielles auf deine Kopfhörer ausgerichtetes Profil. Echt schade, dass Ihr euch so auf die eigentlich nur on Top erhältlichen Simulationen versteift habt :-/ Ich für meinen Teil denke, bzw. habe die Empfindung, dass ich seit ich Reference 3 auf meinem Output habe, meine Mixe besser werden, aber ich hätte da auch gehofft, von euch ein paar konstruktive Meinungen zu hören. Ging leider irgendwie am Thema vorbei alles...
  2. #16 Troubanix schrieb vor 3 Wochen
    Tja, jeder macht halt persönliche Erfahrungen. Ich bin nicht weniger skurril, aber dafür deutlich preiswerter weggekommen, als Thomas mit seinen $$-Beats-Kopfhörern. Und zwar hatte ich mal testweise ein längst vergessenes und dann zufällig im allerhinterletzten Karton wiedergefundenes Headset von Plantronics, nämlich das Gamecom 1, aufgesetzt... und bin vor Schock fast vom Stuhl gefallen. Wenn nämlich irgendetwas mit dem Sound nicht stimmt, dann sagt es mir dieses Billigteil in fast schon unverschämter Deutlichkeit. Und wohlgemerkt, ich habe auch Studiokopfhörer von AKG und audio-technica, aber für mich persönlich, also für meinen Kopf mit meinen Ohren, ist dieses alte Plantronics eine Offenbarung.
  3. #15 Tobi schrieb vor 3 Wochen
    Kleine Korrektur zu der Rundfunklizenz-Problematik:
    "Kein Rundfunk sind Angebote, die jedenfalls weniger als 500 potenziellen Nutzern zum zeitgleichen Empfang angeboten werden" (Zitat RStV)

    Es geht also nicht um die tatsächlichen Zuschauer, sondern um die prinzipielle technische Empfangsmöglichkeit.

    Man kann nur hoffen, dass durch die nun losgetretene Diskussion der Rundfunkstaatsvertrag an das Internet-Zeitalter angepasst wird.
  4. #14 JeZe schrieb vor 3 Wochen
    Leute, vergesst den Raum (erstmal) - der wird maßlos überbewertet! Linearisiert den Frequenzgang eures Kopfhörers und 90% aller Probleme sind Geschichte.

    Die Diskussion ist, als wollte man mit einem Auto, welches nicht geradeaus fahren kann an einem Formel-1-Rennen teilnehmen und unterhält sich ausschließlich über Motoren und Turbolader.
  5. #13 Witali schrieb vor 3 Wochen
    Hallo, hier habe ich noch einige Infos bezüglich New Audio Technology / Producer Plus.

    Wer ein 64 bit DAW System hat, muss sich auch eine Beta Version herunterladen.
    Es gibt eine stabile Version als download die beinhaltet nur VST 2 ( VST 2.4 ) wird momwntan nicht von allen 64 bit DAWs unterstützt bzw nach und nach abgeschafft, die Beta version unterstützt dagegen VST 3 und läuft bei mir zumindest viel stabiler als VST2.

    Die VST 2 Version wird in der DAW mehrmals in verschiedenen räumliche Setups installiert bzw Send/Out 2.0 - Send/Out 2.1 - 4.0 -7.1 - 9.0 usw.
    In VST 3 werden nur 3 Module installiert - Send/Mix/Out - hier wird die Anzahl der Spuren automatisch erkannt bzw L/R- LCR -LFE-RS usw, die rämliche Setups werden als Presets abgerufen.
  6. #12 Honsey schrieb vor 3 Wochen
    Da gibt es ein Plugin namens VirtualSoundStage, das bei Kopfhörer Abmischung hilfreich sein kann,.....oder auch nicht ?!
  7. #11 Witali schrieb vor 3 Wochen
    @ Tom Ammerman

    Hallo Tom du bist der beste !!!

    Ich habe jetzt den Producer Plus erworben und bin hin und weg von der Leistung des Plugins.
    Die leistung von Sonar Works ist für mich persönlich ein Witz gegenüber von New Audio Technology, ich habe ca vor einem Jahr Sonar Works als Demo ausprobiert und nach etwa einer halben Stunde deinstaliert.

    Schade nur dass es kein Preset von AKG 812 gibt. Der Kopfhörer AKG 812 ist zwar fast linear aber nur fast, ich weiß nicht ob es überhaupt Sinn macht den Kopfhörer überhaupt zu 100% linear auszugleichen, ich würde sagen es ist nur meine Neugier.

    MfG
    Witali
  8. #10 Marc schrieb vor 3 Wochen
    Einen Mix nur über Headphones abmischen ist Schwachsinn. In über einem Jahrzehnt wo ich nun mein Sch... zammen mische muss ich sagen das für einen Ambitionierten Home Recordler das Abhören über Headphones was den Bass angeht Elementare Fehler aufdeckt. Insbesondere wenn dieser Unsauber abgemischt ist, hört man das über Headphones viel besser raus als über die Aktiven Boxen. Es spielt gerade bei Home Mixen eine Bassresonanz des Raumes oftmals mit. Diese liegt in meinem Fall etwa bei 350-400 Hz & führt dazu das man glaubt: BOA VOLL MEGA der Bass. In Wirklichkeit hat der Mix aber kein Druck, weil hört man über die Headphones den Mix gegen - hört man dort das sich der Bass VOLLKOMMEN anders anhört als im Raum. Was also passiert da? Nun das ist eine Färbung des Raumes. Wer durch eine Blaue Brille versucht Realbilder zu malen wird scheitern.. so ist das auch bei Headphones. Gute Headphones zeigen Fehler im Mix auf. Das gleiche gilt für zu Harsche Sounds, die über die Phones anfangen im Ohr zu schmerzen aber im Raum gut klingen.

    Hat man also nicht die Kohle oder den Raum für Akustische Ausbesserungen kann man sich vorausgesetzt man weis was man tut, was üben lernen üben und üben bedeutet, einem guten Schnitt nähern.

    Was Headphones nicht können, ist die Bewertung des Bassdrucks zu lassen. Da hilft es wenn man einen Subwoofer einsetzt. Diesen kennt. Wenn mein mini Woofer anfängt unsauber zu klingen (Membran fängt an zu Rotzen) , ist das ein klares Indiz das ich too much low End drin habe - weil es bei gemasterten Mixen AUCH nicht Rotzt.

    Wo Headphones auch schwer abbilden das ist das Stereo Bild. Und die Phantom Mitte. Es ist so, das ich inzwischen den Luxus besitze das ich über meine Firewire Pro 40 ein Paar Kp05 Speaker, ein Paar Iyama HS80m, einen Fostex mini Sub, sowie wenn ich bock habe auch meine 5:1 Heimkino Anlange zu schalten kann... Kann jede box solo schalten, oder Paarweise oder über den mono Switch hören was weg bricht wenn die Karte Mono Signal raus haut. Seit Kurzem habe ich meine Focusrite DSP 24 als interessante Erweiterung meines Setups realisiert - denn beide Karten kann man Kaskadieren. Nun kann ich mir bei Gelegenheit noch ein High End Boxen System raus lassen wenn ich es brauche. Dazu die Headphones und wenn der Mix über alles dann gut klingt, naja ist der Mix schon mal eine gute Gewichtung! Wer dann wirklich einen exzellenten Mix haben will - dem Rate ich sich an ein Mastering Studio zu wenden das Erfahrung mit dem Musik Style hat. Das ist wichtig.
    Und die Hören das Lied gegen, hören dann ganz genau was die letzten 10% sind welche den Mix wirklich gut klingen lassen und auch wenn das Ergebnis nicht arg weit weg ist von dem was man einschickte - ist es viel wert das jemand darüber hört der nicht so nah am Mix dran ist. DAS macht erfahrungsgemäß echt viel aus. Kopfhörer, Boxen, all das sind Werkzeuge. Jemand sehr weises gab mir mal einen Rat:

    "Ist der Mix schlecht gemischt, mach ne Pause - krieg den Kopf und die Ohren wieder frei. Geh raus hab Spaß, geh ein Saufen was auch immer - setz dich dann ne Woche später noch mal hin. Merk dir was dich in den ersten 30 Sek. nervt - und misch es besser ab. Das ist der beste Weg den Klang zu verbessern."

    Naja, was soll ich sagen.. es stimmt. Und ich lerne immer noch neues dazu.
  9. #9 tom wendt schrieb vor 3 Wochen
    Jaaa, leider kamen wir gar nicht bis zum eingemachten, ich dachte wir klären vorab die auffassung von hören und frequenzen und räumlichkeit ... und gehen dann zum wesentlichen, aber da gibt es im vorfeld offensichtlich schon viel zu klären, bis man auf einer grundlage über vor-, nachteile, konzepte und workflows sprechen konnte/ könnte.
    Ich hoffe auch auf teil 2 :-)
    Next Time!
  10. #8 j0hn schrieb vor 3 Wochen
    @non-eric

    bezüglich des Livestreams: Wenn du "nur" ca. 350 Zuschauer hast, kannst du doch den Stream softwareseitig auf 499 Hörer begrenzen.
  11. #7 Patrick schrieb vor 3 Wochen
    Hi,
    ich bin Hobbymusiker und Hobbyhomerecordler und habe ein gutes aber nicht hochwertiges Boxenpaar (JBL305) und einen AKG 271MKII Kopfhörer... ich höre euch gerne zu, aber meist sind die Themen eher für Profis als für mich...
    Hab ich mich auf die Folge gefreut. Ich wollte doch eigentlich nur erfahren ob man mit dem Sonarworks Teil (das eigentlich nur die Sachen linear machen soll und nicht simulieren soll) oder anderen solcher Tools (da gibts auch was zum simulieren der Räumlichkeit etc..) vernünftig mixen kann bzw. was ihr PROFIS davon haltet und ob das was wäre oder nicht.
    Leider wurde diese einfache Frage nicht beantwortet. Das ärgert mich echt, weil ich dachte mal sehen was ihr davon haltet und ob sich die 70€ für das Tool lohnen oder nicht. Ärgert mich immer noch.
    Wäre schön gewesen eine Aussage wie " ich hab damit mal einen Mix angefangen und dann verglichen und naja, kann ich mir vorstellen... " oder " war der totale Mist, klingt nett aber hilft nicht wirklich"... oder oder oder.... schade.
    hat mich wiriklich enttäuscht... will da nix hören über virtuelle räume und kram und zeug.
    Vor allem erst mal nur Gerede über mixen für Kopfhörer etc...
    SChade, hab echt gehofft da mal ein paar Tipps für den Hobbymusiker zu bekommen, der nicht horende Summen für Kopfhörer oder Abhöre ausgeben will.

    Ich warte auf Teil II.........................................

    gruß Patrick
  12. #6 Heiko schrieb vor 3 Wochen
    Bei Sonarworks geht es primär darum, den Frequenzgang verschiedener Kopfhörer zu linearisieren, um deren individuelle Färbungen beim Mischen zu kompensieren.

    Die Simulation diverser Abhör-Systeme ist nur als Bonus gedacht.
  13. #5 GM73 schrieb vor 3 Wochen
    Irgendwie kommen diese Diskussionen zum Thema "Mischen im Kopfhörer" *nie* über Räumlichkeit und Crossfeed hinweg. Die Räumlichkeit ist meines Erachtens ein Nebenaspekt, der die ästhetische B-Note einer Mischung bestimmt. Hauptaspekt ist, dass die Balance der Frequenzen stimmen muss und gibt es bei den Kopfhörern das Problem, dass die *alle* extrem färben. Das hat man in der Software von Sonarworks anhand der Kurven ja auch sehr gut gesehen gesehen. Aber komischerweise ging da niemand drauf ein. :) Zwischen zwei Modellen, die beide als linear gelten gibt es in manchen Frequenzbereichen Unterschiede von vielen dB - *das* ist meiner Meinung nach die wahre Ursache, warum der unbedarfte User völlig unbalancierte Mixes mit dem Kopfhörer produziert, weniger die Räumlichkeit. :)

    Das Gute ist, dass man das alles inzwischen ganz gut in den Griff bekommen kann. Ich persönlich benutze als Kopfhörer die AKG 712 über einen SPL Phonitor mini Kopfhörerverstärker, der mittels Crossfeed-Schaltung den Super-Stereo-Effekt unterbindet. Den Frequenzgang korrigiere ich mit Sonarworks Reference 3, benutze aber keinerlei der im Video gezeigten Simulationen.

    Damit werde ich beim Wechsel vom Kopfhörer zu Lautsprechern eigentlich nie überrascht.

    PS: die Angabe, dass 85% aller Musik über Kopfhörer konsumiert wird, kann ich kaum glauben. Sind da auch Auto, Radio, TV, Musikclub, Events & Veranstaltungen, etc. enthalten?
  14. #4 vollassi 3 schrieb am 30.03.2017
    85% hören Musik nur noch über Kopfhörer ?

    meint ihr damit die Handy Kids 2017 ?

    also ich höre und mache Musik über meine Boxen.
  15. #3 JeZe schrieb am 30.03.2017
    NonEric, Du hast leider den Sinn des Reference-3-Tools nicht richtig beschrieben: der Hauptzweck ist es nicht andere Kopfhörer zu simulieren, der Hauptzweck ist es, den Frequenzgang seines seinen eigenen Kopfhörers zu linearisieren, weil man genau dann eben nicht auf 25 verschiedenen Abhören gegenchecken muss.

    Die Möglichkeit andere Kopfhörer zu simulieren, ist nur eine Spielerei, die später irgendwann mal dazu gekommen ist. Leider hast Du diese völlig in den Mittelpunkt gestellt.
  16. #2 Dirk Ebels schrieb am 30.03.2017
    Hab den Beyerdynamic DT 770 Pro und den Beyerdynamic DT 880 Pro hier.
    Der 770 ist ein Bass Spaßmacher, dessen Bühne ein wenig unter präsent ist. Die HP kleben als Geschlossener auch am Ohr. Allerdings hat bei www.recording.de ein User bei einem Mix Contest die beste Mischung mit diesem HP erzielt. Erste Wahl bei der Aufnahme.
    Der 880 ist vom Frequenzgang wesentlich neutraler als der 770 und bildet die Bühne besser ab. Der HP ist halboffen. So ist der 880 für mich die erste Wahl bei ner Mischung. Störsignale hört man mit ihm auch wesentlich besser.
    Liebe Grüße
    Dirk
    :-)
  17. #1 Unisono schrieb am 30.03.2017
    Habe zwar eher selten den Livestream verfolgt, aber es bricht mir die Seele, dass man nun immer bis abends warten muss. Das ist wieder typisch deutsch-bürokratisch-erbsenzähler-mäßig! Den fällt auch immer etwas ein, einem in die Tasche zu greifen. Zum Thema Kopfhörer-Mixe: Ich komme von den Dingern leider nicht weg, da es hier einfach zu laut ist und meine Nachbarn ebenfalls Musiker sind...Kann inspirierend sein, muss aber nicht! Darum die Dinger am Ohr.

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